Projekt Selbstliebe

In den letzten Monaten haben mein Körper und meine Psyche eine Wandlung durchgemacht. Ich habe nunmehr 25kg abgenommen. Ich habe irgendwie gelernt, auf meinen Körper zu hören, esse „intuitiv“, und zwar alles worauf ich Lust habe. Bis ich angenehm satt bin. Allein das ist eine Wandlung, über die ich lang und breit philosophieren könnte, aber darum soll es hier gerade nicht gehen. Was mich nämlich schon eine Weile beschäftigt, ist, dass tiefsitzende Komplexe, Zweifel, ein negatives Selbstbild, das Sich-selbst-für-nicht-liebenswert-Halten auch nicht durch eine Norm-Kleidergröße, neue Klamotten und massenhaft Bestätigung von außen weggehen. Wenn man viele Probleme und Problemchen in seinem Leben immer auf das Gewicht geschoben hat, ob nun bewusst oder unbewusst, dann ist man ganz schön überrascht, wenn die Kilos weg, aber die Probleme noch da sind. Und dann denkt man nach.  Und schaut sich andere Leute im persönlichen Umfeld an, die entweder noch selbstzweifelnder sind oder eben genau das Gegenteil. Und merkt, dass Selbstliebe und Selbstzufriedenheit einfach der Schlüssel sind, für ganz ganz viele Bereiches des Lebens. Wenn man sich nicht selbst aufrichtig liebt und akzeptiert wie man als Mensch ist, wie kann man das denn von anderen erwarten? Wie kann man glücklich sein, wenn Unzufriedenheit einen begleitet?

Ich habe eine Freundin, die sagte mal, dass sie sich  absolut für liebenswert und toll hält und noch nie auf die Idee kam, das nicht zu tun. Und das hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Mit dieser Freundin sprach ich neulich auch drüber, dass ich nicht will, dass mein Kind wie ich wird, weil ich mich selbst ganz oft nicht leiden kann. Ich zählte ein paar negative Charaktereigenschaften auf, die sich  nicht ändern lassen, weil ich einfach ganz oft nicht aus meiner Haut kann. Diese Freundin sagte dann: „Ehm ja ok, aber was ist denn mit den vielen positiven Eigenschaften, die du hast? Ich würde eigentlich cool finden wenn dein Kind wird wie du, denn doofe Seiten haben wir doch alle!“ Ich glaube, bei mir ist wirklich ein Umdenken angesagt.

Denken, das ist sowieso ein Wort. Ich zerdenke alles mögliche auf sehr kleinkarierte Art und Weise, und das bringt mich manchmal echt an den Rand der Verzweiflung. Das geht mir richtig auf den Sack! Das Leben ist zu kurz und jeder negative Gedanke, jeder „Scheißtag“ ist einfach zu viel, echt!

Eine Erleuchtung hatte ich inzwischen aber schon: Mein Kind wird vielleicht weniger wie ich (und damit beziehe ich mich auf die negativen Seiten), wenn ich es irgendwie hinkriege, ihm beizubringen: Du bist gut genau so, wie du bist, mit all deinen Macken, innerlich wie auch äußerlich. Du musst dich nicht verändern, um Anerkennung und Liebe zu bekommen, du musst als erstes dich selbst als wertvollen Menschen anerkennen und dich vor allem lieben.

Wie und ob ich das hinkriege, weiß ich nicht, denn ich glaube, das ist eine ganz ganz schwere Aufgabe. Liebende Eltern wollen doch eigentlich immer nur das Beste für ihre Kinder, nur manchmal wählt man – weil man es selbst einfach nicht besser weiß oder wissen kann, oder weil man selbst eben auch nicht so leicht aus seiner Haut kann – den falschen Weg.

46 Gedanken zu „Projekt Selbstliebe

  1. Wie heisst es so schön?!
    Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot… 😉
    Sei nicht so streng mit Dir…
    Lass Dir Zeit…

    Und Glückwunsch zu den verlorenen Kilos und die ersten Schritte… 😊

  2. Danke, das ist lieb von dir. Zeit brauche ich sowieso, das merke ich ja sehr. Man erwischt sich ja auch immer wieder bei Rückschritten, obwohl man dachte, diese und jene Verhaltensweise hätte man überwunden.

    • Es erzeugt zumindest mehr Selbstvertrauen und auch Glücksgefühle, einfach weil einiges einfacher geworden ist (Kleidungsstil, Klamottenkauf, ja auch die Bewegung…). Ich habe aber tatsächlich nicht das Gefühl, dass ich dafür Respekt erhalten sollte, weil es fast wie von selbst ging. Das will nur immer keiner hören oder glauben. ;)

  3. Kein Licht ohne Schatten. Sicherlich möchtest du irgendwie anders sein, aber es braucht das negative als Ausgleich – Ying und Yang.

    Wahrscheinlich solltest du weniger Energie darauf verwenden, was du nicht bist – und was du ja, wie du sagst, auch nicht ändern kannst – und mehr Energie auf deine Stärken. Kein Mensch muss sich mit all seien Eigenschaften wohl fühlen… Ich bin eher ein positiver Menschen & es gibt trotzdem ganz viel, was ich an mir ändern würde (mehr Mut in vielen Dingen, ohne Herzklopfen telefonieren können, keine Scheu vorm Auto fahren haben, mehr Durchsetzungsvermögen ect.). Ich setze meine Kraft aber nicht dafür ein, alles zu ändern, was ich nicht kann oder was mir keinen Spaß macht. Schon alleine die Beschäftigung mit einem Bereich, in dem man schlecht ist, zieht einen doch runter, oder?

    Was die Kinder angeht, weiß man sowieso nicht, welcher Mensch da bei einem einziehen wird. Eine Kopie deiner selbst wird es ziemlich wahrscheinlich nicht werden.

    • Ich verwende in der tat viel weniger Energie als früher darauf, was ich nicht bin. Das auch schon vor der Gewichtsabnahme. Aber ganz ausschalten lässt es sich halt nicht, wa. Danke für deine Worte und schön dass du da bist, du bist ja die letzte Followerin die dazukam, und das mitten in der absoluten Schreibflaute. ;)

  4. Respekt für die 25kg ! Das erfordert eine Menge Disziplin.

    Zu deiner Selbsteinschätzung gratuliere ich dir ebenfalls. Du wirst aber auch sicher bald bemerken – oder hast es schon, dass es ebenso neben den Zweiflern auch eine Menge Menschen gibt, die sich absolut selbst überschätzen. Den Weg für sich selbst zu finden, in sich zu ruhen und durch die Zufriedenheit auch eine persönliche Souveränität zu finden, ist der Königsweg. Ich bin sicher, niemand wird damit geboren, es ist immer ein Finden dieser Strasse über viele Jahre und Erfahrungen, wobei der Weg des Zweiflers sicherlich der angenehmere ist.

    Dein Kind ist dein Kind. Es braucht Erziehung und Guidelines ohne Unterdrückung seiner selbst. Das ist nicht einfach, zu beiden Seiten, aber durchaus machbar.

    • Danke, aber ich habe so viel Respekt gar nicht verdient, wenn man ihn an Disziplin misst. Ich brauchte keine Disziplin, aber das will niemand hören. ;)

      Klar, Selbstüberschätzung ist ätzend und macht mich richtig aggressiv. Das ist aber auch ein Punkt, den ich an mir nicht mag, dieser Jähzorn manchmal. In mir ruhen zu können, das ist mein Ziel, das wünsche ich mir sehr.

      Seh ich genauso, was du zur Kindererziehung sagst.

  5. Hallo! Ich freue mich, wieder von dir zu lesen! Und Danke, dass du bei meinem Blog vorbeigeschaut hast. Leider kann ich dir dort nicht auf deinen Kommentar antworten (irgendwas geht technisch nicht), deshalb mache ich es hier. Also bitte nicht wundern :-) Erstmal finde ich es toll, dass du einen Wandel durchzogen hast, dazu gehört viel Mut! Und dass du dein Selbstbild ändern willst. Ich verstehe dich, denke auch viel zu negativ über mich selbst. Und kämpfe jeden Tag damit, das nicht mehr zu tun. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig motivieren? :-) Alles Liebe jedenfalls für dich und weiterhin viel Erfolg beim Projekt Selbstliebe!

    • Hallo du Liebe, soviel Mut war gar nicht im Spiel, irgendwie ist es einfach passiert. Viel mehr Mut erfordert es, sein negatives Selbstbild zu durchbrechen, und ja, wir können uns gern gegenseitig motivieren ;) Dir auch alles Liebe und auch dir viel Erfolg bei deinem täglichen kleinen Kampf mit dir selbst.

  6. Eine tolle Freundin hast du da! Respekt! So positive Menschen helfen einem auch ein Stückchen anders zu werden. Ein Stück weit aber auch loslassen, wie dein Kind werden oder nicht werden soll, denn damit gibst du ja schon die Richtung vor. Mehr einfach gucken, wie er wird. Dann hast du noch genug Gelegenheiten die Macken anzunehmen, die sich von alleine entwickeln ;)

    • Ich will den Kleinen so akzeptieren wie er ist, ich hab tatsächlich gar keine Vorstellung, wie er werden soll. Nur halt, dass er nicht meine negativen Seiten adaptieren soll. ;) Aber gut, wenn ich meine Schwachstellen akzeptieren lerne, hab ich diese Denkweise sicher auch nicht mehr.

      Macken hat er übrigens schon, etliche. :D

  7. 25 ist schon ne Hausnummer. Respekt geht raus.
    Und für mich ist Selbstliebe daily business. Ich finde mich selbst echt super und das schon immer. Ich hab ja in Bands gesungen, auch live und das geht anders gar nicht. Weil einen alle angucken.
    Versuch einfach mal morgens vor dem Spiegel möglichst blöd auszusehen. Mach ich jeden Morgen, lache dann und alles ist gut. Bis der Bus nicht kommt. Aber irgendwas ist ja immer.

  8. Herzlichen Glückwunsch zur Gewichtsabnahme. Das ist wirklich viel und es ist sicherlich auch toll im Bezug auf Beweglichkeit, Korpergefühl und und und… Magst du mir vielleicht mal das Buch empfehlen?
    Über den Rest habe ich lange nachgedacht, vor allem, weil mir das selbst auch so bekannt vorkommt. Meine Stärken nehme ich kaum wahr, aber meine Schwächen kommen mir total dominierend vor. Nachdem ich aufgrund meiner Panikattacken aber eine Therapie hinter mir habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Gedanken auch mit einer gewissen Fähigkeit zur Reflektion zu tun haben. Das ist ja eigentlich auch eine Stärke, sich selbst mal zu hinterfragen oder auch mal was korrigieren zu können. Es schlägt aber leicht ins Negative um, wenn man sich dann alles so zerdenkt und da nicht rauskommt. Es gibt Leute, die haben sowas einfach nicht. Die finden sich immer ok, die finden alles was sie machen ok… Das Krasseste was ich in diesem Zusammenhang machen musste war, die Panikattacken zu akzeptieren. Jetzt sehe ich sie als Indikator dafür, wenn irgendwas in meinem Leben aus dem Ruder läuft und mir zu viel wird. Negative Gedanken habe ich immer noch, aber ich versuche mich dann zurück zu lehnen und diese Gedanken zu beobachten, als würde ich gerade im Kino sitzen. Was ich damit sagen will – gerade das kann auch eine Stärke sein, wenn du es dir zunutze machst.

    • Hallo Kratzerle, das Buch heißt „Intuitiv abnehmen“, was eine total dämliche Titelübersetzung ist, denn auf englisch heißt es „Intuitive eating“ und propagiert durch alles Seiten durch, dass Diäten scheiße und immer zum Scheitern verurteilt sind. Da geht’s auch um Essstörungen, die in die Magerrichtung gehen und die man so auch bekämpfen kann. Und darum, wie man Kindern das intuitive Essen nicht abgewöhnt, die machen das nämlich von alleine. Ich fand es sehr interessant, auch wenn ich das Umsetzen erst ca. 5 Monate später hingekriegt habe, wahrscheinlich weil ich einfach bereit dafür war.

      Ich beneide die Leute, die sowas einfach nicht haben, die sich einfach ok (nicht selbstüberschätzend supergeil, sondern einfach ok) finden. Mein Mann ist so jemand.

      Dass Selbstreflexion eine Stärke sein kann, habe ich in der Tat auch schon so empfunden. Aber irgendwie endet es trotzdem immer in einem Strudel der Gedanken.

          • Ich finde es gut, sehr schlüssig auch alles, aber ich bin auch noch nicht richtig rein gekommen. Ich warte jetzt beim Essen auch immer erst mal ab, ob ich wirklich noch was brauche oder ob ich es gerade einfach nur will, weil es gerade gut schmeckt. Hast du deine Ernährung dadurch auch etwas umgestellt? Was bei mir ja immer ein Problem ist, dass sind Süßgetränke, sowas wie Spezi. Ist ja auch echt ungesund, aber davon schaffe ich es nicht loszukommen.

            • Ich hatte eigentlich eine ganz gute Ernährung, auch vorher. Ich trinke schon jahrelang eigentlich nur Wasser (und Wein ;)). Mit Süßgetränken kannst du mich wirklich jagen. Es ist aber in der Tat so, dass ich vorher halt auch blöd rumgefressen habe, dann auch meistens eben nicht Kohlrabi, sondern Käse, Süßes, Wurst und so. Ich fresse einfach nicht mehr rum, hab danach gar kein Bedürfnis mehr, und ich glaube, weil ich mir einfach nichts verbiete. Selbst wenn ich mir Käse abends aus dem Kühlschrankl hole, oder Süßes, dann reicht mir davon echt nur ein bisschen. Ich hab also nicht wirklich was umgestellt, was mir aber wirklich auffällt: Mein Geschmack hat sich verändert. Es gibt vieles, was mir schlicht zu süß ist, oder eben schneller zu süß ist. Und auch zu salzig. Ich habe mehr Bock auf Gemüse, frisch oder gegart, auch auf Pizza ess ich lieber Gemüse als Salami inzwischen. Das kam aber von alleine irgendwie. Ich versuche, genau drauf zu hören, worauf ich wirklich Bock habe. Wenn es dann doch mal Salami auf Pizza ist, genehmige ich mir auch das.

              • Ich hoffe, dass es bei mir auch so wird, ich esse nämlich sonst auch selten was Süßes oder sowas wie Chips. Aber mental hat sich schon bisschen was geändert – letzte Woche bin ich mit meiner Mama Kaffee trinken gegangen und irgendwie war es mir gar nicht nach Kuchen und dann hab ich auch keinen gegessen, vor ein paar Wochen hätte ich das sicherlich trotzdem gemacht. Und ich versuche besser drauf zu hören, was mir echt gut tut und das ist dann eben nicht unbedingt die Leberkässemmel, die man sich aus Zeitgründen mal mitnimmt. Sowas widersteht mir jetzt schon regelrecht.

                • Genau, auf Kuchen verzichten weil einfach keinen Bock, hatte ich auch erstmalig im Rahmen dieser Gewichtsabnahme, ganz am Anfang schon. Ist ein gutes Zeichen, denke ich! :) Ich hab tatsächlich auch selten Bock auf Fleischkäsbrödle. Aber wenn ich richtig Lust drauf hab, ess ich es auch. Meistens schaffe ich es gar nicht ganz und wenn iche s dann auch nicht aufesse, fühle ich mich auch nicht irgendwie übersättigt oder schlecht.

                  • Ach gut, vielleicht bin ich dann doch schon auf dem richtigen Weg. Ein anderes Beispiel ist Nudeln mit Gorgonzolasoße. Ich mag das nicht sehr, mein Mann und die Kids aber schon. Vorher hab ich dann halt trotzdem immer was mit gegessen und jetzt ess ich halt stattdessen lieber ein Käsebrot. Also ich versuch einfach mehr auf mich zu hören. Ich glaube, ich habe auch schon etwas abgenommen, aber genau weiß ich es nicht, unsere Waage geht seit nem Jahr nicht mehr.

                    • Bist du, eindeutig. Ich hätte die Nudeln mit weniger Soße gegessen oder mit Tomaten oder so. Oder eben Käsebrot, warum nicht. Ich hab mich übrigens erstmalig gewogen, als ich schon 13kg abgenommen hatte. Ich wusste überhaupt nicht, was mich erwartet, konnte es nicht einschätzen. Hab das auch nur gemacht, weil die Nuegier siegte, und ich hatte moralische Unterstützung einer Freundin. Ich war sehr positiv überrascht. :) Und es tat gut, sich vorher nicht zu wiegen und danach auch erstmal wieder nicht mehr. Die Waage fickt meinen Kopf, ich will das nicht. Das wirkt kontraproduktiv.

  9. Erst einmal Glückwunsch zu den verlorenen Kilos!

    Und dann: Du hast da eine tolle Freudin, die absolut Recht hat! Ich glaube, wichtig ist erst einmal, dass wir im ganzen Alltagsstress uns nicht allzu sehr von uns selbst entfernen – dann funktioniert es auch wieder mit der Selbstliebe.

  10. Wow, das ist ein Beitrag, über den sich wohl viele Menschen immer wieder Gedanken machen. Und ich glaube, dass die meisten ebenso Zweifel über sich selbst haben. Das ist sooo schade. Sich selbst zu mögen und zu akzeptieren (auch mit Fehlern und Makeln) ist eigentlich die Anleitung zum Glücklich sein :)

  11. Ich hab ein paar Tage gebraucht, um über deinen Eintrag nachzudenken. Besonders, dass die Zufriedenheit mit dem Gewicht keine Probleme löst. Klar, man mag seine Speckfalten nicht, aber wenn die weg sind, findet man vermutlich was anderes. Ich mag viele Äußerlichkeiten an mir nicht, und ich muss mich gerade ernsthaft fragen, ob ich mich mehr mögen würde, wenn die alle perfekt wären. Ich bilde mir ein, dass ich mich dann mögen würde… aber du widerlegst das ja gerade… Die Probleme sind dann nicht weg.
    Also… was tust du, um dich zu lieben? Mir fällt allein das Wort schon schwer. Ich müsste erstmal versuchen mich zu mögen, bevor ich mich lieben kann :-/

    Aber herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Schritt! Es ist toll, dass du so viel abgenommen hast! Und die Art wie du abgenommen hast, bestätigt mich in meiner Denke: Wenn man ausgewogen und in Maßen isst, muss man keine Diät machen. Der Körper pendelt sich dann ein. Ich hab die Erfahrung auch schon gemacht, dass ich mal 2 Kilo abgenommen hatte, einfach nur, indem ich aufgehört hatte zu essen, wenn ich satt war. Das fällt mir nur im Moment ziemlich schwer. Ich könnt grad einfach alles fressen ;)

    Ich wünsche uns jedenfalls viel Erfolg für unseren Weg zur Selbstliebe :)

    • Ich weiß selber nicht, was genau ich tun muss, um mich zu lieben. Vielleicht reicht es, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen in bestimmten Situationen, dass man gut so ist, wie man ist. Dann, wenn man wieder irgendwas zerdenkt und zweifelt, sich einfach zwingen, damit aufzuhören. Keine Ahnung. Ich glaube fast, man muss schon gewisse Strategien entwickeln, um die Dinge anzunehmen, wie sie sind. Mit einem selbst, mit anderen, alles was man eben nicht so richtig annehmen kann und was einen deshalb belastet. Wenn ich es nicht alleine hinkriege, suche ich mir, ehrlich gesagt jemanden der das studiert hat. ;)

      Ich bin überzeugt, dass sieder Abnehmweg der einzig richtige für mich ist. Das bedeutet auch, dass ich immer kurvig bleiben werde, also nicht idealgewichtig per Definition, aber das ist sowas von okay für mich. Ich bin 36, ich werde weder meine Gedanken noch meinen Körper quälen. Ich will genießen, und das macht nun eben auch wieder mehr Spaß, weil ich mich und meinen Körper so „eingependelt“ empfinde. Idealgewicht hin oder her, für mich ist es so gut wie es ist, nicht mehr irgendwie so problembehaftet, und ich hab den Blick frei für andere Baustellen.

      Das wünsche ich uns auch, du Liebe.

  12. Ich habe festgestellt: Es ist eigentlich ganz einfach mit Kindern: Man muss sie lieben, wie sie sind. Und wenn dein Kind so wird wie du, musst du es besonders lieben. Denn du brauchst ja auch Liebe oder? Und du wirst dein Kind dann ganz besonders gut verstehen können, was für es sehr tröstlich sein kann. 🌈

  13. Die persönliche Entwicklung ist sehr komplex; sie sorgt mitunter immer wieder für erkenntnistechnisches Neuland. Bei dir; bei mir. Man geht seinen Weg; wo auch immer dieser am Ende hinführt :)

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