Der erste von sehr vielen Tagen ohne Arbeit…

…war vollgestopft bis obenhin mit Dingen, zu denen ich während meiner Vollzeitbeschäftigung nicht gekommen bin. Nun habe ich 4 Wochen Urlaub und dann Mutterschutz, ich habe also sehr viel Zeit für alles mögliche. Ich war am Abend fix und fertig, aber fühlte mich auch echt zufrieden. Ich habe halb 10 das Haus verlassen und kam abends halb 8 wieder. Und was habe ich so getrieben?

  1. 5:52 Uhr aufwachen, liegenbleiben bis 7 und mit dem Handy spielen. ;)
  2. Frühstücken, bloggen, Blogs lesen.
  3. KFZ-Werkstatt, Reifenwechsel.
  4. Kleinigkeiten einkaufen bei Müller und Rewe.
  5. Gelbe Säcke holen.
  6. Tanken.
  7. Meine einzige Elternzeitfreundin und deren kleinen 4 Monate alten Sohn besuchen.
  8. Mit Freundin und Baby  zur Pizzeria laufen, in der prallen Sonne essen und viel labern sowie einen kleinen Sonnenbrand auf der Nase holen.
  9. Mit Freundin und Baby stundenlang durch die Stadt spazieren, bergauf und bergab, um den Feuersee herum, bis die Füße schmerzen.
  10. Mit Freundin und Baby noch einen schnellen Kaffee trinken (also, für mich stilles Wasser, ich kann Kaffee gerade nicht…).
  11. Weiterfahren zum Schwangerenschwimmen und dort zum ersten Mal mitmachen, sich nochmal bisschen anstrengen, aber auch entspannen und zum ersten Mal mit fremden Müttern über Bauchformen und Geburtstermine reden.
  12. Mit Mutti, Papa und MTM telefonieren und auf der Couch fast einpennen vor Erschöpfung.

Johanneskirche im Feuersee

Es war ein richtig schöner, sonniger, erfolgreicher erster Tag in „Freiheit“ und ich bin froh und glücklich, dass ich diese Zeit habe und in der Lage bin, sie zu genießen. Und das tue ich, ich weiß dass das alles begrenzt ist, auch ohne dass man mich ständig darauf aufmerksam macht, dass es mit Kind anders wird.

Und heute? Mal was ganz anderes: Ich habe nichts geplant. Ich habe es geschafft, eine Stunde länger zu schlafen, bis 7 Uhr, habe gefrühstückt und fröne seitdem dem Bloggerdasein. Mit Papa hab ich schon telefoniert und nachher werde ich vielleicht mal bisschen weiter in der Bude herumwerkeln (ausmisten, Staub wischen) und paar Sachen bei Ebay reinstellen. Kochen möchte ich heute Abend etwas gesundes für mich und für das Tiefkühlfach, damit MTM was vernünftiges mit auf Arbeit nehmen kann. Ja. So ist der Plan, der keiner ist, denn ich bin jederzeit bereit, alles über den Haufen zu werfen und einfach weiter zu chillen. Wie mir eben ist. :)

31 Gedanken zu „Der erste von sehr vielen Tagen ohne Arbeit…

  1. Das klingt herrlich :) Wahrscheinlich ist gerade schön zu wissen, dass diese Zeit begrenzt ist, so heißt es bewusst genießen – was dir ja gut zu gelingen scheint :) Ein schönes Foto!

  2. Ja, LECK mich anne Söck, ich liebe diesen Chillereintrag! Obwohl Du ja gestern fleißig warst. Ich hoffe, Du machst erst mal nur, zu was Du Bock und sonst nie Zeit hattest. :)

    Bei mir strahlender Sonnenschein und warm, ich geh gleich auf den Balkon. Nur, weil ich ne Aua-Hand habe, heißt das noch lange nicht, dass ich die Sonne nicht genießen darf.

    • naja bock auf kfz-werkstätten hab ich selten, aber ich hatte noch weniger bock drauf, als ich noch arbeiten ging. so ist es halt schön, erledigungen jederzeit machen zu können, find ich geil. :)

      selbstverständlich kann man im krankenstand seine zeit und die sonne genießen, ich bitte dich, du willst ja auch wieder gesund werden!

  3. Na mensch… so kann Frau es sich doch gut gehen lassen… :)
    Hab ne schöne Nichts-Tun-Zeit… bzw. Ich-Mach-Was-Mir-Gut-Tut-Zeit… :)

    Das Bild ist echt traumhaft!

      • *grins* klar trennen wir den Müll hier auch *lach*
        Alle Flaschen nach Farben in so Container, Büchsen, Aludosen etc in nen anderen Container wo man so ne Presse drehen muss, Batterien/Akkus in den grösseren Läden,
        Petflaschen auch in den Läden, Papier entweder Papiersammlung oder direkt bei Recycler abgeben, Karton auch dort, Elektronikgeräte kann man gratis im Fachgeschäft abgeben, Kühlschränke auch bei Recycler. Ach ja, Alt-Kleider+Schuhe in nen Container gleich neben dem Flaschencontainer ;)

  4. Aber irgendwie auch toll, was man alles an einem Tag stemmen kann, wenn der Vollzeit(?)job mal wegfällt, oder? :-)
    Genieße es, solange Du es noch kannst! Bald wird alles anders…….
    …….Hahaha schlage mich jetzt bitte nicht, der musste jetzt sein…. ;-)

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