Tschüss, Januar!

Also, der Januar kann weg. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich ihn nicht sonderlich mag. Aufgewertet wird er natürlich durch den Geburtstag meines Kindes am Anfang, aber danach falle ich in ein kleines Januar-Löchlein. Da lass ich mich dann viel mehr vom Wetter runterziehen und kriege viel mehr trübe Gedanken und meine Laune ist auch nicht die Beste. Zum Glück hatte ich das letzte Freundinnenwochenende, worauf ich mich freuen konnte. Das war taktisch sehr klug, es in den Januar zu legen und ihn so wieder ein Stück aufzuwerten. Rundherum passierten die typischen Januarsachen: Kackwetter, Magen-Darm (wir alle 3) und jetzt gerade sind die Großen zwar gesund, aber das Kind schon wieder krank mit abartigem Husten, Schnupfen und Fieber. Meine Mutti ist zur Unterstützung da, zum Glück. Ich freue mich auf Februar, in der Hoffnung, dass er mich nicht enttäuscht, sondern vielleicht sogar schon ein paar Frühlingsgefühle zulässt. Ich erinnere mich, dass wir Ende Februar auch schonmal über 20 Grad hatten. Aber letztes Jahr hatten wir bis Ende März Minusgrade – Gott bewahre!

Naja, ein paar freundlichere Tage gab es ja trotzdem, und er gehört eben auch dazu, der Januar. Durch ihn verdienen wir uns den Frühling richtig, würde ich sagen. :)

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Freundinnenzeit

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von meiner geliebten bekloppten Freundin. Die, mit der ich auch auf Malle war. Wir vermissen uns immer schmerzlich und solchen Vorhaben fiebern wir sehr entgegen. Auch, weil wir dann mal kurz aus unserem Muttileben aussteigen können – wir hatten diesmal sturmfreie Bude, weil mein Mann und der Kleine zusammen mit einem anderen Papa und seinem Sohn beim Schlittenfahren im Allgäu waren. Das ganze Wochenende! :D

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Unser Freundinnenwochenende hingegen bestand hauptsächlich aus Essen, Sekt und Gin Tonic. Natürlich nicht ohne viiiieeel Quatschen und einem ordentlichen Partyabend, wie ich ihn mag (also, ausschweifend). Das war so schön! Da hat man dann wieder richtig Kraft getankt für den Alltag – das ist unser Trick  17! :)

Silvesternachholung

Wir hatten einen tollen Silvesterabend in Berlin, aber eigentlich hatten wir ja was ganz anderes geplant. Eigentlich wollten wir uns zu dritt einen gemütlichen Abend in Stuttgart machen, mit Raclette, Fernsehen und Familienkuscheln. Die Entscheidung fiel auf Berlin, weil wir uns dachten, so einen gemütlichen Abend kann man auch an einem anderen Tag in diesem ollen, kalten Januar machen. Und so taten wir dies letzten Samstag. Wir tischten unser geliebtes Raclette auf (muss halt auch 1x im Jahr sein) mit allerhand Kram zum Pfännchenfüllen. Für unser Kind war dies das erste Mal, ich war schon sehr gespannt, ob er überhaupt was essen will. Wollte er. Er mag eigentlich keinen Käse, aber gerieben scheinbar schon, und zwar in Unmengen für seine Verhältnisse. Das Befüllen seiner Pfännchen machte ihm total Spaß und er bekam gar nicht genug davon. Dies hier ist sein allererstes:

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Nach dem großen Fressen badeten der Kleine und ich zusammen, was für ihn auch ein Highlight ist. Wir hatten ihm natürlich im Vorfeld von unseren Plänen erzählt und er freute sich total auf diesen Abend – vor allem da ja auch noch gemeinsames Filmgucken („Ab durch die Hecke“ wählten wir aus) auf der Agenda stand. Im Schlafanzug lümmelten wir Drei dann auf der Couch, kuschelten, guckten Film und ich glaube, er konnte sein Glück kaum fassen, als er dann noch einen Kinderriegel naschen durfte. Nach dem Baden! Auf der Couch! Beim Fernsehgucken! Er lachte jedenfalls ziemlich irre, total süß. :D

Wie das immer so ist, ist so ein schöner Abend halt auch mal vorbei. Um 22:15 Uhr war der Kleine dann auch wirklich reif für die Falle. Leider war er so erschüttert über das Ende des Abends, dass er bitterlich weinte und nicht mehr richtig aufhören konnte. Ich hab dann auch am Bett mitgeheult, was ihn natürlich noch mehr irritiert hat, aber sowas muss scheinbar auch mal sein, Tränen reinigen die Seele. Ich konnte es ja verstehen – ich könnte auch heulen wenn etwas Schönes vorbei ist, aber weil ich erwachsen bin, hab ich mich (meistens) ganz gut im Griff. ;)

Freitagsfüller

Freitags-Füller Grafik

  1. Es wird Zeit, eeendlich mal wieder beim Freitagsfüller mitzumachen!

2. Lächle täglich, und vergiss nicht wie wichtig Zufriedenheit ist.

3. Gestern Abend bin ich auf der Couch eingeschlafen, weil ich zu faul war, ins Bett zu gehen.

4. 30kg, im Ernst?!

5. Als Kind musste ich definitiv mehr „funktionieren“ als mein Kind heute.

6. Ich habe jetzt erst Spotify für mich entdeckt und freue mich wie verrückt über die ganze Sache.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das gemeinsame Bad mit dem Kleinen und den Chillmodus wenn er im Bett ist, morgen habe ich geplant, der Januar-Verstimmung einen heftigen Partyabend entgegenzusetzen und Sonntag möchte ich nicht ganz so doll verkatert sein (mal schauen… ;)).

2019

Es ist fast Mitte Januar, die Zeit rast. Auch wenn mir das Angst macht, bin ich, zumindest was den Januar angeht, froh. Froh, wenn der Monat rum ist. Bis zum Geburtstag meines Kindes ist der Januar okay für mich – die Weihnachtsdeko machen wir bis zum 6. weg, dann feiern wir seinen Ehrentag und dann… Dunkelheit, Tristesse, Nachdenklichkeit. Ich weiß nicht. Mir liegt dieser Monat nicht. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht das Beste draus machen würde. Ich habe natürlich auch für diesen Monat ein paar Sachen geplant, auf die ich mich freue. Und ich werde die ruhige Zeit gemütlich und familiär gestalten. Und die irgendwie wenig euphorische, nachdenkliche Stimmung überstehen bis die Sonne wieder rauskommt. Der Februar ist meistens schon eher meins, weil da die Karnevalszeit meine Stimmung hebt – dieses Jahr ist das allerdings auch erst im März der Fall. Mal schauen, ob ich den Februar trotzdem besser leiden kann als den Januar. ;)

Zum Jahr 2018 könnte ich so viel sagen, aber ich bin lustlos. Also fasse ich kurz zusammen, wie es sich gestaltete: Sehr aktiv, sonnig, körperlich verändernd, seelisch verändernd, zufrieden und unzufrieden zugleich, glücklich und unglücklich zugleich, selbstreflexiv, selbsterkenntnisreich, familiär, freundschaftlich, partylastig, zweifelnd, hobbylos.

Hobbylos deshalb, weil ich in diesem Jahr so wenig gebloggt habe wie nie in den letzten 13 Jahren (ja, so lange blogge ich schon). Ich hab auch so wenig gelesen wie nie:

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Das 2. Buch liegt seit Februar nahezu unangerührt hier, ich hab vielleicht 10 Seiten darin gelesen. Ich war sogar der Meinung, ich hätte gar kein Buch gelesen, hatte wohl das erste völlig verdrängt.

Nun, so ist es. Vorsätze für 2019 habe ich folgende: Öfter in der Wanne baden, nicht ganz aufhören zu bloggen und öfter lesen. ;) Wenn das nicht klappt, ist es auch kein Drama, gell?

3 Großereignisse

Hallo, frohes Neues noch! ;)

Nach meinem Geburtstag Anfang Dezember rast die Zeit immer so. Von mir aus könnte die Vorweihnachtszeit viel länger dauern, sie ist so schön leuchtend und gemütlich. Stattdessen rast die Zeit einfach und plötzlich steht es vor der Tür:

Weihnachten

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Wir wechseln uns jährlich ab und in diesem Jahr war wieder Weihnachten und „zwischen den Jahren“ in meiner Heimat bei Mutti dran. Es war eine wirklich sehr schöne Zeit, die wir in Familie hatten, und ich denke wir haben sie alle sehr genossen. Freundedates habe ich stark beschränkt im Vergleich zu meinen sonstigen Heimataufenthalten, aber die die ich hatte, waren wunderbar. Einen Tag und eine Nacht verbrachte ich sogar in Hamburg bei meiner geliebten Freundin – das war kein Katzensprung (über 400km), aber es definitiv wert. Und so schnell die letzten Tage des Jahres kamen, so schnell waren sie auch wieder vorbei. Nun galt es, nochmal richtig zu feiern:

Silvester

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Wir fuhren die anderthalb Stunden hoch nach Berlin zu meiner Cousine, die auch die Patentante von meinem Sohn ist. Mit unseren Männern und Kindern hatten wir einen schönen Silvesterabend. Weil das Einschlafen meines Kindes bei dem Krach etwas schwerer war, aßen wir unser leckeres Menü erst sehr spät. Dafür waren wir dann aber mit irritierenderweise tief und fest durchschlafenden Kindern gesegnet und konnten das Geballere auf der Dachterrasse bestaunen sowie bis morgens um 3 trinken und Spaß haben. ;) Nun war das neue Jahr gekommen und startete nach unserer Rückreise nach Stuttgart aktiv. Denn der 7. Januar sollte gut vorbereitet und vor allem richtig schön sein:

Happy Birthday mein Liebstes!

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Jap, 3 Jahre schon! Wir sparten uns dieses Mal noch den Kindergeburtstag (davor graut mir schon, ehrlich). Es war ein Montag, meine Mutti war natürlich angereist, eine meiner Cousinen auch sogar aus Düsseldorf (sie hat diese traumhafte Torte verzapft). Nach dem Schenken und Frühstücken ging der Kleine in die Kita und verbrachte dort einen schönen Tag mit Krone aufm Kopp und Muffins im Bauch. Als wir ihn abholten, kamen noch die Nachbarin und die „alten“ Tanten zum Kaffee und Abendessen. Ich kann ja nicht backen, aber kochen kann ich, deshalb gab es ein sehr leckeres Chilli con Carne. Das Kind war ganztags glücklich, denke ich, und ich damit natürlich auch!