Ernte

Das Leben auf dem Land hat nicht nur den Vorteil, das Hinz und Kunz ein Haustier hat, das ich besuchen und streicheln und herzen kann. ;) Ein weiterer Vorteil vom Provinzleben ist auch, dass man von Freunden, Bekannten und Familie frisch geerntete Leckereien en masse bekommt, weil sie selbst gar nicht wissen, wohin mit dem ganzen Zeugs.

Zucchinis/Zierkürbisse
Die bekam ich von einer Freundin, die steif und fest behauptet, dass es Zucchinis sind, sie hat sie wohl auch schon probiert. Im Netz fand ich allerdings Bilder von Zierkürbissen, die genauso aussehen. Ich bin verwirrt.

Pflaumen Äpfel
Die Pflaumen und Äpfel sind aus dem Garten meiner Tante, früher der Garten meines Opas und meiner Oma. Vor allem die Äpfel sind so unglaublich lecker, das kann sich keiner vorstellen. Und immer wenn ich einen esse, muss ich an Opa denken. :)

In unserem Garten ist die Ernte schon fast vorbei, wir hatten Süß- und Sauerkirschen, Pfirsiche und Erdbeeren. Nun bleiben noch ein paar Tomaten und Birnen, die müssen aber noch ein Weilchen.

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49 Gedanken zu “Ernte

  1. Das kenn ich; bei uns herrscht regelrechter tauschverkehr; was der eine zuviel hat, hat der andere nicht und umgekehrt ;)
    ich hab dieses Jahr Marmelade für 10 Personnen auf ein jahr und wir sind noch nicht fertig, weil Weintruaben und äpfel noch kommen, und die Pflaumen wollen auch verwertet werden ;)

  2. Vielleicht ein Gedankendreher:

    Zucchini => Kürbis
    Kürbis => Zucchini

    Die Zucchini zählt zum Gartenkürbis.

    Oder weil Zucchini (zucchino/-a) die Verkleinerungsform von zucca (Kürbis) ist?

    • meine freundin kennt durchaus den unterschied zwischen zucchini und kürbis, und dass zucchini zu kürbis zählt, weiß ich auch. aber es gibt ja trotzde einen unterschied (geschmacklich) zwischen zucchinis und kürbissen, oder? und diese freundin meint wie gesagt, dass die dinger zucchinis sind, weil sie sie auch schon probiert hat. und weil sie sie ja auch selbst „angebaut“ hat.

      • Hm, gut, wenn es kein Gedankendreher von ihr war,…
        Es gibt ja auch runde Zucchinis, auf dem Foto sind jedoch Pattisons, die dezent nach Kürbis schmecken – aber vielleicht schmecken einige ja auch eher nach Zucchini, es gibt ja massig Züchtungen.

        *nur helfen wollt*

  3. Meine Frau hat mal in der Gärtnerei ihrer Tante gearbeitet, daher weiß ich folgendes: Es gibt durchaus Zucchinis, die so aussehen, wir hatten da jetzt auch erst wieder so ein Teil. Aber ich weiß nicht, ob es auch Zierkürbisse gibt, die genauso aussehen bzw. wie man das dann genau unterscheidet. Ich frage sie heute abend nochmal, wenn sie zu Hause ist.

    • kriegst du etwa auch von allen ecken her obst und gemüse? na, hoffentlich geht mir das dann in stuttgart auch so. da wird es sich allerdings eher um wein handeln! ;D

    • ach, die bilder sind doch kein akt mit der richtigen kamera-einstellung. ;)

      selbstgemachter apfelmus ist sowieso geil. ich überlege, ob ich pflaumenkompott koche, demnächst.

  4. Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

    Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
    Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
    Und kam die goldene Herbsteszeit
    Und die Birnen leuchteten weit und breit,
    Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
    Der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
    Und kam in Pantinen ein Junge daher,
    So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
    Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
    Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

    So ging es viel Jahre, bis lobesam
    Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
    Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
    Wieder lachten die Birnen weit und breit;
    Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
    Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
    Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
    Trugen von Ribbeck sie hinaus,
    Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
    Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
    Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
    »He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

    So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
    Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
    Der neue freilich, der knausert und spart,
    Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
    Aber der alte, vorahnend schon
    Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
    Der wußte genau, was er damals tat,
    Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
    Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
    Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

    Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
    Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
    Und in der goldenen Herbsteszeit
    Leuchtet’s wieder weit und breit.
    Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
    So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
    Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
    Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

    So spendet Segen noch immer die Hand
    Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

    … keine Ahnung, wie ich jetzt darauf komme … :roll:

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