Zu Hause

Dresden für einen Abend genießen.
Dresdner Dürüm (besser geht nicht).
Geliebte Brandenburger Heimat.
Der letzte Spargel der Saison – endlich mit Rinderzunge!
10 Jahre Abi.
Arsch abfeiern.
Frühstück am Kirschbaum.
Papas Kochkünste.
Familie.
Freunde.

Freie Tage zum Auftanken…

Kirschen im Garten

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Perfektion

Tage wie dieser sollten nie vergehen…

Nach einem langen Arbeitstag habe ich MTM, der 3 Tage auf Dienstreise war, endlich wieder in die Arme schließen können. Wir sind direkt zur Weinstube nebenan zum Abendessen in der Abendsonne. Nach ein paar Schlucken Wein, verliebtem Getue und tiefgründigen Gesprächen kam ein Gewitter, durch das wir nach Hause getanzt sind. Ok, ich bin getanzt, MTM ist männlich geschritten. ;)

Es ist so schön mit uns. ♥

Bienvenue en Alsace!

Rue du coq Spätzle Straßburg

Hach, am Samstag haben wir mal wieder einen richtigen Ausflug gemacht! Ich war bisher erst einmal in Frankreich, und zwar mit 13 oder 14 in Straßburg. Das war so ein Tagesausflug auf unserer Klassenfahrt damals… Ich konnte mich eigentlich gar nicht mehr an die Stadt erinnern, damals hatte ich andere Dinge im Kopp. Also war es an der Zeit, Straßburg noch einmal zu besuchen und die Eindrücke diesmal auch festzuhalten.

Place Gutenberg

Nach 2 Stunden Fahrt und ewiger Parkplatzsuche landeten wir auf dem Place Gutenberg und zogen direkt los zur beeindruckenden Cathédrale Notre Dame de Strasbourg nebenan.

Straßburger Münster

„Entzückend“ ist meiner Ansicht nach das richtige Wort, um Straßburg zu beschreiben. Es ist einfach schön dort, so urig und romantisch.

Straßburg

Mal abgesehen davon, dass man wirklich französisch können muss, um Speisekarten, Angebote der Bäckereien oder Warnschilder zu lesen, kann man sich dort wirklich schön die Zeit vertreiben. Wir können ja die Sprache durchaus ein bisschen und kamen gut zurecht. Und wenn man es zumindest probiert, sind manche Straßburger Servicekräfte direkt besänftigt und bieten einem die deutsche Sprache zur Verständigung an. Aber zurück zur Stadt und den vielen herrlichen Eindrücken, die wir gewinnen konnten…

St.-Pierre-le-Jeune catholique

Johanniskirche Straßburg

Fachwerkhäuser gibt es dort „en masse“, soweit ich weiß gehören sie dem Stil nach dem typisch deutschen Fachwerk an, was natürlich in der Geschichte begründet ist. Wir kennen ja schon einige Gegenden der Deutschen Fachwerkstraße, die sich auch durch Baden-Württemberg zieht und waren hier schon oft sehr angetan. So natürlich auch in Straßburg hier im Gerberviertel „Petite France“, weil’s halt einfach wunderschön anzuschauen ist.

Petite France

Petite France

Selbstverständlich wurden unsere Augen auch mit allerhand Köstlichkeiten verwöhnt. Die Gaumen haben wir aber gerade so im Zaum halten können. Wir probierten nur ein paar Kleinigkeiten, wie Mousse au Chocolat und Croque Monsieur… Hmmmm!

Maison du Kougelhopf

Bis Johanni nicht vergessen: Sieben Wochen Spargel essen.

Mein wunderbares, ruhiges, entspanntes Wochenende neigt sich schon wieder dem Ende zu. Es ist absolut nichts passiert, außer einem bitter nötigen Budenschwung und Fußball. Ich liebe diese Meisterschaft-Zeiten ja, weil ich jetzt immer weiß, was ich im Fernsehen gucken soll. Ich schaue mir, sofern möglich, alle Spiele an. Man kann nebenher hervorragend bloggen und andere spaßige Dinge machen, weil ja nicht 90 Minuten lang Spannung herrscht. Wenn es sich lohnt, hinzugucken, merkt man das schon am lauteren Ton, der aus der Glotze kommt. Wenn Deutschland spielt, guck ich allerdings genauer hin, auch wenn ich dann gar nicht entspannt bin. Macht mich immer irre, so doll mitfiebern zu müssen, aber ich kann’s auch nicht lassen. Heute Abend muss ich dann allerdings auch wieder bisschen mehr fiebern, weil ich Irland ganz arg die Daumen drücke. Da steckt dann ebenfalls mein Herzblut drin. ♥

Heute hatte ich zum ersten Mal seit Freitagnachmittag wieder das Haus verlassen, um frischen (geschälten!) Spargel und Erdbeeren käuflich zu erwerben. Ich wollte ein schönes Sonntagsessen für MTM und mich zaubern, was mir auch richtig gut gelungen ist. Es gab:

Spargel-Kartoffel-Gratin

Spargel-Kartoffel-Gratin

Ich habe eine große Menge zubereitet, weil erstens 2kg Spargel im Angebot waren und wir zweitens den Rest einfach morgen mit zur Arbeit nehmen. Hier also mein Rezept:

8 Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser zum Kochen bringen. 2kg Spargel in Stücken geschnitten kurz danach mit in den Topf und alles ca. 8 Minuten köcheln lassen. Nach dem Abgießen ab mit den Kartoffel- und Spargelstücken in die Auflaufform und mit geschnittenem Schinken-Zweilerlei (Lachsschinken und Putenbrust) bespicken.
Nun noch eine Soße zubereiten, ich habe genommen was gerade da war: 200ml Prosecco aufkochen lassen, dann 2 EL fettarmen Naturjoghurt, 1 Flasche Rame Cremefine und 2 TL fettarmen Kräuterfrischkäse zufügen und köcheln lassen. Mit Gemüsebrühe (Pulver), Salz, weißem und schwarzem Pfeffer, Muskat, etwas Zucker und zwei Spritzern Zitrone abschmecken sowie für die Menge noch etwas Wasser zufügen. Etwas angedickt habe ich die Soße mit Kartoffelmehl/Speisestärke.
Die Soße kommt nun auf die Zutaten in der Auflaufform, danach alles mit Reibekäse bestreuen und für 12 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200°C backen. Der Spargel ist dann durch, aber noch schön bissfest, so auch die Kartoffeln. Garniert habe ich den fertigen Auflauf mit frischer Petersilie und fertig war unser Festmahl. Als Dessert passen hervorragend frische, zuckersüße Erdbeeren ohne alles. :D

Spargel-Kartoffel-Gratin

Wieder einmal München

Rathaus M?nchen

Am vergangenen Wochenende tauschte ich das bevorstehende Strohwitwendasein gegen ein Freundinnenwochenende in München. Ich besuchte meine gute Freundin und Ex-Mitbewohnerin (damals, beim Studium in Dresden…) und hatte mit ihr gemeinsam ein paar herrlich spaßige und bekloppte Tage. Bekloppt find ich immer wichtig, meine Freunde haben eigentlich alle eines mit mir gemeinsam: Eine ordentliche Meise!

Zurück zu München: Die Stadt kenne ich ja nun schon ein bisschen nach mehreren Besuchen. Also konnten wir aufs Sightseeing Gott sei Dank verzichten und verbrachten unsere Zeit hauptsächlich auf dem Balkon, mit Pizza im Bett, ohne Pizza im Bett sowie bei Bier, Weißwurst und Eis sitzend und Leute beobachtend in der City. Das samstägliche Feiern durfte natürlich auch nicht fehlen, was wieder einmal dazu führte, dass ich mir dringend eine Feierpause auferlegen muss: Nächstes Wochenende gibts bei mir nur Ruhe, Entspannung und Wasser! :D