Freitagsfüller

  1. Der Geruch von Glühwein ist momentan (noch) sehr attraktiv für mich, den ersten dieser Saison gab es aber noch nicht.

2. Ich denke schon drüber nach, meine Arbeitsstunden aufzustocken, aber bitte erst im nächsten Jahr.

3. Nein, wir werden nicht in meine Heimat fahren über Weihnachten, was mich ein wenig traurig stimmt.

4. Mein Sohn ist reichlich antrengend gerade, aber auch sehr kuschelig und süß und vor allem gesund, dafür bin ich dankbar.

5. Gestern hat er das erste Mal beim Vorlesen wirklich zugehört und es auch bei jeder neuen Seite mit Text verlangt.

6. Ich empfinde die allermeisten „Influencer“ und allein auch schon diese Bezeichnung und ehrlich gesagt auch deren Bewunderer als absolut lächerlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein heißes Bad bei diesen eisigen Temperaturen, morgen habe ich geplant, mir einen schönen Tag mit meinem Mann zu machen und Sonntag möchte ich schon einmal anfangen mit den Fotogeschenken.

Gefangen bei Barbara, die einen tollen Eintrag zu alten und neuen Zeiten in der Blogosphäre geschrieben hat.

50 Gedanken zu „Freitagsfüller

  1. Den ersten Glühwein hatte ich schon… immer wieder schön, oder? Und das, was Du über Influencer geschrieben hast, ich hatte und habe Mentoren, die mir weiterhelfen, andere Perspektiven zeigen oder eben nur wunderbar inspirierend sind und waren… ich nenne sie lieber Mentoren, viele von ihnen sind eben auch gute Freunde (geworden)
    Liebe Grüsse
    Thomas

  2. Dieses Influencer- Dasein grassiert inzwischen wirklich. Mal davon, daß man sich nicht beeinflussen lassen sollte und sich seine eigene Meinung bilden mann (und sollte): ich schüttele immer wieder den Kopf, welche Bedeutung sich diese Influencer selbst zuschreiben.

      • Das ist ja das Schlimme. Und als einer, der in den Medien arbeitet, sehe ich das vielleicht nochmals verschärft: diese Lemminge schnallen oftmals gar nicht, daß diese Influencer in der Regel gekauft sind. Und halt nicht objektiv recherchieren oder irgendwas in der Art.

        • Wer das nicht schnallt ist echt selbst schuld, also es geht ja fast gar nicht offensichtlicher. Die meisten schreiben sogar „Werbung“ dazu, immerhin. Aber ich fühle mich da verscheißert, ehrlich gesagt. Ich möchte sowohl bei Instagram, als auch beim Bloggen, einfach nur authentische Personen sehen, die das wie ich aus Spaß machen, die einen Einblick in ihr echtes Leben geben, die auf Follower scheißen. Ich bin froh, dass es die noch gibt. Ich hatte auch schon Kontakt zu Leuten, die dann irgendwann anfingen mit hier und da ein bisschen Werbung. Das sind nun nicht die Ultrainfluencer geworden, aber ich war weg, weil das für mich einen bitteren Beigeschmack hat, selbst wenn es als Werbung deklariert ist. Mich interessiert sowas einfach nicht.

          • Schön, daß wir da ähnlich denken. – Das mit dem nicht schnallen können oder wollen ist leider viel mehr verbrieitet als man es vermutet. Ich sehe das aus dem Job heraus immer mehr.
            Was ich auch frappierend finde in dem Zusammenhang ist, daß es Leute gibt, die ihre „Tätigkeit“ als Influencer als „Beruf“ auffassen oder solche, die nach Verlassen der schule der Menschheit Inspiration mit Kalenderblatt- Weisheiten geben wollen. Da schüttle ich immer den Kopf.

            • Jaaa, das ist sowieso der Hammer. Unter normalen Menschen bedeutet „Influencer“ (oder auch „Blogger“ als Berufsangabe, da schüttelt’s mich gleich) doch einfach nur „nichts gelernt“.

              • Diese Turbo- Durchstarter – was machen die denn, wenn sie 30 sind?
                Und daß normale Menschen „Influencer“ mit „nichts gelernt“ gleichsetzen, das ist zwangsläufig so. Dabei ist es ja auch eine Form von Prostitution, wenn man es genau nimmt.

                • Irgendwie schon… Bei richtigen Stars sieht man das irgendwie nicht so, wenn die Werbeverträge haben. Aber diese Influencer sind ja auch keine richtigen Stars. Die sind nur zu faul oder blöd oder gelangweilt für was „Gescheites“. Schrecklich.

                  • Naja, bei richtigen Stars kam eben erst der Job und dann der Werbevertrag (auf den mancher, klingt albern, im Hinblick auf Kohle im Alter auch angewiesen ist.) – Influencer und dgl. wollen das Pferd brachial von hinten aufzäumen. Treffen aber – etwa im Tourismusbereich – auf Anbieter, die sich über sie freuen, weil sie so herrlich unkritisch alles als toll propagieren. Und da haue mal jemand ’ne Bremse rein.

  3. Kommt denn deine Mutti über Weihnachten zu euch?

    ja, diese Influencer sind wirklich lächerlich, da kann ich dir nur zustimmen! Wir haben gestern zufällig beim Bambi eingeschaltet, als diese Hohlbrot-Schwester aufgetreten sind, die 24 Mio Follower haben. und was machen die? Playback-Videos. Unfassbar.

    • Ja, natürlich kommt sie. :) Ich freu mich auch auf Weihnachten hier, aber ich bin halt lieber zu Hause, da sind ja auch noch anderen Verwandte. :)

      Ich kenne diese Schwestern nicht. Zum Glück hab ich The Voice geguckt. :D

      • Das war definitiv die bessere Entscheidung. Ich hab auch mal reingeschaltet, aber mir geht ehrlich gesagt dieses in den Arsch gekrieche und rumgenutte auf den Keks ;) Sollen sie einfach ihr Feedback geben und der Kandidat sich einfach entscheiden. Und dass die sich gar nicht mehr umdrehen, wenn keiner gedrückt hat, finde ich auch irgendwie blöd.

          • Ja ich finde auch, dass das immer mehr geworden ist. Das wirkt auf mich auch sehr inszeniert. Ich würde am liebsten nur die Sänger sehen und dann nur den Ausschnitt, wo die Entscheidung fürs Team fällt. Die können nämlich wirklich toll singen und die würden viel mehr Kandidaten schaffen, wenn die weniger sabbeln würden.

  4. Wenn ich vom Duft nach Glühwein lese, dann muss ich sofort an den Historischen Weihnachtsmarkt in Dresden denken, den ich eigentlich sehr, sehr gern mal wieder besuchen würde. Aber das wird nichts dieses Jahr :-( . Vielleicht ja nächstes…
    Hier gibt es Weihnachtsmärkte, so wie wir sie kennen, gar nicht. Und Glühwein auch nicht. Es gibt Glögg, der aber für uns keinen wirklich akzeptablen Ersatz darstellt.
    Warum fahrt ihr denn Weihnachten nicht in deine Heimat? Keine Zeit?

    • Ist Glögg nicht ohne Alkohol? Hier gibt’s auf einem finnischen Weihnachtsmarkt „Glögi“, der ist jedenfalls ohne. ;)

      Wir feiern immer ein Jahr heeme und ein Jahr hier. Meine Mutti kommt natürlich her, aber zu Hause ist es trotzdem anders und bisschen schöner. ;)

  5. Hallo meine liebe,
    wo ist denn dein „gefällt mir“ Button geblieben?

    Ich hoffe übrigens dein Wannenbad War genau so angenehm wie meins am Samstag Nachmittag.

    LG
    Wibi

    • Ich habe keinen, also zumindest nicht direkt auf dem Blog. Es liken immer noch Leute meine Einträge, daher denke ich mal, dass man das über den Reader noch kann. Ich mag diese „Likerei“ einfach nicht, das ist mir zu einfach. ;)

      Oh ich hatte leider noch gar kein Wannenbad, vielleicht heute. Ich hab auch die Fotogeschenke nicht geschaft. So ist das immer mit Plänen, die sind da um verworfen zu werden. ;)

      LG

    • Dieses Thema hab ich bisher gemieden, aber irgendwie kommt es gerade hoch. Hier habe ich schon Gleichgesinnte gefunden, in deinem Blog haben wir auch schon drüber gesprochen… Das Thema lässt mich gerade nicht los. Denn, wie du, kann ich das echt absolut nicht nachvollziehen. Es ist einfach nur schräg. :D

      • versteh ich absolut. mich beschäftigt es irgendwie auch in periodischen abständen wieder. ich habe ja ein zweites, vom episodenfilm völlig entkoppeltes blogprojekt gestartet, das ich auch unter klarnamen führe. dort merke ich erst richtig, wie „bloggen heute“ ist und funktioniert und das ist echt nicht mehr dasselbe.

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