Jener Tage…

…denke ich viel nach. Zum Beispiel über die Aussage, dass „2016 ein scheiß Jahr“ ist. Nun hat mir das Jahr 2016 einen meiner liebsten Menschen genommen. Und mir einen meiner liebsten Menschen geschenkt. Wie könnte ich dieses Jahr hassen? Ich kann nicht mal den Monat Mai 2016 hassen und auch nicht den 2. Tag im Mai 2016. Es ist, das kann ich mit Gewissheit sagen, der traurigste Tag in meinem bisherigen Leben, aber ich hatte mein Kind an meiner Seite, das mich über diesen Tag gerettet hat. Und über den Monat Mai retten wird. Und 2016 für immer zu einem guten Jahr machen wird. ♥

…bin ich natürlich in meiner Heimat. Es ist schön und schlimm zugleich. Mutti und ich halten zusammen, gehen schwere Wege nebeneinander, verbingen Zeit miteinander. Wir sind gerührt von der riesigen Anteilnahme. Wir vermissen Papa wie verrückt.

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…merke ich, wie wichtig Familie und Freunde sind, die sich um einen kümmern wollen, die einem einfach gut tun mit Kleinigkeien, die aufrichtig mit einem trauern.

…hatte ich meinen ersten Muttertag als Mutter. Und seit langem einen Muttertag zusammen mit meiner Mutter. Und wir beide empfanden Freude, trotz allem, über wunderschöne Blumensträuße, über uns, über unseren Kleinen.

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…sage ich es wieder einmal: Freud und Leid liegen so nah beieinander.

19 Gedanken zu „Jener Tage…

  1. Es tut mir so leid für euch. Mein aufrichtiges Beileid.
    Ihr werdet diese Zeit gemeinsam durchstehen mit all der Liebe , die ihr füreinander habt.

  2. Mein Beileid.
    Und zeitgleich Glückwunsch.

    Es ist manchmal wahnsinn, wie eng Freud und Leid beieinander liegen können. Aus der Ferne schicke ich Dir und Deiner Familie unbekannterweise viel Kraft.

  3. Weiss gar nicht, was ich schreiben soll. Der Schmerz frisst einem ganz schnell auf, ich habe oft dieses Problem, wenn ich, für mich „schlechte“ Nachrichten bekomme, ich brauche jedesmal eine enorme Überwindung, meine negative Beurteilung der Situation, sowie die im gleichen Atemzug auftretenden psychosomatischen Auswirkungen im Körper wieder loszuwerden. Medikamente oder sonstige Hausmittelchen haben da nie geholfen, das einzige was mir hilft, ist: mich mit Gitarre spielen abzulenken oder etwas im „übernatürlichen Bereich“ – ungeklärte Phänomene etc. zu lesen. Das gibt mir jeweils Hoffnung und das wohlige Gefühl, das Leben nicht so ernst zu nehmen.

    LG Joe

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