Hamburg, unsere Perle…

Nachdem wir Mädels am Freitag Abend nach unserem Tag am Meer einen Ruhigen gemacht hatten, starteten meine Cousine/Freundin und ich am Samstag frisch und munter unseren Hamburg-Bummel. Die Dritte im Bunde konnte leider nicht mitkommen, sie musste arbeiten.

Astra am Hamburger Hafen

Wir starteten bei den Landungsbrücken, ließen erstmal den Hafen und die frische Brise auf uns wirken. Gleich danach machten wir eine Hafenrundfahrt inklusive Speicherstadt und tankten dabei ordentlich Sonne. Was der Kapitän erzählte, war irgendwie nebensächlich, Schande über uns!

Wieder an Land genehmigten wir uns ein standesgemäßes Fischbrötchen und ließen uns beim Essen von einem durchaus sympathischen jungen Velo-Taxi-Fahrer bequatschen. Seine Bemühungen begannen zu fruchten, und als ich altes Schlitzohr dann auch noch einen Rabatt aushandeln konnte, war es um uns geschehen. Wir ließen uns tatsächlich mit einem Fahrrad mit Astra und Kippchen in der Kralle durch die Hafen City bis hin zum Rathaus kutschieren und fühlten uns wie Gott in Frankreich. Und Andreas, der beste und netteste Rikscha-Fahrer aller Zeiten, hat das wirklich ganz prima gemacht!

Von der Hafen-City waren wir übrigens mächtig beeindruckt, was da für eine Gegend entstanden ist und noch entsteht, ist immens. Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Mieten dort sind…
Nun, nach der Rikscha-Fahrt landeten wir am wunderschönen Rathaus, und schlenderten dort ein bisschen durch die Gegend.

Hamburger Rathaus

Dann machten wir es uns an der Binnenalster mit einem Käffchen bequem und tankten mal wieder ordentlich Sonne, so wie mindestens 1438 andere Leute.

Am frühen Abend spazierten wir dann noch zur Außenalster, auch wunderschön anzuschauen, vor allem bei diesem Wetter. Überall Segelboote, fast wie aufm Bodensee, sehr dekadent. Auch dort ließen wir uns nochmal nieder und ließen uns die Abendsonne auf den Latz scheinen, bevor wir den Heimweg antraten. Wir mussten uns ja noch seelisch und moralisch auf den Abend vorbereiten.

Außenalster

Diesen verbrachten wir natürlich auf dem Kiez, wie es sich für richtige Touristen gehört. ;) Ich fand es sehr toll, wieder dort zu sein, ich mag diese vielen verschiedenen (und durchaus oft auch gruseligen) Gestalten, die dort rumrennen.

Wir besuchten natürlich auch einen der unzähligen Sexshops, wir Mädels vom Lande haben ja noch einiges zu lernen, höhö. Hängen blieben wir dann auf der Großen Freiheit, in einem eher mittelmäßigen Club mit dennoch ziemlich cooler Dachterrasse. Zum Beine schmeißen kam es nicht wirklich, die Musik war nicht unser Fall. Aber dennoch war es ein schöner Abend, der morgens halb 6 im Bett endete und gleichzeitig den Abschluss unseres viel zu kurzen Hamburg-Aufenthaltes darstellte. Nachdem wir uns am Sonntag endlich aus dem Bett schälten und uns unter die Dusche quälten, traten Cousine/Freundin und ich unsere Heimreise an und ließen unsere Dritte allein zurück…

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Ein Tag am Meer…

Mein wundervolles Hamburgwochenende ist leider schon wieder Vergangenheit. Aber es gibt genügend Fotos, um noch lange in Erinnerung zu schwelgen an meinen geliebten hohen Norden. Deshalb wird es auch zwei Einträge zum Erlebten geben, ich will ja niemanden überfordern. ;)

Mein erster Hamburg-Besuch ist fast vier Jahre her, und damals verknallte ich mich sofort in diese Stadt. Ich habe sowieso ein sehr spezielles Verhältnis zum Norden Deutschlands. Man könnte es Liebe nennen.
Nach dieser Liebe auf den ersten Blick kam es nur noch einmal kurz zu einem HH-Besuch, der sich aber unter Ulk verbuchen lässt. Und dann dauerte es diese unglaublich lange Zeit, bis ich endlich wieder „nach Hause“ kam. Hört sich gaga an, ist aber so. Ich fühle mich da oben sowas von pudelwohl, ich könnte dort garantiert und ohne jeden Zweifel leben. Selbst wenn es nicht Hamburg wäre, sondern allgemein Norddeutschland – ich wäre sofort dabei! Flachland, raues Meer und plattdeutsch sind nämlich voll mein Ding.
Dass das nur ein Traum bleiben könnte, ist mir bewusst und es ist auch okay. Man muss Prioritäten setzen, wir sind ja nicht bei Wünsch-dir-was.

Am Donnerstag starteten meine Cousine/Freundin und ich unseren Trip nach HH. Ich noch total erkältet, nur am Missbrauchen von Taschentüchern, Husten und was weiß ich alles.
Nachdem wir beide nach einer gemütlichen Fahrt bei meiner Freundin ankamen, die seit kurzem in HH wohnt, gab es einen ruhigen Topmodel-Abend und auch frühen Schlaf, wir wollten ja fit sein.
Für den Tag am Meer.

Bei traumhaftem Wetter fuhren wir drei Mädels am Freitag „oben ohne“ an die Ostsee zum Timmendorfer Strand. Paradies auf Erden, und das bei uns in Deutschland.

Timmendorfer Strand Strandkörbe

Dort verbrachten wir ihn, unseren Tag am Meer.

Tag am Meer

Im Sand liegen, Sonne tanken, Meeresrauschen genießen, Promenandenspaziergang, Fischbrötchen, Unmengen an Eissorten ausprobieren… Urlaub eben.

Für uns gab es eine Menge Sommersprossen an diesem Tag, ich liebe die Dinger ja. Überhaupt hat dieser Tag alles farbiger gemacht, so ist das wenn man den Kopf mal frei kriegt. Und meine Erkältung war dann auch schon fast vergessen.
Hach, ich will zurück…

Nach dem Feiern: Kultur!

Am Sonntag nach dem Festzeltsamstag rafften mein Freund und ich uns irgendwie auf, denn das Wetter war plötzlich wunderschön und wir hatten schon im Vorfeld meines Besuches einen Ausflug geplant.
Also fuhren wir zum Schloss Lichtenstein bei Reutlingen, am Rande der Schwäbischen Alb. Wir spazierten dort eine ganze Weile herum und genossen einfach das Wetter und das Grün.

Schloss Lichtenstein

Wir sahen einige Denkmale, Buschwindröschen (hab ich noch nie vorher gesehen!) und auch einen Höhenpark, wo Leute freiwillig zwischen Bäumen herumklettern. Nix für mich, aber war lustig anzuschauen.
Natürlich schauten wir uns auch den Schlosshof an und waren ganz angetan. Das sieht doch aus wie ein Märchenschloss, oder?!

Schloss Lichtenstein

Der Ausblick auf die Alb war natürlich auch herrlich, so viel Grün im Auge wirkt echt erquickend, da sind die Strapazen des Abends glatt vergessen. ;)

Ausblick Lichtenstein

Später gingen wir noch zur Bärenhöhle, eine Tropfsteinhöhle in der früher u.a. Höhlenbären gelebt haben.

Bärenhöhle

Das war ein Sonntagsausflug, wie er im Buche steht!
Am Abend waren wir noch etwas essen und am Montag fuhr ich dann wieder zurück nach Dresden. Und hier bin ich nun, krank und schwach. Ich hab mir wohl was eingefangen, und das passt mir gerade so gar nicht ins Konzept. Denn morgen trete ich wieder eine Reise an, diesmal geht’s nach Hamburg. Ich hoffe, ich kann es trotz der Seuche genießen. :(

Stuttgarter Frühlingsfescht Olé!

Ein wunderbares langes Wochenende liegt hinter mir.
Am Donnerstag fuhr ich nach Stuttgart zu meinem Süßen, die Sehnsucht war groß und außerdem ist momentan Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen angesagt. Mein erstes Mal Wasen, meine erste Maß, meine ersten Festzelterfahrungen.

Am Freitag Vormittag schlenderten wir bei Kackwetter mit einem unstabilen Schirm bewaffnet über den Wasen. Als meine Frisur dann endgültig ruiniert war, machte ich ALLEINE (mein Freund ist ein kleiner Feigling) eine Achterbahnfahrt mit. Das Styling war ja dann sowieso egal. Schön war’s, ich stehe auf Achterbahnen, gerne auch mit Loopings.
Gegen Mittag betrat ich dann zum ersten Mal so ein Festzelt. Es war zum Freitag relativ leer, aber das war auch ganz gut zur Eingewöhnung. Es gab Gockel (also Broiler, wie man bei uns zum Brathähnchen sagt) und Maß und ich fand sofort Gefallen an dieser ganzen Sache. MTM musste fahren, weshalb wir uns eine Maß teilten. Ich bestellte mir dann noch eine zweite, die Musik war gerade so schön. ;)

Am Nachmittag verließen wir das Fescht, ich war auch nicht mehr allzu sehr auf der Höhe, zwei Maß in so kurzer Zeit hatten mich dann doch etwas umgehauen. Also hielten wir am Abend die Bälle flach und machten es uns vorm TV gemütlich. Wir mussten uns ja schonen, für den geplanten Frühlingsfest-Samstag.

An diesem waren wir nämlich mit Verwandten und Bekannten von MTM verabredet. Am Nachmittag kamen wir gerade noch so in eines der Festzelte rein, es war bereits alles rappelvoll! Es gab natürlich wieder Maß und Gockel UND Ballermann- und Schunkelmusik vom feinsten. Also, diese Festzelte sind ja total was für mich, traumhaft.
Was für eine Party! Schön mitgemacht haben wir alle, das war ein Riesenspaß.
Nach einigen Maß(en?) und bei Abenddämmerung (und endlich ohne Regen) verließen wir das eine Festzelt, um uns in ein anderes reinzuschummeln. Durch diverse Connections ging das auch gut.

Stuttgarter Fr?hlingsfest

In diesem Zelt folgte dann unser aller Absturz. Bis zum Schluss (ich glaube es war 23:30Uhr) haben wir gefeiert wie wahnsinnig. Ich habe insgesamt 3 Maß(e?) geschafft und einige Schnäpse, die mir aufgedrängt wurden.
Die Musik war hier irgendwie moderner und besser, es wurde zwischenzeitlich sogar Seeed „aufgelegt“. Als die Band dann AC/DC spielte, war es mit mir völlig vorbei. Ich habe dieses komische Zeichen mit den Fingern gemacht und meine Haare geschüttelt. Leute, in dem Moment, in dem mir meine Haare egal sind, steht entweder der Weltuntergang kurz bevor, oder es ist Bier im Spiel. Echt mal.
Sowas Rockiges ist ja sonst nicht so mein Fall, aber mit AC/DC verbinde ich meinen Vati (grooooßer Fan) und unsere Familienfeste zu später Stunde. Außerdem ist im angeheiterten Zustand sowieso jeder Song mein Lieblingslied. ;)

Zusammenfassend ist nicht mehr zu sagen, als:

GEILE MEILE!!!!

Das perfekte Osterfest

Seit Donnerstag bin ich in der Heimat, auf dem „Land“ bei meinen Eltern. Ich hatte bis heute 3 superschöne Tage in der Sonne. An solchen langen Wochenenden trifft man viele Freunde, auch eben solche, die wie ich nicht mehr in der Gegend leben. Einfach schön!

Ja, heute ist nun Ostern, und perfekter geht das Wetter eigentlich nicht für diese Feiertage. Meine Eltern und ich haben vorhin schon im Garten gesucht, darauf bestehen mein Papa und ich jedes Jahr! B)
Gleich geht’s zur restlichen Verwandschaft und dann gehen wir schön essen und spazieren. Ich freu mich drauf!

Und mit dem herrlichen Blick aus unserem Küchenfenster wünsche ich nun allen schöne Feiertage, frohe Ostern, tolles Wetter, Zeit zum Genießen!

Ostern

Darf ich vorstellen? Die Ampelfrauchen!

Nach einem Arzttermin heute Morgen bin ich mal in die City gedüst, das Wetter war schon wieder so herrlich, dass man einfach Pigmente haschen MUSSTE.
Ich traf mich in der Stadt mit einer Freundin und wir hatten Lust, irgendwas einzukaufen. Kennt man ja, so unter Frauen.

Zum allerersten Mal fielen mir dann heute die Ampelfrauchen auf, die Dresden vorzuweisen hat. Ich habe keine Ahnung, wie lange es die Mädels schon gibt. Wenn man im Winter nur mit versteinerter Mine oder angelumpert vom Glühwein durch die Gegend rennt, hat man einfach nicht den Blick für sowas. Wundern würde es mich aber auch nicht, wenn die Ampelfrauchen erst jetzt im Frühjahr ihren Job angetreten haben, denn mit so einem Röckchen ist es ja im Winter bisschen luftig, wa?! ;)

Ampelfrauchen   Ampelfrauchen

Also ich finde das ja total niedlich. Habe gerade gelesen, dass Zwickau die erste Stadt mit Ampelfrauchen war, im Jahr 2004 schon. Weit verbreitet scheint das aber noch immer nicht zu sein.

Viele kleine Freds

Heute war wieder ein sehr schöner Tag, so könnte es jetzt ruhig immer weitergehen.

Gegen 10:30Uhr entschieden meine Freundin und ehemalige Prüfungsleidensgenossin und ich, die neugewonnene Freiheit zusammen zu genießen. Wir fuhren mit der Bahn in die Stadt auf einen lecker Milchkaffee in der Sonne. Ja, das Wetter ist ja auch sowas von porno, das muss man einfach nutzen. Lange saßen wir in diesem Café, quatschten und beobachteten Leute. Sowas macht Frauen ja glücklich. Also uns zumindest. ;)

Irgendwann starteten wir noch einen kleinen Bummel und genehmigten uns ein Fischbrötchen, bevor ich schockiert bemerkte, dass meine EC-Karte verschollen war. Oh mein Gott. Nach scharfem Nachdenken fiel mir mein kleiner Einkauf beim Lidl am gestrigen Tag ein, da hatte ich die Karte zuletzt benutzt/gesehen. Wir schnell in die Bahn, zu besagtem Lidl, bangend, hoffend. Und siehe da, mein Tag wurde durch den freundlichen Lidl-Tresormeister gerettet. PUH!

Da wir uns dann eh schon direkt gegenüber vom Großen Garten befanden, wo ich gestern schon wie der Blitz umherskatete, entschieden wir uns für einen ausgiebigen Spaziergang durch selbigen. Und ich sage euch, dort gibt es ziemlich freche und gar nicht scheue Eichhörnchen! Seit mein Freund eines dieser Geschöpfe mal auf den Namen  „Fred“ taufte, sind die alle für mich kleine Freds. Als meine Freundin und ich uns auf einer Bank niederließen, umzingelten uns vier der kleinen Racker. Ich war noch keinem Eichkater so nah, faszinierend, die sind ja sowas von puschelig. Und diese Öhrchen!

  Eichh?rnchen  Eichh?rnchen

Wer mich kennt, kann sich vorstellen, dass das ja total was für mich war. Ich hätte sie am liebsten alle mitgenommen.

Irgendwann rissen wir uns aber dennoch los und traten nach 5,5 Stunden „draußen spielen“ den Heimweg an. :)
Das war ein echt schöner Tag!

Mut zum Mittelmaß!

Nach der doofen Schriftlichen ist auch die Mündliche heute nicht besonders prickelnd gelaufen. Eine 3,3 ist es geworden. Zu oberflächlich, zu viel gelernter Stoff und zu wenig Tiefe. In 60 Minuten Prüfzeit konnte ich nicht mehr rausholen, schade. Ganz schön geknickt war ich. Aber es ist nicht mehr zu ändern. Und ich hab ja bestanden.
Ich besteche bei der Jobsuche einfach mit meinen praktischen Fähigkeiten, die meine geile Referenz aus Dublin belegt. Und vielleicht auch mit dem sehr guten Abschluss meines anderen Hauptfaches. (Nicht vergessen Bellona: 1,1 und 1,3 – GANZ blöde bist du nämlich auch nicht!) Naja, und vielleicht kriege ich meine Magisterarbeit ja noch ganz gut hin. Also, tschakka!

Die Enttäuschung ist nun langsam aber sicher gewichen, und jetzt freue ich mich nur noch wie bescheuert. Denn: Die letzte Prüfung dieses Studiums ist Geschichte und ich bin versucht, all mein Lernzeug von den Magisterprüfungen feierlich zu verbrennen! Vielleicht mache ich das heute noch im Rausch, denn eins ist klar:
Ich schütte heute einen auf die neugewonnene Freiheit!