Freitagsfüller

1. In diesem Monat verbringe ich ein Drittel der Zeit in meiner geliebten Heimat.

2. Es gibt in allen Bereichen Idioten, man muss sich einfach dran gewöhnen.

3. Ich könnte im Strahl kotzen, wenn ich mir sogenannte „Influencer“ anschaue.

4. „Bitchelor“ ist mein Lieblingsname für den Bachelor.

5. Es hat lange gedauert, aber ich konnte irgendwann den neidischen Seitenblick auf Andere sein lassen, und das ist wirklich sehr befreiend.

6. Wenn ich nur das leisteste Gefühl habe, untergebuttert zu werden, werde ich ganz schnell ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Abhängen auf der Couch (immer wieder ein sehr attraktives Unterfangen), morgen habe ich geplant, nach dem Friseur und der Kosmetik ausgiebig bummeln zu gehen und Sonntag möchte ich langersehnten und krankheitsbedingt verschobenenen Besuch von unseren Freunden mit Kind empfangen!

Gefangen bei Barbara

34 Gedanken zu „Freitagsfüller

  1. Sieh die „Influencer“ einfach als Spezialisten, die sich vermeindlich in „ihrem“ Gebiet gut auskennen. Die Follower haben schlicht zuwenig Know-how, Bock oder sind zu blöd, sich einfach selbst Dinge im Netz zu recherchieren und Sachlagen zu erfassen.

    Es ist soviel einfacher, einem Guru zu folgen als selbst nachzudenken.
    Insofern ist es eigentlich legitim.

  2. Tja, Influencer…. und die glauben noch, das wäre ein Beruf. Das ist eigentlich das Krasseste dran.

    Bettschella – da lese ich lediglich ein paar Rezensionen am Tag danach und wundere mich immer wieder…

  3. Bei Punkt 5 – ja – es befreit einen wirklich, wenn man es schafft, sich unabhängig vom Neid auf andere zu machen. Man gelangt an den Punkt, wenn man realisiert, daß es – egal wohin Du kommst, egal wie reich Du sein magst, egal, was Du alles besitzt – es immer jemanden geben wird, der noch mehr hat. Wenn man also sein Glück davon abhängig macht, wird man ein sehr langes unglückliches Leben haben.

    Ich will damit nicht sagen, daß ich keinerlei Wünsche habe oder keine „Begehrlichkeiten“ – aber das sind Dinge, die ICH will – nicht die andere haben und die ich deswegen will oder wo es mich unglücklich macht, weil die das haben und ich nicht…

    Selbstverständlich könnte ich mir sehr gut vorstellen, mehr Geld zu haben und wüßte damit was anzufangen – aber andererseits – ich komme mit meinem Geld auch aus und entbehre nichts.Ich hab gute Freunde, nen Job, den ich fast immer mag, ich wohne gut und kann gut essen. Ich lebe in einem friedlichen Land und bin gesund. Ich hab keinen Grund zu Neid.

    Und wenn man an dem Punkt ist, das nicht nur zu sagen, sondern wirklich zu wissen – dann lebt man viel glücklicher! Schön, daß Du auch schon da angekommen bist!

    • Der Weg dorthin war nicht leicht, ich hab da mal ganz anders getickt. Aber irgendwie ist es dann doch dazu gekommen, dass auch ich erkannt habe, dass es keinen Grund zum Neidischsein gibt, sondern dass Zufriedenheit der Schlüssel ist. Ich bin beim besten Willen nicht mit allem zufrieden, was mich angeht, aber mit sehr vielem schon.

  4. Nummer 6. kann ich voll und ganz bestätigen. Ab und zu drifte ich dabei auch in Sarkasmus ab. Die meistens haben aber gar nicht genügend Intelligenz um diesem zu verstehen. 😂

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