„Deutschpoeten“, was für ein schönes Wort. :)

Seit Wochen schon hatte ich die Karte. Vor Monaten hätte ich mir das überhaupt nicht vorstellen können und jetzt tat ich es einfach, ohne mit der Wimper zu zucken: Zwei Tage Berlin, Freundinnenzeit, Festival, Party. Zwei Tage ohne Kind. Zwei Tage Kind bei Oma. Joa, es klappte alles wie erwartet hervorragend! :)

Ich reiste diesmal alleine mit MTE im Auto in meiner Heimat in Südbrandenburg an, schon am Donnerstag den 1. September. Berlin ist ja dann nicht mehr weit, was sehr praktisch ist: Die Omi hat viel Zeit mit dem Kleinen und die Mutti kann in Big Bad City „schwoofen“ gehen. Hat se auch gemacht, am Freitag düsten meine Freundin und ich los und saßen pünktlich 18:30 Uhr auf der Wiese im IFA Sommergarten. Dort fand das 2-tägige Festival „Fritz Deutschpoeten“ statt. Den Radiosender Fritz höre ich recht wehmütig gerne in Stuttgart übers Handy und letztes Jahr hörte ich auch bei den Deutschpoeten mit. Ist doch herrlich, die Idee, der Name dafür, und alles. Oder? Nur deutschsprachige Acts versüßten uns die nächsten 30 Stunden, und wie!

Am Freitagabend wartete ich nur auf Sido, weil Hip Hop und Rap eher meins sind – meine Freundin hingegen mochte eher so das gegenteilige Zeug, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Bei Sido rastete das Publikum aus und ich direkt (ein bisschen) mit, denn der ging echt ab wie Sau. Total geil! Der „Arschficksong“ zum Abschluss verstörte glaub ich meine Freundin komplett. :D

Die Nacht verbrachten wir dann zu zweit in der kleinen Single-Wohnung meiner kleinen Cousine, sie war nicht da und wir konnten komplett genießen, was wir da hatten: Zusammen im Bett pennen bis in die Puppen; keine Verantwortung; Frühstück, Sekt und Kippen in der Sonne über den Dächern Berlins; sich nochmal wie 20 fühlen. Gott, das war so scheiße herrlich, echt mal!

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Um 14 Uhr ging es weiter mit den Deutschpoeten, wir fanden nur noch einen Platz in der prallen Sonne und schwitzten vor uns hin, doch das war trotzdem nicht so schlimm, weil wir es einfach wieder genossen. Sitzen, trinken, rauchen, essen, quatschen, mithören und -singen – was wollten wir denn mehr? Nüscht!

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Als eeeendlich meine Favoriten des Tages zu später Stunde auf die Bühne kamen, sprang ich dann auch mal auf und tanzte und sang ausgelassen mit. Fettes Brot! Die sind nämlich auch abgegangen wie Sau und rissen alle mit sich!

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Wir wurden nach dem ganzen Spektakel abgeholt und schliefen noch in dieser Nacht wieder im beschaulichen Brandenburg in unseren Betten. Da fühlten wir uns auch überhaupt nicht mehr wie 20, da ging es dann nur noch um Regeneration. ;) Meine Mutti schlief bei meinem Kind und ich konnte die Nacht nochmal in Ruhe in ihrem Bett verbringen und richtig schön ausschlafen am Sonntagmorgen. Und so überstand ich das Ganze am Ende ziemlich erholt und aufgetankt und konnte dann wieder ganz MTEs Mutti sein. :)

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