New York City – Tag 7

Unser letzter ganzer Urlaubstag fiel auf samstags und für diesen Tag hatten wir bereits länger einen festen Plan. Wir wollten aus Manhattan raus und uns Brooklyn anschauen. Wir waren spät dran, haben ganz schön getrödelt morgens, aber wozu hat man auch Urlaub, hm?!

Nach dem Spätstück bzw. eigentlich Mittagessen im Diner überquerten wir die berühmte Brooklyn Bridge nicht zu Fuß, sondern nahmen die Fähre und fuhren damit über den East River. So kamen wir ihr und ihrer Nachbarin, der Manhattan Bridge, auch sehr nahe.

Brooklyn und Manhattan Bridge

Der Blick von Brooklyn auf Manhattan ist einfach herrlich, wir konnten schon wieder nicht aufhören, dazustehen und zu knipsen.

Manhattan Downtown

Dann liefen wir an der Promenade entlang, wo gerade ein Familienfest irgendeiner Gesundheitsorganisation stattfand. Es war ganz schön was los und man konnte zu heißen Rhythmen aus der Bronx und aus Harlem den Arsch schwingen. Leider war es wieder zu heiß und zu sonnig – was natürlich wunderschön war, aber eben nicht wenn man in der prallen Sonne stehen musste. Wir tauchten lieber ins schattige Wohngebiet ein…

Manhattan

…und gerieten so direkt in so ein Nachbarschaftsstraßenfest, wie man das aus der Glotze kennt. Es gab Gegrilltes, eine Gruppe verrückter Frauen und Kinder tanzte ihre Namen oder so, eine andere verrückte Frau legte Tarotkarten und es gab einen kleinen Flohmarkt. Entzückend! Genau wie das ganze Wohngebiet dort. Sehr familiär, hübsch und auch recht ruhig.

Brooklyn Wohngebiet

Wir flanierten durch Brooklyn, wie wir das eben immer so machen. Ab und zu ließen wir uns nieder in einer Kneipe, besuchten hier den ersten richtigen, großen Supermarkt (in Manhattan kreuzte keiner unseren Weg) und brachten die Stunden bis zur Abenddämmerung so rum. Als es dämmerte, holten wir uns wieder zwei Stücken Pizza und setzten uns an die Promenade mit bestem Blick auf den Sonnenuntergang und Manhattan, das langsam seine Lichter anknipste.

Manhatten Downtown

Mein Ziel war es, die Brooklyn Bridge beleuchtet zu sehen, und zwar ganz bewusst. Vorbeigefahren waren wir schon einmal bei Nacht, aber der kurze Blick war ihrer nicht würdig. Nun wurde ich mit Lichtern belohnt und freute mich riesig über diesen schönen, romantischen Abend am Ufer des East River.

Brooklyn Bridge

Wir fuhren dann zurück nach Manhattan und – ihr könnt es euch denken – gingen wieder in „unser“ Pub. Dort herrschte diesmal richtig Remmidemmi, denn es war ja Oktoberfest! Die abenteuerlichen Laugen-Würstchen-Snacks haben wir ganz bewusst nicht probiert, das „original Oktoberfestbeer“ aber schon. Naja, also ich glaube das war gar kein deutsches Bier. ;)
Lustig anzuschauen war das Fest jedenfalls. Die Gäste betranken sich und die Servicekräfte rannten in so kurzen „Dirndls“ herum, dass sie eher aussahen wie Funkenmariechen beim Karneval. Sehr amüsant!

21 Gedanken zu „New York City – Tag 7

  1. Letztes Bild ist geilste.
    Das Warten hat sich gelohnt.

    Aber Oktoberfest in den USA ist genau so daneben wie auf dem Alexanderplatz. ;)

    Das waren tolle Berichte.

    LG
    Männe

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