Quark ohne Boden

Backen kann ich eigentlich nicht leiden. Aber da man heutzutage kaum noch ein vernünftiges, liebevoll gebackenes Stück Kuchen zu kaufen bekommt, sondern nur noch von dem doofen Ketteneinheitsbrei belästigt wird, springe ich zukünftig über meinen Schatten. Das habe ich mir vorgenommen.

Und so habe ich diesem Vorhaben Nachdruck verliehen, indem ich meinen ersten „Quark ohne Boden“ nach dem Rezept meines lieben Opis ♥ gebacken habe. Der Kuchen ist mir auf Anhieb gelungen, was dem passionierten Kuchenbäcker jetzt lachhaft erscheinen mag, für mich aber eine reife Leistung ist.

Optisch ist er vielleicht kein Meisterwerk, aber innere Werte und ein paar sichtbare Ecken und Kanten haben für mich generell mehr Wert. Wir kennen das ja alle: Außen „hui“ innen „pfui“. Für Oberflächlichkeiten bin ich gemeinhein inzwischen erwachsen genug, also erfreue ich mich an der optischen Fehlbarkeit, die aber der geschmacklichen Unfehlbarkeit keinen Abbruch tut. :)

Quarkkuchen ohne Boden Quarkkuchen ohne Boden

Und wer auf meinen guten Geschmack vertraut, kann sich nun gerne dem Rezept annehmen und losbacken. :)

Zutaten:
75g Margarine
6 Eier
400g Zucker
Saft von 2 Zitronen
1 kg Magerquark
100g Grieß
1 Pkg. Backpulver
1 EL Mehl

Zubereitung:
Eiweiß und Eigelb trennen
Aus dem Eiweiß Eischnee fabrizieren (Mixer mit Schneebesenaufsätzen reinhalten und fertig)
Margarine, Eigelb, Zucker und Zitronensaft schaumig rühren
Quark, Grieß, Mehl, Backpulver dazu rühren
Eischnee unterheben
Die Teigmasse in eine gefettete Springform geben
Bei 175°C (Umluft) 60 Minuten backen.

El amor entra por la cocina.

Gestern haben MTM und ich uns einen schönen Abend zu zweit gemacht: Wir bummelten durch das abendliche Getümmel unserer Stadt und machten für ein romantisches spanisches Abendessen Halt beim Cortijo. Zuerst warteten wir drinnen an der Bar bei einem Glas Wein und spanischer Livemusik inkl. Tanzeinlagen auf einen kuscheligen Platz. Es roch und klang so toll nach Urlaub, dass wir lange ausharrten. Doch es wurde partout nichts frei, so dass wir uns für einen Platz draußen entschieden. Es war sehr mild gestern Abend und eingemurmelt in eine Decke war es draußen eigentlich fast noch gemütlicher als drinnen. Gute Entscheidung also! Und als wir dann unser Essen bekamen, wurde diese noch untermauert…

Paella

Mir war vorher nicht bekannt, wie gut so eine Paella schmeckt. Ich hatte mal auf Malle 1998 von einer probiert, war damals aber nicht sonderlich angetan. Naja, mit 15 ist man kulinarisch auch noch nicht so gut unterwegs.

Nun genossen wir Zwei also unser köstliches Essen und einen guten Wein und tiefe Augenblicke. El amor entra por la cocina!

Später stürzten wir uns noch ein bisschen ins Getümmel am Hans-im-Glück-Brunnen auf einen Absacker.

Da MTM am Freitag schon mit seinen Jungs ordentlich unterwegs war und ich am Donnerstag mit meiner Arbeitskollegin ebenfalls, endete dieser Samstagabend kurz vor Mitternacht schon in den gemütlichen heimischen Federn. Aber das war mir eigentlich ganz recht, es sollte ja ein romantischer Abend sein und keine Halligallidrecksaunacht. Man kann sich in unserem Alter nun auch nicht mehr permanent so verausgaben. ;)

Liebe ist…

…wenn der Partner auf dem Weg zum Männerabend unaufgefordert (!) den Umweg zur Tanke geht und noch einmal zurück nach Hause in den 4. Stock kommt, um seiner Herzdame eine Freude zu machen. Und das nur, weil Sie erwähnt hat, dass sie Lust auf was Süßes hat…

Liebe

Er schafft es auch nach fast 6 Jahren noch, mich zu überraschen. Der Typ ist ein verdammter Glückstreffer! :D

Caipiroschka-Testbericht

Die letzte Woche hat mit so einem richtigen Scheißtag begonnen. Und so ergab es sich, dass MTM und ich der Angepisstheit meinerseits mit einem Besuch in einer Bar entgegenwirkten. Dort stieß ich zufällig auf die Cocktailkarte und noch zufälliger auf einen Caipiroschka, der mir aufgrund einer Unterhaltung mit meinem Blogfreund GeraldS in Erinnerung war. Und so dachte ich: ‚Probierst du das Teil mal. Schmeckt ja wie Limo, sagt Gerald.‘ Gedacht, getan.

Caipiroschka

Dass irgendwie XXL-Tag war und man jeden Cocktail im Riesenformat bekam, hatte ich ehrlich gesagt übersehen. So bekam ich also diesen riesigen Kübel Wodka-Mischung, der mich regelrecht überforderte. Schmeckte wirklich wie Limo und war sehr lecker! Aber nach dem Genuss dieser Portion war ich erledigt und bin seeeehr früh ins Bett gegangen. Den Scheißtag konnte ich aber zumindest mit einem besseren Gefühl abschließen, wegen der Vernebelung. :D

Königlicher Herbstspaziergang

Ich hatte ja erwähnt, dass ich am Sonntag bei einem Herbstspaziergang meine Kastanie gefunden hatte. Nun hatte ich aber von dem Spaziergang selbst noch gar nichts erzählt. Allzu spannend wird’s auch nicht, jedoch möchte ich diese schönen Stunden trotzdem festhalten. Wir waren nämlich nach langer Zeit ma wieder im Favoritegarten in Ludwigsburg unterwegs. Damals bestaunten wir Lustschlössle und Wildpark im tiefsten Winter, diesmal im goldenen Herbst. Tiere haben wir keine gesehen, dafür aber schönere Farben. :)

Schloss Favorite

Gefroren haben wir auch nicht so wie damals, weil das Wetter ja nochmal richtig schön war. Nun hat der ungemütliche Teil des Herbstes begonnen, der aber eigentlich nur ungemütlich ist, wenn man vor die Tür geht. Hier drinnen ist es jedenfalls jetzt schön kuschelig, da freut man sich noch mehr auf das eigene Zuhause nach Feierabend. Aber der nächste Schönwetterpaziergang kommt bestimmt, das ist ja immer so. :)

Favoritegarten

Kastanienbewegung 2011/12

Endlich! Eeeeeendlich schaffe auch ich es mal, bei dieser wunderbaren Sache mitzumachen! Schon mehrere Herbste läuft diese Bewegung in der Blogosphäre und immer habe ich olle Knalltüte es „vercheckt“.

Heute aber habe ich bei einem erquickenden Herbstspaziergang noch eine schöne Kastanie gefunden. Ehrlich gesagt war sie als Futter für Wildtiere gedacht und lag gemeinsam mit anderen nahrhaften Dingen hübsch angerichtet auf einem abgeholzten Baumstamm. Ich habe sie mir einfach gemopst, die Tiere mögen es mir verzeihen. Sie werden in jenem Wildpark sowieso genug gefüttert, hoffe ich mal. :DD

Also bitte, hier ist meine Kastanie für die Kastanienbewegung 2011/12.

Kastanienbewegung 2011/12

Die Regeln findet man bei KaterMurr sehr gut erklärt. Ich stecke mir jetzt meine Kastanie in die Manteltasche und dort bleibt sie und übersteht mit mir den sicherlich wieder harten Winter…

Städtischer Samstag

Wir waren gestern den ganzen Tag mittendrin: Im Samstagstrubel der Stadt. Als Arbeitnehmer mit normalen Arbeitszeiten und -tagen gehts ja leider nicht anders. Aber ich habe gestern wieder festgestellt, dass ich samstägliches Bummeln weiterhin weitestgehend meiden möchte. Ich bin offenbar kein besonderer Menschenfreund, mich regen diese ganzen Leute sowas von auf! Überall Gedrängel und Schlangen und zum Kompott auch noch eine nette Demo mittendrin. Gna! Ich hatte eigentlich richtig Lust auf Bummeln und Stöbern, aber die verging mir ganz schnell, und so war ich die meiste Zeit damit beschäftigt, nicht komplett auszurasten und ohne Verletzungen durch diesen Stadtbummel zu kommen. Entschädigt wurden wir dann ein wenig durch einen Kaffee, ein schönes Stück Kuchen und einen tollen Ausblick.

Stuttgart von oben Stuttgart von oben

Später ging es dann durch ein herrliches Verkehrschaos noch in einen Supermarkt für einige kleinere Besorgungen. Von dem überfüllten Supermarkt brauche ich nichts schreiben, das kennt ihr ja sicherlich. Man muss ja eigentlich auch bisschen bescheuert sein, am Samstagabend einkaufen zu gehen. Gut, auch das haben wir überlebt. Und dann sind wir einfach raus aus der großen Stadt gefahren, um in Böblingen nebenan ganz ruhig, entspannt und köstlich im „Platzhirsch“ zu speisen.

Und heute Morgen habe ich mich dann mit einer hübschen Kleinigkeit beschäftigt, die ich gestern beim Chaosbummel doch noch erstehen konnte.

Notizbuch

Letztendlich war der stressige Tag doch nicht ganz so schlecht, wie wir ihn zwischendrin ab und an mal empfunden haben. Was zählt ist, dass wir bei absolutem Goldwetter draußen und aktiv waren. Zusammen. ♥

12 von 12 im Oktober

Diesmal bisschen verspätet eingestellt. Aber das tut ja nichts zur Sache, hier also meine 12 Bilder vom 12. Oktober…

Quelle und andere Mitmacher

Nicht meine Zeit…
Morgens

Bye bye Baby! :(
Bett

Arbeitstag vorbei, alle 7 Sachen packen und weg weg weg!
Tasche

Stau vorm gefürchteten Tunnel der Zeitverschwendung…
Stau Stuttgart

Auto aus – Endlich zu Hause!
Zündschlüssel

Häusliche Pflichterfüllung
Wäsche

Multimediale Beschäftigungstherapie ;)
Multimedia

Kuscheln mit dem Liebsten
Kuscheln

Auftischen für den Herrn des Hauses
Abendessen

„Kleiner“ Einkauf für den bevorstehenden Mädelsabend
Pizza

Gelungener Abschluss des Tages unter Weibsstücken ;)
Weiberabend

Dickmann

Auf Heimaturlaub

Ich hatte mir am Freitag und am Dienstag jeweils einen Gleittag genommen, um mal wieder richtig ausgiebig auf Brandenburger Heimaturlaub gehen zu können. Diesmal ohne MTM, der hat nämlich keine Überstunden, die er abbummeln kann. ;)

Nachdem ich eine abartige Höllenfahrt am Freitag hinter mich gebracht hatte, habe ich abends mit einer Freundin zusammengesessen und gelabert bis die Stimmbänder kratzten.

Der Samstag begann mit einem Frühstück bei meiner Tante. Weiter ging es mit einem Spontantbesuch bei einer anderen Freundin, die mir eröffnete, dass sie sich scheiden lässt. Im letzten Jahr waren MTM und ich auf ihrer Hochzeit… Der Spontanbesuch ist dann in ein ziemliches stundenlanges Sektgelage ausgeartet; es musste so viel besprochen werden, gerade wenn man so eine Entscheidung trifft und an die Freundin weitergibt. Ich persönlich verstehe ihre Beweggründe, diesen Mann nicht mehr zu wollen, weil er aufgrund seiner ganzen Art und Weise einfach nicht mein Fall ist. Muss er ja auch nicht, weshalb ich mit meiner Ansicht hinterm Berg halte. Ich frage mich nur, wieso IHR das alles jetzt erst auffällt… Naja. Nicht mein Bier, ich bin gerne da und höre zu, wenn sie mich braucht. Aber durch müssen wir alle selber durch unsere eigenen Misthaufen. Wa?!
Abends ging ich dann mit einer anderen (schwangeren) Freundin griechisch essen. Verständlicherweise ging es mir nicht so gut, schließlich hatte ich schon eine Ausnüchterung hinter mir (Kaffee, kalte Dusche, Wasser, Wasser, Wasser). ;) Kann ja mal passieren, war ja nicht geplant…

Okay, es folgte der Sonntag: Wieder absolutes Goldwetter, ein Wahnsinn! Ich war mit unserer Mädelsgruppe verabredet zum Brunchen in Dresden. Wir sind eine feste Truppe, die sich immer mal wieder trifft, wenn alle Zeit haben/im Lande sind. Wir haben Ewigkeiten dort gesessen und viel Spaß miteinander gehabt. Später spazierten wir noch an der Elbe entlang, bevor sich unsere Wege wieder trennten – bis zum nächsten Hühnertreffen.
Abends ging es dann noch zum Kneipenfest im Nachbarort mit ein paar Leuten; ich war Fahrer, aber das war auch okay so. Ein ruhiger Abend also, der dennoch erst spät endete.

Montags habe ich mit meiner Mutti eine kleine Radtour an den See gemacht inklusive Belohnung in Form von einem Broiler und einem schönen Eisbecher. Das Goldwetter hielt an, also ließ sich das alles herrlich genießen!

Senftenberg Schranke Senftenberger See

Am Abend bekam ich noch einen kurzen Terrassenbesuch und SCHWUPP – War das verlängerte Heimatwochenende wieder vorbei.

Am gestrigen Dienstag ging es also wieder zurück nach Stuggi zu meinem Liebling. Und Ende Gelände, der Arbeitsalltag hat mich wieder. Zum Glück auch die Liebe. :)