10 Tage „Normalität“

MTM ist nun seit zehn Tagen wieder arbeiten und irritierenderweise kommt mir seine 2-monatige Elternzeit vor, als wäre sie vor Ewigkeiten gewesen. Langweilig wurde mir jedenfalls nicht. Da war sofort am ersten Morgen ohne MTM ein Termin in der Kinderneurologie zum EEG (nicht der Rede wert, alles gut), davor hatte ich schon bisschen Respekt. Dann hatte MTE am Tag drauf seinen ersten Zahnarzttermin. Dann gab es ein Treffen und Mittagessen bei IKEA mit plärrendem Kind (Hunger verbunden mit Langsamkeit der Mutter) und die Freude über einen 20 Euro-Gutschein aus dem Adventskalender. MTMs Tante passte mal für 3 Stunden auf den Kleinen auf – erfreulicherweise ohne Probleme – während ich alleine einen Arzttermin (und heimlich noch ein Mittagessen beim Lieblingsdönermann mit meinem Buch :D) wahrnahm. Dann waren MTE und ich mal wieder beim „Krabbel-Babbel“, was er die letzten Wochen immer mit seinem Papa gemacht hat. Ich merkte dabei, dass ich in der Gruppe nicht wirklich Anschluss finde, was sehr untypisch für mich ist. Mit anderen Müttern tue ich mich echt schwer…
Was mich besonders freut: Mein Kind ist nun, da alles wieder seine geregelten Bahnen geht, ein Mittagschläfer! Es klappt einfach plötzlich, er kann ohne auszuflippen wach bleiben bis zum Mittagessen (außer wenn man im Auto oder mit Buggy unterwegs ist), er lässt sich hinlegen und schläft mal ohne Zetern ein und mal muss ich 2-3 Mal rein gehen. Nichts im Vergleich zu den Dramen, die sich hier schon abgespielt haben.
Ansonsten wäre noch erwähnenswert, dass ich innerhalb einer Woche überdurchschnittlich oft mit Kacke in Berührung kam. Also, öfter als so schon (wickeln und so…). Zunächst war in unserem Haus was verstopft und im Keller schwammen Klopapier und Exkremente. Wir müssen nicht weiter drauf eingehen, aber eins muss ich noch sagen: Eine Rohrreinigung reinigt Rohre. Und schmiert Kacke an Türen, grabscht mit den Kackeflossen alles an und lässt Kacke auf auf dem Boden kleben, wenn sie nicht von alleine wieder in die Untiefen der Kanalisation versickert. Handschuhe, Chlorreiniger, ein Schrubber den ich danach entsorgt habe – das war meine Ausrüstung, mit der ich dann den Keller wieder betrat. Und als wäre das nicht schon genug Scheiße für mindestens ein Jahr, hat mein Kind auch noch ein Häufchen ins Badewasser gemacht. Zum ersten Mal. Und ratet mal, wer mit drin saß. *lippenzittersmileyvonblog.de*

Und mit diesen Worten schließe ich den schriftlichen Teil dieses Eintrages und lasse euch mit euren Gedanken allein… :D Vielleicht hilft euch ja der bildliche Teil, schnell den Schleier des Vergessens drüber legen zu können. Und zwar zeige ich einfach mal ein paar Handyfotos der letzten 10 Tage. Die Idee hab ich von meiner Blogfreundin Culbia abgekupfert.

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22 Gedanken zu “10 Tage „Normalität“

  1. Ich muss ein bisschen schmunzeln.Wenn mein Freund auf Dienstreise geht,denke ich auch immer: “ Puh,wie soll das alles gehen und werden?“ Und dann ist er weg und oft läuft es wie von selbst.Haushalt,Essen,Kind…
    Aber irgendwann ist man dann trotzdem auch mal platt.

  2. Ich auch – sorry. Aber dieser Satz hier „Und als wäre das nicht schon genug Scheiße für mindestens ein Jahr, hat mein Kind auch noch ein Häufchen ins Badewasser gemacht.“ ist einfach das beste was es, nach einem Tag Rueckstand, heute morgen hier bei WordPress zu lesen gab…

  3. Du hast über die Rohrreinigungsgeschichte mein tiefempfundenes Beileid! Ich hatte einmal verstopfte Rohre im Erdgeschoß – da kam auf einmal mit Schwung aus dem Ausguß meiner Spüle eine widerwärtige schwarze Brühe nach oben – und nur meine Anwesenheit sorgte dafür, daß die nicht überlief, sondern ich das sofort eimerweise auffing.

    Ich will gar nicht dran denken. Und nach meinem Umzug durfte ich 2 mal den Rohrreiniger kommen lassen, weil in der Küche nichts abfloß. Beim ersten Mal durfte ich den Spaß zahlen (Rohre Privatsache….). Als binnen 14 Tage der gleiche Abfluß wieder dicht war, obwohl ich pingeligst war, glaubte man mir, daß es nicht an mir lag, der Mensch kam nochmal und hat bis in den Keller durchgepustet. Seitdem – toi toi toi – nichts mehr. Das zahlte dann die Hausverwaltung….

  4. Pingback: Momentaufnahmen | Zum Glück bin ich anders!

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