Neujahrseintrag

Nun bin ich wieder zurück aus dem pompösen Wien und möchte es mir erstmal nicht nehmen lassen, euch allen ein frohes neues Jahr zu wünschen! Seid zufrieden, bleibt gesund und macht das Beste aus allem.

Letzteres hat mich das Jahr 2014 gelehrt, was voll mit traurigen, verzweifelten, aber auch schönen, glücklichen Emotionen war. Glück zu empfinden, obwohl der Vater, den man sehr liebt, sehr krank geworden ist, das muss man wollen, daran muss man arbeiten, dafür muss man stark sein. Aber es geht. So eine Situation kann einen lehren, umzudenken, sich über Kleinigkeiten zu freuen, positiv zu sein. Angst und Tränen braucht man dafür nicht verdrängen, man kann sie ruhig zulassen, aber sie dürfen nicht überhandnehmen. Ich habe gelernt, dass man sich aufrappeln kann. Papa hat das gemacht, Mutti hat das gemacht, ich habe das gemacht. Und MTM hilft uns dabei, weil er ganz genau weiß wie das geht.

Kommen wir nun zu meinem traditionellen Jahresleserückblick, der mich wieder einmal als Listenfreak entlarvt. Listen beruhigen mich, machen mir Spaß, ordnen mich. Was sagt das über mich aus? ;)

Bücherliste

Mit „Sterblich“ von Thomas Enger bin ich noch nicht fertig, das „Rosie-Projekt“ hingegen habe ich gestern Abend während meiner fast 3-stündigen Badesession beendet. Das neue Jahr fängt für mich nämlich gleich mal mit einer Erkältung an, weshalb ich mich direkt nach unserer späten Rückkehr gestern in die Wanne schmiss. Aber egal, Erkältungen kommen und gehen, es gibt schlimmeres. :)

Während das Wasser lief, bereitete ich noch ganz schnell unser traditionelles Neujahrsessen vor, was es heute zum Mittagessen gibt. Marinierten Hering sollte es zwar immer am ersten Januar geben, aber man kann das auch mal verschieben, wenn man auf Reisen ist. Statt dessen hatte ich am 1.1.15 ein original Wiener Schnitzel, aber davon und von der Stadt und von Silvester berichte ich natürlich noch separat!

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25 Gedanken zu “Neujahrseintrag

  1. Das ist irgendwie ein sehr schoener Eintrag, wobei ich es so schade finde dass es einem solchen Schicksalsschlag bedarf um sowas zu lernen, das „kleine Glueck“ empfinden. Eigentlich sollten wir das alle direkt lernen, denn man weiss ja nie wie lange es dauert… Ich moechte mich dieses Jahr mehr mit Achtsamkeit beschaeftigen.

    • nein, es bedurfte nicht dem schicksal, dass ich das gelernt habe, ich hab das vorher schon auch, das kleine glück empfunden. aber das beste auch aus einer beschissenen situation zu machen, das konnte ich vorher nicht, weil ich keine beschissene situation hatte. ich wusste nicht, wie ich mit sowas umgehen würde, ob ich es könnte. nun weiß ich, dass ich es kann. und das kleine glück genieße ich noch mehr als vorher.

  2. Dir und deinen Lieben auch ein gutes neues Jahr.

    Auch wir haben uns den eingelegten Matjes nicht nehmen lassen. Es scheint wohl eine verbreitete Tradition zu sein.

    • danke. :) ja du machst aber den hering anders als ich, oder? das gespräch hatten wir glaube ich letztes jahr in deinem kochblog. ich mache z.b. matjes UND bismark rein, ich mag beide geschmacksrichtungen.

  3. Ein schönes und glückliches Jahr für Dich und Deine Familie, liebe Belli !

    Listen beruhigen, du bist ein blauer Typ, stehst auf Ordnung und Disziplin, bist pünktlich und magst Regeln und geregelte Abläufe stimmt’s ?

    Guten Appetit beim Hering und schönen Abend noch :)

  4. 1: ich liebe auch Listen, Tabellen, etc.

    2: Mein Grossmutter(Echt Österreichin) hat uns früher immer RIESIGE Wienerschnitzel gemacht, meist grösser geklopft als der Teller.

    3: Grippe :roll: über die ganze Weihnachtszeit und fast jeden Tag ein Erkältungsbad.

  5. Ich wünsche dir auch ein wunderbares, frohes, neues Jahr!
    Wie schön, dass auch du in einer anderen Stadt „reingerutscht“ bist. Auf den Bericht bin ich sehr gespannt. (:

    Wie auch schon gesagt: Toll und sehr bemerkenswert, dass du trotz der traurigen Dinge und der schockierenden Nachrichten, die ihr 2014 bekommen habt, immernoch die schönen Dinge siehst und weiterhin stark bleibst!
    Du machst es richtig!

    (Listen mag ich auch sehr! In der Arbeit würden sie mir jetzt wohl eine zwanghafte Persönlichkeit andichten – aber wenn schon! ;) )

    • in welcher stadt bist du denn reingerutscht? ich komme gerade nicht hinterher mit dem lesen.

      ja, also zwanghaft bin ich mit sicherheit, nicht nur mit den listen. aber ich denke, im rahmen und ich mag meine zwänge fast schon ein bisschen. mtm ist da das komplette gegenteil, aber er kommt damit klar und profitiert zuweilen auch davon. ;)

  6. Pingback: Urbaner Jahresabschluss | Zum Glück bin ich anders!

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