Ein Tag am See

Heute war es wieder ordentlich heiß in Stuggi und Umgebung. Also quälten wir uns trotz vorangegangener Poolparty am Samstagabend bei MTMs Verwandtschaft heute gaaanz zeitig (halb 8) aus dem Bett, um so schnell wie möglich die Badesachen zu packen und zu einem Badesee zu fahren. Wir hatten uns einen im Internet ausgeguckt, der sich jedoch als oller Tümpel ohne schöne Liegeflächen erwies. Flop total, einmal um den See sind wir rumgelaufen, mit vollem Gepäck. Ich hab geschimpft wie ein Rohrspatz, sowas kann ich ja haben wie’s Bauchweh. Da hat man EINMAL einen Plan und schafft es auch noch alles wie vorgenommen (zeitig aufstehen, pünktlich aufbrechen, nicht verfahren), und dann das.

Zum Glück hat der Mann an meiner Seite so einen modernen Smartsprechapparat und hat schnell einen anderen Badesee ergoogelt. So führte uns das WWW zum Gschwender See, ganz klitzeklein aber wirklich fein!

Ab diesem Moment des Eintreffens war endlich die sonntägliche Faulheit angesagt, die wir geplant hatten. Frühstückspicknick, lesen, liegen, schlafen, Eis essen, Sonnenbrand holen… Schee war’s!

Eis Picknick

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Er: 31 und fresh wie eh und je. Ich: 28 und grau. GRAU!

Da haben wir’s. Ein trauriger Eintrag. Ich war am Donnerstag bei meiner Friseurin und stellte wie immer meine provisorische Frage nach kahlen Stellen und grauen Haaren. Diesmal beantwortete sie sie mit „ja“. Ja zu grauen Haaren. Keine kahlen Stellen. Aber eben graue Haare. GRAUE HAARE! Zwei Stück. Ich bin aus dem Friseurladen gestürzt, direkt zur nächstbesten Drogerie. Haarfarbe. Ich färbe ja eh schon, aber der Ansatz ist schon wieder bisschen da und deshalb haben wir auch die grauen Haare entdeckt. Dann bin ich nach Hause, hab MTM die Schuld gegeben und geheult. Am nächsten Tag auf Arbeit hab ich mir sie dann rausgerissen. Scheißdreck.

Mein Liebling MTM hatte übrigens gestern seinen 31. Geburtstag. Der Arsch hat keine grauen Haare. Keine! Eigentlich hätte er zur Strafe überhaupt kein Geschenk kriegen sollen. Naja, aber ich bin ja nicht so…

Geburtstagstisch

Das ist ein Wurststrauß, ich bin immer noch ganz angetan von meiner Idee. MTM hat sich gefreut wie Bolle. Ist aber auch klar, was will der denn mit Blumen und Süßkram. Auf Wurst steht er viel mehr! :D

Aber kommen wir nochmal zu meinen grauen Haaren. Das ist doch scheiße! Meine Mutter ist 51 und hat noch keine! Meine Oma ist ebenfalls bis zu ihrem Tod nie richtig ergraut! Bei Papa hat’s auch erst kürzlich angefangen. Wo kommt also diese verkackte Scheiße her, hm? Und was kommt als nächstes? Hörgeräte? Hornbrille? Wechseljahre?

12 von 12 im August

Hier gibts die Erfinderin und die Liste von anderen 12-von-12ern. :)

Guten Morgen Stuttgart!

Stuttgart am Morgen

Schadensbegrenzung

Mascara

Arbeitsweg durch die von der Sonne wachgeküsste Stadt

Stuttgart am Morgen

Ferienzeit = Bestzeit!

Arbeitsweg

Schwäbisch angehauchte Mittagspause

Brezel

Vorbereitungen für ein langes Wochenende

Abwesenheitsassistent

Besuch beim favorisierten Frische-Dealer

Obst und Gemüse

Der Liebste ist noch nicht zu Hause: Wartezeitüberbrückung an seiner neuen „Killermaschine“

PC

Nach dem gemeinsamen nervenzehrenden Wocheneinkauf: Zum goldenen M, nur wegen der Gläser versteht sich. :DD

McDonalds Gläser

Wieder zu Hause: Schuhe in die Ecke flacken!

Schuhe

Vorratsauffüllung

Kühlschrank

Chillen auf dem Balkon. Endlich Wochenende!

Shisha und Bier

Wald

Der schwächelnde Körper sollte am Samstag durch eine ordentliche Freiluftaktivität dazu gebracht werden, sich endlich mal wieder zu raffen. Schnauze voll vom Kränkeln, ich lass mir doch von dem Arsch von Körper nicht meinen Resturlaub versauen! Also starteten MTM und ich irgendwo im Schwäbischen Wald einen Spaziergang.

Schwäbischer Wald

Es soll dort, wo wir relativ gezielt hinfuhren, sehr schön und romantisch sein, es soll Wasserfälle geben und viel zu sehen. Es tat auch wirklich gut, im tiefen Wald an der superfrischen Luft zu wandern und zu schwitzen (bergauf und so, puh!). Aber ohne Wanderkarte und -erfahrung und ohne ordentliche Beschilderung und ohne wirklichen Plan blieb es für uns eher unspektakulär. Wir sind recht ziellos durch die Gegend geirrt, verpeilt halt wie eh und je. Erquickt und mit neuen Kräften entkamen wir jedoch dem dunklen, tiefen Wald wieder und dann wurden richtig harte Geschütze im Kampf um die Normalisierung des körperlichen Befindens aufgefahren: Preisausgezeichnete Stuttgarter Schnitzel! ;)

Manchmal muss man unnormale Dinge mit Normalität bekämpfen.