Worte Worte Worte

Ich schreib eigentlich jeden Furz mit Datum auf, den der Kleine macht, aber was das Geplapper angeht, komme ich inzwischen gar nicht mehr hinterher. Seit ein paar Tagen sprudeln die Worte nur so aus dem Kind heraus, manche noch nicht so leicht verständlich (außer für uns natürlich), manche schon recht deutlich. Nun fängt er auch langsam mit „Zweiwortsätzen“ an (Mama Hann = Mama, gib mir deine Hand), worauf ich ja schon bisschen gewartet habe. Nun höre ich wahrscheinlich auch auf mit der Aufschreiberei, das nimmt jetzt echt überhand. :) Die Worte passen jetzt geraaaade noch so in einen Blogeintrag, so kann man auch mal schön sehen, wie sich der Kindermund so entwickelt.

10 Monate
Mamam (Essen), Mama, Baba (Papa), Ma (Schnuller, Nuckelflasche)

1 Jahr
Wawa (Wauwau), Dedi (Teddy), auwa auwa (alle alle)

1 Jahr & 2 Monate
Auwa auwa (heißt jetzt auch „hallo hallo“ = Telefon), Ba (Ball), Doodoo (Autos, LKWS), Muh (Kuh), Mmma (Oma) – außerdem sagt er „Schwein“ durch grunzen.

1 Jahr & 5 Monate
Nana (Banane), Nanana (Ente), Mu (Mund), Ado (Auto), waa (warm/heiß), Wa (Wasser), Ba (Baum), Bu (Bus), Mäh (Schaf, Ziege), A (auf, zu, an, ab, aus)

1 Jahr & 6 Monate
Niaaa (Miau), A i (Esel), auf, Eis, heiß, Ei, Awa (Apfel), baba (baden, Bad) – außerdem sagt er „Fisch“ indem er den Mund auf und zu macht

1 Jahr & 7 Monate
Miau, wauwau, krah krah (Krähe), Mi (Milch), Uh uh (Affe), Huhuh (Eule), Titi (Kikeriki), tata (tatü tata), brubru (brumm, Bär), Siih (Musik, singen), Ba (Bahn), a Pu (ein Pups), Bibi (Baby), dru (drücken), Ama (Oma), Mami, Ami (Omi), Apa (Opa)

1 Jahr & 8 Monate
Bra (Traktor), wamm (warm), Amm (Arm), Popo, Fafab (Pfeif ab! :D), Batta (Bagger), brumm, Momom (Mülleimer, Müllauto), bam (Tür zu), Eabea (Erdbeere, Blaubeere), Bobom (Kirche, Kirchenglocken), Kran

1 Jahr & 9 Monate
Wasser, och (kochen), Amna (Tomate, Banane), Miis (Müsli), fuisch (frisch), Tati (Kita), Do (Klo), Du (Stuhl), Puppi (Püppi), mainmain (male male), Huja (Julian = ein Kitakind), Ato (Aco = ein Kitakind), Nuss, Mussel (Muschel), Wuust (Wurst), Bone (Birne, Bohne), Hann (Hand), Fuis (Fuß), Biene, Hose, Bein, Hase, Baum, Auto, Bus, Moon (Mond), da anne (der/die/das Andere), hoch, Achua (Raupe), Haat (Herz), Daan (Stern), Suu (Schuh), Soso (Socke).

Was sich überhaupt  nicht geändert hat von Anfang an, ist „Ma“ für Schnuller. Wie er darauf kommt, ist mir schleierhaft. :D

41 Gedanken zu „Worte Worte Worte

  1. Da warst du aber sehr fleißig und immer schön hinterher. Sicher wirst du dann auch jeden herrlichen Kindermund aufschreiben, der aus dem Mund deines MTE purzeln wird. Ich wünschte, ich hätte das getan. Aber ein paar absolute Highlights (alle vom Alter her natürlich später) haben sich auch so in unsere Hirne eingebrannt… :D

  2. Jetzt ist er schon fast 2 Jahre alt?!?!
    Die Zeit … verdammt!

    Unsere Tochter nannte ihren ersten Teddy „Papplöffel“. Das war noch nachzuvollziehen. Ich nannte damals unseren Nachbarn so.
    Aber als sie die Puppe meiner Frau adoptierte und ihr den Namen Raditti gab, konnten wir es gar nicht einordnen.
    Vielleicht ein Namen aus ihren früheren Leben.

    Habt noch einen schönen Sonntagabend.
    LG Männe

    • Mir fehlt’s auch oft an der Vorstellungskraft. Wenn ich größere Kinder sehe, finde ich oft total krass, was die schon alles können. Und dann macht MTE das einfach auch irgendwann.

  3. Man wächst in diese Welt hinein. Letztens gelesen, das man im ersten halben Jahr auf der Erde mit den Augen nur verschwommen grau sehen kann und noch überhaupt keine Details oder Farben sieht. Erst langsam nimmt man das alles hier bewusst wahr und im Alter sieht man es dann zu bewusst und muss sich zum loslassen richtig zwingen. Alte Leute schlafen meist viel weniger. Junge viel ;)

      • Die Alten haben bereits ihre Strategien und Muster, wie sie mit der Welt zurecht kommen. Für die Jungen ist alles NEU und interessant, begeisternd, sie nehmen diese für sie unbekannte Welt unglaublich intensiv war, wie wenn 250 TV-Sender gleichzeitig laufen würden. Sie haben auch keine Vorurteile und gehen sehr offen an die Dinge heran, mit einer grundsätzlich positiven Einstellung. In kurzer Zeit werden so sehr sehr viele Informationen gesammelt, das macht richtig müde und im Schlaf, ja, da wird es dann unbewusst verarbeitet.
        Das einzige, was schwierig für jedes Wesen zu verarbeiten ist, sind negative Erlebnisse, desto offener z.b. die Eltern sind, desto besser kommen die Sprösslinge dann mit diesen für unsere Welt normalen Zustände, zurecht. Weil, das Kind ist ja total abhängig, das darf man nicht vergessen. es muss sich immer aufgehoben fühlen, die Eltern sind der zentrale Angelpunkt ihrer Existenz.
        Es geht also weniger um Fehler die man unweigerlich machen wird, die passieren sowieso, eher um dieses positive Grund-Gefühl, das man dem Kind vermittelt.
        Später relativiert sich das dann ein bisschen, als Teenager hat man auch bereits eigene Strategien entwickelt und der Abnabelungsprozess von den Eltern beginnt langsam, das ist dann wieder ein anderes Thema. ;)

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