New York City – Tag 6

Es war Freitag, der Urlaub neigte sich schon wieder dem Ende zu, wir hatten uns an den New Yorker Trubel gewöhnt und waren nicht mehr gar so aufgedreht. Wir hatten schon viel gesehen, viel geshoppt, viele Eindrücke aufgenommen und so halbwegs verarbeitet. An diesem Tag war es für uns an der Zeit, einen „grünen“ Tag einzulegen. Wir wollten einfach nur in Ruhe spazieren, uns entspannen und einen ruhigen Tag genießen. Wir begannen unseren Spaziergang auf der High Line in Chelsea, eine ehemalige Hochbahntrasse, die zu einem Gehweg und Park umfunktioniert wurde.

High Line New York

Wie liefen die komplette High Line ab und landeten im Meatpacking District, wo wir sogleich eine richtig gemütliche Taverne fanden, in die wir einkehrten. Wir waren bei unserem Spaziergang der prallen Sonne ausgesetzt und an diesem Tag war es wirklich extrem diesig in New York. In jener klimatisierten Bar ließen wir uns am Thresen nieder und dampften aus. Der Smalltalk mit dem Barkeeper war sehr nett und so blieben wir noch eine Weile länger und aßen gleich zu Mittag dort, diesmal sogar mit mehr Klasse als sonst in den Schnellfressbuden. MTM probierte sein erstes New Yorker Steak und ich hätte mich in den bunten California Style Chopped Salad reinlegen können. Wir ließen es uns also wie geplant gutgehen. :)

Food Tavern on Jane

Wir schlenderten weiter und kamen zum Stadtteil Greenwich Village (wo Carries Hauseingang aus Sex and the City sich in Wahrheit befindet), angeblich für New York das, was für München Schwabing ist. Nett war es hier, nicht so doll hektisch. Schon noch quirlig, aber eben wirklich eher zum Wohnen. Der Washington Square Park setzt dem ganzen natürlich noch den Hut auf, dort tobte das Leben, überall sah und hörte man Musiker und Tänzer und viele chillige Leute…

Washington Square Park

…perfekt zum erneuten Ausruhen, ich sagte ja, wir brauchten wirklich Entspannung. :) Die Jazzmusiker haben irgendwann mein Herz erweicht und bekamen von mir ein bisschen Kleingeld, dann spazierten wir langsam aus der grünen Oase heraus.

Washington Square Park

Weiter ging es ruhigen Schrittes in den nächsten quirligen, bunten Stadtteil SoHo, der auch als „Künstlerviertel“ bekannt ist. Hier habe ich Usher gesehen. Ich bin überzeugt davon, MTM ist noch skeptisch. Aber da waren diese Jungs, die sich ganz aufgeregt umdrehten und immer „This is Usher!“ flüsterten. Ich drehte mich auch um und sah ihn. Ganz schön klein, dieser Usher. Und ein bulliger Typ war dabei, der ihm in die Jacke half. Er war’s, ich sag’s euch! :D

SoHo

Nun hatten wir genug vom Spazieren, wir fuhren wie gewohnt mit der Subway nach Downtown und kehrten mal wieder in „unser“ Diner ein, diesmal halt zum Abendbrot statt zum Frühstück. Wollt ihr mal einen richtigen, geilen Burger sehen? Ja? Bittesehr!

Burger Pearl Diner

Heut war eindeutig Gönnen-Können-Tag. Einen Absacker gönnten wir uns in „unserem“ Pub von den letzten beiden Abenden. Wir sind richtige Heimscheißer, merkt ihr das? MTM ist der Meinung, man braucht überall eine Stammkneipe. Oder zwei, eine zum Frühstücken/Abendessen und eine für den Absacker. Recht hat er! ;)

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26 Gedanken zu “New York City – Tag 6

    • gerne, ich mach das ja auch für mich zur erinnerung, damit ich nichts vergessen kann, auch keine kleinen details. :)

      der burger macht mich gerade auch sehr an. :))

  1. Boah, der Burger 8| *sabber*

    Toll, dass Ihr so viel von NY gesehen habt, Euch also so richtig auf den Weg gemacht habt! Viele bleiben ja nur in Manhatten oder shoppen halt nur.

    Ich denke, nach jedem „stressigen“ Urlaubstag ist so eine „Stammkneipe“ absolut dringend. Stell Dir vor, Du müsstest jeden Abend auf’s Neue suchen und Blaubeerbier trinken…

  2. Bei deinen NY Fotos bekomm ich schon fast Heimweh. Bin schon drauf und dran, noch einmal dorthin zu fliegen, obwohl ich schon 3 mal dort war. Aber das ist auch eine aussergewöhnliche Stadt. In welchem Hotel habt ihr denn übernachtet?

    Und ich glaub dir, dass das Usher war. ‚Stars‘ laufen da ohne Ende rum, man muss nur genau hinsehen. Wir sind mal direkt an Puff Daddy vorbeigelaufen und haben ihn nur erkannt, weil er einen ‚aussergewöhlichen‘ Bodyguard bei sich hatte, der nicht nur riesengross war, sondern auch genauso breit. Ansonsten hätte ich ihn wahrscheinlich auch nicht gesehen.

    • hey yoki! :D wie geht’s dir? gestern hab ich dich noch getagged, heute schreibst du mir hier schon. mach ich jetzt immer so. :))

      du warst schon 3 mal in nyc? wow, wie lange jeweils? wir haben im doubletree hilton übernachtet, im financial district.

      puff daddy wäre ich ehrlich gesagt auch gerne begegnet. ist der auch so klein wie usher? ;D

      • Hab ich gar nicht gesehen, dass du mich getagged hast. Hab nur zufällig wieder reingeschaut, weil ich etwas mehr Zeit zum Nachlesen hatte.

        Alle 3 Trips waren jeweils 5-6 Tage und ich hab immer noch nicht alles gesehen, was ich gerne sehen wollte. Wir haben aber immer zwischen Times Square und Central Park übernachtet. Das ist zwar ganz praktisch, weil man da vieles um die Ecke hat, aber ich hab es z.B. nie nach Brooklyn geschafft.

        Ich weiss ja nicht, wie klein Usher ist, aber wirklich beeindruckend fand ich nur Puff Daddys Bodyguard. Letztes Jahr sind auch zufällig an der Premiere von MIB 3 vorbeigelaufen, haben aber leider Tommy Lee Jones (und Will Smith) verpasst. Da fühlt man sich aber doch ein kleines bisschen wie ein Teenager ;)

    • die trasse ist sehr lang, die geht von einem stadtteil in den anderen, da gibt’s sicher irgendwo ein restaurant unten. aber obendrauf gibt’s was, aber eher cafés, keine richtigen restaurants. :)

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