Zwölf Monate, zwölf Städte

Meine Blogfreundin Bellydancer hat mich vor einiger Zeit mit diesem Eintrag zum Lesen des vorgestellten Buches und zum Nachmachen jenes Eintrages inspiriert. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, mit dem Buch bin ich längst durch und genügend Gedanken zum Thema konnte ich mir auch machen. Wenn ich also genug Geld zur Verfügung und so ein Auszeit-Jahr geplant hätte, welche zwölf Städte würde ich in zwölf Monaten bereisen und jeweils einen Monat bewohnen?

Januar: Singapur
Während es bei uns kalt und ungemütlich wäre, würde meine Reise in die Hitze gehen. Gleich zum Start wären mir aufregende, gigantische Eindrücke recht, die mir der Stadtstaat sicher bieten könnte. Auf einen „sanften“ Start hätte ich gar keine Lust, weshalb so ein kleiner Kulturschock mich bestimmt angemessen aus der deutschen Winterstarre herausholen würde. Ausruhen könnte ich mich sicher noch in anderen Monaten dieses Jahres. Oder vielleicht auch in Singapur selbst, ich hab es schließlich bisher überall geschafft, auch mal zu chillen. Und dort hätte ich einen ganzen Monat Zeit, auch für Ausflüge zu den umliegenden Badeinseln. Ja, Singapur ist ein Ort, den ich unbedingt mal erleben möchte. Es soll alles unglaublich sauber und ordentlich sein, die Urbanität soll einem den Atem rauben, viele verschiedene ethnische Gruppen sollen friedlich nebeneinander leben. Gerade deshalb auch nicht zu verachten: Das Essen aus allen möglichen asiatischen Ländern landet dort auf den Tellern. Da muss ich einfach mal hin!

Februar: Tokio
Für mich würde es in Asien weitergehen mit ein wenig Abkühlung im japanischen Winter. Trocken und sonnig, aber angenehm kühl soll es zu dieser Zeit in Tokio meistens sein. Das wäre doch genau das richtige für eine weitere riesige und sicher kräftezehrende Metropole, die zu den sichersten Städten der Welt zählt. Ich stelle mir vor, wie ich durch Tokio irre, weil ich die Schriftzeichen nicht verstehe, und genau auf diese Art die Stadt richtig gut kennenlerne. Wie ich das beste Sushi der Welt esse bis mir schlecht wird. Wie ich in einem der unzähligen Parks sitze und mich vom Trubel einer der größten Städte der Erde erhole. Wie ich auch mal aus der Stadt fliehe und das Umland, die Berge und das Meer anschaue. Wie ich mit Japanern versuche zu kommunizieren… Hach!

März: Christchurch
Neuseeland! Mittendrin! Ja, Christchurch mag nicht groß sein, aber leben und erleben lässt es sich garantiert dort auch. Und die möglichen Ausflüge erst, ich sehe mich schon auf den Spuren von „Herr der Ringe“. Australien kommt für mich nicht in die Tüte, aber Neuseeland mit seiner weitaus unbedenklicheren Fauna hat es mir im Geiste schon angetan. Das Stadtbild von Christchurch selbst soll durch viele britische Einflüsse bestimmt sein, ich stelle mir das angenehm und gemütlich vor. Gemeinsam mit der atemberaubenden Natur des Umlandes könnte ich hier bestimmt so etwas wie Entschleunigung fühlen.

April: Buenos Aires
Die argentinische Hauptstadt kurz nach deren Hochsommer ist bestimmt eine Reise wert. Die Autorin des o.g. Buches hatte Buenos Aires als ihr zweites Ziel gewählt und mir die Stadt total schmackhaft gemacht, nicht nur mit der Erwähnung der besten, zartesten Steaks der Welt. ;) Einen Monat in einer südamerikanischen Metropole zu leben, stelle ich mir nach Asien und Neuseeland wie einen wohligen Kulturschock vor: Feurig! Die Lebensart ist garantiert Welten von dem entfernt, was ich kenne oder kennengelernt habe. Und ich bin mir sicher, sie würde mir dennoch total gefallen. Ich würde vielleicht nicht gleich zur Tangotänzerin werden, aber mich treiben lassen und einlassen auf Stadt und Leute, das würde mir vielleicht sogar weniger schwerfallen als anderswo. Das hab ich so im Gefühl.

Mai: New Orleans
Von Südamerika aus würde es selbstverständlich weiter in die USA gehen! MTM und ich träumen schon länger von der „Geburtsstadt des Jazz, des Cocktails und der entspannten Lebensart“. Klingt doch absolut herrlich, oder? Die europäischste Stadt in Amerika übt einen besonderen Reiz auf mich aus und darf auf dieser Liste nicht fehlen. Ich würde zu gerne dort durch die sommerlichen Straßen tingeln, zum Jazzfestival gehen, dieses amerikanische Europa erleben, die Cajun-Küche und kreolische Speisen genießen… Mit Amerika wäre ich nach New Orleans natürlich immer noch nicht fertig, aber bei so einer kleinen Auswahl von nur zwölf Städten muss eine einzige Stadt in den Staaten nun mal reichen.

Juni: Vancouver
Kanada steht schon länger auf meiner imaginären Reiseliste und ich hatte mich auch schon längst für Vancouver als bevorzugtes Ziel entschieden. Würde ich einen Monat dort leben, würde ich mit Sicherheit einen Mietwagen fahren und öfter in die kanadischen Weiten rundherum abhauen. Vancouver soll eine offene, multikulturelle, sehr grüne Stadt mit einer hohen Lebensqualität sein; die Bilder der Stadt mit der Skyline und den hohen Bergen im Hintergrund sprechen mich total an. Und nach Vancouver Island müsste ich dann auch mal einen Ausflug machen! Und Wale kieken! Ach und die zweitgrößte Chinatown der Welt in der Stadt, die muss man doch auch mal erlebt haben (auch wenn ich in ebenjenem Viertel in New York am liebsten Reißaus genommen hätte)! Ja, ich will nach Vancouver, unbedingt.

Juli: Helsinki
Skandinavien bzw. der ganze europäische Norden üben einen besonderen Reiz auf mich aus, da stehen noch einige Reisen bei mir auf dem Programm. Finnland und seine Hauptstadt interessieren mich z.B. sehr und der Juli wäre ein geeigneter Monat, um dort zu leben. Wegen der „weißen Nächte“, wisst ihr, in denen es im Sommer nicht richtig oder zumindest sehr spät erst dunkel wird. Finde ich ja sehr faszinierend! Wahrscheinlich würde ich auch für ein paar Tage raus aus der Stadt und noch viel weiter hoch fahren, um die richtige Mitternachtssonne zu erleben. Ansonsten gäbe es in Helsinki selber sicher viel zu sehen und zu erleben. Nicht nur die Architektur soll ja ziemlich ansehnlich sein, sondern auch das Meer ist direkt vor Ort, inklusive Badestränden. Egal wie kalt das Wasser wäre, ich würd’s machen, ich würde reinspringen! Und ansonsten? Ich erwarte eine nicht ganz so hektische Großstadt, statt dessen eine gewisse Lockerheit, wie sie auch in Stockholm vorherrschte. Perfekt zum Flanieren, Käffchen trinken, Lachs essen, Bummeln.

August: Moskau
Ich bin jetzt nicht wirklich heiß auf Russland, aber Moskau möchte ich unbedingt mal gesehen haben! Ich stelle mir die Stadt sehr sehr sehenswert vor, und irgendwie auch „überrollend“ mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Zwiebeltürmen und Menschen und Lokalitäten und Geschäften. Vor allem die offensichtliche Gegensätzlichkeit zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft ist sicher sehr spannend zu beobachten. Zu hoffen wäre, dass ich nicht in die Bredouille käme, mit waschechten Russen waschechten Wodka trinken zu müssen. Das würde ich eher nicht packen. :DD

September: Lissabon
Eine schnörkelige, mediterrane europäische Stadt gehört natürlich auch noch auf die Liste, denn längst habe ich in Südeuropa noch nicht alles gesehen, was ich sehen möchte. Ich war z.B. noch nie in Portugal, obwohl ich das schon lange vorhabe. In der dortigen Hauptstadt Lissabon stelle ich mir mich, ziemlich hingerissen vom südländischen Flair, spazierend am Hafen und durch malerische Gassen in der Altstadt vor. Die Lebensart, die mediterrane Küche, die Meeresluft und die Sonne genießend. Herrliche Hügelblicke, abwechslungsreiches Nachtleben, sonnige Küstenausflüge stünden auf meinem Plan für einen Lebensmonat dort.

Oktober: Kapstadt
Klar, Afrika fehlt noch! Ich würde mir eigentlich nur Südafrika zutrauen, und wenn ich Bilder von Kapstadt sehe, würde ich am liebsten sofort in den Flieger steigen. Im Oktober geht der dortige Frühling los, wahrscheinlich angenehm warm und nicht zu heiß. Perfekt, um den Tafelberg zu erwandern?! Naja, zur Not täte es ja auch die Seilbahn. In der Stadt erwarte ich einen langsam voranschreitenden Mix aus Kulturen und somit auch bedrückende Eindrücke, die noch an die Apartheid erinnern und vor denen ich nicht die Augen verschließen möchte. Ich erwarte auch das Erlebnis Afrika, würde gespannt der Sprache Afrikaans lauschen, mich durch quirlige Stadtviertel treiben lassen (jaja, tagsüber und nicht in den ganz gefährlichen, wird schon irgendwie hinhauen…) und bestimmt auch ein paar Touren ins Landesinnere mitmachen.
Und dann das Kap der Guten Hoffnung sehen. Was für ein Name! ♥

November: Tel Aviv
Hier war die Autorin des o.g. Buches ebenfalls, aber auch ohne sie wäre ich auf Tel Aviv gekommen. Ihre Beschreibung hat mein Interesse nur noch verstärkt. Es ist sicher hochinteressant, diese so junge Stadt kennenzulernen und ihr Leben zu leben. Ich würde den November in Tel Aviv verbringen und mich dort so langsam auf das Ende meines Reisejahres einstimmen. Auch die Autorin berichtet von einer entspannten Atmosphäre und Ausflügen, die man zur weiteren Entspannung machen kann. Tel Aviv und Umgebung sind schließlich auch Strandurlaubsorte! Es ist zwar zu dieser Jahreszeit nicht mehr ganz so heiß dort, aber meine Recherche ergab, dass am Toten Meer doch noch wärmere Temperaturen herrschen. Und das ist etwas, was ich mir nicht entgehen lassen würde! Ein paar Tage würde ich zum Toten Meer reisen, mich in ein Hotel einquartieren und mich dort einfach nur erholen. Das wäre dann auch die perfekte Einstimmung auf den letzten Reisemonat; nochmal Wärme tanken und die Fremde der letzten Monate Revue passieren lassen…

Dezember: Wien
…denn den Advent würde ich in nicht mehr ganz so unbekannten, fernen Gefilden verbringen. Ich war noch nie in Wien, nicht mal wirklich in Österreich, aber es ist vergleichsweise doch schon sehr heimatnah und die Umstellung auf andersartige Gegebenheiten wäre hier sicher nicht so drastisch wie in den Monaten zuvor. Ich stelle mir Wien zur Weihnachtszeit einfach wunderschön vor: Lichter, Kerzen, Romantik, vielleicht ein bisschen Schnee? Den hatte ich vermutlich 12 Monate nicht! Ich liebe ja den Advent und ich könnte mir in diesem Monat keinen Aufenthalt unter Palmen oder in unweihnachtlichen Gegenden vorstellen. In Wien würde ich mir die Stadt richtig vorknöpfen, schon aufgrund der Sprache und der Mentalität viel sicherer als all die anderen Städte. Und ich würde mir nach und nach Freunde und Familie einladen und ihnen „meine“ Dezember-Stadt zeigen. Zu Weihnachten würde ich das erste Mal wieder deutschen Boden betreten und den Neujahrswechsel nochmal richtig in Wien begehen. Zum Abschluss eines unglaublichen Jahres!

So, jetzt bin ich nah dran, meinen Arbeitgeber um ein Sabbatjahr zu bitten und mich einfach zu verpissen. Ich bin durch diesen Eintrag imaginär in jede Stadt gereist, habe mich belesen, mir Bilder angeguckt und Sehnsüchte entwickelt. Noch nie hat mich das Schreiben eines Blogeintrages so viel Zeit gekostet, aber ich habe sie gerne geopfert. Ich werde das hier mal als Liste sehen, bei der ich vielleicht ja hier und da mit der Zeit etwas werde abhaken können?! Mal kieken.

Und ihr so? Welches wären eure zwölf Städte? Und warum?

54 Gedanken zu „Zwölf Monate, zwölf Städte

  1. Tel Aviv ist Israel.
    Dort würde ich nicht hin wollen.
    Israel terrorisiert die Palästinenser und alle Nachbarstaaten. Sie bringen Menschen um und gebärden sich wie die Nazis in Deutschland damals. Sie erschießen Jugendliche nur weil die sich den Soldaten nähern.
    Die haben gut gelernt.
    Die Welt schaut einfach zu.
    Die USA (die amerikanischen Juden) pumpen Geld nach Israel und halten die Verbrecher am Leben.
    Mir wird schon schlecht, wenn ich den Friedman hier im Fernsehen sehen muss.

    Ich habe Freunde die Juden sind. Sie wollen nicht mit Israel in Verbindung gebracht werden.

    Sicher mag es dort schön sein.

    • danke, ich weiß dass tel aviv israel ist. vielleicht hast du ja auch noch was anderes zu diesem eintrag zu sagen, als mich über die weltpolitik aufzuklären und darüber, wo du nicht hin willst? ;)

        • ich habe nicht vor, zu löschen. und die weltignoranz betrifft beim besten willen nicht nur israel. wie viele staaten verletzen menschenrechte? und wie viele staaten davon werden von touristen besucht, als würde sie das nicht betreffen? wer in länder fliegt, in denen mädchen mit 9 jahren volljährig und heiratsfähig sind, ist ebenfalls ein ignorant. wer in ägypten faul am strand liegt, während in kairo frauen auf offener straße systematisch vergewaltigt werden, ist ein ignorant. und trotzdem gibt es überall auch eine andere seite. ich verschließe nicht die augen, nur weil ich tel aviv sehen und israel bereisen und dort leute kennenlernen möchte.

  2. Und ich bin beim lesen mitgereist in deinem Eintrag :D

    Weihnachten in Wien, das gefällt mir, der Gedanke :yes:

    Ich bin in meinem Leben noch nicht wirklich rumgekommen, ferner als Italien war ich nie. Aber wenn… dann würd ich.. hmmmmm… schwer…
    Weniger nur Städte, ich zähle einfach mal auf:

    Japan, mich reizt diese bergige Natur an der Küste und die vielen kleinen Bächlein, Tempelchen, etc. Alles ist so klein und verwinkelt, das gefällt mir.

    In die Wüste Sahara oder eine andere Wüste, ich mag die Stille und die krassen Gegensätze(wegen der Temperatur) von Nacht und Tag. Und wie klein der Mensch dort ist, wo nur das überleben zählt.

    Skandinavien, diese unendlichen Wälder dort und die Sprache, sowie der Umgang der Menschen miteinander würde mich reizen kennenzulernen.

    Südfrankreich, aus den vielen Filmen mit Louis de Funès kennt man die Gegend und ich stelle es mir dort ziemlich warm und gemütlich vor. Das Essen wird auch gut sein.

    Korsika oder Sizilien, wegen der Schönheit der Natur dort. Ich hab mal einen Film von einem Aussteiger-Paar gesehen die dort in einer Steinhütte mitten im Wald leben und alle Kräuter, Essen etc selbst machen. Es gibt dort viele Dinge zusehen, antike Tempel, alte Eisenbahnstrecken, Kirchen, Klöster etc.

    Südamerika, Maya, Azteken, Machu Picchu, das hat mich schon immer interessiert.

    Es gäbe sicher noch viel mehr zu sehen auf der Welt, mir fallen bestimmt noch einige Orte ein :D

  3. Hi Bellona,

    wow… was ein schöner Eintrag… :)
    Bin auch richtig mitgereist!
    Gefällt mir alles sehr gut, bis auf MOSKAU.
    Einer der homofeindlichsten Länder die es gibt. Für MICH (natürlich) ein NO-GO… ;)

    Ich könnte mich jetzt, so früh am Morgen, nicht entscheiden.
    Ich mag noch sooooo viel sehen, da fällt die Wahl echt mega schwer… :roll:

    LG mosi

    • homofeindlich sind sehr viele länder, leider. nach afrika brauchste gar nicht gehen, jamaika ist auch sehr schlimm, homosexualität ist in so vielen ländern verboten. finde ich auch ganz schrecklich. für mich aber kein grund, mir nicht moskau anzuschauen. aber ich habe andere abneigungen und no-gos, deshalb kann ich dich verstehen.

      na, vielleicht findest du ja mal die zeit und schusterst dir auch 12 städte zusammen. ich fänd’s interessant. :)

      • Da hast Du recht und doch bin ich froh, dass Du mich verstehst… :)
        Da hat halt jeder so seine Prinzipien.

        Werde ich sicher mal machen und es Dich dann auch wissen lassen… :)

  4. Oh – ich bin ja ein großer Fan des Buches (und auch der neuen Reise von Meike Winnemuth durch Deutschland, von dem sie leider live nicht mehr berichtet, weil es doch auch näher dran ist an den Geschichten der besuchten Menschen)

    Einige Städte Deiner Auswahl kenne ich ja – und Christchurch bringt mich immer zum weinen. Ich war dort ja (und habe eine Email-Brieffreundin dort). Und es war dann ja im Februar 2011 das schreckliche verheerende Erdbeben dort.

    Und auch wenn die Aufräum- und Aufbaubemühungen immens sind – leider ist so viel zerstört worden, auch an historischer Substanz.

    Ich kann nur sagen – Christchurch war wirklich eine wunderbare Stadt!

    Ich war nach dem Erdbeben erstmal froh und glücklich, daß meiner Freundin und ihrem Mann nichts passiert war….

    Derzeit ist Christchurch leider in weiten Teilen eine Containerstadt.


    http://www.news.com.au/world/christchurch-cathedral-before-and-after/story-e6frfl00-1226010081646
    http://www.stuff.co.nz/the-press/videos/inside-the-red-zone/
    http://www.stuff.co.nz/national/christchurch-earthquake/4705106/Photos-Before-and-after-the-Christchurch-earthquake

    Wir hatten während unser NZ-Reise ein Zimmer im „Wahrzeichen-Hotel“ Grand Chancellor – das durch das Erdbeben so beschädigt wurde, daß es komplett abgerissen werden mußte.

    Christchurch war eine wunderbare Stadt und alle arbeiten hart daran, daß es wieder eine wunderbare Stadt wird. Aber der Weg ist leider noch weit…..

    • schau an, das ist mir wohl entfallen. ich würde christchurch trotzdem drin lassen in meiner liste. muss man ja auch irgendwie unterstützen. :)

      ich hab den blog von de autorin auch angeschaut und mitgekriegt, dass sie das mit den deutschen städten nun nicht mehr bloggt. schade, oder? ich hätte aber vermutlich sowieso eher das buch als den blog gelesen, ich hab ja schon genug lesenswerte und topaktuelle blogs hier unter meinen freunden. ;)

  5. Unter meinen Städten wären sicher auch einige deiner 12 Städte.
    Das Buch habe ich auch erst vor ein paar Wochen gelesen und mich hat sofort die Reiselust gepackt. Ich hätte sofort meine Sachen packen können und starten wollen – aber gedanklich ist das auch etwas sehr schönes. Zumindest mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass man irgendwann so viele Städte wie möglich auch wirklich sehen darf. (:

    • war die die autorin eigentlich sympathisch? mir ja nicht besonders, aber das änderte nichts an meiner leselust bei diesem buch.

      wenn du die zeit mal findest, schreib doch mal deine 12 städte auf. würde ich spannend finden. :)

      • Nein, ich schließe mich da an! Das Buch hätte man auch besser verpacken können. Irgendwie hätte ich mir mehr Impressionen aus den jeweiligen Ländern gewünscht. Und ich fand sie etwas eingebildet, aber irgendwie hat sie auch ein bisschen meinen Respekt, dass sie genau das tut und lässt, was sie für richtig hält. :)

        Das werde ich auf jeden Fall tun, sobald ich mal ein bisschen mehr Zeit habe. :)

  6. Ich empfehle Havanna im November, gut gegen Winterdepressionen. :D

    Oder auch London im Februar. Wenn man (so wie ich einmal) Glück hat, schneit es dort und man kann sich amüsieren, wie die Engländer mit der ungewohnten weißen Pracht kämpfen. ;)

    • die autorin war in havanna im dezember, es hat ihr aber nicht ganz so gefallen. ich war ja auch schon in havanna, damals war es september. deshalb ist es nicht auf meiner liste, weil ich nur städte nehemn würde, die ich noch nicht kenne. :)

      london hat mir im mai gereicht, der regen, ich sach dir… :roll:

      was wären denn deine 12 städte, wenn du genau so ein auszeit-jahr nehmen würdest?

  7. Auf Lissabon freue ich mich sehr – ich ueberlege sogar ueber eine Nacht dort zu bleiben anstatt nur einen Tagesausflug zu machen. Von dieser Stadt habe ich nur gutes gehoert (und „Nachtzug nach Lissabon“ gelesen..)

  8. In Helsinki und Tel Aviv war ich schon mal und würde ich jederzeit nochmal hin. Wien und Lissabon stehen auch auf meiner Liste. Asien wollte ich auch schon immer mal hin, aber irgendwie entscheiden wir uns dann doch lieber für die andere Richtung. New York würde ich definitiv für einen Monat machen wollen, ebenso San Francisco und Buenos Aires. Irgendwas in Australien und Neuseeland wäre auch toll. Hach, hier gerät man richtig ins Träumen …

    • yooookiiiii! :D mensch, alle jubeljahre kommst du plötzlich hier vorbei, ich freu mich! wie isset? wie geht es dir?

      new york hatte ich ja eine woche und ich wollte bei diesen 12 städten unbedingt nur solche nehmen, die ich noch nicht kenne. das war meine persönliche einschränkung, die autorin selber hat das auch nicht so gemacht.

      freut mich, wenn ich zum träumen anregen konnte. und dass du in helsinki und tel aviv warst, wusste ich gar nicht. du hast einfach schon zu lange nichts mehr erzählt! ;)

      grüßle aus stuggi

  9. Eine schöne Bucket List…da kommt man wirklich ins Grübeln, wo man selbst hin möchte! :)

    Bei mir wären es viele nordamerikanische Städte. Die USA waren lange Zeit mein Traum, ich wollte mit 16/17/18 dorthin, als Aupair und danach vielleicht sogar bleiben. New York, Chicago, Los Angeles, San Francisco, Las Vegas…würde ich sehr gern besuchen! Kairo, die Pyramiden von Gizeh, Rom, Venedig, Paris, ach, ich würde mit einer Stadt pro Monat nicht hinkommen :))

    • na, das ist ja das knifflige an dieser „aufgabe“: eine 1-jahres-reise erstellen mit „nur“ 12 städten. ;) wenn es danach geht, wohin ich alles will, würden auch nicht 12 monate und 12 städte reichen.

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