Erst das Vergnügen, dann die Arbeit

Heute wollte ich eigentlich wieder in der Bibliothek durchstarten, Bücher und Artikel durchackern, wie man das eben so macht wenn man seine Magisterarbeit schreibt. Oder machen sollte. Dann kam dem Plan aber ein verlockendes Angebot zuvor, und zwar in aller Herrgottsfrühe, bevor ich überhaupt fähig war, einen Fuß vor die Tür zu setzen. Ich hatte noch Schlaf in den Augen und alles.

Meine Cousine/Freundin fragte, ob wir zusammen die Sonne genießen wollen. Klar wollten wir. Also ging es schon vormittags an einen See hier in Dresden. Ehrlich gesagt, kann ich mich an seinen Namen nicht erinnern. Irgendwo da hinten eben, an der Elbe entlang und dann rechts. ;)

See in Dresden

Wunderschön war es, mal richtig Sonne zu tanken, die Klatschpresse zu lesen und ausgiebigst zu quatschen. Und die ganzen Nackigen (volle Kanne FKK!!) zu beobachten. Ist Gott sei Dank nicht Zwang, sich dort komplett auszupellen. Wir für unseren Teil hielten die Hotspots bedeckt. ;)

Am frühen Abend fuhren wir dann zu meiner Cousine/Freundin und machten noch ein Grillerchen auf ihrem Balkon, mit selbstgemachtem Zaziki und so, sehr schön.
Ein perfekter Sommertag!

Und morgen, jawohl, geht’s in die Bibliothek. Von morgens bis nachmittags, so ist der Plan. Und so bleibt er auch.

Weibertag am Männertag

Gestern war ja hier in östlichen Gefilden nicht nur Vatertag, sondern auch Männertag. Die meisten Dreibeiner trieben sich also besoffen auf der Straße rum. Wie jedes Jahr nahm ich auch gestern wieder an einer Gegenbewegung teil, nämlich dem Weibertag. Diesmal in intimer Runde: Zu zweit, zusammen mit meiner besten Freundin, die mich in Dresden besuchte.

Ich hatte ein schönes Picknick im Großen Garten geplant, doch das Wetter war irgendwie nicht auf meiner Seite. Zu unsicher das Ganze, also machten wir unser Picknick einfach auf der Wiese im Hinterhof meines Wohnhauses.

Picknick

So bestand die Möglichkeit, schnell reinzurennen, falls es regnen sollte. Und pullern konnte man auch ohne große Örtchenfindungsprobleme gehen.
Wir hatten Glück, es regnete nicht mehr, war schwül und ab und zu kam die Sonne raus. Bis abends lagen wir auf der Wiese rum und besprachen alle weltbewegenden Frauenthemen.

Abends gingen wir dann noch zum Essen in die City. Und als wir ca. halb 1 wieder in meiner Wohnung ankamen, ging es natürlich richtig los. Wie fast immer, wenn wir zusammen sind. Wir zwei starteten unsere heißgeliebte Küchenparty, mit Mucke ausm Laptop und dem ein oder anderen Gläschen Sekt. Wir tanzten und sangen wie die Bekloppten, bis wir vor Erschöpfung nur noch ins Bett fallen konnten. Zu dieser Zeit war es schon hell draußen…

My lovely Dresden

So, ich bin wieder zurück aus Stuttgart. Schön war es, die 80er-Geburtstagsfeier von MTMs Oma war sehr lustig und auch sonst hatten MTM und ich noch viele tolle Stunden. Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Aber schon zu Pfingsten sehen wir uns wieder, dann wird endlich mal wieder Dresden gemeinsam genossen.

Heute bin ich nach der Fahrt gleich noch in die Stadt gegangen, um mich mit meiner Cousine/Freundin zu treffen. Wir kauften kurz ein bisschen Zeugs bei DM ein und gingen dann Spargel essen. Hach, ich liebe diese Spargelzeit!

Ein kleiner Verdauungsspaziergang führte uns ans Terassenufer, an lauen Sommerabenden noch viel schöner als sonst. Wir ließen den Sonnenuntergang auf uns wirken und besinnten uns, wie immer wenn wir in dieser Gegend sind:
Wir lieben diese Stadt einfach!

Sonnenuntergang Dresden

Alles Disco!

Eine legendäre Nacht liegt hinter mir!

Gestern hieß es: Absteppen! Unsere Mädelstruppe freute sich schon wie Sau drauf, mal wieder richtig Beine zu schmeißen.
Doch zunächst wurde in meiner Küche ein bisschen „vorgeglüht“ und Quatsch gemacht, natürlich auch gequasselt und geraucht, gelästert und gehübscht. Wichtig, dass eine Partynacht so anfängt, damit man schon mal warm ist.

Mit einem schwarzen Audi als Taxi verkleidet (8 mal die 8) ging es dann weiter zur nächsten Station: In die Neustadt. Dort wollten wir eine weitere Party-Mitstreiterin treffen, in ihrer Wohnung den Tequila auspacken und uns weiter „warm“ machen. Auf der Fart dorthin wurde uns vom „Chauffeur“ erstklassiger Service geboten: Er spielte die Mucke, die wir wollten und drehte die Anlage voll auf. Bei wummernden Beats genossen wir die Fahrt und waren schon mehr als bereit für die große Fete. Zum Dank ließen wir unser übliches „Herr Taxifahrer“-Gequatsche sein, statt dessen bekam er von uns einen unserer sagenumwobenen Spitznamen verpasst. Und wir seine private Nummer. :D

Bei unserer zweiten Station ging es also weiter, ein Mädel mehr, noch mehr Gegacker, noch mehr Fotosessions, wie das eben immer so ist. Und ein zugequalmter Hausflur. Wenn man in der Wohnung nicht raucht, muss man ja eine Ausweichmöglichkeit finden, die ohne das Auf- und Absteigen von gefühlten 1826 Treppenstufen auskommt!

Als wir dann endlich megaheiß auf Party waren, liefen wir los. Wir befanden uns ja nun bereits in der Neustadt, der Club war nicht mehr weit. Und dann, jaaaa, DANN ging es erst richtig los!!

„Alles Disco!“ hieß das Motto auf „unserem“ Floor. Wo sich anderen die Fußnägel hochrollen, sind wir zu Hause. Abspacken vom Feinsten war angesagt. Und die Musikauswahl war wirklich edel, nicht ausgeleiert oder sonstwas. Einfach geil.

Tja, um 6 rum lagen wir im Bett, zwei der Mädels waren meine Schlafgäste. Auf der Rückfahrt wurde das traditionelle „Herr Taxifahrer“-Gequatsche dann wieder gestartet, er hatte es nicht anders verdient. Einen speziellen Spitznamen bekam er trotzdem, weil er so brav zuhörte, als wir ihm besoffen die Welt erklärten. :D

Der Wonnemonat ist da!

Und in den Mai wird ja traditionell hineingefeiert. In meiner Heimat, der Niederlausitz/Südbrandenburg, gibt es in jedem Dorf am 30. April ein Maifeuer und überall ist was los.

Der Abend startet mit dem Aufstellen des Maibaumes, danach gibt es vielerorts einen Fackelumzug (ich weiß nicht, ob das in jedem Dorf so ist) und dann wird das Maifeuer angezündet. So wird dann fröhlich in den Mai getanzt. Die Maibaumwache darf aber nicht vergessen werden, denn wenn es irgendeine Dorfjugend schafft, den Maibaum eines anderen Dorfes zu fällen, darf dieses Dorf dann 7 Jahre keinen Maibaum mehr aufstellen. So ist die Tradition.
Ist aber in meiner unmittelbaren Umgebung nicht passiert, soweit ich weiß.

Maibaum

Hier haben wir den Maibaum meines Heimatdorfes, auch wenn ich „fremdgegangen“ bin und in einem anderen Dorf zu Maifeuer gegangen bin. Wie schon seit 5 Jahren. Dort ist die Fete einfach besser! :)

MTM war auch wieder mit von der Partie, zum 4. Mal schon. Schön, dass dem Stuttgarter so ein Provinzfest gefällt! Und es war auch wieder ein super Ding, schön Party gemacht haben wir.
Das komplette lange Wochenende haben wir in meiner Heimat verbracht, die Tage nach dem Maifeuer gestalteten sich allerdings etwas ruhiger. Hauptsächlich wurde das wunderbare Wetter genossen, da hatten wir ja auch wieder Glück!