Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

25.08.14
☼ Ein Tag mit Bridget Jones und einem heißen Bad ist immer ein wertvoller Tag!

26.08.14
☼ Siehe 25.08.14.
☼ MTM ist da und nicht weg und ist lieb und verwöhnt mich.

27.08.14
☼ Warme Sonnenstrahlen zum Feierabend: Einsamer Spaziergang im Grünen.
☼ Genuss pur: Frisches, knuspriges Brot und knackiges Gemüse vom Wochenmarkt zum Abendbrot.

28.08.14
☼ Es ist so herrlich, mit MTM total blödsinnig rumzualbern. :D

29.08.14
☼ Ein übelst lustiger Abend mit neuen und alten Bekanntschaften auf dem Stuttgarter Weindorf.

30.08.14
☼ Ein gemütlicher Grillabend in etwa der gleichen Runde wie am Freitag.

31.08.14
☼ Griechisches Mittagessen.
☼ An einem Sonntag mit Dreckwetter das Größte: Ausruhen, Nichtstun, Einkuscheln und das total genießen.

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Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

18.08.14
☼ Der Arbeitstag startet mit einer kleinen Dienstreise inkl. Innenstadtmorgenflair und Cityfrühstück. Schöne Abwechslung!

19.08.14
☼ Schwatzen am Telefon mit Mutti. ♥

20.08.14
☼ Papa hat wieder gute Neuigkeiten. ♥
☼ Das Herbstwetter so gut es geht nutzen mit einem heißen Duftbad und Bridget Jones.

21.08.14
☼ Papa hat in meinem Blog gelesen und findet, ich sollte ein Buch über unsere verrückte Familie schreiben, weil er meinen Schreibstil cool findet. Hach, der Papsi! :D

22.08.14
☼ Allerliebste Spreewald-Post von meinen Eltern.
☼ Ich komme von der Arbeit nach Hause, da steht mein Ehemann in der Küche und bereitet einen Sonntagsbraten vor aus Spaß an der Freude. Der ist so süß!

23.08.14
☼ Die Morgensonne und den Mittag in der Innenstadt genießen.

24.08.14
☼ Schwatzen mit Mutti. ♥
☼ Spontaner Besuch von MTM’s Cousins und dadurch begründeter feucht-fröhlicher Balkonabend. Ich muss dann auch wieder raus, bis dann!

Der frühe Vogel kann mich mal ausnahmsweise nicht.

Gestern haben MTM und ich was toootaaal verrücktes gemacht: Wir hatten uns den Wecker auf 7 Uhr gestellt und sind wie die jungen Rehe aus dem Bett gesprungen, um aktiv und dynamisch zu sein. An einem Samstag. Das ist der Tag der Woche, an dem ich normalerweise bis mittags im Schlafgewand auf der Couch rumlungere. Der Tag, an dem ich es genieße, mal nicht direkt nach dem Aufstehen unter die Dusche, vor den Schminkspiegel und raus in die Welt zu müssen.

Aber gestern war alles anders. Wir hatten Lust auf ein bisschen Abwechslung, also hübschten wir uns auf und fuhren schnurstracks in die morgendlich ruhige, fast leere Stuttgarter City. Und wir waren so stolz auf uns! :)

Die Sonne sollte nur vormittags scheinen und wir kamen in den Genuss dieser Strahlen, bevor es am Nachmittag grau und nass wurde. So saßen wir im Außenbereich einer herrlich altbackenen Traditionskonditorei neben haufenweise Omas und Opas und gönnten uns ein einfaches, leckeres Frühstück ohne dieses ganze Chichi der Szenelokale.

Frühstück Café Nast

Danach bummelten wir durch die Stuttgarter Markthalle, machten ein paar Erledigungen und stöberten im Buchladen. Und das alles ohne die üblichen Menschenmassen. Später stieß noch MTM’s Bruder zu uns und gemeinsam nutzten wir die Zeit bis zum ersten Regenschauer am Nachmittag.

Tja, der frühe Vogel ist so scheiße gar nicht, muss ich sagen… Allerdings hält mich diese Erfahrung nicht davon ab, heute zum Sonntag bei herrlichem Sonnenschein auf der Couch rumzulungern und zu genießen, mal nicht direkt nach dem Aufstehen unter die Dusche, vor den Schminkspiegel und raus in die Welt zu müssen.

Herzzerreißend

Vor einiger Zeit las ich die Buchempfehlung einer Bloggerin irgendwo in den Weiten des WWW und entschied spontan, mir das Buch zu kaufen. Ich lese viel „Mord und Totschlag“ und habe manchmal, aber nur manchmal das Bedürfnis nach kurzweiliger, fröhlicher, lustiger Literatur. Nur nichts zum Grübeln oder gar Heulen. Diese Geschichte interessierte mich allein deshalb, weil sie hauptsächlich in einem Amt spielt. Ich kenne die Art der Vorgänge und Abläufe auf Ämtern ziemlich gut und war gespannt, wie man das Amt in dem Buch darstellen würde. Und den Beamten, der die Hauptrolle innehat. Dieser arbeitet seit über 30 Jahren in seiner Position und das sehr gewissenhaft und starr nach Vorschrift. Doch nicht nur das: Er lebt auch in diesem Amt. Ja, richtig, inklusive schlafen, essen, waschen. Er hat sein „Zuhause“ seit über 30 Jahren nicht mehr verlassen, und zwar absolut unbemerkt. Plötzlich wird aber sein ganzes Dasein durcheinandergebracht, weil da dieser eine Antrag ist, der erstens nicht existiert und zweitens auch noch nichts beantragt. Nichts! Ein Fetzen Papier verändert das seltsame Leben dieses seltsamen Mannes auf eine ganz bezaubernde Art und Weise.

Und dann plötzlich verflucht man die Person, die einem das Buch empfohlen hat. Nämlich in dem Moment, in dem man abends im Bett liegt, völlig unbedarft liest und plötzlich merkt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Man versucht, sich zusammenzureißen, aber irgendwann kann man nicht mehr anders und heult und heult und heult. Mit dem Lesen aufhören kann man dann natürlich nicht, denn noch so eine Nacht erträgt man nicht, wenn man morgens um 5 aufstehen muss. Also bringt man es heulend zu Ende und findet es schön und schrecklich zugleich und fängt dann mitten in der Nacht noch schnell ein neues, neutrales Buch an, damit man auf andere Gedanken kommt, die einen nicht am Einschlafen hindern. Tja, es hat schon seinen Grund, warum ich ergreifende Geschichten in Form von Filmen und Büchern meide wie der Teufel das Weihwasser.

Wenn man so zart besaitet ist wie ich, sollte man „Das Glücksbüro“ am besten an einem Wochenende lesen oder im Urlaub, es sei denn man möchte gerne auf Arbeit wie ein Zombie rumrennen. Fakt ist aber: Man sollte es lesen. Wirklich. Es ist so schön! Und Fakt ist auch: Ich bin vielleicht auch ein bisschen seeehr empfindlich und vielleicht zerreißt es normalen Menschen nicht das Herz. ♥

„Glück. Liebe. Romantik.
Alles Worte, die sich wie Irrläufer entrollten und auf denen sich jeder die Schuhe abtrat, wenn sie nicht das erfüllten, was man sich erhofft hatte. Man putzte sich die Hoffnung von den Sohlen und ging mit sauberen Schuhen weiter. Alles, was blieb, war ein dreckiger Teppich, den keiner mehr wollte.“

[Andreas Izquierdo: Das Glücksbüro]

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

11.08.14
☼ Mutti und Papa am Ohr, denen es gut geht. Dann geht’s mir auch gut!

12.08.14
☼ MTM ist – mal wieder – weit weg und wir rufen uns – mal wieder – ungeplant zeitgleich an. Gruselig schön.

13.08.14
☼ Papa’s gute Nachrichten.
☼ Wieder neben MTM einschlafen können.

14.08.14
☼ Zusammen ab mittags frei haben, um an MTM’s Geburtstag ausschließlich schöne Dinge zu tun.

15.08.14
☼ Couchkuscheln am Freitagabend mit dem guten Gefühl, dass das ganze Wochenende noch vor einem liegt.

16.08.14
☼ Ein lustiger, kurzweiliger Grillabend mit Freunden anlässlich MTM’s Geburtstag. Und das Wetter hielt, solange die Würste auf dem Grill lagen. :)

17.08.14
☼ Ein kompletter Tag auf dem Balkon, ohne Pläne und unter strahlend blauem Himmel.

Pasta auf dem Balkon

Genusstag

MTM’s Geburtstag fiel mal wieder auf einen Wochentag. Für ihn hieß das: Nur bis 12 Uhr arbeiten und dann die Freiheit genießen. Für mich hieß es das Gleiche. Schön, wenn man das auf Arbeit so einrichten kann, ein Hoch auf die Gleitzeit. Aber zunächst einmal galt es, sich kurz nach halb 6 morgens an den Geburtstagstisch zu setzen und Geschenke auszupacken.

Geburtstagstisch

Wir trafen uns mittags wieder zu Hause und düsten zusammen direkt in die Stuttgarter Innenstadt, um diese ungewohnte Freizeit an einem Donnerstagmittag auszukosten. Es kam zu diversen Schlemmereien und ein paar Shoppingausbrüchen; wir beide konnten über unsere Ausbeute zufrieden sein. Und das alles ohne Menschenmassen in den Geschäften, so wie es am Wochenende der Fall ist.

MTM war der Bestimmer, deshalb kehrten wir in seinem geliebten Palast der Republik auf ein Bier ein, bevor zu dem Restaurant gingen, das wir letztes Jahr auch schon an seinem Geburtstag besuchten. Wir gönnten uns tollen Wein und köstliches Fleisch und zogen dann noch ein bisschen weiter für den Absacker. Dann war es aber auch genug; ein Taxi fuhr uns nach Hause und das Bett rief nach uns. Schließlich kam ja noch der Freitag auf uns zu, ein kurzer, aber trotzdem früh beginnender Arbeitstag.

Vorbei ist MTMs Geburtstag jedoch noch nicht, denn heute geht’s nochmal rund. Kuchen und mein Spazial-Kartoffelsalat sind schon fertig, nun muss nur noch bisschen geputzt werden. Und wir werden grillen, jawohl, egal was diese grauen Wolken da oben heute noch fabrizieren mögen!

Lilithfüller

1. Ich habe beschlossen, Lilith heute auf besonderem Wege zu gratulieren.

2. „Alles Beste für dich!“ ist die Botschaft.

3. In der wohlverdienten Mittagspause habe ich schon an sie gedacht.

4. Nichts, was mit Lilith zu tun hat, muss ein Ende haben.

5. Machen wir uns nichts vor, ist sie nicht die coolste, erfrischendste, liebste, authentischste Bloggerin hier?

6. Irgendeinen ihrer Beautytipps, die ja ganz offensichtlich hervorragend wirken, muss ich unbedingt ausprobieren.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lesen in Lilith’s Blog, morgen habe ich eine Geburtstagsfeier zu Ehren meines Mannes und natürlich Lilith geplant und Sonntag möchte ich mich gemeinsam mit Lilith über Ihren gerade begonnenen, wohlverdienten Urlaub freuen!

12 von 12 im August

Jedes Jahr zum Geburtstag meiner besten Freundin knipse ich die 12 von 12 und finde es schade, dass ich nicht bei ihr bin. Aber immerhin hab ich an sie gedacht, meine Mutti hat ihr mein Geschenk vorbeigebracht und sie hat sich gefreut. So besonders dieser Tag immer für sie ist, so alltäglich ist er für mich:

Kein Wunder, dass man bei so einem dunklen Morgen zu spät aufsteht…
Grauer Morgen

Futtertüte ist gepackt.
Futtertüte

MTM ist nicht da, also muss ich meinen Kaffee selbst machen.
Kaffee kochen

Nach der Arbeit Nachschub für die Arbeit besorgen.
Wasserkiste

Das sieht doch viel besser aus als morgens!
Schöner Nachmittag

Örgs, nun muss ich wohl ran.
Staubsauger

Noch mehr Hausarbeit, weil frische Betten toll sind!
Betten beziehen

Perfekt vorbereitet auf den Geburtstag des Liebsten.
Geschenk

Abendessen aus eigener Ernte!
Caprese

Vom neuen Lieblingseis naschen.
Frozen Yogurt

Noch bisschen der Sucht frönen… :DD
Hay Day

Und schon ist es wieder Zeit, das Essen für den nächsten Arbeitstag vorzubereiten.
Bulgur

Die anderen Mitmacher beim Projekt „12 von 12“ findet ihr bei Caro.

Jeden Tag ein Sonnenstrahl

Ich werde am Ende eines jeden Tages mindestens eine Sache aufschreiben, die an jenem Tag schön war. Es ist dabei völlig unerheblich, wie besonders oder banal, groß oder klein diese Sache ist. Letztlich wird jeder einzelne Tag auf seine Weise wertvoll sein, auch wenn es nur wegen eines kleinen Sonnenstrahls ist.

04.08.14
☼ Freier Montag: Noch einmal ausschlafen bei Mutti und Papa, gemeinsam frühstücken und zum Mittagessen bekochen lassen.
☼ MTM nach fast einer Woche Abstinenz endlich wieder drücken.

05.08.14
☼ Jemanden haben, der die Tränen trocknet.

06.08.14
☼ Endlich eine erste Urlaubsentscheidung treffen und dingfest machen.

07.08.14
☼ Entscheidungsfreude ist keine meiner Stärken, heute habe ich sie aber gezeigt und bin stolz drauf: Weniger als 24 Stunden nach meinem Laptop-Crash habe ich einen neuen ausgesucht und bestellt.

08.08.14
☼ Ein herrlicher Sommerabend auf dem Balkon mit MTM, Gegrilltem und frischem Erdbeer-Daiquiri. Wochenende!

09.08.14
☼ Noch ein herrlicher Sommerabend, diesmal in der Stadt mit MTM, Sushi, Wein und dem Stuttgarter Sommerfest.

Stuttgarter Sommerfest

10.08.14
☼ Gemütlicher Vormittag auf dem Balkon unterm Sonnenschirm und mit meinem jungfräulichen Laptop. Möglich machen das die Akkulaufzeit und ein sonnenkompatibles Display, endlich! :)

Die Hühner im Leuchtturm

Da muss also erst ein Huhn aus Stuttgart alles anleiern, damit sich alle Hühner mal wieder zusammenfinden und fünf Stunden lang essen, trinken und vor allem lachen. Die Lokalität hatte ich ausgesucht, weil sie neu und einfach ein Leuchtturm ist. Ich liebe Leuchttürme! Und meine Heimat braucht solche außergewöhnlichen Anziehungspunkte, es gibt ja hier nicht diese ganzen Möglichkeiten wie in der Stadt. Zum Glück hatten wir einen Tisch reserviert, es war an diesem heißen, sonnigen Sonntag dort die Hölle los. Ich finde schön, dass solche schönen Fleckchen genutzt werden, auch wenn das Personal damit etwas überfordert ist und man lange auf das Bestellte warten musste. Das wird sich schon alles einpegeln und WIR hatten sowieso reichlich Zeit mitgebracht für unser Treffen. Wir ließen es uns vom Vormittag bis zum Nachmittag und von Vorspeise bis zur Nachspeise richtig gutgehen. So war der Plan, und der ist aufgegangen!

Leuchtturm

Für mich kam kein anderes Essen als der „Möwenhaufen“ in Frage, weil meine Leibspeise in meiner Heimat einfach am besten schmeckt. Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl sind halt typisch für diese Region und egal, wie oft ich das auch in Stuttgart selbst zubereite, ich kriege davon nicht genug. Ach, ich krieg auch von meiner Heimat, von den Seen und solchen geselligen Stunden mit meinen Leuten von hier nicht genug. Mag sein, dass ich nicht mehr auf’s Land ziehen werde, aber ich werde immer wieder kommen und die Mädels zusammen pfeifen und dieses Fleckchen Erde genießen. So!