Freitagsfüller

1. Stress ist etwas, was man sich nicht selber machen sollte.

2. Wie man in einer lieblosen Partnerschaft leben kann, ist mir absolut unverständlich.

3. Jetzt könnte ich gerade nicht ins Bett gehen, mit dem Bauch voller Sushi.

4. Ich höre eigentlich jeden Tag auf Arbeit haufenweise inhaltloses Blah Blah.

5. Zuerst war da die Freude auf den Freitagsfüller, jetzt kommt die Ernüchterung aufgrund des mangelnden Einfallsreichtums.

6. Bezüglich der weiblichen Figurproblematik nutze ich hervorragend als ein schlechtes Beispiel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Horizontale, morgen habe ich zuerst eine Pflichtveranstaltung und am Abend einen Kinogang zum 9-jährigen Liebesjubiläum geplant und Sonntag möchte ich planlos sein!

Gefangen bei Barbara

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Karnevalsnachlese

Herrje, Aschermittwoch ist längst vorbei, die Fasterei ist in vollem Gange, und ich habe noch nicht mal vom Karneval geschrieben. Ja gut, die schwäbisch-alemannische Fasnet habe ich kürzlich im Blog behandelt, aber den Karneval, wie ich ihn kenne, habe ich sträflich vernachlässigt. Es war einfach so wenig Zeit, denn am letzten Freitag sind wir ewig in meine Heimat gefahren und nach unserer Ankunft zog ich kurz in Erwägung, die heimische Karnevalsveranstaltung noch zu besuchen. Ich hatte sooo einen Bock drauf! Aber ich war auch sooo müde und hatte mir eigentlich auch schon einen gemütlichen Abend mit Mutti ausgemacht. Letztlich war es besser so, denn am Samstag ging’s dann richtig ab und wenn ich daran denke, wie es mir sonntags ging…das hätte ich gar nicht zwei Tage hintereinander durchgestanden. Läuft halt nicht mehr wie früher, 5 Tage Halligallidrecksauparty innerhalb einer Woche und so. ;)

Karneval in Brandenburg

Jedenfalls hatte ich am Valentinstag einen herrlichen Karnevalsabend mit meiner Freundin, den wir beide übelst genossen haben. Wir waren schon immer ein gutes Karnevalsteam und freuen uns beide jedes Mal drauf, wenn es wieder soweit ist. Wir gehörten wie immer zu dem kleinen, ausgewählten Kreis der Letzten, die man aus dem Saal fegen muss und MTM ertrug uns mit Gelassenheit, als er uns um 4 Uhr vor dem Clubhaus aufgabelte. Scheen war’s!

Ich war übrigens eine Hexe, das Kostüm fühlte sich sehr natürlich für mich an. ;) Am nächsten Tag sah ich auch immer noch wie eine Hexe aus, aber wie eine alte, zerknirschte. Muss ich nicht ständig haben, solche Tage, echt nicht. MTM und ich mussten ja auch noch die elendig lange Rückreise nach Stuggi antreten und erst kurz nach 9 kamen wir endlich an. Jaja, ein kurzes, heftiges Wochenende, das mir bis gestern eigentlich noch in den Gliedern hing.

Und trotzdem: Ich liebe den Karneval. Er ist verrückt, lustig, bescheuert, geil. Er ist Party, er ist Verkleiden und ganz anders aussehen, er ist Leute (wieder)treffen und kennenlernen. Er ist schräg und ich finde schräge Sachen wunderbar. Und trotzdem habe ich auch außerhalb der 5. Jahreszeit gute Laune und nicht nur zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch „Spaß auf Knopfdruck“. Dieses beknackte Argument diverser Karnevalshasser geht mir vollends auf den Zwirn. Wenn man WEGEN Karneval gute Laune hat, ist das etwa so schlimm? Es wird ja auch nicht gezetert, wenn man wegen des Sommers gute Laune hat. Oder wegen eines Konzerts. Oder wegen einer Urlaubsreise. Also bitte, Klappe halten jedem das Seine! ♥ ;)

So, seit gestern ist ja auch wieder Sense und der Ernst des Lebens – die Fastenzeit – hat begonnen. Ich faste nicht aus religiösen Gründen, sondern weil ich quasi die „Gunst der Stunde“ nutzen will. Ich schwimme mit im Strom, gönne meinem Körper ein bisschen Verzicht, stelle ihn auf die Probe. Das tut auch mal gut. Bei uns werden bis kurz vor Ostern Alkohol, Süßigkeiten/Kuchen/Knabberzeug und Fast Food gefastet. Und ich faste auch die Couch 30 Minuten am Tag. Will heißen: Wenn ich mich eigentlich draufsetzen würde, bewege ich erstmal für 30 Minuten meinen Arsch. Und ihr so?

12 von 12 im Februar

Bei Caro gibt’s wie immer die anderen Projektteilnehmer und meine 12 Fotos vom 12. Februar seht ihr hier:

Wenn man anderthalb Stunden länger pennt, ist es morgens schon ein bisschen hell.
Morgendämmerung

Der obligatorische Luftaustausch am Morgen.
Lüften

Was muss, das muss.
Zähne putzen

Meine hübsche Futtertasche ist gepackt.
Futtertasche

Der Tag sieht vielversprechend aus!
Wetter

Nachmittagssnack im Büro.
Obstteller

Feierabend pünktlich zum Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang

Zu Hause den Koffer für’s Wochenende packen.
Koffer packen

Schnell noch das Karnevalskostüm abchecken.
Kleiderwahl

Passend dazu bringt MTM von seiner Dienstreise original Kölner Karnevalspfannkuchen mit. :)
K?lner Krapfen

Schnelles Abendbrot.
Abendbrot

Und bei der Gelegenheit auch gleich das olle Bio-Würzzeug entrümpeln, dessen Verfallsdatum endlich erreicht ist. ;)
W?rz-Hefeflocken

Die beste Entscheidung

…des gestrigen Tages war es, den Arsch hochzukriegen und raus zu gehen. Morgens um 8. Ungeschminkt, verstrubelt, mit kaschierender Mütze und dicker Jacke. Denn halb 7 an diesem Morgen war ich schon ausgeschlafen.

Ich hatte mich eigentlich auf einen chilligen Vormittag eingerichtet, aber urplötzlich hielt mich nichts mehr drinnen. MTM lag mit Hexenschuss auf der Couch, ich fühlte mich umso fitter. Und bereit für die Winterluft, die Wintersonne, den ruhigen Wintermorgen.

Wintermorgensonne

Ich lief ziellos drauflos und schoss ca. 1000 Fotos, konnte mich überhaupt nicht sattsehen und war so sauglücklich über diese Schönheit der Natur, die sich mir bot!

Wintermorgen

Es ist sehr entspannend, ganz allein zu laufen, umgeben von absoluter Ruhe. Man kann wunderbar nachdenken und sich sammeln, hat außerdem ein bisschen „Auslauf“ und ist zufrieden, wenn man das Blut mal ein bisschen in Wallung gebracht hat.

Wintermorgen

Irgendwann vermisste ich aber doch jemanden, nämlich ganz explizit meine Mutti. Im Winter vor extakt 6 Jahren wohnte ich gerade vorübergehend bei meinen Eltern in Brandenburg und es lag so viel Schnee und Mutti und ich machten das Spazieren zu unserem Hobby. Wir stapften damals auch gerne durch den Schnee mit Blick auf das Dorf und statt allein nachzudenken, sprachen wir all unsere Gedanken zu zweit aus. Obwohl ich damals in meinem alten Zimmer wohnte und mich sehr nach einer eigenen Wohnung und nach MTM sehnte, war es eine total schöne Zeit, die ich halt auch ab und zu vermisse. ♥

Wintermorgen im Weinberg