Dieses Stuttgart und sein Wein…

Am Freitagabend habe ich den Beginn des Wochenendes mit meinem Süßen und ein paar anderen Leuten begossen. Und zwar auf höherem Niveau, nähmlich mit gutem, echtem Uhlbacher Wein. In diesem verschlafenen, kleinen, hübschen (ja, verflucht, IDYLLISCHEN) Stuttgarter Stadtteil fand an diesem Wochenende nämlich eine traditionelle „Kirbe“ statt, die ich mal ganz salopp mit einem Weinfest vergleiche. ;) Natürlich gab es nur Wein aus Uhlbach, wie es sich gehört, und dieser ist bei uns sehr wohl für seinen guten Geschmack bekannt.

Dieses Uhlbach ist wie ein Dorf in der City, das Fest war also auch wie ein Dorffest. Die Dorfjugend war versammelt vor dem Festzelt und auf den Straßen und alle hatten diese schönen Weingläser in der Kralle. Bisschen anders ist das zwar schon (bei uns gibts Pappbecher und die meisten trinken sowieso Gerstensaft), aber der Rest ist wie überall: Viel Geschnacke, viel Gelalle, und eine Gafferversammlung gab es auch, als die Dorffeuerwehr mit Tatütata fortissimo aus einem mir bis heute nicht bekannten Grund eintraf.

Rathaus Uhlbach
Uhlbacher Kirbe Uhlbacher Kirbe

Die Stuttgarter und ihr Wein haben es mir sehr angetan, schließlich finden die immer wieder neue Gründe, diesen zu feiern und somit auch zu konsumieren. Das Weindorf findet ja gerade in der City statt und in nahezu jedem Stadtteil gibt es zur Zeit Kirben. Man weiß gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht, ehrlich gesagt. Man will ja am liebsten auf jeder Hochzeit tanzen. ;)

Jedenfalls hatte ich einen supertollen Freitagabend, mit gutem Wein und lieben Leuten um mich herum und auch neuen Ossi-Bekanntschaften, mit denen ich offenbar ziemlich lange und ausschweifene Gespräche geführt habe. Nachts um 3, als mir schon ein wenig mulmig im Bauch war von dem vielen Wein, konnte ich mich dann mal loseisen. Das Taxi brachte MTM und mich gut nach Hause und der Samstag wurde nach der halbherzigen Erfüllung von ein paar Pflichten (Auto in Uhlbach holen, Futter bei Oma holen, Hose bei der Schneiderei holen) hauptsächlich auf der Couch zugebracht. Eigentlich wollte ich ja unbedingt in so einen Club in der City zur 90er-Party. Aber ich werde wohl alt oder sowas. Früher hätte ich das locker hingekriegt, auch 5 Tage hintereinander. Heute reicht mir eigentlich ein Partytag aus, und schon schreien Körper und Geist nach Ruuuuuhe. Und deshalb fand ich unseren eher langweiligen Samstagabend trotzdem schön und auch nötig. Denn so konnten wir heute frisch und frei in den sonnigen Sonntag starten, von dem ich morgen dann berichte. Morgen früh halb 6 ist die Nacht rum, ich muss jetzt wohl ins Nest.

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13 Gedanken zu “Dieses Stuttgart und sein Wein…

    • naja, ich muss nicht, ich hab gleitzeit und kann kommen wann ich will, muss aber spätestens um 8 da sein. da ich morgens dusche brauche ich ca. 1 std, wenn ich keine haare wasche bisschen weniger. und beim arbeitsweg muss ich immer mit 35 bis 60 minuten rechnen, je nachdem ob stau ist oder so. ich versuche jedenfalls, immer so früh wie möglich da zu sein, damit ich eher feierabend machen kann. :)

      heute schaffe ich es hoffentlich bis 7:15, also ich muss jetzt auch los! :)

  1. Olle Omma du :)) Geht mir aber genauso, EIN wilder Abend reicht…weiß auch nich mehr, wie ich das früher teilweise FR, SA und manchmal auch noch SO gemacht hab o.O* Und auuußerdem sind so richtig schön faule Samstage doch auch was Feines ;)

  2. Ja, die guten alten Zeiten. Ich habe manchmal Freitags vormittags in der Firma gearbeitet, nachmittags war ich bis 20 Uhr beim Nebenjob, Party gemacht bis 6 Uhr morgens und um 10 Uhr wieder beim Nebenjob gewesen. Den ganzen Samstag. Und Samstag abends dann wieder raus, bis in aller Früh. Zum Schlafen gab es ja den Sonntag.
    Manchmal fing das Wochenende schon am Mittwoch an, ohne frei zu haben. Und irgendwie ging das alles. Heute nicht mehr :))

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