Sonnenbrand, der erste.

Was war das denn bitte gestern für ein perfekter Frühlingstag? Eigentlich war das doch schon so’n bisschen sommermäßig, oder?! MTM und mich hat es direkt nach dem Frühstück auf unserem Sonnenbalkon in die Weinberge gezogen. Also haben wir den Rucksack mit Grillgut und einer Jacke, die wir nicht brauchten, sowie unsere Turnschuhe geschnürt und ab ging’s in die Natur, die nun endlich wieder erwacht!

Frühlingserwachen im Weinberg

Unser Ziel, der Garten von MTMs Cousin, lag ganz oben auf der Spitze einer der Berge hier. Der „Aufstieg“ war kein Zuckerschlecken, aber er tat den rostigen Gliedern sowas von gut! Und belohnt wurden wir schließlich auch mit einem geilen Ausblick und einem leckeren, ausgiebigen Grillerchen mit allen möglichen Familienmitgliedern. Zur Verdauung haben MTMs Onkel und ich uns ins Gras gelegt und die Flugzeuge und Segelflieger beobachtet und uns wie die Schneekönige gefreut über die Sonne auf unserer Haut und das kitzelnde Gras an unseren nackigen Füßen. So tankt man auf, ich sag’s euch!

Nach mehreren Stunden des Tankens, Biertrinkens und Quatschens machten wir uns zum „Abstieg“ in der abendlichen Sonne auf. Nun ging es etwas zackiger zu… Wenn MTMs Cousin ein Klo im Garten gehabt hätte, hätten wir die schönen Eindrücke des Rückweges sicher mehr genießen können. ;)

Fr?hling im Weinberg

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12 von 12 im April

Wer andere Mitmacher ankieken will, klickt hier. :)

Ein letztes Mal die Stiefel ausführen, die Frühlingsschuhe stehen in den Startlöchern!
Stiefel

Abgemeldet, Wochenende!
Wochenende

Vielversprechender Blick aus dem Bürofenster.
Sonne

Feierabendabstecher
IKEA

Beute verstauen.
IKEA

Das Autochen plärrt nach Futter.
Tanken

Mission „Frühlingsschuhe“ auch noch schnell abgeschlossen.
Högl

Restaurantgutschein in unserem Hochzeitslokal einlösen in bester Lage mit bester Aussicht.
Aublick Fellbach

Wortlaut im Gutschein beherzigen: „Essen und Trinken nach Lust und Laune“.
Rieslingsuppe

Kalbsrücken

Nochmal die Aussicht im Halbdunkeln genießen – wie bei unserer Hochzeit! :)
Ausblick Fellbach

Vor der Heimfahrt noch in „unseren“ Saal spickeln, der schon wieder für eine andere Hochzeit aufgemotzt ist.
Hochzeitssaal

Rapante Rapante!

Dieses wundervolle lange Osterwochenende, das verdammt nochmal schon wieder lääängst vorbei ist, stand ganz im Zeichen von Rapante Rapunzel. Wie das? Na, das kam doch Sonntag als Disneyfilm, und am großen Disneyostermontag gleich NOCH mal! „So ein Scheiß“, hörte MTM mich noch sagen, als wir am Sonntagabend zufällig mitten in den Trickfilm reinschalteten. Kurz danach saß ich hier flennend, weil ich das alles so niedlich und romantisch fand. MTM sagt, das ist Absicht von Disney. Ich bin ein Opfer, sozusagen.

Aber mal abgesehen von der Fernsehglotzerei am Sonntag und Montag – beide Tage nutzten wir hauptsächlich zum Chillen – hatten wir vorher schon mit Rapunzel zu tun. Gesehen haben wir sie nicht, aber wir standen vor ihrem Turm und auf unser Rufen hin ließ sie ihren Zopp herunter.

Rapunzelturm

Wie wir dazu kamen, in der Märchenwelt zu wandeln? Es verhielt sich so: Meine Eltern reisten am Donnerstagabend an, um mit uns wenigstens die zwei Tage vor Ostern verbringen zu können; an Ostern selber mussten sie schon wieder ihre Pflichten zu Hause in der Heimat erfüllen. So machten wir es uns am Donnerstagabend schön gemütlich und feierten dann blasphemischerweise schon am Karfreitag Ostern. Ja, wir suchten auch schon Osternester hier in unserer kleinen Bude! Der Katholik unter uns hat es gut verkraftet, schließlich gab’s für ihn ja auch Geschenke, auf die er nicht hätte verzichten wollen. ;)
Danach hatten wir ein leckeres Mittagessen in einem Restaurant – hier hatte ich im Übrigen als einzige traditionell Fisch, die anderen haben es nach der sündigen Nestsuche nun auch im Restaurant krachen lassen. Gut, ich als ungetaufte Person hatte meinen Fisch jetzt auch weniger aus Pietätsgründen dem gekreuzigten Jesus gegenüber, vielmehr war mein Appetit schuld daran.

Wir alle hatten nach dem leckeren Essen das Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung, weshalb es uns nach Ludwigsburg verschlug. Das Schloss und sein Drumherum bieten wunderbare Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge.

Schloss Ludwigsburg

Uns so ganz nebenbei kann man auch noch in der Welt der Prinzessinnen, Hexen und Drachen versinken: Im Märchengarten erwacht das Kind in einem! So spazierten wir über zwei Stunden dort herum; leider konnten wir noch kein „Blühendes Barock“ bewundern, da diese Diva von Frühling sich in diesem Jahr ja so pussymäßig ziert! Aber ein paar Frühlingsboten konnten wir dann doch noch bewundern und ab und zu kam sogar die Sonne raus. Da ist man ja bei diesen Wetterumständen schon sehr glücklich und dankbar.

Schloss Ludwigsburg

Nach einer großen gemeinsamen Kelleraufräumaktion am Samstag ohne den eigentlich geplanten Reifenwechsel (wegen der Schneeflocken, die schon wieder runterkamen) machten sich meine Eltern wieder auf den Weg nach Hause und MTM und ich bereiteten uns auf den Abend vor. Wir wollten nämlich auf einer kleinen Privatparty vorbeischauen, die dann so lustig wurde, dass wir entgegen unserer Pläne bis frühmorgens tanzten und feierten. Sie endete leider abrupt und blutig, wobei das wahrscheinlich unsere persönliche Rettung war. Wir waren nämlich nicht die Blutenden, hätten aber ohne diesen Zwischenfall vermutlich noch gefeiert bis zum Morgengrauen.

Das Grauen erwartete uns dann, als der Wecker klingelte: Kopfschmerzen!!! Aber wir mussten uns zusammenreißen, weil wir familiär zum Mittagessen verabredet waren. Es war schön, aber anstrengend und diesem Essen folgte für den Rest der Osterzeit nur noch oben bereits angedeutetes Chillen und Gutgehen lassen.

Ostermontagsfr?hst?ck