Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich beginne heute mit einem neuen Blogprojekt. Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Und wenn es tausende Sachen waren, schreib ich alle tausend auf. Aber letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

30.04.14

☼ Ein kurzes, aber gutes Telefonat mit meinen Eltern

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Freitagsfüller

1. So langsam komme ich in Stimmung für das Partywochenende.

2. Es lief lange alles zu gut und genau deshalb bin ich zur Zeit beunruhigt.

3. Mein Gefühl sagt mir, dass ich nicht die Auserwählte nach dem bevorstehenden Vorstellungsgespräch sein werde.

4. Der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, ist Grün.

5. Ich habe eine Schwäche für Käse in allen Variationen, auch den ekligen.

6. Was ich nicht ab kann, sind dämliche, unüberlegte Kommentare.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren Wochenendbesuch, morgen habe ich von 11 bis 11 Party im Festzelt geplant und Sonntag möchte ich den geschundenen Partykörper wieder regenerieren!

Gefangen bei Barbara

Eieieiei…

Also, dieses Osterwochenende war alles andere als entspannend. Vielmehr war es anstrengend, auch bisschen bedrückend, und trotzdem schön. Heimat eben.

Brandenburger Land

Am Karfreitag fuhren MTM und ich morgens los; wir hielten uns für besonders clever, weil wir dem Gründonnerstagsverkehr so entgangen sind und am Karfreitag ja auch keine LKWs fahren. Naja, Donnerstag muss auf den Straßen wirklich die Hölle losgewesen sein, aber auch am Karfreitag rollten die Blechmassen in Richtung Norden und wir waren mittendrin. Nach 7 Stunden (normal wären 5 gewesen) erreichten wir Dresden, wo wir einen Zwischenstopp im Krankenhaus bei meinem Papa einlegten. Später ging es dann noch weiter nach Südbrandenburg – schnelle Begrüßung mit Mutti und schon wieder los zur Grillparty bei einer Freundin. Diese endete für MTM und mich erst nachts um 3 bei einer anderen Freundin im Haus, deren Ehemann die kindfreie Bude mit uns und seeeehr lauter Musik richtig genoss. Wat ham wa jetanzt und jelacht! :D

Am Samstag nützte all die Reue nichts, wir mussten die Arschbacken zusammenkneifen und auch mit dicker Birne beim Umzug meiner besten Freundin mithelfen. Von einer Wohnung ins Haus zu ziehen ist ein großer Schritt, da durften natürlich auch wir nicht fehlen. Es war ein lustiger Tag, der auch erst wieder spät bei Feuer und Grillwurst endete.

Am Ostersonntag folgte nach der Ostereiersuche (Schnauze, ich suche auch mit 60 noch!) eine längere Fahrt ins Restaurant zum Familientreffen und Mittagessen. Mutti, MTM und ich seilten uns verständlicherweise recht schnell nach dem Essen wieder ab, um zu Papa zu fahren. Wir entführten ihn in einen schönen Biergarten, um ein Eis zu essen und die Sonne zu genießen. Nach der Rückkehr ins Heimatdorf hielten wir nochmal „kurz“ bei dem Rest der Familie an. Wieder einmal brachte der Abend Sekt und Grillwurst und wieder einmal endete er spät.

Zum Ostermontag übernahm MTM Papas Platz in der Küche und bereitete ein tolles Roastbeef zu. Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder los nach Stuttgart und nach gnadenlosen NEUNEINHALB Stunden Fahrt (wir waren zu unserer großen Überraschung nicht die einzigen auf der Autobahn ;)) kamen wir erst nach 23 Uhr in den Schlaf, aus dem uns der Wecker heute unerfreulich früh riss. Arbeiten und so. Zum Glück hab ich Freitag frei, ich brauch mal’ne kleine Verschnaufpause.

Wetterchen!

Hier drumherum schreit es ja geradezu nach Sonntagsspaziergängen. Die Touristeninvasion ist seit den ersten Sonnenstrahlen schon in vollem Gange und wir haben das Glück, direkt mittendrin zu wohnen! Also haben wir die Turnschuhe geschnürt und sind losgelaufen, durchgehend bergauf natürlich, wie sollte es hier anders sein.
Unser Ziel war ein versteckter Biergarten irgendwo da oben, den wir nach wirklich VIELEN „Stäffele“ auch erreichten. Die Belohnung hatten wir uns redlich verdient!

Biergarten

Zurück ging es dann endlich wieder bergab, sehr entspannt in der Abendsonne. Wir haben die frische Luft und die Bewegung sehr genossen, hier in unserem ganz persönlichen Urlaubsgebiet. ;) Bisschen echter Urlaub wäre jetzt ganz schön, so ohne den Wecker morgen früh und statt dessen laaange schlafen, schön frühstücken und in die Sonne setzen… Hach, man wird ja wohl noch träumen dürfen!

Pusteblumen im Weinberg

Küchenzauber

Zu der strahlenden Sonne und den warmen Temperaturen passt doch heute ein leckeres, frisches Gericht mit karibischem Einschlag, oder?!

Karibischer Bratreis

Zutaten für etliche Portionen (wir kochen immer vor bzw. frieren ein):

500g Basmatireis
1 Mango
500g Hähnchenbrustfilet
500g Garnelen küchenfertig/vorgekocht (TK)
1 EL Speisestärke
2 Bund Lauchzwiebeln
4 Möhren
0,5 Chinakohl
75g gesalzene Cashewkerne
1 Knoblauchzehe
150ml Gemüsebrühe
Sojasauce
Öl zum Braten
Limettensaft
Zitronenpfeffer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Reis kochen und sehr gut abtropfen lassen.
Garnelen abspülen und in einem Sieb auftauen lassen.
Mango in Würfel schneiden.
Hähnchenfleisch abspülen, trockentupfen, in dünne Streifen schneiden, mit der Speisestärke bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.
Möhren schälen und in Stücke schneiden.
Chinakohl in Stücke schneiden.
Cashewkerne grob hacken (geht am besten mit Mörser und Stößel).

Etwas Öl im Wok erhitzen und erst Möhren ca. 2 Minuten braten, dann die Lauchzwiebeln für weitere 3 Minuten mitbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Noch etwas Öl in der Pfanne stark erhitzen und das Hähnchenfleisch darin hellbraun braten. Knoblauchzehe pressen zum Fleisch geben. Salzen und mit 2 EL Limettensaft würzen.
Chinakohl, Reis und Mango dazugeben und kurz mitbraten, dann noch die Möhren und Lauchzwiebeln zufügen und ebenfalls noch etwas braten.
Gemüsebrühe dazugeben, die Cashewkerne und die Garnelen unterheben.
Alles mit Salz, Pfeffer, Zitronenpfeffer, Limettensaft und Sojasauce abschmecken.

Karibischer Bratreis

Der Gaumenschmaus schmeckt am besten auf dem Balkon in der prallen Sonne! :D

12 von 12 im April

Es ist wieder der Zwölfte, es ist wieder an der Zeit für das Endlos-Projekt. Auf diesem Link findet ihr viele andere Mitmacher in der Liste am Ende des Eintrages von Caro, die das Projekt in Deutschland salonfähig gemacht hat. :) Und hier kommen meine zwölf Bilder vom 12. April:

Die Sonne kriecht hinterm Weinberg hervor, guten Morgen!
Sonnenaufgang

Die neuen Mitbewohner erfreuen sich auch an der Sonne.
Osterglocken

Kraftfrühstück für den harten Arbeitstag. ;)
Frühstück

Das Helferkörbchen für den Umzug der Cousine steht bereit.
Helferkörbchen

Stau kurz vorm Ziel namens Karlsruhe, aber immerhin ist die Mucke geil!
Musik im Auto

Herzlicher Empfang zum Wiedersehen mit der Familie.
Sektempfang

Und jetzt: Rein ins Umzugschaos!
Umzugschaos

Perfekte Umzugsmittagspause mit den mitgebrachten Leckereien.
Fleischkäs mit Kartoffelsalat

Bisschen weiterwerkeln, schon ist Kaffeepause angesagt! Für mich als Fastenzeit-Opfer ohne Kuchen.
Kaffeepause

Meine Zuständigkeit lag dannn beim Zerkleinern von gefühlten 100 Kartons.
Umzug

Spät ist es geworden, aber gleich bin ich zu Hause.
Autofahren

Weinchen, Gemütlichkeit und viel zu erzählen mit dem Ehemann.
Weißwein

Alle meine bisherigen „12 von 12“ findet ihr hier.

Freitagsfüller

1. Auf einmal ist wieder eine Chance auf eine kleine, aber nötige Veränderung da.

2. Das Naschen der ersten deutschen Erdbeeren hat heut richtig Spaß gemacht.

3. Wenn ich nach unten schaue sehe ich mich im Pennerstyle.

4. Meine Freundin und ich wollen unsere geliebte Freiheit zelebrieren und deshalb planen wir gerade unseren zweiten großen Städtetrip.

5. Wer sagt eigentlich, dass man nicht auch mit 31 Osternester im Garten suchen kann?!

6. Wenn mein Papa wieder fit wäre, ginge es mir jetzt noch besser.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Freundin am Ohr und Wein im Kopp, morgen habe ich eine ganztägige Helfertätigkeit bei einem Umzug geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, ausruhen und mich ausprobieren (in der Küche, wo sonst?)!

Gefangen bei Barbara