Tun wir doch einfach mal so, als wäre heute Freitag.

…ich weiß, das fällt nicht so leicht an einem Montag, aber wisst ihr, meine Mutti hat den Freitagsfüller von letzter Woche ausgefüllt und ich will das einfach festhalten. Schließlich ist dieser auch eine super Überleitung zum nächsten großen Erlebnis: Der Taufe meine Sohnes. Aber seht erstmal selbst, der Freitagsfüller by Mutti:

  1. Es reicht jetzt langsam mit der Hitze.
  2. Beikost ist meine neueste Entdeckung im Bereich leckeres Essen.
  3. Wiederholt sich eigentlich nur Schlechtes?
  4. Aperol Sprizz ist ein echt cooles Sommergetränk.
  5. Mit der linken Hand gelingt mir nichts.
  6. Gewalt an Kindern finde ich echt fies.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Omapflichten, morgen habe ich einen aufregenden Fußballabend geplant und Sonntag möchte ich in der Kirche bei der Taufe meins Enkels möglichst nicht so viel heulen!

Richtig, unser kleiner MTE ist nun ein kleiner Katholik. Meinem Mann ist das sehr wichtig und auch wenn ich konfessionslos bin, so bin ich nicht gottlos und habe eingewilligt. ;)

Ich war sehr aufgeregt, weil ich mich in der Kirche nicht so gut auskenne. Aber es lief alles gut, ich habe mich nicht blamiert und MTE hat nicht einmal gemeckert oder geweint. Im Gegenteil, die Sache mit dem Weihwasser fand er irgendwie recht amüsant. :D

Dieser Tag war aber auch ziemlich traurig für Mutti und mich, weil wir meinen Papa schmerzlichst vermisst haben. Das tun wir ja immer, aber bei der ersten Familienfeier ohne ihn ist es nochmal anders. Er war nicht kirchlich, aber er wäre trotzdem stolz gewesen wie verrückt auf seinen Kleinen. Puh, es ist nicht leicht.

Nach dem kirchlichen Teil feierten wir mit MTMs und meiner Familie in einer Sportgaststätte, aßen superlecker griechisches Mittagessen und sündigten mit tollen Kuchen, von diversen Familienangehörigen gebacken. Gegen 18 Uhr war die Feier dann vorbei und MTM, ich und MTE rechtschaffen müde, erledigt und glücklich, weil alle einen schönen Tag hatten. ♥

 

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45 Gedanken zu “Tun wir doch einfach mal so, als wäre heute Freitag.

  1. mein Sohn ist auch katholisch auf Wunsch meines Mannes, ich bin evangelisch, das sollte kein Problem sein, alles gute für den kleinen Erdenbürger. Möge er ein schönes Leben haben.

        • ja, das argument kenne ich. ich persönlich denke ja, das kind kann das austreten aus der kirche ja auch später entscheiden. bis zum 18. lebensjahr muss es ja mindestens keine kirchensteuern zahlen. und wenn man einmal nicht drin ist, wieso sollte man sich dann als jugendlicher noch taufen lassen? macht eh keiner. ;) aber jedem das seine. in anderen religionen bist du einfach von geburt an das was deine eltern sind. auch nicht so geil. ;)

  2. Klingt alles in allem nach einer gelungenen Veranstaltung. Glückwunsch zur überstandenen Taufe! Ich bin auch konfessionslos, wurde noch nicht mal getauft. Trotzdem finde ich solche Rituale und Traditionen eine schöne Sache.

  3. zu 2. Was ist Beikost???
    zu 5. mit links kan ich auch nichts.

    Glückwunsch zur Taufe!
    Ich bin zwar auch konfesionslos aber zur Leidwesen meines Vaters nicht Gottlos.

  4. Oh Glückwunsch, ich finde kirchliche Taufen fast oder meist noch emotionaler als kirchliche Hochzeiten. So richtig mit Taufkleidchen? Ich weiß gar nicht was man da bei den Katholiken trägt…

    • also hochzeiten finde ich schon emotionaler, aber diesmal war eben mein papa der grund fürs weinen. war schon wirklich emotional.

      taufkleidchen wurden den kindern nur so „aufgelegt“ kurz. die eine mutti hat ihr taufkleidchen mitgebracht, wir hatten keins und haben das kircheigene drauflegen lassen. ich poste die tage privat mal ein foto vom outfit des kleinen. ;)

      danke für den glückwunsch!

  5. Ja, die lieben Wiederholungen. Es wiederholt sich alles. Das ist der Rhythmus des Lebens, manchmal wiederholen sich die guten Dinge, manchmal die Schlechten. Ist auch ein Frage der Wahrnehmung. Frei von der Realität kann man sich nur mit Meditation machen, wenn diese dann in der Phase, in der man ist, gerade gelingt. Manchmal ist es schwerer, manchmal einfacher. Aber versuchen, sollte man es immer wieder.

    • ich hab das gefühl dass weder meiner mutti noch mir meditation gelingen würde. wir sind solche schlimmen kopfmenschen, wir können uns nicht vorstellen einfach mal NICHT zu denken.

      • Wir sind alles Kopfmenschen. Zumindest im Westen. Es ist zudem sehr schwer nicht zu denken, das ist das schwerste überhaupt.
        Mediationsversuch:
        Gedanke 1: Ich muss doch noch dies und jenes.
        Gedanke 2: Ich kann doch nicht einfach hier rumsitzen.
        Gedanke 3: Die Meditations-Zeit reicht doch jetzt, sonst ist der Tag ganz ungenutzt.
        Gedanke 4: Das funktioniert doch nicht, ich gehe lieber putzen.
        Gedanke 5: Hat da nicht gerade jemand nach mir gerufen ?
        Gedanke 6: Wo ist eigentlich mein Handy ?
        Gedanke 7: Pah ! Da ist ein Mücke im Zimmer.
        Gedanke 8: Irgendwie sitzt es sich auf dem Stuhl nicht so bequem.
        Gedanke 9: Muss noch den Briefkasten leeren !!! Hmm, wie lange hock ich den hier noch ?
        Gedanke 10: So. 3 Minuten sind um, Mediation beendet^^

        Du liest doch Bücher ? Das ist das einfachste Beispiel. Da ist man „im“ Buch drin, zumindest teilweise. Und jetzt stell dir ein Buch vor, in dem steht:
        „er hockte in einem weissen Raum auf einem grünen Stuhl und er hockte und er hockte immer noch und er dachte sich nichts und es war still und noch stiller…“

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