Ein Samstag in der Hauptstadt

Fernsehturm

Es war ein traumhaft schöner Tag! Regen und Wind versuchten zwar, mir und meiner besten Freundin den Berlin-Trip zu versauen, aber das war eigentlich unmöglich. Zu gut war unsere Laune!

Morgens gegen 10 Uhr kamen wir schon in Big Bad City an, und unser erster Weg führte natürlich zum Alexanderplatz. Nicht nur wegen des Fernsehturmes, nein, den haben wir schon oft genug bestaunen können. Wir wollten außerdem das riesige Einkaufszentrum „Alexa“ sehen (Billy, wenn du in Berlin bist, MUSST du dort hin! Und nimm Geld mit, viel Geld. Ich sag nur SCHUHE!!!!), und wir waren überwältigt. Gott sei Dank hatten wir nicht genug Zeit für einen ausgedehnten Shopping-Marathon, denn wir hätten uns sicher hoch verschuldet. Später ging es zum Potsdamer Platz, wo wir Mittag aßen. Und am Abend rannten wir bei nunmehr richtigem Sauwetter über den Kudamm, auf der Suche nach einer netten Lokalität. Und plötzlich entdeckten wir in einer Seitenstraße das Hard Rock Café. Dort gönnten wir uns einen Autofahrer-Cocktail und staunten über die Einrichtung und das ziemlich crazy, aber freundliche Personal.

Zurück zum „Alexa“. Man darf natürlich in Berlin nirgends mehr rauchen, wo auch nur ein Funke von Gemütlichkeit herrscht. Also standen wir draußen, in der Schweinekälte, vorm Alexa, am Müll/Aschenbecher. Und da uns ja nichts zu doof ist, machten wir es uns einfach dort „gemütlich“. Es gab Piccolos, Zigaretten, und die besten Gespräche des Tages. Später, am Potsdamer Platz, gab es dann sogar Glühwein, was den ganzen „Böse-Raucher-bleiben-draußen“-Aufenthalt noch angenehmer machte.

Outdoor-Party

Am Potsdamer Platz befindet sich auch das Theater, wo wir unser Weihnachtsgeschenk einlösten. Wir konnten es kaum erwarten, endlich hineinzustürmen und uns von den Musical-Darstellern mitreißen zu lassen.

Mamma Mia in Berlin

Ich kann kaum in Worte fassen, wie begeistert ich war und immer noch bin! Es war einfach traumhaft schön, lustig, berauschend! Die Story, die Musik, die Darsteller, die Stimmen, die Party: Es hat einfach alles perfekt miteinander harmoniert, ich hätte mir das ganze 3-stündige Spektakel direkt noch einmal anschauen können. Standing Ovations am Ende waren Pflicht, hach, es war fantastisch!
Das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, Leute.

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Spektakel in Dresden

Am Freitagabend fanden der dritte SemperOpernball 2008 sowie für Normalsterbliche der zugehörige SemperOpenairball statt. Ein Schauspiel, dass man sich als Bewohner dieser wunderbaren Stadt natürlich nicht entgehen lässt.

Der SemperOpernball zählte ca. 2000 Gäste und zum Openairball kamen (laut Moderator) sogar über 10000 Menschen, um unter dem Motto „Karneval in Elbflorenz“ dieses tolle Ereignis zu feiern. Es gab die obligatorischen Getränke- und Futterstände, ein Bühnenprogramm mit Schweizer Guggenmusik und anderer netter Unterhaltung. Selbstverständlich wurde das Programm des SemperOpernballs über eine Leinwand für die vielen Menschen draußen übertragen.

SemperOpernball

Der Auftritt der Debütanten war bei dieser Live-Übertragung natürlich ein Highlight. Es war so schön anzuschauen! Und so viele Besucher des OpenAirballs wurden animiert und tanzten im Dreivierteltakt mit, was das Zeug hielt.
Ein Feuerwerk durfte natürlich auch nicht fehlen, und dieses war wirklich sehenswert.

Auch wir drei Mädels hatten unseren Spaß, wir erfreuten uns so sehr an unserer schönen Stadt und an diesem herrlichen Spektakel. Wir tanzten, tranken unseren selbst mitgebrachten Prosecco, und genossen einfach dieses Flair, was uns nur Dresden bieten kann.

Unser ganz persönliches Highlight fand zum Schluss statt: Udo Jürgens gab in der Semperoper ein Live-Konzert, was für die Menschen draußen übertragen wurde. Ja, das war schon ein Erlebnis allererster Sahne. Wir für unseren Teil waren zu der Zeit schon derart angeheitert, dass wir zu jedem Lied „Ich war noch niemals in New York“ lauthals mitgröhlten. Einer der wenigen Songs, welchen wir von Udo Jürgens kennen.

FAZIT:
Ein wunderbarer Abend, trotz Nieselregen und Kälte. Wir haben es trotz extrem grenzwertigen Taxifahrer-Erlebnisses nicht bereut, unsere trockenen, warmen Wohnungen für dieses Ereignis verlassen zu haben!

Dieses Wochenende…

…war eigentlich bisschen der Hammer.

Am Freitag eine kurze Tour mit meiner Cousine nach Tschechien (Kippen holen), die von hier aus nicht lang dauert. Aber dieser Himmel!

Abendrot Abendrot

Ich hätte stundenlang auf der Autobahn weiterbrausen können!

Es folgten bis heute zwei Staffeln „Sex and the city“. Das sind 30 (!) Folgen. Wir sind eindeutig nicht ganz knusper! Gestern schnell die zweite Staffel gekauft, da wir von der ersten so angetan waren und einfach nicht aufhören wollten. Heute Mittag war dann auch diese Staffel komplett geschaut, und jetzt ist da so eine Leere… Die Lösung liegt auf der Hand: Wir haben bereits die restlichen vier Staffeln bei Amazon bestellt! Aber immerhin, wir teilen uns die Kosten. Ist doch schonmal was…

So gesehen ist das ja auch eine Investition fürs Leben. Diese Serie wird uns auf ewig begleiten, sie ist unsere Bibel, nur auf DVD eben.
Gott, wir sind süchtig!

Wie wunderschön es war!

Mein Silvester hob sich in diesem Jahr deutlich von allen anderen der Jahre zuvor ab. Vielleicht war es nicht so außergewöhnlich, wie nach Berlin zur größten Party Deutschlands zu fahren (hatten wir ja auch schon die letzten beiden Male), oder das neue Jahr im Flugzeug 597 Mal hintereinander zu begrüßen.

Aber es war besonders.
Besonders schön, besonders fröhlich, besonders besonders eben. ;)

Am Silvestermorgen holten MTM und ich seine beiden Kumpels ab, die aus Stuttgart eingeflogen sind und zum ersten Mal das schöne Dresden besuchten. Gegen Abend kam auch meine Cousine/Freundin zu uns und wir alle schlemmten köstliches Raclette. Und tranken, natürlich. Jägermeister, Bier und Rosé-Sekt flossen in Strömen.
Um 23 Uhr flitzten wir zur Bahn, um in die Dresdner Innenstadt zu fahren. In dem Gefährt war kaum noch Möglichkeit zum Atmen, ganz Dresden war wohl auf dem Weg zur Augustusbrücke.
Leider auch solche Vollidioten, die gerne Mal Feuerwerks-Raketen quer durch eine Menschentraube schießen (ich rede von unserer Menschentraube). Gott sei Dank blieben wir den Rest des Abends von solchen Aktionen verschont.
Wir Fünf liefen also durch die Altstadt, um zum Ort des Geschehens zu gelangen.

Mitten auf der Brückeüber der Elbe angekommen, staunten wir über die Massen an Feuerwerk, die schon 30min vor 0 Uhr in die Lüfte gejagt wurden. Eine Steigerung um Mitternacht konnten wir uns kaum vorstellen.
Doch dann war es soweit.
Die Stadt tobte, knallte, lebte.
Entlang der Elbe, mitten in der historischen Altstadt, vor der wunderschönen Kulisse von „Elbflorenz“.
Es war einfach unbeschreiblich, fantastisch!

Es gab nur ein kurzes professionelles Feuerwerk, die meisten Farben und Lichter stammten von ganz normalen (oder auch nicht, Hobbypyromanen halt) Leuten, die so das Jahr 2008 begrüßten. Und das mindestens eine Stunde lang.
Dieses Flair, das wir verspürten… Für uns nicht im Ansatz vergleichbar mit z.B. Silvester in Berlin. Natürlich war es dort auch toll die letzten Jahre. Aber dieses Silvester-Glücksgefühl konnte mir bis jetzt nur Dresden geben. Wahnsinn!

Wir hatten Sekt-Piccolos dabei und stießen um Mitternacht an, umarmten uns, und staunten. Irgendwann rissen wir uns los und liefen zum Theaterplatz vor der Semperoper, direkt neben der Augustusbrücke. Dort stieg eine Party, eine Bühne war aufgebaut, Getränkestände gab’s auch und natürlich Musik (von Schlagern und Party-Mucke bis HipHop und House war alles dabei). Ursprünglich hatten wir geplant, in einen Club zu gehen. Aber dort, wo so viele Menschen waren und die Stimmung tobte, fühlten wir uns wohl. Scheißegal, dass wir unter unseren Mänteln schicke Party-Fummel anhatten. Scheißegal, dass es kalt war. Wir tanzten, tranken und tobten uns einfach warm.

Gegen 3:30 Uhr war die Party vorbei. Wir hatten mittlerweile auch genug Macarena getanzt und „Und dann die Hände zum Himmel“ gesungen. Fix und fertig ging’s erstmal zu McDonalds, wo noch lautere Musik aus den Boxen dröhnte. Stärkung war angesagt (ich glaube, man nennt das auch „Suff-Hunger“), bevor wir mit dem Taxi nach Hause fuhren. Es grenzte an ein Wunder, dass wir überhaupt eins bekamen. Aber notfalls hätten wir auch Bahn fahren können, die auch die ganze Nacht fuhr (nur hätte das Warten auf diese eindeutig zu lange gedauert, zwischenzeitlich wäre ich vor Erschöpfung wahrscheinlich umgefallen).

Zu Hause gab’s noch ein Gute-Nacht-Zigarettchen und undefinierbares Gelalle von gewissen Herren ;), bevor wir ins Land der Träume entschwanden.
Der nächste Tag begann bei uns allen zerknirscht, allerdings kann ich von mir mit Stolz sagen: Ich hatte keinen Kater!
Ich war müde, ja, aber mir ging es bestens!

Es war einfach ein absolut vollkommener Abend, ich denke da werden mir meine Mitstreiter nicht widersprechen. Ich war und bin begeistert!

Da simmer dabei, dat is prima, viva SAXONIA!!