Jetzt wird’s ernst

Gestern hat meine Mitbewohnerin schon ihr Zeug ausgeräumt und die Segel gestrichen. Die Küche besteht jetzt nur noch aus dem Kühlschrank, der Mikrowelle und einer leeren Vitrine. Meine Cousine und ich haben dann gestern Abend noch ein kleines Abschieds-Sit-In gemacht, auf dem Küchenboden. Hatte was von Camping, gemütlich!

Sit-In auf dem Küchenboden

Heute hab ich dann gleich morgens losgelegt und Kisten und Körbe gepackt wie ein Weltmeister. Ist ja nun nicht meine Lieblingsarbeit, Umzüge sind irgendwie ätzend. Ich weiß das, ich bin seit meinem Abi 5 Mal umgezogen, dieser Umzug ist Nummer 6. Und dieses Jahr folgt voraussichtlich noch einer, super. Gott sei Dank habe ich meine Eltern, die helfen mir immer so sehr, auch wenn es sie ankotzt. ;)
Nun ja, nun ist alles gepackt, die Schränke und Regale sind leer und ich beginne jetzt damit, alles auszuwischen.

Kisten packen

Heute Abend kommt mein Vati vorbei, um mit mir die Möbel abzubauen. Dann folgt meine letzte Nacht in dieser Wohnung, und morgen geht’s richtig los.

Morgen Abend schlafe ich dann schon im neuen alten Zuhause, in meinem Zimmer bei meinen Eltern. Dann bin ich wieder eine richtige Brandenburgerin! Zumindest bis November.

28 Gedanken zu „Jetzt wird’s ernst

  1. Liebe Bellona, ich wünsche Dir einen schönen letzten Tag und eine gute letzte Nacht in Deiner alten Wohnung. Für Dein neues, altes Leben zu Hause bei den Eltern wünsche ich Dir alles Gute! Bin gespannt, was Du so alles berichten wirst…

    Lieben Gruß vom Flo.

    • eigentlich müsste ich mich mittlerweile an dieses gefühl gewöhnt haben, aber so ist es absolut nicht. ich werde es vermissen, in dresden zu wohnen. ich liebe diese stadt. aber gott sei danke brauche ich von meinem neuen alten zuhause nur 30min bis dresden, ich werde also öfter hier sein. :)

      • Ich glaube, daran gewöhnt man sich nie wirklich. Meine allererste Wohnung war wirklich schlimm, ein *sorry* Loch, um die es wahrlich nicht schade war – trotzdem verbinde ich mit ihr schöne Erinnerungen und war damals traurig, als ich weggezogen bin.
        Und *seine* Stadt vermißt man sowieso immer…

        LG von einer, die im Moment weit weg von zu Hause wohnt *schnüff*.

        • „meine“ stadt ist ein dorf, aber ich musste es nie vermissen, weil es ja zwar in einem anderen bundesland, aber dennoch nicht weit weg von dresden war. ich würde sagen, dresden ist tatsächlich „meine“ stadt geworden. aber es gibt auch noch andere anwärter, hamburg z.b. ;) aber erst mal schauen, was nach der magisterarbeit kommt.

          wo wohnst du denn bzw. wo ist dein zu hause?

          • Ich bin und bleibe Berlinerin, da kann ich noch so weit rumkommen… Im Moment wohne ich in Hessen, bin vor gut einem Jahr zu meinem Freund gezogen, das sind mal eben 500km *seufz*, da bekommt man schon mal Heimweh. Ich hoffe, es ist nicht für immer! (Also der Mann schon, aber nicht das Wohnen im Exil hier ;)!)
            Ich konnte mir das nie vorstellen, von zu Hause wegzugehen, aber wie das Leben halt so spielt…
            Grundsätzlich ist es nicht schlecht, mal ein bißchen durch die Welt zu ziehen, finde ich, aber wenn ‚zu Hause‘ dann so weit weg ist… das ist schon traurig, wenn man nie bei Familie und Freunden sein kann, wenn man es will.
            Dresden und HH kenne ich leider noch nicht, sollen aber beides tolle Städte sein! :)

            LG

            • als berlinerin kennst du dresden nicht? also wirklich, das ist doch keine entfernung! schäm dich! ;)
              mein freund ist schwabe und wohnt in stuttgart. ich fahre also auch öfter mal 500km, und diese kutscherei nervt echt!

  2. Das ist das Jahr der Umzüge, das kann ich nur immer wieder sagen. Laß es Dir gut gehen. Einräumen finde ich geht ja noch, aber Ausräumen… Uff.. Alles Gute und vertragt Euch :)

  3. Wenn meine Zeitrechnung so in etwa hinkommt, kann ich jetzt schreiben: „Willkommen Zuhause!“.
    Vermutlich bist Du schon losgefahren aber noch nicht angekommen, dann passt das hier schonmal als Willkommensgruß! :)

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