Halloween steht vor der Tür

So, wieder eine Arbeitswoche geschafft. Es war eine kurze Woche, denn am Montag war ja Feiertag und morgen hab ich regulär frei. Es lief gut mit den Studenten, ich habe mit ihnen Rollenspiele zum Thema Eltern-Kind-Beziehung in kleinen Gruppen gemacht. Einer der Gruppe war immer der Sohn, der ein Punk war, und die beiden anderen die Eltern. Sehr witzig war das, die Studenten können so gut schauspielern! Sie sollten sich deutsche Namen geben, was natürlich sehr witzig war. Wiebke, Rüdiger, Waltraud… alles dabei!

Gestern hatten wir wieder unseren 14tägigen langen Mittwoch, mit Filmabend und Stammtisch, wofür wir Praktikantinnen zuständig sind. Der Filmabend war diesmal sehr dürftig besucht, was aber sicher nicht an fehlender Werbekompetenz unsererseits lag. ;)

Plakate am schwarzen Brett

Nun, beim Stammtisch waren dann aber wieder mehr Leute zugegen, sehr schöner Abend! Es wurde wieder viel geplaudert und ein bisschen getrunken.
Als ich gegen 23 Uhr durch die City lief, um meinen Bus zu kriegen, wurde mehr als deutlich, dass Halloween vor der Tür steht. Seit gestern laufen schon die ersten Partys, und in der Stadt traf ich Superman, Batman, diverse Krankenschwestern und Drag Queens…sehr lustig! Seit gestern gibts auch ständig irgendwelche Feuerwerke von Privatpersonen, das gehört hier wohl auch dazu. Merkwürdig für mich, die mit diesem Halloween-Quatsch ja so gar nichts am Hut hat. Eine kleine Geister-Party werde ich morgen höchstwahrscheinlich trotzdem mitnehmen, man muss das ja mal erlebt haben, wenn man schonmal in einem solchen halloween-verliebten Land ist.

Ich bin gespannt!

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Bray / County Wicklow

Nachdem Therese und ich dem räudigen Wetter am Samstag getrotzt haben (und zwar mit viel zu viel Wein und Bier), konnte ich das schöne Wetter am Sonntag gar nicht genießen. Ich fühlte mich nicht. ;) Es reichte gerade so für einen kurzen Spaziergang, ansonsten hab ich nur zu Hause rumgeschimmelt.
Heute war dann auch wieder traumhaftes Wetter, also fuhren Therese und ich kurzentschlossen nach Bray, diesmal nicht mit dem Zug, denn Therese hat ja ein Auto. Bray ist ein Badeort im County Wicklow und ca. 15km von Dublin entfernt. Sehr hübsche Stadt, es hat mir gut gefallen dort! Vor allem der Strand natürlich…

Bray

Da heute ja in Irland Feiertag ist, waren massig Leute unterwegs. Alle wollten wie wir ein bisschen rumwandern. Nachdem wir ein bisschen an der Strandpromenade entlang gelaufen sind, ging es aufwärts. Es ist so toll, das raue Meer von oben zu sehen, wenn einem der Wind ins Gesicht bläst. Die kalte Seeluft in Verbindung mit der Sonne tat wirklich richtig gut.

Bray
Im Hintergrund sieht man hier die Wicklow Mountains.

Bray  Bray

Wir haben eine ziemlich lange Strecke zurück gelegt. Als wir dann dunkle Wolken in der Ferne sahen, kehrten wir um. Und wir hatten Glück – Wir kamen sehr knapp vor einem kurzen (aber hier ja immer intensiven) Schauer wieder unten an und machten uns auf den Heimweg.

Bray

Das war ein schöner Ausflug, mal wieder. Schönes Wetter darf hier einfach nicht ungenutzt bleiben. Morgen soll es angeblich den ersten Schnee geben, woran ich allerdings noch nicht so ganz glaube. Den Wetterberichten kann man bezüglich Irland sowieso nicht trauen. Hier ist das ganze Jahr über April – und der macht ja bekanntlich was er will.

PS: Ich habe noch eine Erfolgsmeldung zu verkünden: Ich habe QUARK gefunden!!!! Oder zumindest sowas ähnliches. Schimpft sich „Normandy Fromage Frais“ und schmeckt mit Schnittlauch und Gewürzen zu Pellkartoffeln fast wie zu Hause. In Irland kennt allerdings kein Schwein Quark, dementsprechend angewidert war Therese auch, als ich ihr heute das Dinner servierte. Sie hat brav und mutig aufgegessen, aber ihrer Mimik zufolge fand sie es absolut pervers. Naja, ich hab’s genossen!

Bellona allein in Dún Laoghaire

Meine Güte, was war das gestern für ein schöner Tag in Dublin! Strahlend blauer Himmel, Sonne ohne Ende und angenehm frisch.
Ich hatte ja meinen freien Tag, also konnte ich das Wetter richtig ausnutzen. Ich lief zur Railway Station und fuhr dann mit dem Zug nach Dún Laoghaire, einer kleinen Hafenstadt 10km südlich von Dublin.
Schon die Fahrt war ein Erlebnis, weil die Stracke direkt am Meer entlang geht. So konnte ich aus dem Zugfenster die Irische See bei Ebbe sehen. Diese Gezeiten-Sache fasziniert mich ja total, keine Ahnung warum.

Zwanzig Minuten dauerte die Fahrt nur, und schon war ich am Meer, an einer wundervollen Strandpromenade mit Hafen, Pier und Leuchtturm. Und Dún Laoghaire (das ist gälisch und wird „Dunn Lierii“ ausgesprochen – merkwürdig) ist wirklich ein hübsches Städtchen.

D?n Laoghaire  D?n Laoghaire

Fünf Stunden habe ich mich dort aufgehalten, hab am Meer gesessen, Kaffee (!!) getrunken und den wundervollen Blick auf mich wirken lassen, bin am Hafen, auf dem Pier und an der Strandpromenade entlang gelaufen, hab mir Yachten angeschaut, den Leuchtturm bewundert (Leuchttürme faszinieren mich auch, die sind einfach schön!) und richtig viel Meeresluft geschnuppert. Ich liebe die raue See. Da hat man es mit einem ganz anderen Flair als in südlicheren Gefilden zu tun, und mir gefällt das ganz besonders. Ich glaube ich bin frisch verliebt. :)
Und deshalb bombardiere ich euch jetzt einfach mal mit Fotos, bittschön.

D?n Laoghaire  D?n Laoghaire D?n Laoghaire  D?n Laoghaire
D?n Laoghaire  D?n Laoghaire Yacht Club

Ich hatte also einen wunderbaren freien Freitag, auch wenn ich ganz alleine war. Das tat sogar ganz gut, das In-sich-gekehrt-Sein.
Nun liegt noch ein langes Wochenende vor mir, denn am Montag ist in Irland Feiertag. Heute bleib ich schön drinnen, weil draußen die Hölle los ist. Sturm, Regen, bäh! Mal sehen, wie es morgen aussieht.

Solidarität gezeigt

Heute Morgen um 10 bin ich „dran“, da wird dann auch bei mir hospitiert. Unter Beobachtung stehen, das bedeutet für mich Stress pur. Aber es wird schon schiefgehen.
Die Ärzte mit „Junge“ sind bei meinen Studenten ganz gut angekommen, denke ich. Mit einigen Gruppen wurde schön über Musik diskutiert, so wünsch ich mir das, im Spoken German-Kurs!

Gestern und vorgestern hatten wir grandioses Wetter in Dublin, Sonne satt und schön mild. Gestern haben wir es auch richtig genutzt, denn wir haben an einer Studentendemo teilgenommen!
Wenn ich das richtig verstanden habe, wurden im Jahr 1995 die Studiengebühren abgeschafft, sollen aber nun wieder eingeführt werden. Angeblich würde sich der Betrag, den die Studenten jetzt pro Jahr zahlen, verzehnfachen. Unglaublich oder? Wenn das wirklich stimmt, dann wären das 9000€ pro Jahr!

Also wurde demonstriert. Und es war echt cool! So viele Leute machten mit, ich hatte fast ein bisschen Love Parade-Feeling! ;) Es gab Musik, Sprechchöre, Plakate, Polizei, was eben so bei einer Demo dazugehört.
Am Trinity College starteten wir:

 Demo in Dublin

Wir sind durch die Stadt gezogen, der Verkehr wurde lahmgelegt, und am „Spire of Dublin“ trafen sich dann alle Studenten der verschiedenen Unis in Dublin. Einfach Wahnsinn, was da los war!

Demo in Dublin

Nun, es war ein echt fetziger Tag. Am frühen Abend hatten wir noch unser Begleitseminar, wo ich dran war mit einer Grammatik-Didaktisierung. Hab’s ganz gut gemeistert, denk ich.

So, und jetzt geh ich gleich auf Arbeit, bei absolutem Dreckwetter. Hab mir völlig umsonst die Haare gemacht, das weiß ich doch jetzt schon!

Went for a walk

Meinen gestrigen freien Tag wollte ich nicht ganz ungenutzt lassen, weshalb ich mich gegen Mittag entschied, einfach mal loszulaufen. Das Ende vom Lied war, dass ich 3,5 Stunden in Dublin unterwegs war, mit dem Stadtplan bewaffnet und sehr viele neue schöne Dinge entdeckend.
Ca. 30 Minuten brauchte ich zu Fuß zum Meer, was mir vorher gar nicht so richtig bewusst war. Da war ich also nun. Halb wolkig, halb sonnig war das Wetter, der Wind sauste mir um die Ohren und ich genoss den Duft der Irischen See.

Dublin Clontarf  Dublin Clontarf

Ich lief die Clontarf Promenade entlang, ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Ich wollte einfach nur mal gucken.
Irgendwann kam ich an den St. Anne’s Park, ein wunderschönes und riesiges Gelände, mit zig Rosengärten (und ein paar Rosen blühten noch!), so viel sattem Grün und so viel Ruhe. Traumhaft.

St. Anne's Park  St. Anne's Park

Durch den Park bin ich dann gelaufen, bis ich irgendwann wieder an einer Straße ankam. Ab da habe ich mich mit meinem Stadtplan durchgewühlt durch die ganzen Wohnsiedlungen. Es war gar nicht so schwer, und ich fand auch zurück nach Hause, ohne mich groß zu verirren.
Das war wirklich ein schöner Ausflug, es war knackig kalt, der Kopf wurde frei und die Laune immer besser. Was nicht zuletzt auch an meiner coolen neuen Musik auf dem Mp3-Player lag! ;)

As time goes by

Schon wieder ist eine Arbeitswoche vorüber. Die Zeit vergeht tatsächlich recht schnell muss ich sagen. Es wird immer kälter in Dublin, auch wenn die Sonne nicht selten scheint. Es wurde in der City sogar schon Winter-Weihnachtsbeleuchtung angebracht (die noch nicht leuchtet, natürlich), sehr vorausschauend die Iren! :)

Zunächst will ich erstmal ein großes DANKE loswerden, denn ich habe heute meine erste Post nach Dublin bekommen. Eine total liebe Karte von meinen Eltern, sowie ein kleines Päckchen von meiner Cousine und ihrer Familie mit Haribos, Karte und Musik. Nun bin ich stolze Besitzerin des Peter Fox-Albums und freu mich darüber natürlich wie blöde! Vielen Dank!

Post nach Dublin

In dieser Woche kam noch eine neue Praktikantin ins Department, die jetzt mein Landeskunde-Tutorium übernimmt. Wir haben getauscht, dafür habe ich von ihr am Dienstag noch einen Spoken-German-Kurs übernommen. Diese Lösung ist perfekt, so muss ich das gefürchtete Tutorium nicht halten und habe auch noch Freitag frei, und sie hat nun Dienstag frei. Schön!

Am Mittwoch hatten wir unseren ersten deutschen Filmabend, den ja die Praktikanten organisiseren. Wir schauten „Bella Martha“, von dem Film habe ich vorher nie etwas gehört. Aber war ganz gut! Danach ging’s auf zum deutschen Stammtisch im Pub neben dem College. Alle zwei Wochen gehört uns dort ein ganzer Raum mit eigenem Barkeeper. Der Andrang war auch tatsächlich groß, es waren viele unserer Studenten dort, auch deutsche Erasmus-Studenten kamen vorbei, die unser Plakat am schwarzen Brett gesehen hatten. War echt ein schöner Abend! Suse und ich nahmen den letzten Bus nach Hause um 23:15 Uhr oder so. Eigentlich zu zeitig, wenn man bedenkt dass man ja vielleicht auch mal bis sonstwann auf eine Party gehen will…

Gestern war wieder schönes Wetter, das musste genutzt werden. Suse und ich hatten um 16 Uhr Feierabend und sind mal beim Oktoberfest gucken gegangen. Das befindet sich an den Dockland’s, irgendwie total schöne Gegend!

Inner Dock

Beim Oktoberfest war natürlich nichts los, aber wir wollten ja eigentlich auch nur bisschen rumspazieren und mal bei Tageslicht gucken. Eine deutsche Frau, die dort arbeitet, hat uns erzählt dass am Samstag dort der Bär steppt. Da sind wir ja mal gespannt!

Kennenlern-Wochenende

Was für ein schönes, sonniges Wochenende! Leider blieb es relativ ungenutzt. Heute z.B. ist ein traumhafter Tag, aber weil ich gestern und Freitag zu faul war, muss ich eben heute meine Unterrichtsvorbereitung machen, ich Idiot. Doch heute Abend gehen Therese, Suse und ich aufs German Oktoberfest in der City. Mit Authentic German Food und Paulaner Weißbier (Sowas trinkt man doch aber nicht als Maß oder? Stümper!). Ich bin gespannt.

Am Freitag regnete es mit kurzen Unterbrechungen den ganzen Tag in Strömen. In einer dieser Regenpausen machten Suse und ich uns auf den Weg zum Take-Away-Imbiss umme Ecke, der laut Therese die besten Fish & Chips überhaupt macht. Dieses Gericht wollte ausprobiert werden, also holten wir das Zeug für uns drei zum Dinner. Auf dem Rückweg fing es derart an zu gießen, dass wir zu Hause klatschnass ankamen. Und ich MEINE klatschnass. Das war was, ich glaube ich war noch nie bei solchem Regen draußen!
Dann haben wir bei Kerzenschein unser Essen gegessen und festgestellt: Wer in Dublin ist und Fish & Chips probieren will, sollte unbedingt in unseren Stadtteil Artane fahren zu diesem Imbiss, anstatt dieses Gericht völlig überteuert und unlecker in einem Pub zu probieren! Übrigens isst man hier die Chips -also Pommes- mit Essig und Salz. Gar nicht mal so übel.

Am gestrigen Samstag war auch schönes Wetter, und Suse und ich saßen fast den ganzen Tag im Garten in der Sonne, laberten und tranken Cider aus der Dose. Am Abend gab’s dann für uns drei noch Rotwein, Popcorn und diese Castingshow „X-Factor“ im TV. Hochinteressant. Das Format ist das Gleiche wie DSDS, nur dass hier auch Bands antreten. Ich habe mitgefiebert.
Schön, dass Therese hier MIT uns lebt und nicht nur neben uns her. Wir sind wie eine kleine WG, und dass wir keinen Fernseher auf dem Zimmer haben, stört überhaupt nicht. Wenn wir wollen, gucken wir eben zu dritt unten im Wohnzimmer, wir haben eh alle den gleichen TV-Geschmack.

So gesehen bin ich sehr zufrieden, besser hätte mich die Wohnsituation hier nicht treffen können. Vermissen tu ich trotzdem, nämlich meine Leute. Aber weg will ich auch nicht unbedingt hier, Dublin ist’ne geile Stadt! Wollt ihr nicht alle herkommen, meine Schnuggis?

Wochenreflexion

Meine erste Arbeitsowche ist vorüber. Mein gefürchtetes Landeskunde-Tutorium auf Englisch beginnt erst nächste Woche, weil diese Woche noch keine Vorlesung war. Hab ich mich umsonst verrückt gemacht, also dann nächsten Donnerstag auf ein Neues! Heute habe ich also frei, und habe schon komplett durchgeplant, was meine heutigen Aufgaben sind. Zum Beispiel werde ich schon mit meiner Unterrichtsplanung für nächste Woche beginnen. Ich habe schon viele Ideen und bin hochmotiviert!

Diese Woche war nur Kennenlernen angesagt, ich habe mich selbst in jedem Kurs vorgestellt und dann jedem Studenten ein paar Fragen gestellt (Woher kommst du, was hast du im Sommer gemacht, warst du schon mal in Deutschland usw.). In zwei Kursen hat das schon sehr viel Zeit beansprucht, weil die Studenten so super und viel geredet haben, was sie ja auch sollen. Sehr schön! Wenn noch Zeit war, habe ich noch ein paar Kennenlern-Spiele gemacht, z.B. eine Interview-Übung, in der sich die Kursteilnehmer gegenseitig Fragen stellen mussten. Außerdem ein Namensspiel, was bei manchen ziemlich lustige Dinge hervorbrachte.

Nun, das war’s erstmal mit meiner Wochenreflexion. Meine neuen Pläne wollen verwirklicht werden, und ich hoffe, den Studenten gefallen meine Ideen genauso wie mir!

Bellona = Frau Lehrerin

So, ich habe die ersten zwei Arbeitstage gut überstanden!

Gestern Morgen ging es mir so schlecht vor Aufregung, das kann sich keiner vorstellen. Therese nannte es richtig „die Angst vor dem Unbekannten“. Um 14 Uhr hatte ich dann meinen ersten Kurs, mit sehr ruhigen und schüchternen Erstsemestlern. Trotzdem haben sie schön mitgemacht, und es war alles halb so wild. :) Dann hatte ich um 18 Uhr noch einen Kurs, diesmal mit erfahreneren Studenten aus dem zweiten Jahr, und das war dann ein ganz anderes Kaliber. Die haben Deutsch geredet wie die Weltmeister, so auch der Kurs, den ich heute Morgen um 9 hatte. Ich bin begeistert, das muss ich sagen. Alle Studenten sind sehr nett, viele auch echt witzig („D steht für ‚Damen‘, weil ich Damen mag!“ – und das war sogar ein Erstsemestler!!). Und es macht schon Spaß, das Unterrichten. Es geht in den Spoken German-Kursen eben auch ein bisschen lockerer zu, denn die Studenten sollen ja vor allem das Sprechen lernen und üben. Das ist schon was anderes als so ein Grammatik-Kurs, denke ich. Also ich fühle mich bis jetzt noch wohl mit meinem Aufgabenbereich, ich hoffe dass das so bleibt.

Gestern kam ich dann abends nach Hause, und Therese hatte bereits gekocht für uns und den Wein kalt gestellt. Sie war selbst ganz aufgeregt, weil ich sie den ganzen Sonntag so wuschig gemacht. Sie hat sich so gefreut, dass alles gut lief, das war echt total lieb. Sie ist so eine tolle, warmherzige und lebensfrohe Frau, es hätte uns wirklich nicht besser treffen können hier in Dublin.

Morgen habe ich keinen Kurs, ich muss nur eine Vorlesung besuchen, dann gehen wir ins Goethe-Institut, haben noch ein Begleitseminar bei unseren Mentorinnen, und abends geht’s mit selbigen und noch einer Österreich-Lektorin (die in unsere Büro mit sitzt) ins Pub. Der Gärtner (der hier irgendwie regelmäßig im Haus von Therese rumspringt und unglaublich viel redet) hat mir erzählt, dass morgen wohl Oktoberfest in Temple Bar (so eine Kneipenstraße in Dublin City) sein muss, und er sich dort mehrere Maß in den Hals stellen wird („So don’t try to call me on thursday!“). Ich hoffe, dass wir die Gelegenheit haben werden, uns das mal anzuschauen. Obwohl mir diese Oktoberfest-Manie ja total auf den Kranz geht, muss ich mal so sagen. Aber es ist sicher interessant, wie die Iren diese Idee umsetzen.

Am Donnerstag hab ich dann wieder einen Kurs zu halten und eine Vorlesung zu besuchen, und dann muss ich mich seelisch und moralisch auf das Landeskunde-Tutorium am Freitag vorbereiten, dass ich ja auf Englisch halten muss. Wie auch immer – ich glaube das wird ein klitzekleines Desaster.

Trembling with fear

Heute war erstmal ein bisschen auskurieren angesagt. Gestern haben wir drei etwas über die Strenge geschlagen und ein klitzekleines bisschen zu viel getrunken. ;) Aber es war ein toller Abend, der wiederholt werden möchte!

Das Wetter war heute traumhaft, kein Regen, viel Sonne, einfach schön. Ich musste mich allerdings mit der Unterrichtsvorbereitung für morgen beschäftigen, weshalb ich nur einen kleinen Spaziergang in der Umgebung unseres Hauses machte, um die Sonne ein bisschen zu nutzen. Ich musste den Stadtplan mitnehmen, weil hier alle Häuser so verflucht gleich aussehen! Ich konnte nicht das Risiko eingehen, mich zu verlaufen

Unser Haus und die Nachbarh?user

Gleich hier nebenan ist ein netter Park, der zu einem Spaziergang einlädt. Sattes Grün wohin man schaut, das war wirklich entspannend. So bekam ich den Kopf ein bisschen frei. Jetzt allerdings herrscht in mir nur noch Angst vor morgen vor.

Thorndale Park  Thorndale Park Thorndale Park

Jetzt allerdings herrscht in mir nur noch Angst vor morgen vor. Zwei Kurse, und ich habe das noch nie vorher gemacht. Ich bin im Prinzip gerade völlig am Durchklatschen.