Zweitausendachtzehn

So, da haben wir’s, das neue Jahr! Das alte ist abgeschlossen und was bleibt, sind Erinnerungen an schöne Momente, anstrengende Momente, traurige Momente. Letztere gab es zum Glück wenig. Was blieb am meisten hängen? Fast nur Gutes: Die ersten Schritte des Kleinen. Ein Ostseeurlaub. Ein Bodenseeurlaub. Der Kitastart. Meine Rückkehr ins Arbeitsleben. Der Beginn der Kleinkind-Trotzphase. Weihnachten und Silvester sowieso, war ja gerade erst. Und was ich immer schriftlich festhalte, weil ich es sonst vergesse: Meine jährliche Bücherliste. Ich hab mich gesteigert im Vergleich zum letzten Jahr, aber an die Lesemenge aus den kinderlosen Zeiten werde ich so schnell nicht mehr herankommen…

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MTM und ich haben den gestrigen abend zu zweit auf der Couch verbracht. Ich war frisch gebadet und bettfertig, falls das Kind erwachen würde (so wie in der Nacht zuvor), aber nichts dergleichen geschah. Meine Anspannung wich mit jedem Schluck Wein und so konnten wir den Abend bei Käsefondue, Silvester-TV-Zappen, Eierlikör/Wein/Bier/Rumcola und bequem in Jogginghosen genießen. :) Die Feuerwerke der Anderen in unserem Stadtteil erfreuten unsere Augen; selbst haben wir für soetwas kein Geld ausgegeben. Das Kind ließ sich vom Lärm nicht beirren und schlief tief und fest durch. Heute Morgen dann noch eine Freude: Er wachte zwar um 5:21 Uhr auf, kam zu uns ins Bett und trank seine Milch, aber dann schlief er wieder ein mit dem Kopf an unserem Fußende. Bis halb 9! Sowas ist wie ein Lottogewinn bei diesem frühen Vogel. ;)

Heute gab es Bratkartoffeln mit mariniertem Hering, diesmal nicht selbstgemacht sondern gekauft und nur gepimpt. Ich mache jetzt noch ein paar Jahresabschluss-/Jahresbeginn-Sachen (Fotos von 2017 sichern, Familienplaner ausfüllen) und fange so langsam an, den Geburtstag des Kleinen vorzubereiten. Erst nach dem 7.1. komme auch ich zur Neujahrsruhe, bis dahin ist der Kopf noch voller Erledigungen. ;) Die Jungs sind schwimmen, sodass hier genug Ruhe herrscht zum Abarbeiten.

Vorsätze habe ich auch ein paar kleinere:

  1. Nie wieder Bild-Online aufrufen! Das hab ich irgendwann angefangen in einem langweiligen Moment, und es entwickelte sich irgendwie zur Sucht. Dabei reg ich mich eigentlich nur auf über Rechtschreibfehler, dämliche Redewendungen, reißerische Titel… Also, Schluss damit.
  2. Mich lockerer machen, was das Kind angeht. Dazu gehört auch, weniger zu googlen.
  3. Die nahezu ungeänderte To-Do-Liste von Januar 2017 (!) mindestens bis Dezember 2018 erledigt haben. ;)

Also, ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und es entwickelt sich so, wie ihr es euch wünscht. Bis bahaaaald!

 

 

39 Gedanken zu „Zweitausendachtzehn

  1. Wie schön, dass euer Silvester und der Morgen danach so entspannt waren! :)
    Deine Vorsätze sind ja überschaubar. Viel Erfolg dabei. ich denke, Bild Online sollte dir leicht fallen, wenn es dich letztlich eh nur aufregt ;) Was ich mir tatsächlich schwieriger vorstelle, ist das Googlen… Aber das schaffst du auch. Vertrau dir selbst mehr, dann brauchst du Google nicht :)

  2. deine vorsätze erscheinen mir durchaus ausgesprochen sinnvoll :) super. besonders nummer 1 kann ich seeeehr gut nachvollziehen. ich habe mich auch auf kalten medienentzug (allgemein9 gesetzt und es keine sekunde bereut. ansonsten gab es bei mir diesmal auch noch keine neujahrsruhe, dabei dürste ich nach zeit für reflexion und das jahr für mich erstmal aufzubereiten. naja, ich hoffe bald!

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