Ich schwöre, ich feier mir den Arsch ab!

Das war mein Motto zum diesjährigen Schwörmontag im schönen Ulm. Logisch, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei waren, nunmehr zum dritten Mal. Beim ersten Mal war ich schwanger, da war die große Attraktion, das „Nabada“ natürlich absolut erlebnisreich, jedoch war das Stadtfest im Anschluss eher ein Trauerspiel für mich. Damals schworen wir uns aber, ganz im Sinne des Schwörmontages, dass wir im darauffolgenden Jahr zurückkommen und es irgendwie ermöglichen werden, dass wir mitfeiern können. Das taten wir auch, wir holten meine Mutti als Babysitter nach Stuttgart, buchten ein Hotelzimmer und verbrachten unsere erste Nacht ohne Kind in Ulm beim Schwörmontag.

Tja, und Traditionen müssen ja gepflegt werden, vor allem, wenn man sie so geil findet wie wir diesen Ulmer Feiertag! Wir hatten das diesmal schon von langer Hand geplant: Mutti hatte frühzeitig Urlaub genommen und Flüge nach Stuttgart gebucht, ich hatte frühzeitig ein Hotelzimmer reserviert für meinen Mann und mich. Und so düsten wir am Montag wieder nach dem Mittagessen los, bei totalem Mistwetter, kamen in Ulm an, bei totalem Mistwetter, saßen dann auch schnell auf einer der Tribünen an der Donau, unter grauen Wolken… Und dann ging es los, unter strahlendem Sonnenschein. :D

Wir hatten sehr lustige Sitznachbarn und irgendwie war meine Flasche Prosecco nach einer Stunde auf dieser Tribühne auch schon leer, da war ich selber ganz erschrocken. Aber hey, zum Feiern waren wir gekommen, und das geht prima mit Prosecco im Kopf. Erstmal wollten wir aber eine Grundlage schaffen und gingen was essen, was sich als gute Entscheidung herausstellte: Beim nächsten großen Regenguss blieben wir trocken. Später tröpfelte es nur noch ganz leicht ab und zu, das tat der Feierlaune keinen Abbruch. Nach dem Essen waren wir jedenfalls sowas von bereit und so streiften wir durch die Ulmer Innenstadt von Bühne zu Bühne. Übrigens ist das das beste Stadtfest, was ich je erlebt habe, und ich habe schon einige Stadtfeste erlebt. Da muss ich erst nach Ulm kommen, um das sagen zu können, unfassbar.

Wie auch im Vorjahr verging die Zeit wie im Flug und wie auch im Vorjahr besuchten wir zuletzt die große Bühne, um dort die letzte Stunde noch abzufeiern zu den Klängen einer Coverband. Einer sehr guten Coverband, mit sehr guter Musikauswahl. Es war fantastisch, ja, ich hab eingehalten was ich mir geschworen hatte. Und diesmal sogar ohne Hüftzerrung, dafür aber mit einer ganz schön großen Mieze im Kopf am Folgetag. Aber was soll’s, wir hatten kein Frühstück gebucht und das Zimmer bis 12 Uhr. Paket sorgenfrei. :)

Freestyle

Meine Mutti ist gestern hier angekommen und bleibt für ein paar Tage. Es ist einfach schön, sie hier zu haben, das findet natürlich auch ihr Enkelsohn. Er schläft wieder bei ihr, also im Reisebettchen in seinem Zimmer, sie daneben auf der Schlafcouch. In dem Reisebtt in seinem Zimmer macht er auch seinen Mittagsschlaf meistens. Nun überlegen wir, die Gelegenheit zu nutzen, und ihn nun auszuquartieren. Das heißt, wenn meine Mutti wieder weg ist, wollen wir ihn weiterhin abends in sein Zimmer legen und schauen, wie er es auffasst, dass er morgens allein ist. Nachts schläft er in den allermeisten Fällen durch. Sein richtiges Bett steht ja noch bei uns im Schlafzimmer, weil wir das schön finden. Deshalb fällt es uns auch schwer und wir hadern noch mit uns, ob wir das wirklich machen wollen. Wir sind einfach gerne zusammen, zu dritt, in der Nacht. Und es ist schön, wenn er morgens die Augen aufschlägt und ganz ruhig daliegt und uns beobachtet, bis wir auch die Augen aufmachen. Dann freut er sich und springt auf und will rüber zu uns ins Bett zum Kuscheln. Echt schön. Allerdings gehe ich ja bald wieder arbeiten und dann stehen MTM und ich um 5 auf, da wäre es sehr praktisch, wenn er nicht auch aufwacht vom Wecker und wir wenigstens noch ein paar Minuten haben. Aktuell wird er mal wach vom Wecker und mal nicht. Spätestens um 6, meistens eher halb 6, ist bei ihm eh die Nacht rum. Momentan ist aber eben noch Zeit zum Kuscheln und rumliegen da, ab Oktober muss er dann halt mit aufstehen. Nun, wie dem auch sei, wir werden es nun wohl mal probieren. Mit Babyfon auf dem Nachttisch und vielen Schritten, wenn doch mal was ist. Eigentlich will ich es nicht. Aber uneigentlich muss es wohl mal sein…

Gerade sind Mutti, MTM und der Kleine untewegs für ein paar Besorgungen. Die Gunst der Stunde nutze ich mal für einen schnellen Kaffee und diesen undurchdachten Blogeintrag, aber gleich muss ich wieder in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich über Muttis Besuch sehr freue? Gestern saßen wir lange auf dem Balkon mit unseren Weingläsern und haben geschwatzt. Heute wird das wahrscheinlich auch nicht anders werden. Wir werden abends essen gehen und es uns dann hier zu Hause gemütlich machen. Morgen ist dann ein großes Familientreffen angesagt, schon wieder verbunden mit einem Restaurantbesuch. Und am Montag und Dienstag hat MTM Urlaub, da hauen wir wieder ab, wie letztes Jahr. Das war damals unser erster kindfreier Ausflug mit Übernachtung, das erste Mal dass der Kleine eine Nacht nur mit seiner Oma verbracht hatte. Sie war auch damals extra deswegen angereist, um uns das zu ermöglichen. Diesmal ist es genauso. Wir fahren wieder nach Ulm, feiern uns die Ärsche ab, fallen ins Hotelbett und pennen richtig aus, denn Frühstück  haben wir extra nicht dazugebucht. Ich freu mich sehr auf die Zeit nur mit meinem Mann. ♥

Zack! Themawechsel. Ich brauche eine neue Digitalkamera. Ich hatte diesen Kaventsmann hier, den ich echt super fand. Leider ist das Ding nach 3,5 Jahren kaputt gegangen, ich hab aber durch eine Garantieverlängerung und den Verkauf des defekten Geräts bei Ebay fast die Kohle wieder drin, die ich damals ausgegeben habe. Nun hatte ich überlegt, mir nur ein neues Handy zuzulegen (ich brauche da auch eins, meins hat die Spider-App) mit einer superduper Kamera drin. Meistens fotografiere ich eh damit. Aber da es mir ehrlich gesagt auf den Sack geht, ständig das Handy vor dem Kind in der Hand zu haben und vor allem auch erst rumzutippen, bevor die Kamera aufgeht, hab ich mich nun umentschieden. Die Smartphones, die mir zu Zeit vorschweben, sind sowieso unverschämt teuer, da warte ichmal noch bis zu meinem Geburtstag im Dezember, bis dahin hab ich noch bisschen Geld dafür gespart (mache ich per PayPal, ich spare alles Geld was ich durch Ebay-Verkäufe kriege) und kriege auch noch Geburtstagsgeld, vermute ich mal. So, jedenfalls will ich dann jetzt erstmal eine Kamera. Die Handyfotos sind eben auch nie so gut, wie sie mit einer Kamera geworden wären, das ist einfach so. Und natürlich renne ich nicht den ganzen Tag mit der Digicam rum, klar, aber Schnappschüsse mit dem Handy sind ja auch okay. Besondere Begebenheiten fotografiere ich jedoch lieber richtig: Feiern, Ausflüge, Urlaube. Und die „12 von 12“ übrigens auch. :D
Kann mir denn nun jemand helfen? Nutzt noch jemand eine Digicam und kann mir ein Modell empfehlen? Ich fand an der Sony den krassen Zoom super, aber ganz so viel muss es trotzdem nicht sein. Ich will tolle, klare Fotos und vor allem auch vernünftige Aufnahmen in dunkleren Räumen oder abends. Das konnte die Sony ganz gut, aber auch noch nicht so richtig gut. Sie war mir, so im Nachhinein betrachtet, dann doch auch etwas zu klobig. Ich hätte es gerne handlicher.

So. Nun muss ich in die Küche, die Pflicht ruft, gleich sind meine Leute wieder da und wollen reinspachteln. :D

Das Wochenende in Bildern

Huch, schon wieder Montag. Gestern wollte ich diesen Eintrag eigentlich noch abends schreiben und hier mal wieder nach langer Zeit ein bisschen bei meinen Blogfreunden lesen. Pustekuchen. 21:17 Uhr lag ich im Bett, passend zu meiner Hüftzerrung, wie ein altes Omchen.

Inspieriert durch Mama will Schoko mache ich nun auch mal so einen bebilderten Wochenendeintrag. Finde ich ganz cool, les und gucke ich bei ihr auch gerne. :)

Samstag:

MTM und ich hatten fast den ganzen Tag frei, weil wir im Vorfeld schon seine Tante als Tagesmutti organisiert hatten. Das war nun eine Tante, bei der MTE noch nie alleine war, aber es lag uns sowieso am Herzen, das mal auszuprobieren, weil sie eben auch eine sehr aufopfernde Person ist – die Tochter von MTMs herzensguter, leider nicht mehr lebenden Oma eben. Von 9 bis 18:30 Uhr kümmerte sie sich total süß um den Kleinen, hatte schon alle Mahlzeiten vorbereitet, hatte Pläne geschmiedet für den Tag, hat das ganze alte Spielzeug ihrer Tochter geputzt und bereitgestellt, hat ihr Bett für den Mittagsschlaf frisch bezogen… Und es lief absolut problemlos. Das war so schön für uns, vor allem weil sie selbst so entspannt war, als wir den Kleinen nach dem Abendbrot abholten. Sie hatte all ihren Kram, Hausarbeiten und sonstwas, links liegen lassen und sich ihre ganze Zeit für ihn genommen. Das ist für so kleine Scheißerchen doch das Größte. Nicht mal den Schnuller brauchte er, außer zum Schlafen. Gut, nun aber zu den Bildern, zu UNSEREM Tag:

Zuerst fuhren wir nach Pforzheim, um unser neues Auto abzuholen:

Als wir wieder in Stuttgart ankamen, war es schon wieder früher Nachmittag und wir hatten  noch 4 Stunden Zeit, die wir im ältesten Stadtteil Bad Cannstatt verbringen wollten.

Dort besuchten wir zunächst den unserer Meinung nach schönsten Biergarten Stuttgarts, direkt am Neckar.

Und anschließend trieb es uns zu einem frühen Abendessen zum Griechen, und zwar einer, den ich mal empfohlen bekam und schon lange mal ausprobieren wollte. Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Das Kindchen mache beim Schlafenlegen, wie schon seit recht langer Zeit (auf Holz klopf!) keine Anstalten, und wir hatten nun schon wieder Zeit für uns. Die verbrachten wir ganz unspektakulär auf der Couch. :)

Sonntag:

Von diesem Tag gibt es tatsächlich nur ein Foto: Vom Garten in den Weinbergen, der MTMs Cousin gehört und in dem ein Grillerchen veranstaltet wurde. Diesmal war die andere Familienseite dran und auch sie kümmerten sich alle lieb um den Kleinen. Mama und Papa konnten also schön mit der Partycrowd (die mit bei Jan Delay war) abhängen. :D

 

Wie mir Facebook zu meinem Glück verhalf

Mir geht ja Facebook in letzter Zeit ganz schön auf den Wecker. Ich hab das eigentlich immer ganz gerne genutzt, die Posts meiner Freunde interessierten mich, ich hab auch selbst gerne was gepostet. Inzwischen nutzt diese Plattform aber kaum noch jemand so wie vorher – ich sehe kaum noch nette Einträge oder Fotos, sondern  nur noch stinklangweilige Sachen wie: Manchmal lustige, aber oft kitschig-sentimentale Sprüchebilder (ääätzend!), „lustige“ Videos (laaangweilig!), geteilte Beiträge zu den Themen Politik, Lifestyle, Ernährung, Kindererziehung, oft mit gewissem Aluhut-Charakter (schnaaarch) und an welcher Veranstaltung irgendjemand teilnimmt (aha, toll!). Letzteres sollte mir nun aber plötzlich doch etwas bringen, nämlich einen AB-SO-LUT fantastischen Abend! Und das trug sich so zu:

Ich sah letzten Sonntag auf meiner Timeline, dass Jan Delay beim derzeit stattfindenen Jazzopen in Stuttgart ein Konzert geben wird, und zwar schon in 4 Tagen. Warum ich das sah, registrierte ich noch nicht wirklich, denn erst einmal war ich total von der Rolle, weil ich die Musik von Jan Delay und auch den Beginnern unglaublich feiere. Ich hatte die Beginner mal live beim HipHop Open in Stuttgart gesehen und die gingen sowas von ab, dass ich da heute noch von schwärme. Also suchte ich erst mal herum, ob es noch Karten gibt, und fragte eine Freundin, deren Musikgeschmack auch in diese Richtung tendiert. Sie konnte leider nicht so spontan. Geknicht scrollte ich noch ein bisschen durch die Veranstaltungsseite auf Facebook und sah dann plötzlich, wieso ich das überhaupt auf meiner Timeline gesehen hatte: Eine Bekannte, die ich durch MTMs Cousinen kenne, nahm daran teil! Und noch ein Bekannter aus ihrer „Gang“! Mit beiden bin ich schon partyerprobt und ich konnte mir gut vorstellen, dass ich mich da unkompliziert einklinken kann. Und so war es, sogar noch unkomplizierter als gedacht: Die beiden waren mit einer Gruppe von Leuten zu dem Konzert verabredet, in der sogar MTMs Cousin und seine Freundin vertreten waren (mit den beiden bin ich auch sehr partykompatibel, alles schon ausgetestet :D). Und die beiden hatten sogar noch eine Karte übrig. Gebongt!

Endlich war dann der Donnerstagabend gekommen, an dem MTM gerne den Kleinen übernahm (er steht nicht so auf Konzerte) und ich mit dieser Gruppe zu Jan Delays Disko No. 1, Denyo und Samy Deluxe abgehen konnte. Und so kam es natürlich auch: Es war eine geile Party mit durchweg geiler Musik, mit einer geilen Stimmung und einer sehr textsicheren Bellona! :D

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Beim Herumspringen und Tanzen ruinierte ich mir nicht nur meine Frisur (hab wie beim härtesten Training geschwitzt, fragt nicht), sondern irgendwie auch irgendwo was an meiner Hüfte. Ich hab seitdem eine Zerrung, glaube ich, und humple bisschen. Alte Frau. ;) Aber das war es wert, wirklich, es war Hammerhart. :D

 

 

12 von 12 im Juli

Husch husch, ich bin hundemüde, nur noch schnell die 12 Fotos vom heutigen 12.! :) Die Anderen wie immer bei Caro!

Guten Morgen! Das Kind hat schonmal paar Bücher angeguckt, während ich noch paar Mal weggenickt bin.

Nach dem üblichen Morgenkram (aufräumen, frisch machen, frühstücken) wird mal im Kinderzimmer statt im Wohnzimmer gespielt.

Im Keller „hilft“ das Kind mal wieder fleißig beim Wäschemachen. :)

Mama kocht und Kind macht Tupperparty.

Kam super an, bei uns beiden. :)

Wohlverdiente Mittagspause in der Horizontalen und mit Nachtisch! :)

Erst tanken, dann vorm Wochenmarkt stehen und warten bis es aufhört zu schütten.

Passend zum Wetter wurden meine neuen Treter geliefert. ;)

Papa ist endlich zu Hause und nach ausgiebigem Spielen ist chillen und fernsehen auf der Couch bis zum Abendbrot erlaubt.

Nach dem Abendbrot gehen wir, also der Kleine und ich, zusammen in die Wanne. ;)

Schon mal beautytechnisch bisschen vorarbeiten für morgen, will schön sein für Jan Delay!

Um halb 9 fällt mir doch tatsächlich auf, dass ich frische Zutaten, aber morgen keine Zeit zum Kochen habe. Also: Linseneintopf angesetzt.

Eintopf fertig und ich auch. Gute Nacht, bis denn! :)

 

 

Die Woche war…

…mir viel zu heiß!

Gesehen.: Ein paar Folgen meiner neu entdeckten Serie („Life in pieces“).
Gehört.: Meine liebe Freundin aus Hamburg, endlich mal wieder live am Telefon, statt nur als Sprachnachricht.
Gelesen.: „Bridget Jones‘ Baby“, fast in einem Zug.
Getan.: Die Freibadsaison eröffnet.
Gegessen.: Vegan zum Sonntag, selbstgekocht und lecker.
Getrunken.: Cocktails und Wein mit meinem Mann in der Stadt.
Gefreut.: Dass es mit der Tante als Babysitterin wieder gut geklappt hat.
Geärgert.: Über vermummte Flachwichser mit nichts als Scheiße im verkümmerten Hirn.
Gelacht.: Mit dem Kindchen am Abendbrottisch, und zwar ohne erkennbaren Grund (er hat angefangen!). :D
Gedacht.: Dass ich keine besonders gute Mutter bin.
Geplant.: Recht spontan einen Konzertabend in der nächsten Woche.
Gekauft.: Ein Auto.

Tagespensum

Da ja unser Kind zwischen 5 und 6 Uhr erwacht jeden Morgen, beginnt unser Tag auch am Wochenende sehr früh. Gestern hatten wir einiges vor und sahen das als tagesfüllend an. Doch am Nachmittag wussten wir schon nicht mehr, was wir noch machen sollen bis zum Abendessen, und die Zeit verging echt sowas von gar nicht! Es klingt gemein, aber es ist halt bei uns wirklich so, dass wir den ruhigen Abendstunden auch ziemlich entgegenfiebern. Es ist schön, gemeinsam mit dem Kind die Welt zu entdecken und das Leben zu leben, aber es ist auch unheimlich anstrengend, den ganzen Tag parat zu stehen und aufmerksam zu sein und kreativ und behütend und tröstend und und und…
Während wir gestern dann aufm Spielplatz mal eine kleine Verschnaufpause hatten, weil der Kleine sich minutenlang und sehr konzentriert mit einem Stock beschäftigte, fassten wir mal unseren Tag zusammen und was wir alles schon gemacht und geschafft hatten und was noch kommt bis zum Schlafengehen. Wir konnten es kaum fassen, dass bei diesem Pensum immer noch Raum für „Wann ist es endlich abends?!“ war.

Frühstücken.
Kind waschen und anziehen.
Aufräumen.
Duschen und fertigmachen.
Kurz paar Kleinigkeiten einkaufen.
Mittagessen für uns alle als Picknick vorbereiten.
Nach Pforzheim fahren.
Autos angucken und probefahren und Beratungsgespräche führen.
Picknick am Straßenrand im offenen Kofferraum.
Zurück nach Stuggi fahren.
Beim Maultaschen-Werksverkauf einkaufen.
Nach Hause fahren, Maultaschen einfrieren, Kind wickeln und umziehen.
Kaffee und Kuchen beim Stadtteilfest nebenan.
Seeehr langsam ein Stück spazieren.
Auf dem Spielplatz abhängen: Schaukeln, rutschen, Klettern, im Sand spielen.
Nochmal seeeehr langsam ein Stück spazieren.
Am Aussichtspunkt mit Blick auf unseren Stadtteil abhängen und Traktoren beobachten.
Griechisches Abendessen in „unserer“ Sportgaststätte.
Wäsche aus dem Keller holen und einräumen.
Kind baden, bettfertig machen und schlafenlegen.
Aufräumen.
19:15 Uhr: Aufatmen!
Couch, Film, Bett.

Heute ist es natürlich wieder völlig anders. Nach einem schönen Frühstück in Familie trinke ich mal schnell meinen Kaffee allein am PC und die Zeit rast davon. Jetzt ist es schon gleich 10 Uhr und ich muss meinen Mann ablösen gehen… :)