Kurzurlaub am Bodensee

Ich hatte MTM zum Geburtstag ein paar Tage am Bodensee geschenkt, mit mir und unserem Söhnchen natürlich. Das kam ganz gut an und da die Wetteraussichten auch noch super waren (was ja wirklich nicht selbstverständlich ist für Ende August), freuten wir uns sehr auf den kleinen Tapetenwechsel. Das Gute am Bodensee ist für uns, dass er quasi umme Ecke liegt und wir deshalb schon öfter dort waren. MTM war auch als Kind schon häufig im Sommerurlaub dort. Das bedeutet, wir hatten absolut keinen Zwang, irgendwas zu sehen oder irgendwas besonderes zu unternehmen. Deshalb haben wir einfach einen richtigen Badeurlaub gemacht.

Am Montag den 21.8.17 kamen wir in unserer Ferienwohnung in einem klitzekleinen Dorf an und fuhren dann auch gleich weiter an den See zum ersten Füße-Reinhalten sowie in den Supermarkt zum Lebensmitteleinkauf. MTM kochte zum Abendessen und der Kleine überraschte uns mit sofortigem Nachtschlaf, ohne Irritation ob der fremden Umgebung. Sehr gut. Der erste chillige Abend war gesichert.

Am Dienstag holten der Kleine und ich frische Brötchen im „Dorfladen“ und danach brachen wir auf zum Strandbad, in dem MTM viele Sommer seiner Kindheit verbracht hatte. Und dort blieben wir, bis abends. Das Wetter war sonnig, aber vergleichsweise frisch, und trotzdem gut zum Baden und Chillen. Abends holten wir noch schnell ein paar Sachen im Supermarkt und machten dann selbst Pizza. Das war übrigens MTEs erste Pizza und er hat reingehauen wie sonstwas. :) Der Abend verlief wieder sehr gut: Friedlich schlafendes Kind und chillende Eltern.

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Den Mittwoch verbrachten wir genauso wie den Dienstag, mit dem Unterschied, dass es deutlich heißer war und es abends Pasta statt Pizza gab. Es war einfach wirklich sehr entspannend, nichts vorzuhaben, außer den morgendlichen Bäckerbesuch und den Tag am Strand. MTM konnte sich an beiden Tagen auch mal abseilen auf ein Bier beim Strandkiosk, so wie sein Vater früher, und ich freute mich einfach über ein bisschen Ruhe, während das Kind im Buggy sein Mittagsschläfchen hielt.

Am Donnerstag war der Kurztrip leider schon wieder vorbei. Es war ein wirklich unerträglich heißer Tag, aber wir wollten auch nicht so sang- und klanglos verschwinden aus unserem Urlaub. Also fuhren wir nach der Übergabe der Ferienwohnung noch einmal nach Wallhausen, aber nicht um zu baden, sondern um mit der Fähre rüber nach Überlingen zu fahren.

Dort gingen wir das erste Mal in diesen Tagen essen, statt uns selbst zu versorgen, und ärgerten uns auch direkt über hohe Preise und schlechte Leistungen. Wir gehen eigentlich echt gerne essen, aber irgendwie war es diesmal richtig schön und so’n bisschen rustikal, sich die Kohle zu sparen, selbst gemütlich „zu Hause“ zu kochen und zu essen. Wir wären jedenfalls an diesem Mittag echt besser mit einem Döner drangewesen, ärgerlich. Das leckere Eis hinterher und der kleine Spaziergang an der Promenade entschädigten uns dann wieder etwas.

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Dann war es auch schon wieder an der Zeit, in See zu stechen und zurück nach Wallhausen zu fahren. ;) Es folgte noch ein kleiner Einkauf von köstlichem Bodensee-Obst und -Gemüse und schon fanden wir uns auf der Autobahn Richtung Stuttgart wieder, in einem tobenden Gewitter. Fazit: Alles richtig gemacht, fast!

 

 

26 Gedanken zu „Kurzurlaub am Bodensee

  1. Ihr macht es völlig richtig. An den Bodensee will ich unbedingt mal. Wir haben eh bislang zu wenig von Deutschland gesehen. Wenn mein M. Ab April in Pension ist, hat er auch endlich die Zeit, sich ausgiebig mit unSeren Urlaubsplanungen zu befassen. Sein nächstes Ziel ist die Bretagne. Mal schauen.

      • Ein Kollege hat so sehr davon geschwärmt.
        Im nächsten Jahr sind wir nochmals hier auf Bornholm in unserem Haus am Meer. 2019 vermietet unsere Freundin nicht mehr … leider. Das war ein kleiner Wermutstropfen inmitten unserer Flitterwochen, als sie uns dies vor ein paar Tagen mitteilte. Sie will es dann ganzjährig für sich und ihre Familie nutzen (Kinder, Enkel, neuer Lebenspartner mit Kindern und Enkeln etc.).

        Und deshalb wird es wohl 2019 die Bretagne sein.

  2. Mit den Preisen übertreiben es einige inzwischen sehr. An einer Tankstelle vor der Grenze kostet vieles doppelt soviel wie in z.b. in einem Supermarkt. Für den Umsatz die die jeden Tag machen, eigentlich eine Frechheit.

      • Schweiz 🤑 Wenn ich merke, dass der Koch und die Belegschaft mit Leidenschaft bei der Sache sind, zahl ich gerne mehr. Ansonsten ist es das erste und letzte Mal gewesen.
        Ich weiss noch, wir waren mal in Deutschland(nähe Hockenheim), in einem sauteuren Restaurant direkt neben einem Fluss. Das günstigste Gericht wäre ein paar Gramm Fisch an Saucé gewesen, ohne etwas dazu, keine Kartoffeln, nix. 50 Euro. Der Rest ging alles über 60, 70, 80, 90, 100 …
        Was ich gerne gegessen hätte, mit Getränk, mindestens 90 Euro gekostet. Nach einer Stunde rumhocken ohne auch nur vom Personal wahrgenommen zu werden, verliessen wir das Lokal geschlossen wieder und suchten uns einen MC Donalds 😂

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