Zwölf Monate, zwölf Städte

Meine Blogfreundin Bellydancer hat mich vor einiger Zeit mit diesem Eintrag zum Lesen des vorgestellten Buches und zum Nachmachen jenes Eintrages inspiriert. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, mit dem Buch bin ich längst durch und genügend Gedanken zum Thema konnte ich mir auch machen. Wenn ich also genug Geld zur Verfügung und so ein Auszeit-Jahr geplant hätte, welche zwölf Städte würde ich in zwölf Monaten bereisen und jeweils einen Monat bewohnen?

Januar: Singapur
Während es bei uns kalt und ungemütlich wäre, würde meine Reise in die Hitze gehen. Gleich zum Start wären mir aufregende, gigantische Eindrücke recht, die mir der Stadtstaat sicher bieten könnte. Auf einen „sanften“ Start hätte ich gar keine Lust, weshalb so ein kleiner Kulturschock mich bestimmt angemessen aus der deutschen Winterstarre herausholen würde. Ausruhen könnte ich mich sicher noch in anderen Monaten dieses Jahres. Oder vielleicht auch in Singapur selbst, ich hab es schließlich bisher überall geschafft, auch mal zu chillen. Und dort hätte ich einen ganzen Monat Zeit, auch für Ausflüge zu den umliegenden Badeinseln. Ja, Singapur ist ein Ort, den ich unbedingt mal erleben möchte. Es soll alles unglaublich sauber und ordentlich sein, die Urbanität soll einem den Atem rauben, viele verschiedene ethnische Gruppen sollen friedlich nebeneinander leben. Gerade deshalb auch nicht zu verachten: Das Essen aus allen möglichen asiatischen Ländern landet dort auf den Tellern. Da muss ich einfach mal hin!

Februar: Tokio
Für mich würde es in Asien weitergehen mit ein wenig Abkühlung im japanischen Winter. Trocken und sonnig, aber angenehm kühl soll es zu dieser Zeit in Tokio meistens sein. Das wäre doch genau das richtige für eine weitere riesige und sicher kräftezehrende Metropole, die zu den sichersten Städten der Welt zählt. Ich stelle mir vor, wie ich durch Tokio irre, weil ich die Schriftzeichen nicht verstehe, und genau auf diese Art die Stadt richtig gut kennenlerne. Wie ich das beste Sushi der Welt esse bis mir schlecht wird. Wie ich in einem der unzähligen Parks sitze und mich vom Trubel einer der größten Städte der Erde erhole. Wie ich auch mal aus der Stadt fliehe und das Umland, die Berge und das Meer anschaue. Wie ich mit Japanern versuche zu kommunizieren… Hach!

März: Christchurch
Neuseeland! Mittendrin! Ja, Christchurch mag nicht groß sein, aber leben und erleben lässt es sich garantiert dort auch. Und die möglichen Ausflüge erst, ich sehe mich schon auf den Spuren von „Herr der Ringe“. Australien kommt für mich nicht in die Tüte, aber Neuseeland mit seiner weitaus unbedenklicheren Fauna hat es mir im Geiste schon angetan. Das Stadtbild von Christchurch selbst soll durch viele britische Einflüsse bestimmt sein, ich stelle mir das angenehm und gemütlich vor. Gemeinsam mit der atemberaubenden Natur des Umlandes könnte ich hier bestimmt so etwas wie Entschleunigung fühlen.

April: Buenos Aires
Die argentinische Hauptstadt kurz nach deren Hochsommer ist bestimmt eine Reise wert. Die Autorin des o.g. Buches hatte Buenos Aires als ihr zweites Ziel gewählt und mir die Stadt total schmackhaft gemacht, nicht nur mit der Erwähnung der besten, zartesten Steaks der Welt. ;) Einen Monat in einer südamerikanischen Metropole zu leben, stelle ich mir nach Asien und Neuseeland wie einen wohligen Kulturschock vor: Feurig! Die Lebensart ist garantiert Welten von dem entfernt, was ich kenne oder kennengelernt habe. Und ich bin mir sicher, sie würde mir dennoch total gefallen. Ich würde vielleicht nicht gleich zur Tangotänzerin werden, aber mich treiben lassen und einlassen auf Stadt und Leute, das würde mir vielleicht sogar weniger schwerfallen als anderswo. Das hab ich so im Gefühl.

Mai: New Orleans
Von Südamerika aus würde es selbstverständlich weiter in die USA gehen! MTM und ich träumen schon länger von der „Geburtsstadt des Jazz, des Cocktails und der entspannten Lebensart“. Klingt doch absolut herrlich, oder? Die europäischste Stadt in Amerika übt einen besonderen Reiz auf mich aus und darf auf dieser Liste nicht fehlen. Ich würde zu gerne dort durch die sommerlichen Straßen tingeln, zum Jazzfestival gehen, dieses amerikanische Europa erleben, die Cajun-Küche und kreolische Speisen genießen… Mit Amerika wäre ich nach New Orleans natürlich immer noch nicht fertig, aber bei so einer kleinen Auswahl von nur zwölf Städten muss eine einzige Stadt in den Staaten nun mal reichen.

Juni: Vancouver
Kanada steht schon länger auf meiner imaginären Reiseliste und ich hatte mich auch schon längst für Vancouver als bevorzugtes Ziel entschieden. Würde ich einen Monat dort leben, würde ich mit Sicherheit einen Mietwagen fahren und öfter in die kanadischen Weiten rundherum abhauen. Vancouver soll eine offene, multikulturelle, sehr grüne Stadt mit einer hohen Lebensqualität sein; die Bilder der Stadt mit der Skyline und den hohen Bergen im Hintergrund sprechen mich total an. Und nach Vancouver Island müsste ich dann auch mal einen Ausflug machen! Und Wale kieken! Ach und die zweitgrößte Chinatown der Welt in der Stadt, die muss man doch auch mal erlebt haben (auch wenn ich in ebenjenem Viertel in New York am liebsten Reißaus genommen hätte)! Ja, ich will nach Vancouver, unbedingt.

Juli: Helsinki
Skandinavien bzw. der ganze europäische Norden üben einen besonderen Reiz auf mich aus, da stehen noch einige Reisen bei mir auf dem Programm. Finnland und seine Hauptstadt interessieren mich z.B. sehr und der Juli wäre ein geeigneter Monat, um dort zu leben. Wegen der „weißen Nächte“, wisst ihr, in denen es im Sommer nicht richtig oder zumindest sehr spät erst dunkel wird. Finde ich ja sehr faszinierend! Wahrscheinlich würde ich auch für ein paar Tage raus aus der Stadt und noch viel weiter hoch fahren, um die richtige Mitternachtssonne zu erleben. Ansonsten gäbe es in Helsinki selber sicher viel zu sehen und zu erleben. Nicht nur die Architektur soll ja ziemlich ansehnlich sein, sondern auch das Meer ist direkt vor Ort, inklusive Badestränden. Egal wie kalt das Wasser wäre, ich würd’s machen, ich würde reinspringen! Und ansonsten? Ich erwarte eine nicht ganz so hektische Großstadt, statt dessen eine gewisse Lockerheit, wie sie auch in Stockholm vorherrschte. Perfekt zum Flanieren, Käffchen trinken, Lachs essen, Bummeln.

August: Moskau
Ich bin jetzt nicht wirklich heiß auf Russland, aber Moskau möchte ich unbedingt mal gesehen haben! Ich stelle mir die Stadt sehr sehr sehenswert vor, und irgendwie auch „überrollend“ mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Zwiebeltürmen und Menschen und Lokalitäten und Geschäften. Vor allem die offensichtliche Gegensätzlichkeit zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft ist sicher sehr spannend zu beobachten. Zu hoffen wäre, dass ich nicht in die Bredouille käme, mit waschechten Russen waschechten Wodka trinken zu müssen. Das würde ich eher nicht packen. :DD

September: Lissabon
Eine schnörkelige, mediterrane europäische Stadt gehört natürlich auch noch auf die Liste, denn längst habe ich in Südeuropa noch nicht alles gesehen, was ich sehen möchte. Ich war z.B. noch nie in Portugal, obwohl ich das schon lange vorhabe. In der dortigen Hauptstadt Lissabon stelle ich mir mich, ziemlich hingerissen vom südländischen Flair, spazierend am Hafen und durch malerische Gassen in der Altstadt vor. Die Lebensart, die mediterrane Küche, die Meeresluft und die Sonne genießend. Herrliche Hügelblicke, abwechslungsreiches Nachtleben, sonnige Küstenausflüge stünden auf meinem Plan für einen Lebensmonat dort.

Oktober: Kapstadt
Klar, Afrika fehlt noch! Ich würde mir eigentlich nur Südafrika zutrauen, und wenn ich Bilder von Kapstadt sehe, würde ich am liebsten sofort in den Flieger steigen. Im Oktober geht der dortige Frühling los, wahrscheinlich angenehm warm und nicht zu heiß. Perfekt, um den Tafelberg zu erwandern?! Naja, zur Not täte es ja auch die Seilbahn. In der Stadt erwarte ich einen langsam voranschreitenden Mix aus Kulturen und somit auch bedrückende Eindrücke, die noch an die Apartheid erinnern und vor denen ich nicht die Augen verschließen möchte. Ich erwarte auch das Erlebnis Afrika, würde gespannt der Sprache Afrikaans lauschen, mich durch quirlige Stadtviertel treiben lassen (jaja, tagsüber und nicht in den ganz gefährlichen, wird schon irgendwie hinhauen…) und bestimmt auch ein paar Touren ins Landesinnere mitmachen.
Und dann das Kap der Guten Hoffnung sehen. Was für ein Name! ♥

November: Tel Aviv
Hier war die Autorin des o.g. Buches ebenfalls, aber auch ohne sie wäre ich auf Tel Aviv gekommen. Ihre Beschreibung hat mein Interesse nur noch verstärkt. Es ist sicher hochinteressant, diese so junge Stadt kennenzulernen und ihr Leben zu leben. Ich würde den November in Tel Aviv verbringen und mich dort so langsam auf das Ende meines Reisejahres einstimmen. Auch die Autorin berichtet von einer entspannten Atmosphäre und Ausflügen, die man zur weiteren Entspannung machen kann. Tel Aviv und Umgebung sind schließlich auch Strandurlaubsorte! Es ist zwar zu dieser Jahreszeit nicht mehr ganz so heiß dort, aber meine Recherche ergab, dass am Toten Meer doch noch wärmere Temperaturen herrschen. Und das ist etwas, was ich mir nicht entgehen lassen würde! Ein paar Tage würde ich zum Toten Meer reisen, mich in ein Hotel einquartieren und mich dort einfach nur erholen. Das wäre dann auch die perfekte Einstimmung auf den letzten Reisemonat; nochmal Wärme tanken und die Fremde der letzten Monate Revue passieren lassen…

Dezember: Wien
…denn den Advent würde ich in nicht mehr ganz so unbekannten, fernen Gefilden verbringen. Ich war noch nie in Wien, nicht mal wirklich in Österreich, aber es ist vergleichsweise doch schon sehr heimatnah und die Umstellung auf andersartige Gegebenheiten wäre hier sicher nicht so drastisch wie in den Monaten zuvor. Ich stelle mir Wien zur Weihnachtszeit einfach wunderschön vor: Lichter, Kerzen, Romantik, vielleicht ein bisschen Schnee? Den hatte ich vermutlich 12 Monate nicht! Ich liebe ja den Advent und ich könnte mir in diesem Monat keinen Aufenthalt unter Palmen oder in unweihnachtlichen Gegenden vorstellen. In Wien würde ich mir die Stadt richtig vorknöpfen, schon aufgrund der Sprache und der Mentalität viel sicherer als all die anderen Städte. Und ich würde mir nach und nach Freunde und Familie einladen und ihnen „meine“ Dezember-Stadt zeigen. Zu Weihnachten würde ich das erste Mal wieder deutschen Boden betreten und den Neujahrswechsel nochmal richtig in Wien begehen. Zum Abschluss eines unglaublichen Jahres!

So, jetzt bin ich nah dran, meinen Arbeitgeber um ein Sabbatjahr zu bitten und mich einfach zu verpissen. Ich bin durch diesen Eintrag imaginär in jede Stadt gereist, habe mich belesen, mir Bilder angeguckt und Sehnsüchte entwickelt. Noch nie hat mich das Schreiben eines Blogeintrages so viel Zeit gekostet, aber ich habe sie gerne geopfert. Ich werde das hier mal als Liste sehen, bei der ich vielleicht ja hier und da mit der Zeit etwas werde abhaken können?! Mal kieken.

Und ihr so? Welches wären eure zwölf Städte? Und warum?

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Und wenn es tausende Sachen waren, schreib ich alle tausend auf. Und wenn ich nicht jeden Tag so einen Eintrag schreiben will, fasse ich immer mal wieder ein paar Tage zusammen. Aber letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

23.06.14
☼ Abendliches Philosophieren mit MTM. ♥

24.06.14
☼ Heut ist mein Papa ein einziger großer Sonnenstrahl für mich und Mutti!

25.06.14
☼ Spontaner, kurzer Übernachtungsbesuch von meiner Münchener Freundin und ein laaaanger, wortlastiger, lustiger Abend mit ihr auf dem Balkon.

26.06.14
☼ Beim Anpfiff im Stau stehen, Fußball über’s Radio hören und es ziemlich fetzig und viel spannender finden.
☼ Schlaaaand!

27.06.14
☼ Mit einem köstlichen, frischen vietnamesischen Abendessen unter freiem Himmel in der sommerlichen Stadt das Wochenende gemeinsam mit MTM einläuten.
☼ Stadtteilfest und Cocktails in geselliger Runde.

28.06.14
☼ Papa macht mit: Er erzählt mir von seinen vielen kleinen Sonnenstrahlen. ♥
☼ Grillen, Chillen, Bloggen, bisschen Fußball nebenher… MTM und ich genießen unseren unspektakulären Samstagabend.

29.06.14
☼ Eis essen mit MTM und seiner Oma, die endlich wieder richtig Appetit hat.
☼ Papa hat heute zum ersten Mal von alleine zu mir gesagt, was sonst immer ich zuerst sage. ♥

Freitagsfüller

1. Meine Füße stecken gerade in luftigen Sandalen, die mit mir seit 2 Jahren die Böden all meiner Reiseziele (außer Island) betreten.

2. Von Kartoffelchips halte ich nicht allzu viel.

3. Ich lernte sehr frühzeitig sprechen, weil meine Mutti pausenlos Lieder mit mir gesungen hat (sagt sie ;)).

4. Ich fühle mich derzeit stark zum Chillen aktiviert.

5. Es ist wirklich traurig, was Mädchen und Frauen in sehr kranken Gesellschaften dieser Welt ertragen müssen – teilweise auch mitten unter uns!

6. Holland, Wien, Ruhrpott, Schweiz, Sizilien, Sardinien, Portugal, Kanada, Frankfurt – mindestens eins davon möchte ich unbedingt in diesem Jahr noch besuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Stuttgarter Stadtteilfest, morgen habe ich ein bisschen von allem geplant und Sonntag möchte ich mal gucken, was der Tag so bringt!

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Und wenn es tausende Sachen waren, schreib ich alle tausend auf. Und wenn ich nicht jeden Tag so einen Eintrag schreiben will, fasse ich immer mal wieder ein paar Tage zusammen. Aber letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

16.06.14
☼ Schlaaaand!

17.06.14
☼ Papa am Ohr.

18.06.14
☼ Thailänder-Date mit meinen schwäbischen Chicas.
☼ In einer Sommernacht mit offenem Autofenster und schöner Musik durch die lebhafte City düsen und sich den warmen Wind durch die Haare pusten lassen.

19.06.14
☼ Feiertag, verlängertes Wochenende: Ab nach Brandenburg und Mutti und Papa drücken!

20.06.14
☼ Papa’s weltbester Linseneintopf.
☼ Mutti, Papa, MTM und ich zusammen unterwegs in der geliebten, schönen Niederlausitz.
☼ Freunde, Fußball, Labern, Lachen.

21.06.14
☼ Kirschen direkt vom Baum futtern.
☼ Grill- und Fußballabend mit der Familie.

22.06.14
☼ Auf der Rückfahrt nach Stuggi merkt MTM, dass ich bedrückt bin, springt weit über seinen Schatten und bietet mir freiwillig an, meine neue Roli-CD einzulegen, die ich von Papa geschenkt bekam. ♥

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Und wenn es tausende Sachen waren, schreib ich alle tausend auf. Und wenn ich nicht jeden Tag so einen Eintrag schreiben will, fasse ich immer mal wieder ein paar Tage zusammen. Aber letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

09.06.14
☼ Einfach Feiertag, frei, süßes Nichtstun.
☼ Der erste Eisbecher in diesem Sommer, von MTM herbeigeschafft.
☼ Die Entdeckung der ersten kleinen grünen Tomätchen!

10.06.14
☼ Ein langes Telefongespräch mit einer Freundin, die ich zuletzt im Dezember gesprochen hatte.

11.06.14
☼ Ein kleiner Telefonschnack am Vormittag mit meiner Cousine.
☼ Auch noch am Vormittag: Kurz mit Papa und länger mit Mutti quatschen. ♥

12.06.14
☼ Ungewollt und einfach so im WM-Fieber.
☼ Grillen auf dem Balkon, einfach herrlich.

13.06.14
☼ Mal wieder bisschen länger mit Papa gequatscht.
☼ Wieder grillen, wieder Fußball, und voll zufrieden mit diesem Freitag.

14.06.14
☼ Eine Sommernacht in der Stadt mit allem drum und dran: MTM, Cocktails, Fußball, Tanzen, Döner.

15.06.14
☼ Halb 6 mit den ersten Sonnenstrahlen nach Hause kommen und sich eigentlich völlig fertig, aber irgendwie auch bisschen jung und wild fühlen. ;)

 

Freitagsfüller

1. Fußball läuft gerade und ich hab 1:1 getippt.

2. Ich wollte mich dieses Jahr eigentlich nicht so doll auf die Fußball-Weltmeisterschaft versteifen.

3. Eigentlich mag ich aber dieses Fußballgucken und Mitfiebern und Mittippen und Mitreden.

4. Ich bin nicht mehr so der Typ für Fanartikel.

5. Brasilien müsste man auch mal bereisen, am besten zum Karneval.

6. Ich rate jetzt mal einfach: Argentinien wird die WM gewinnen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Balkonien, Grillen und bisschen Fußball nebenher, morgen habe ich einen unglaublich krassen Großputz und vielleicht ein bisschen Partymachen mit MTM geplant und Sonntag möchte ich mich durch den Tag treiben lassen!

Gefangen bei Barbara

12 von 12 im Juni

Die vielen anderen Mitmacher beim Blogprojekt „12 von 12“ findet Ihr bei Caro. Und hier kommen meine 12 Schnappschüsse vom 12. Juni:

Es ist immer wieder schwer, das kuschelige Nest zu verlassen.
Schlafzimmer

Die morgendliche Erfrischung, bei diesen Temperaturen doppelt so schön.
Duschbad

Die lange Fahrt zur Arbeit ist perfekt für einen großen Kaffeebecher.
Kaffee im Auto

Wie so oft ist am langen Bürodonnerstag das Wetter besonders schön.
Strahlewetter

Endlich ist Saison und ich werde so viele Kirschen essen, wie ich kann!
Kirschen

Feierabend, Gaspedal durchdrücken, schnell nach Hause!
Gaspedal

Mein Mann hat schonmal WM-Vorbereitungen getroffen…
Bier

Da schicke ich ihn Lebensmittel einkaufen und er bringt sowas mit. Bekloppt und süß ist der! ;D
Schminkstift

Zeit für einen Prosecco auf Eis.
Prosecco

Über kleine Wunder freuen.
Tomaten

Balkongrillerchen.
Gegrilltes

Noch schnell tippen und los geht’s!
WM Tippspiel

Hurra, Hamburg!

Zum Geburtstag bekam ich von meiner besten Freundin diesen gemeinsamen „Roadtrip“ geschenkt. Deshalb flog ich am Freitag in die Heimat, um am Samstagmorgen mit ihr ins Auto zu steigen und auf 4 Stunden Fahrt erstmal alles Erwähnenswerte durchzuquatschen. Im Motel One an der Alster checkten wir dann ein und schon ging es los, nachdem noch ein bisschen Sekt auf dem Zimmer dran glauben musste. Schon mehrmals habe ich mich in Hamburg rumgetrieben, meine Freundin kannte sich auch schon ein bisschen aus. Deshalb war es genau das richtige Ziel für uns, weil wir uns keinen Sehenswürdigkeiten-Stress machen mussten, sondern uns einfach treiben lassen konnten. Nach dem Flanieren durch den Goldwettertag machten wir uns dann natürlich hübsch für den Abend auf dem Kiez. Im Jahr 2005 hab ich mal ganz schön in diesem Lokal „Herzblut“ abgetanzt und es nie vergessen, daher war klar, dass ich dort mal wieder reinschauen wollte. Jaja, ich weiß, nur Touristen, kaum ein waschechter Hamburger dort, blabla. Mir ist allerdings ziemlich Wurst, woher die Leute kommen, mit denen ich feiere. Hauptsache es macht Spaß, und das hat es, nicht nur wegen der monströsen Mojitos, die so schwer wie ein Maßkrug waren. Auch der Schnack mit Olaf, einem reichlich verbrauchten Kiezgänger der alten Schule, der sich in irgendeiner Kneipe zu uns an den Tisch setzte und erstmal einen Joint rauchte, war ziemlich erfrischend. Witziger Abend!

Hamburg

Am nächsten Morgen beim Frühstück sahen wir ein paar bekannte Gesichter aus dem „Herzblut“ wieder; zum Glück hatten wir uns ja soweit benommen und mussten nicht peinlich berührt sein. ;) Den Tag verbrachten wir am Hafen; wir machten eine Hafenrundfahrt, spazierten durch das Straßenfest im Portugiesenviertel und ließen uns in einem Strandkorb in einem Café in der Hafen-City nieder. Entspannt ließen wir also unseren zweiten und auch schon wieder letzten Tag in Hamburg ausklingen, zumindest bis sich Gewitter und Regen zusammenbrauten und wir beim Rennen zur Bahn nass wurden. Aber ach, auch das war cool, kurz vorher hatten wir noch geschwitzt wie die Affen.

Hamburg

Meine Freundin ließ mich am frühen Abend am Hamburger Flughafen raus und fuhr zurück in unsere Heimat. Ich verbrachte noch 3 Stunden mit Shoppen, Essen und Lesen und ertrug dann tapfer den Rückflug mit einer Horde Junggesellen direkt vor meiner Nase.

Bis zum nächsten Mal, Hamburg! Mich wirste nicht los! :)

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Und wenn es tausende Sachen waren, schreib ich alle tausend auf. Und wenn ich nicht jeden Tag so einen Eintrag schreiben will, fasse ich immer mal wieder ein paar Tage zusammen. Aber letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

02.06.14
☼ MTM hat für diese Woche die Herrschaft über die Küche (einkaufen, kochen, halbwegs wieder sauber machen) an sich gerissen.

03.06.14
☼ Zuerst gemeinsam mit Papa am Ohr und später mit einem Glas Bardolino: Schöne Erinnerungen an den Gardasee vor genau einem Jahr.

04.06.14
☼ Ein entspannender Friseurbesuch und zufriedene Spiegelblicke danach.

05.06.14
☼ Feierabend, Sonnenbrille auf, Autofenster runter, Musik aufdrehen, mitsingen.

06.06.14
☼ Mal wieder über den Wolken, am Fenster sitzen, auf die Heimat freuen.
☼ Ein gemütlicher, gesprächiger Abend mit meiner Freundin.

07.06.14
☼ Hamburg mit der besten Freundin!

08.06.14
☼ Hamburg mit der besten Freundin!
☼ Über den Wolken, am Fenster sitzen, auf MTM freuen.