Sonn(en)tag in Stuttgart

Schlossgarten Stuttgart

Hier in Stuttgart ist es noch nicht herbstlich bunt, aber bei unserem gestrigen Sonntagsspaziergang durch den riesigen Schlossgarten, der sich wie eine Oase mitten durch die hektische Stadt zieht, sah ich die ersten Kastanien und genoss ich die angenehme Wärme mit dem Hauch von herbstlicher Frische… Wisst ihr, was ich meine? Ich liebe es. Ich liebe es, wie der Herbst losgeht, wie er weitergeht und eigentlich auch wie er endet. Mit dem Winter nämlich, der wie jede andere Jahreszeit auch seine schönen Seiten und Vorzüge hat.

Wir waren also lange und ausgiebig spazieren in dem großen Park. Trotz der noch vorhanden Stadtgeräusche kann man bei all diesem Grün und den weiten Wegen und der frischen Luft herrlich entspannen.

Schlossgarten Stuttgart

Später führte uns unser Sonntagsausflug noch ins Schweinemuseum, eigentlich nur zum Chillen im richtig tollen Biergarten, dann aber doch auch zum Abendessen. Da können wir uns beide einfach sehr schlecht zurückhalten, aber was soll’s. Es war köstlich und jede verdammte Kalorie wert.

Schweinemuseum Stuttgart

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12 von 12 im September

Hier wie immer die Erfinderin und die Liste der anderen Mitmacher bei dem schönen unendlichen Blogprojekt, das ich am heutigen Zwölften erfreulicherweise mal NICHT vergessen habe. :)

Frühstückchen neben der Arbeit
Frühstück

Tagesration
Apfeltee

Hochzeitsvorbereitungen in der Mittagspause
Weinkarte

Der Herbst kommt in großen Schritten
Herbstlaub

Mein Briefkasten gibt mir Zeichen! ;)
Schuhkatalog

Überraschung auf der Treppe: Elternpost!
Päckchen

Päckcheninhalt: Urlaubsmitbringsel von der Elbereise
Nudelsack und Kühlschrankmagnete

Couchmodus
Couchmodus

Abendessen
Caprese und Knäckebrot

Ein Hoch auf den Festplattenreceiver!
TV Total

Nach Hause telefonieren
Nach Hause telefonieren

Kühli leer: Mittagspause findet morgen auswärts statt.
Leerer Kühlschrank

Kochklops (fast) wie bei Opa

Die Woche ging echt rum wie nix. Überstunden, MTM, Freundinnen, Unternehmungen… Und schon wieder ist Samstag, dabei wollte ich doch noch von meiner Koch- und Backorgie am letzten Sonntag erzählen. Kam ich einfach nicht dazu, also mache ich es heute, obwohl das Herbstessen des letzten Wochenendes zu dem jetzigen wundervollen Spätsommerwetter gar nicht mehr passt.

Am Samstag gab es meine Kartoffelsuppe. Samstag ist nämlich Eintopftag, kennt ihr das auch so? Früher wurde das bei Oma oder auch meinen Eltern relativ häufig so durchgezogen. Und irgendwie blieb es hängen bei mir. Warum auch immer, aber mir schmeckt ein Eintopf am Samstag einfach am besten!

Am Sonntag habe ich meinen Lieblingskuchen gebacken, um davon ein Stück zu essen und den Rest bei Familie und Kollegen zu verteilen. Was will man auch zu zweit mit einem ganzen Kuchen, wa?!

Außerdem gab es Kochklops wie bei Opa. Nennt man auch Königsberger Klopse, aber bei uns heißt es eben so.

Kochklops

Mein Rezept versuche ich mal, wiederzugeben so gut es geht. Ich mache es immer bisschen „freestyle“, vor allem beim Würzen, bis es eben so ähnlich schmeckt wie bei Opa damals. Genauso kriege ich es nicht hin, sein Geheimnis hat er mit ins Grab genommen.

Da das Ganze recht viel Zeit braucht, mache ich sowas gerne in großen Mengen und friere einen Teil ein. Oder bringe es zu MTMs Oma, die sich sehr gefreut hat, weil sie das schon Jahre nicht gegessen hat. :)

Zutaten für die Klopse:

1000g Hackfleisch gemischt, fettreduziert
1 Brötchen
2 Eier
2 EL Semmelbrösel
3 TL Senf
Salz, Pfeffer

Zutaten für Kochwasser und Soße:

Gekörnte Gemüsebrühe (kann man auch selbst herstellen ohne böses Fertigpulver, da hab ich aber keinen Bock drauf)
Pimentkörner
Lorbeerblätter
1 Zwiebel

100g Butaris
100g Mehl
50ml Milch
1 Gläschen Kapern
1 EL Essig
Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

Das Brötchen in Wasser einweichen und vorsichtig ausdrücken. Mit dem Hackfleisch und den restlichen angegebenen Zutaten vermengen und mit nassen Händen Klopse daraus formen.

Das Kochwasser mit gekörnter Brühe, ein paar Pimentkörnern, 2 Lorbeerblättern und einer geschälten Zwiebel (im Ganzen) aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Hitze runterdrehen und Piment, Zwiebel und Lorbeer rausnehmen. Die Klopse nun vorsichtig ins Kochwasser geben und darin nur ziehen lassen bei geringer Hitze und leichtem Sieden, für gut 15 Minuten. Das Wasser darf nicht mehr kochen!

Wenn die Klopse gar sind, nimmt man sie heraus aus der Brühe und stellt sie zur Seite. Die Brühe wird nun für die Soße benötigt. Hierfür erhitzt man in einem separaten Topf das Butaris, und gibt dann das Mehl unter kräftigem Rühren (mit einem Schneebesen) hinzu. Nun wird kellenweise Kochwasser unter ständigem Rührem mit dem Schneebesen hinzugefügt, bis eine sämige Soße entsteht. Man muss selbst gucken, wie dick- oder dünnflüssig man die Soße mag und wieviel Brühe man dann braucht. Klümpchen dürften wegen des exzessiven Rührens nicht vorkommen. ;)

Jetzt rührt man noch die Milch unter, köchelt die Soße noch ein wenig, fügt die Kapern hinzu (mit dem Kapernsaft!) und würzt die Soße nach Geschmack mit Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Zum Schluss wird das Ganze mit ein bisschen Zucker abgerundet.

Perfekt als Beilage passen Kartoffeln.