Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

21.07.14
☼ Die Obstverkäuferin schenkt mir die Pflaumen, einfach so, mit einem Lächeln.

22.07.14
☼ Freude am Sichten und Ordnen der Urlaubsbilder. Scheen war’s!

23.07.14
☼ Eine Mallorca-Collage als Postkarte von meiner Cousine im Briefkasten.

24.07.14
☼ MTM erträgt mir zuliebe „Got to dance“. ♥

25.07.14
☼ Ein sehr schöner, entspannter Grillabend bei meiner Kollegin.

26.07.14
☼ Das erste Mal bei „Mr. Wash“! Wat’n Erlebnis, geil! :D
☼ Sturmfrei und Zeit für mich am Abend, die ich genießen kann.

27.07.14
☼ Die Eltern lassen es sich auf und in dem heimatlichen See gutgehen und lassen mich mit schönen Fotos daran teilhaben.
☼ Nach einem anstregenden Tag bei einer Familienfeier mit MTM auf der Couch lümmeln, Frozen Yogurt schlecken und ganz viel kuscheln.

Mallotze – Tag 5

…der eigentlich gar kein voller Mallotze-Tag war. Am Morgen wachten wir auf Mallorca auf, mit Meeresrauschen im Ohr, Sonnenstrahlen im Auge und Salz-Sonnenmilch-Duft in der Nase. Noch einmal ein leckeres Hotelfrühstück genießen und dann dem wunderbaren Balkonblick sehnsuchtsvoll „auf Wiedersehen“ sagen…

Balkonblick Mallorca

…und am Abend in Deutschland unter einer regnerischen Wolkendecke landen. Nun, so ist es eben, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und wir zehren von unseren Erinnerungen an diese kurze Auszeit vom Alltag gemeinsam mit Menschen, die wir lieben und die uns lieben. ♥

Mallotze – Tag 4

Wieder ein Faultier-Tag! Am schönsten war es für mich, ganz alleine mit der Luftmatratze ein bisschen weiter draußen im Meer zu treiben. Im flachen Wasser ist ja wirklich ordentlich Trubel, aber ein Stück weiter hinten konnte ich herrlich entspannen.

Für den letzten Abend hübschten wir uns alle nochmal die Schnuten auf und zogen nach dem Abendessen los, zunächst allerdings getrennt. Meine Eltern wollten noch ein bisschen „vorschlafen“, da man ja immer recht lange in den Lokalitäten bleiben muss, wenn man den Auftritt des jeweiligen Ballermann-Stars erleben will. MTM und ich steuerten erstmal auf den MEGAPARK zu, um dort wie 2007 wenigstens mal kurz ein Getränk und das irre Partygefühl mitzunehmen.

MEGAPARK

Weiter ging es in eine gemütliche Bar gegenüber vom Ballermann 6, um in aller Ruhe diese ganzen Leute zu beobachten. Ein Fest, wirklich, ich hätte ewig dort sitzen können!

Playa de Palma

Gegen 12 trafen wir uns dann alle, auch meine ausgeschlafenen Eltern, im Oberbayern zum Urlaubsabschluss. Dort war nochmal Party angesagt bei unserer liebsten Barfrau Maria und später natürlich mit „Antonia aus Tirol“. Direkt nach dem Auftritt waren wir bereit zum Gehen, schließlich hatten wir am nächsten Morgen Termine: Frühstück, Packen, Flugzeug…

Mallotze – Tag 3

Am dritten Tag entschieden wir uns dann doch mal für ein bisschen Aktivität und Kultur, weshalb wir uns vier Quads mieteten und damit pärchenweise weg vom Ballermann hin zu einem herrlichen Blick und völliger Ruhe am Cap Blanc fuhren.

Cap Blanc Mallorca

Cap Blanc Mallorca

Weiter ging es dann zur Cala Pi, einer sehr malerischen Bucht bei ebenfalls völliger Ruhe. Das war schon reizvoll nach zwei Tagen Ballermann! Allerdings schwächte uns die Tour trotzdem ziemlich, weil wir die Quads leider von 10 bis 14 Uhr gemietet hatten und somit unter der prallen Mittagssonne herumgurkten.

Cala Pi

Ein bisschen panisch fuhren wir zurück, weil wir vergessen hatten, zu tanken. Zwei der vier Quads fuhren schon nur noch auf Reserve und wir hatten noch um die 20km vor uns… Die Landschaft, durch die wir fuhren, war wundervoll, aber ich hab die ganze Zeit nur nach Schatten gesucht, falls wir stehenbleiben sollten.

Landschaft Mallorca

Landschaft Mallorca

Es ging jedoch alles gut, wir erreichten die einzige Tankstelle im Umkreis unversehrt und fuhren unsere Quads dann noch ein bisschen an der Playa de Palma spazieren. Nach der Rückgabe aßen wir noch Tapas (an der Playa de Palma ein Graus, bitte nicht nachmachen) und ruhten uns dann im Hotel aus. Der Abend wurde für MTM und mich ebenfalls ruhig. Wir setzten uns mit meiner Cousine und ihrem Freund in eine Shisha-Bar und danach zu zweit auf den Balkon zum Beobachten vom Partyvolk. Die vier übrigen Älteren bekamen hingegen nicht genug und gingen zum „Bierkönig“. Meine Eltern kamen aber früher zurück und besuchten uns auf dem Balkon, irgendwann ist ja auch mal gut mit „Party, Palmen, Weiber und’n Bier“! ;)

Mallotze – Tag 2

Gerne hätten wir nach dieser Nacht länger gepennt, aber wir durften ja das Hotelfrühstück nicht verpassen, gebucht ist gebucht! Aber wir hatten ja den gaaaanzen Tag Zeit um Chillen unter der mallorquinischen Sonne. Also: Vorhänge auf und guten Moooorgen Malle!

Playa de Palma

Nun, viel kann ich von dem Tag nicht erzählen. Wir waren mittags beim Wurstkönig auf’n halben Meter und ich hab mich am Nachmittag am Pool erstmal richtig ausgepennt. Am Abend war dann Flanieren angesagt…

Sandburg Mallorca

Es war der letzte vollzählige Familienabend, da zwei Mitglieder unserer Bande am nächsten Morgen abreisen sollten. Wir ließen es ein bisschen ruhiger angehen, nahmen hier und da einen Drink und staunten in der Schinkenstraße über all diese schrägen Leute. Uhrenverkäufer, die einen ständig „Helmut“ und „Monika“ nennen (hä?), Bordsteinschwalben, und seeehr viel Partyvolk.

Mallotze – Tag 1

Wir flogen am Mittwoch, unserem 3. Urlaubstag, vormittags los in den Kurzurlaub. Es ist eigentlich unglaublich, wie schnell und unkompliziert man südländische Sonne, Strand, Palmen und Meer erreicht. Wenn man auch noch an der Playa de Palma übernachtet, ist es noch einfacher, weil man mit dem Taxi in 10 Minuten vom Flughafen aus dort ist. Und Mallorca ist schön und sehenswert, ja, trotz dieses Massentourismus vor allem am Ballermann. Klar, diesmal gehörten wir zur Party-Meute, aber MTM und ich haben Mallorca auch schon anders erkundet, damals, 2007. Diesmal war es an der Zeit, sich auf den Ballermann „herabzulassen“, aber warum auch nicht? Auch das muss man mal erlebt haben, wenn man so durchgeknallt ist wie wir. Mit „wir“ meine ich nicht nur MTM und mich, sondern meine ganze Familie. Richtig, die waren alle dabei, wir trafen uns allesamt im gleichen Hotel (Mutti, Papa, Tante, Onkel, kleine Cousine mit Freund, kleinste Cousine mit Freund). Jede Partei ist an anderen Tagen an- und abgereist, aber die „Kernzeit“ hatten wir für uns und unsere Pauschalurlaub- und Partygelüste. Wie es zu diesem Plan kam, weiß ich gar nicht mehr, aber dass er wirklich realisiert wurde, finde ich bemerkenswert. Coole Familie! B)

MTM und ich kamen also mittags an, als letzte Mitglieder der Ballermann-Sippe. Der Empfang meiner Eltern war sehr herzlich, wie immer, aber irgendwie auch besonders. Da besucht man sich regelmäßig gegenseitig und auf einmal kommen alle von verschiedenen Fleckchen Deutschlands zusammen in Spanien… Wir aßen gleich mal zusammen zu Mittag (Paella, sehr lecker) und begutachteten dann unser Zimmer, sowie äußerst ehrfürchtig unseren Ausblick vom Balkon.

Playa de Palma

Was wollten wir noch auf dem Zimmer, wenn wir draußen Badespaß haben konnten? Wir ließen uns am Pool nieder, liefen ab und zu ins herrliche Meer, ließen die Seele baumeln. Jetzt hatten wir richtig Urlaub!

Playa de Palma

Nach dem Abendessen durfte ich bei diesem Balkonblick natürlich nicht den Sonnenuntergang verpassen. Ich schleppte meine Tante mit zu mir und beobachtete gemeinsam mit ihr abwechselnd die Sonne und das durchgeknallte Partyvolk unten auf der Promenade. Ein Fest, wirklich, auch bisschen sehr zum Lachen öfter mal.

Sonnenuntergang Playa de Palma

Wir reihten uns zu späterer Stunde natürlich ein und steuerten direkt auf das Oberbayern zu. Kennt man ja, nicht? Wir alle hatten einen geilen Partyabend á la ‚Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr…‘ und hielten sogar durch bis um halb 3, als der Star des Abends endlich seinen Auftritt hatte. Also gut, „Star“ ist womöglich ein bisschen übertrieben, aber die Masse feierte den Peter Wackel ziemlich… ;)

Weltmeischter!

Was war das da für eine krasse Scheiße am Sonntag? Ich schwöre euch, niemand hat so sehr gelitten wie ich. Außer Jogi Löw vielleicht. ;)

MTM und ich haben uns um 18 Uhr beim größten Rudelgucken in der Innenstadt eingefunden und waren bereits hoffnungslos überfordert. Der große Biergarten war komplett überfüllt, wir quetschten uns durch Menschenmassen, fanden nirgends einen Platz, von dem aus man später hätte irgendetwas sehen können… Stuttgart war einfach dicht, nicht nur hier in dem Biergarten, den wir nach einer Stunde fluchtartig verließen:

Biergarten Schlosspark

Wir trafen noch einen Kumpel von MTM und zogen durch die Innenstadt, bis wir ein letztes kleines Plätzchen im Biergarten eines Cafés gefunden hatten. Es tröpfelte immer mal wieder und die Bildschirme waren so klein und wir so weit hinten, dass eigentlich kaum etwas zu sehen war. Naja, wenn es brenzlig wurde, standen wir immer mal wieder auf und schauten genauer hin, ansonsten war ich eigentlich froh, nicht so viel zu sehen. Ich stand kurz vorm Nervenzusammenbruch! Ein weiterer Kumpel von MTM kam hinzu; der andere interessierte sich gar nicht für Fußball und nahm MTM mit ausführlichen Gesprächen in Beschlag, dem das aber nicht unrecht zu sein schien. Naja, ich litt alleine vor mich hin und ab und zu stand mir der zweite Kumpel bei. Wenigstens einer.

Als endlich das erlösende Tor fiel, zitterte ich wie Espenlaub dem Abpfiff entgegen, mit zusammengekniffenen Augen und zugehaltenen Ohren. Das klingt alles ziemlich psychotisch, ich weiß, ich bin selbst sehr irritiert. Ich habe meinen eigenen Film geschoben, da konnte mir keiner mehr helfen. Aber dann wurden wir Weltmeister! Was für eine Erlösung! Gesprungen, geschrien, gefreut, gelacht, geschaut bis zur Siegerehrung. Und dann zogen wir los, noch zu dritt (der Uninteressierte ging schon vor der Verlängerung nach Hause…), durch die komplett durchgedrehte Stuttgarter City:

Theodor-Heuss-Straße Stuttgart

Was waaaar das los ey, einfach total herrlich! Alle völlig bekloppt, genau mein Ding! Und ich hatte das Glück, ab Montag Urlaub zu haben! MTM ist freiwillig nochmal arbeiten gegangen, um den Urlaubstag zu sparen, aber er hielt trotzdem tapfer durch. Bis spät in die Nacht zogen wird durch die Gegend, tranken Unmengen an Bier, halfen beim Fahnenschwenken (was für Kaventsmänner, ey, schwer wie Sau!):

Theodor-Heuss-Straße Stuttgart

Dann liefen MTM und ich los, um irgendwo ein Taxi zu kriegen, aber keine Chance. Wir waren schon nur noch am Rand der Innenstadt, als sich endlich ein Taxifahrer unser erbarmte. Um 3 waren wir zu Hause, ziemlich durch den Wind aber glücklich. MTM hat es geschafft, am nächsten Morgen um 7 aufzustehen und zur Arbeit zu hechten. Ich lag bis viertel 12 im Bett.

Jetzt genieße ich meinen zweiten Urlaubstag gemeinsam mit MTM; wir lassen es schön langsam angehen an diesem freien, sonnigen Vormittag. Jeder macht, wozu er Lust hat. Bei mir ist das TV glotzen, die Nationalmannschaft ist gerade gelandet und kommt gleich zur Fanmeile. Ich genieße es sehr, bei offener Balkontür den Sommer zu spüren und Zeit für’s Fernsehen und immer noch anhaltendes WM-Feeling zu haben.
„Hey, die Sonne scheint, da werd ich mal in kurzen Hosen fernsehen!“

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

07.07.14
☼ Spontanes Feierabend-Plantschen im Erlebnisbad mit MTM: Erst schwimmen, dann rutschen, dann entspannen, dann rutschen, rutschen, rutschen, rutschen.

08.07.14
☼ Sonnenstrahlenpost von Mutti. ♥
☼ Sieben zu Eins! Schlaaaand!

09.07.14
☼ Das Herbstwetter im Juli ist zumindest für eine Sache gut: Das erste schöne, heiße, duftende Bad seit einer Ewigkeit.

10.07.14
☼ Das zweite schöne, heiße, duftende Bad seit einer Ewigkeit.

11.07.14
☼ Die Arbeit für 9 Tage hinter sich lassen können.
☼ Köstliche Urlaubseinstimmung beim Lieblingsgriechen.
☼ Mit MTM durch die Stadt und den strömenden Regen cruisen.

12.07.14
☼ Nichts zu tun haben und deshalb lesen, lesen, lesen können.
☼ Ein ruhiger, schöner Abend mit MTM in der City mit nur ganz wenig Regentropfen.

13.07.14
☼ Stuttgart dreht komplett durch und wir mittendrin bis nachts um 3: WEEEEELTMEISTER!!!!!

12 von 12 im Juli

Endlich war der Zwölfte mal wieder ein Samstag! :D Schaut euch die Samstage der anderen Mitmacher hier bei Caro an. Aber zuerst ist meiner dran:

Erstmal wach und frisch werden…
Dusche

…dann ein nahrhaftes Frühstück.
Obstteller

Bei dem Schietwetter bloggen am Schreibtisch statt lesen auf dem Balkon.
Bloggen

Zum Mittagessen Papa’s selbstgefangenen und -ausgebackenen Fisch aus dem Tiefkühlfach geholt.
Fisch im Bierteig

Auch bei blödem Wetter ist die Umgebung beim Autofahren schön anzuschauen.
Weinberge bei Regen

Großeinkauf beim Frische-Dealer meines Vertrauens.
EInkaufskorb

Spannung und Schlemmerei.
Lese-Stoff

Wenn man bei der Wetterlage raus will, muss man wohl das Schuhwerk anpassen: Stiefel im Juli!
Stiefel im Juli

Mit Car2Go geht’s unkompliziert und schnell in die City.
Car2Go

Spaziergang in der Innenstadt.
Staatsgalerie Stuttgart

Stärkung mit Fischbrötchen und Bier auf dem Hamburger Fischmarkt.
Hamburger Fischmarkt Stuttgart

Ruhiger Abend beim Rudelgucken des Spiels um Platz 3. Schade, Brasilien!
Spiel um Platz 3