Was den Kleinen nicht umhaut…

…haut die Große um. Unglaublich.

MTE hat am Mittwoch morgens um 5 im Bett gebrochen. Nach kurzer Irritation seinerseits wollte er Milch trinken und war ganz gut drauf. Die Milch kam auch wieder raus, aber das war’s dann. Er blieb den Tag trotzdem zu Hause, aß nicht besonders gut (aber auch nicht nichts) und war sonst total fröhlich und fit. Am Donnerstag in der Kita hatte er dann ein Mal die Hose ganz arg voll, aber abgesehen von wenig Appetit war ihm sonst auch nichts anzumerken. Das war’s. Kein flotter Otto und kein Brechen mehr.

Dann war ich dran. Fragt nicht nach Sonnenschein. Von Donnerstagnacht um 3 bis Freitagmittag um 11 musste ich alles was so geht im Wechsel oder gerne auch zeitgleich, ca. im Viertelstundentakt. Ich hatte sooo einen Durst und konnte nichts bei mir behalten. Am Ende hab ich geheult und wollte nicht mehr leben. Kotzfrei, und damit wieder in der Lage zu trinken, war ich dann ab 11 Uhr, der Rest ging erst abends weg. Flach lag ich bis Samstagmittag noch.

Dann war MTM dran. Samstagabend, 3x brechen, schlapp und müde bis Sonntagabend. Das war’s.

Exakt so lief auch unsere letzte familiäre Noroinfektion, im Dezember 2016. MTE hatte sogar noch weniger auszustehen (zum Glück), MTM hatte 4x gebrochen und ich wollte nur noch sterben nach einer ganzen Nacht Toilettenpein.

Frauenfeindliches Arschgeigenvirus.


Gestern Nachmittag konnten wir dann alle 3 endlich mal wieder geschlossen vor die Tür, um das wundervolle Wetter zu genießen. Wir fuhren in den Höhenpark Killesberg in Stuttgart, doch so schön die Sonne auch schien, lange hielten wir es nicht aus. MTM war noch geschwächt und uns allen froren fast die Gliedmaßen ab. Ich finde Minus 2 Grad zwar nicht sooo kalt, aber der Wind war echt richtig eisig. Immerhin konnten wir ein paar Tiere angucken, ein bisschen auf dem Spielplatz spielen und rutschen, und immerhin wurden wir mal wieder gelüftet. Umso schöner war auch das Heimkommen in die vormittags von mir desinfizierte Bude wieder, und das Couchkuscheln zu dritt. ♥

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Wiedersehen macht Freude!

Nicht nur zwischen Papa und Sohn, die sich nach einer Woche (von den anderthalb Wochen Heimataufenthalt war MTM drei Tage auch mit dort, dann flog er zurück nach Stuggi) endlich wieder hatten, sondern auch zwischen mir und dem Winter. Ich freu mich so über jedes bisschen Schnee! Vor allem hier in Stuttgart, wo Schnee, wenn überhaupt vorhanden, sowieso immer viel schneller wegschmilzt. Und überhaupt, ich freu mich auch sehr über winterliche Kälte, ich finde die knackig kalte Luft so toll, und dass man sich dick einmurmeln muss um nicht zu frieren, und dass eine heiße Wanne dann so viel attraktiver ist. Ja, ich mag den Winter, wenn er so ist.

Am Sonntag starteten wir mit einem Wiedersehensfamilienfrühstück zu dritt und im Schlafanzug. So sieht unser Familienidyll aus, und das so gut wie jeden Sonntag. Ich liebe das. Diesmal musste ich nicht mal zum Bäcker mit blasser Nase und strubbeligem Haar, denn ich hatte gute, günstige Brötchen mitgebracht von „unserem“ tollen Dorfbäcker in der Heimat. Wir ließen uns am Vormittag Zeit für alles, hatten aber trotzdem noch die Möglichkeit, eine Weile durch den Schnee zu stapfen, Schneebälle auf uns zu schmeißen, Schnee zu essen (Kind, was will man machen ;D), und die klare Luft zu atmen.

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Zum Mittagessen kehrten wir dann hungrig in unsere Sportgaststätte hier im Stadtteil ein, die eine Mischung aus griechischem und schwäbischem Essen anbietet. Zaziki kam diesmal beim Kind überraschenderweise nicht so gut an, dafür aber natürlich Maultaschen mit Kartoffelsalat. Den Schwaben kriegst du nicht mehr raus aus dem Kind, komme was wolle. ;)

Den Nachmittag verbrachten wir getrennt, sodass ich mal ein paar Stunden allein in der Bude habe, um mich wieder einzuleben, sozusagen. Und der Abend lief dann genauso familiär und entspannt weiter. Spielen, Abendbrot, Bücher lesen, Tatort. Letzteres natürlich ohne Knirps!

Anderthalb Wochen Heimat:

Freundeüberdosis, Familienüberdosis, Karnevalsüberdosis (muss ja alles wieder eine Weile halten). Rund-um-die-Uhr-Babysitter (kostenlos). Ausschlafen (trotzdem fast täglich Mittagsschlaf). Pfannkuchen (für alle Nichtossis: Berliner) mit Pflaumenmus. Meistens ausgeglichenes Kind (Brandenburger Luft?). Kein Stau (Brandenburger Land!).

Zu viel von allem (und trotzdem nie genug). ♥

Freitagsfüller

1. Die Kombination Heimat – Kind – Oma bedeutet für mich Freiheit – Freunde – Party.

2. Hier ist schlafenstechnisch seit anderthalb Wochen „Oma große Bett!“ angesagt, das Gitterbettchen ist nun wohl überflüssig.

3. Pizza mit Hähnchen, Tomaten und Feta ist der Shit!

4. Das Wetter ist gerade richtig schön winterlich kalt, aber überhaupt nicht ungemütlich.

5. Ich sag besser nicht, wie viele Dates/Sekt/Kippen ich diese Woche hatte.

6. Es laufen scheinbar Olympische Winterspiele – ist mir vollkommen Latte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gemütlichkeit mit Mutti, morgen habe ich geplant, nach anderthalb Wochen wieder zurück nach Stuttgart zu fahren und Sonntag möchte ich Vater und Sohn wieder glücklich vereint sehen!

Gefangen bei Barbara

11 von 12 und 1 von 13

Sehr verspätet kommen heute meine „12 von 12“, und das auch noch in abgewandelter Form. Ich habe es tatsächlich hingekriegt, nur 11 Fotos zu machen und mache nun einfach noch eines vom 13. Februar dazu. Mut zur Lücke. ;) Ich befinde mich nämlich gerade in meiner Heimat, mit meinem Kleinen, ohne den Papa. Karnevalsurlaub natürlich, wie immer. Da bin ich immer so durchterminiert und hab so viele Dates, dass ich zwar einen gefüllten 12. Februar hatte, aber einfach ständig vergaß, Fotos zu machen. Genug gequatscht, hier sind meine 11 Fotos vom Zwölften und das eine Foto vom Dreizehnten. ;)

Rosenmontagsfrühstück mit Kind und meiner Mutti, danach das obligatorische „Waiawo“ (=“Vorlesen“, keine Ahnung wie er drauf kommt).

Meine Mutti ist mit dem Kleinen spazieren und ich hab eine Freundin zu Besuch auf einen Kaffee.

Kind und Oma machen Mittagsschlaf, ich betreibe dekorative Kosmetik für den Nachmittag. ;)

Erwachtes Kind verlangt nach „Affa“.

Schnell ein paar Sachen fürs Kind und ein Geburtstagsgeschenk besorgen und dann in das nächste Städtchen fahren für ein Date mit einer lieben Bekannten.

Eisdiele im Winter, warum nicht?!

Weiter geht’s zum Geburtstag meiner Cousine. Und so klang der Abend aus.

Passend zum heutigen Aschermittwoch gibt’s noch ein letztes karnevalistisches Bild vom Kinderkarneval am gestrigen 13. Februar. :)

 

 

 

Mein Wochenende in Bildern

An diesem Wochenende war schon einiges los, da konnte man einige Fotos machen, und deshalb mach ich jetzt auch mal so einen Eintrag. Ich lese diese Art Blogeinträge auch bei Anderen total gerne. :)

Samstag

Ich bin früh morgens in die noch ganz ruhige Innenstadt gefahren und habe unterwegs eine perfekte Butterbrezel gefühstückt, während meine Männer zu Hause frühstückten und sich für den Tag fertig machten. Während ich beim Friseur war, waren auch die beiden beim Friseur – mein Mann empfand die Haare meines Kindes als zu strubbelig und hat das Ding halt einfach durchgezogen. Das Kind war (wider Erwarten, ehrlich gesagt) sehr tapfer und ich bin froh, dass ich das nicht mit ihm machen musste.

Ich bin dann noch 6 Stunden durch die Geschäfte gebummelt, hab für mich, aber hauptsächlich für’s Kind geshoppt, über das erste Frühlingserwachen gestaunt und mir ein richtig geiles Eis gegönnt, trotz eisiger Kälte draußen.

Sonntag

Meine Jungs verbringen den Vormittag im Zoo, wo sie eine kranke Kuh entdecken, fleißig „pusten“ damit es bald „wieder dut“ ist. Zu Hause wird die Situation detailgetreu nachgestellt. :D

Zum Mittagessen koche ich ein indisches Garam Masala Curry, das ich bei der lieben Mama will Schoko entdeckt habe. Nach dem Mittagsschlaf macht der Herr des Hauses perfekte Plinse zum Vesper.

Während unser Besuch da ist, die Kinder ausgiebig toben, die Erwachsenen ein paar Sekt/Bier trinken und wir alle gemeinsam noch ein ebenfalls heute Mittag gekochtes Chili con Carne zum Abendessen genießen, wird draußen die Welt in Puderzucker gehüllt. Sooo schön, ich freu mich!

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Freitagsfüller

1. In diesem Monat verbringe ich ein Drittel der Zeit in meiner geliebten Heimat.

2. Es gibt in allen Bereichen Idioten, man muss sich einfach dran gewöhnen.

3. Ich könnte im Strahl kotzen, wenn ich mir sogenannte „Influencer“ anschaue.

4. „Bitchelor“ ist mein Lieblingsname für den Bachelor.

5. Es hat lange gedauert, aber ich konnte irgendwann den neidischen Seitenblick auf Andere sein lassen, und das ist wirklich sehr befreiend.

6. Wenn ich nur das leisteste Gefühl habe, untergebuttert zu werden, werde ich ganz schnell ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Abhängen auf der Couch (immer wieder ein sehr attraktives Unterfangen), morgen habe ich geplant, nach dem Friseur und der Kosmetik ausgiebig bummeln zu gehen und Sonntag möchte ich langersehnten und krankheitsbedingt verschobenenen Besuch von unseren Freunden mit Kind empfangen!

Gefangen bei Barbara