Fastenbrechen, Heilbronx und Co.

Da ja an diesem Wochenende nichts weiter anliegt und ich mich vorm großen Osterputz noch ein bisschen drücken will, berichte ich mal vom letzten Wochenende und gestehe hiermit den vorzeitigen Bruch unserer Fastenzeit. Schlechtes Gewissen? Nö. Es war genau richtig so wie es war. Wir bekamen nämlich spontanen Besuch am Freitag und genauso spontan raste ich los, holte eine große Pizza für uns drei sowie Gin, Tonic und Gurke (unser Lieblingslongdrink). Es war so ein schönes Wetter und wir haben den frühen Abend auf dem Balkon, die Gespräche, das Essen und die Getränke sehr genossen nach fast 5 Wochen des Verzichts.

Am Samstag überlegten wir noch, das als Ausrutscher zu sehen und weiterzumachen, aber dann kam der Sonntag. Wir hatten Lust auf einen Ausflug und auf Eis! Wir suchten uns als Ausflugsziel eigentlich Bad Rappenau aus, da sollte man ein Wasserschloss bestaunen können. Besonders aufregend war das jedoch nicht, aber wenigstens sind wir dem Frühling wieder begegnet…

Tulpen auf der Wiese

Nun fuhren wir nach Heilbronn, dass ich nur unter dem Spitznamen „Heilbronx“ kenne und noch nie besucht habe. Der Spitzname lässt schlimmes vermuten, aber ich wollte mir endlich mal ein eigenes Bild machen und wie erwartet war alles halb so wild. Es ist beim besten Willen nicht die schönste Stadt, aber so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Auf jeden Fall gibt es dort leckere Eisbecher, das ist doch schonmal was! :>> Man kann eigentlich auch ganz nett herumspazieren und entdeckt ein paar schöne Ecken, hübsche Gebäude und nette Kneipen. Also, Heilbronn, kann man schon mal machen!

Heilbronn

Am Abend spazierten wir dann noch ein bisschen in der Stuttgarter Innenstadt herum und gönnten uns intensive Gespräche (mit MTM kann man so herrlich ins Labern kommen, das mag ich total an ihm) in einem Wirtshaus und später Essen und Wein bei einem Italiener. Wir machten spontan, wonach uns war und das ist ein Luxus, den wir sehr genießen.

Am Dienstag hatten wir einen schweren Abend, der unser Fastenbrechen endgültig besiegelte. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Wenn nicht an Schlafen zu denken ist und man lieber nachdenken und beieinander sein und reden möchte, dann ist es sehr passend, sich dazu einen reinzuleiern. Auf den Menschen, der jetzt fehlt. ♥

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25 Gedanken zu „Fastenbrechen, Heilbronx und Co.

  1. So, wie du es beschreibst, war es ja eigentlich kein Fastenbrechen, ihr habt das Datum einfach nur etwas vorgezogen. Besondere Umstände erfordern halt manchmal besondere Maßnahmen.:)

  2. Tulpen! ich bin auch immer überrascht, wie weit doch schon alles ist. Überall sprießen die kleinen Blättchen, die Bäume und Sträucher, die den ganzen Tag Sonne haben, die blühen auch schon.

    so, und jetzt Osterputz :-P

  3. Herrlicher Bericht. Und was lese ich da? Gin Tonic mit Gurke als Lieblingsdrink? Ich schließe mich absolut an. Wenn ich heute Abend einen trinke, denk ich an euch. ;)

    Ein schönes Wochenende noch!

  4. Es ist wunderbar wie weit die Natür weiter südlich doch schon ist :)
    Es gefällt mir, daß ihr euch sponatan entschieden habt das Leben zu genießen
    und auch wenn ich gar keinen Gin Tonic mag – auch ohne Gurke nicht – und deswegen natürlich auch keinen im Haus habe, erhebe ich mein Glas (mit Rotwein) und denke dabei ganz innig an euch.

  5. Du sprichst etwas an worueber ich schon eine ganze Weile bloggen moechte. Ich finde der seelische Schmerz ohne Fastenbrechen waere sicher viel schlimmer gewesen als ein nur leicht verfruehtes Fastenbrechen das Euch aber geholfen hat den Schmerz besser zu ertragen.

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