Die Eltern zu Besuch in Dublin

So, nun sind sie wieder weg, die Eltern. Ein bisschen traurig bin ich schon, muss ich sagen. Es war ein wunderschönes Wochenende mit den beiden und ich vermisse sie schon wieder ein bisschen. Und als wir so auf dem Flughafen standen, dachte ich mir: Ich würde jetzt auch gerne mit nach Hause fliegen. Andererseits will ich aber auch nicht so richtig weg aus Dublin, weil mir diese Stadt und die irische Kultur so gut gefallen. Ich kann kaum beschreiben, was in mir vorgeht, es ist irgendwie verrückt.

Nun aber zum Wesentlichen: Was haben wir Drei erlebt?
Am Donnerstag Abend holte ich meine Eltern vom Flughafen ab und brachte sie zu ihrem Bed & Breakfast. Das war ein Glückstreffer, das Zimmer war hübsch, die Besitzerin des Hauses unglaublich nett und wie meine Eltern mir später mitteilten, war das typisch irische Frühstück auch eine Wucht.
An dem Abend gingen wir noch ein ein Pub zum Essen und vor allem Trinken. ;)

Am Freitag starteten wir morgens unsere City-Tour. Bei der Gelegenheit kam ich mal wieder nicht umhin, den Spire ordnungsgemäß mit ein paar Fotos zu würdigen. Ich find den toll!

The Spire of Dublin  The Spire of Dublin

Wie man sieht, hatten wir saumäßiges Glück mit dem Wetter. Entgegen sämtlicher Wettervorhersagen hat es nicht einmal tagsüber geregnet an diesem Wochenende. Tja, wenn Engel reisen…

Wir liefen also durch die Stadt in Richtung Trinity College. Ich musste ja mal zeigen, wo ich arbeite. Dort liegt im Übrigen das Book of Kells, was wir uns auch gleich anschauten. Außerdem besichtigten wir die Alte Bibliothek, in der uralte wertvolle Bücher und die älteste Harfe Irlands aufbewahrt werden. Fotos durfte man leider nicht machen, aber es war schon sehr beeindruckend.

Eingang zum Book of Kells

Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg zur Guinness-Brauerei. Mein Vati, der Guinness-Fan, freute sich besonders darauf. Und es war auch wirklich ein Erlebnis! Man konnte etwas über die Geschichte des Guinness und der Brauerei erfahren, aber auch über Herstellung, Zutaten, Werbung und Transport des leckeren irischen Stolzes. Außerdem konnte man sich selbst ein „Pint“ zapfen und es gab ein Verkostungslabor (wo mein zauberhafter Papa natürlich drei Mal zulangte).

Guinness-Brauerei  Guinness-Brauerei

Ganz oben gab es dann noch eine Rund-Bar, in der man ein kostenloses Guinness trinken und einen unglaublichen Blick auf Dublin genießen konnte.

Blick auf Dublin  Blick auf Dublin

Danach liefen wir noch eine ganze Weile durch Dublin, bis wir im Kneipenviertel Temple Bar ankamen und dort zuerst etwas zum Abendbrot aßen und dann in The Temple Bar gingen, um einige Guinness/Cider/Gläser Rotwein zu vernichten und der irischen Band zu lauschen. Irgendwie wollten wir gar nicht weg, und das sagt mir eins: Auch wenn es natürlich eine Touristen-Attraktion ist, ist The Temple Bar für mich das beste Pub, das ich bisher besucht habe. Die Atmosphäre dort ist einfach toll und man möchte gar nicht mehr raus da. Ein schöner Tagesabschluss!

Am gestrigen Samstag machten wir uns vormittags dann auf den Weg zur Dubliner Halbinsel Howth, wo ich dann schon zum 3. Mal war (das letzte Mal mit meiner Freundin letzte Woche). Aber es ist immer wieder schön. Dieser Blick von den Bergen aufs Meer, die Natur… Meine Eltern waren auch sehr angetan! Rechts sieht man eine kleine Insel namens Ireland’s Eye.

Dublin-Howth  Dublin-Howth

Nach unserer Berg-Tour erholten wir uns bei Guinness/Cider/Irish Coffee und liefen dann noch auf dem Peer entlang, um das Meer noch ein bisschen zu genießen. Das Ende ds Peers zierte ein kleiner Leuchtturm ♥. Dort trug ich im Übrigen wesentlich zur Rettung einer Möwe bei, die sich in einer Angelschnur verhakt hatte. Drei junge Österreicher wagten sich todesmutig auf scharfkantige und glitschige Steine, um die Möwe zu befreien. Durchtrennt werden konnte die Angelschnur allerdings nur mit meinem Feuerzeug. ;)

Ireland's Eye  Leuchtturm in Howth

Als wir abends wieder bei mir ankamen, gab es Fish’n Chips für uns Drei aus dem Imbiss um die Ecke (aber nicht der, der mir unlängst eine Lebensmittelvergiftung einbrachte, natürlich). Auch damit konnte ich als Reiseleiterin punkten.
Ziemlich kaputt waren wir, also gingen meine Eltern schon gegen 8 in ihre Herberge.

Heute Mittag ging es für sie dann schon wieder zurück nach Hause, und wir drei waren uns einig: Sie hätten auch noch länger bleiben können.

Schön war’s!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s