Tschüss, Januar!

Also, der Januar kann weg. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich ihn nicht sonderlich mag. Aufgewertet wird er natürlich durch den Geburtstag meines Kindes am Anfang, aber danach falle ich in ein kleines Januar-Löchlein. Da lass ich mich dann viel mehr vom Wetter runterziehen und kriege viel mehr trübe Gedanken und meine Laune ist auch nicht die Beste. Zum Glück hatte ich das letzte Freundinnenwochenende, worauf ich mich freuen konnte. Das war taktisch sehr klug, es in den Januar zu legen und ihn so wieder ein Stück aufzuwerten. Rundherum passierten die typischen Januarsachen: Kackwetter, Magen-Darm (wir alle 3) und jetzt gerade sind die Großen zwar gesund, aber das Kind schon wieder krank mit abartigem Husten, Schnupfen und Fieber. Meine Mutti ist zur Unterstützung da, zum Glück. Ich freue mich auf Februar, in der Hoffnung, dass er mich nicht enttäuscht, sondern vielleicht sogar schon ein paar Frühlingsgefühle zulässt. Ich erinnere mich, dass wir Ende Februar auch schonmal über 20 Grad hatten. Aber letztes Jahr hatten wir bis Ende März Minusgrade – Gott bewahre!

Naja, ein paar freundlichere Tage gab es ja trotzdem, und er gehört eben auch dazu, der Januar. Durch ihn verdienen wir uns den Frühling richtig, würde ich sagen. :)

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9 Gedanken zu „Tschüss, Januar!

  1. Mach bitte den Januar nicht so zur Sau. Ohne ihn gäbe keinen Februar. Das ist der Monat den die Natur braucht um sich regenieren und zur Ruhe kommt. Zugegeben … der Mai ist unter den Monaten wohl der Schönste. Denn alles Neue macht der Mai. ;)

  2. ganz bewusst dinge in den jänner zu setzen, auf die man sich freuen kann, ist eine sehr weise entscheidung :) ich war da heuer schleißig, was aber daran lag, dass er durch meinen jobwechsel nicht ganz soviel horror mit sich brachte wie die letzten jahre. trotzdem ist er auf jeden fall recht spurlos und ohne sonderlich erinnernswerte momente vorübergegangen und allein das ist schon schade.
    die ersten frühlingsgefühle sind bei mir die letzten beiden tage aufgekommen, da wir tatsächlich zwei sonnige tage hatten, an denen man den in der zukunft liegenden frühling schon ein klein wenig erahnen konnte…

    • Ich glaub, man sollte sich in regelmäßigen (kurzen!) Abständen auf Dinge freuen können. Das liegt aber an einem selber, ob man Lust hast, aktiv zu planen, Freunde und Familie regelmäßig zu aktivieren und motivieren und halt auch das ganze Jahr schon voller Termine zu haben. ;) Manchmal überfordert mich das, aber die meiste Zeit bin ich froh dass es so ist.

  3. Bin auch froh, dass der Januar rum ist. Hilft zwar nix, sich über das Wetter zu beschweren, aber es ist einfach nicht mein Monat. Früher hab ich mich da immer durch viele Bücher gelesen, aber seit ich Mama bin, klappt das auch nimmer so. Egal, jetzt ist der Januar ja auch schon rum. Immerhin ist jetzt das Ende in Sicht.

    • Bücher… Ich hab jetzt erstmal im Februar 2019 ein Buch beendet, dass ich im Februar 2018 (!) angefangen hatte. Sowas ist mir auch noch nie passiert. Liegt aber nicht nur am Mamasein, sondern auch an allem anderen, was bei mir ständig anliegt. Nun zwinge ich mich, hab mir extra mehrere Bücher für teures Geld gekauft und mich sogar zur Lesung von Bela B angemeldet – das Buch will ich bis dahin gelesen haben. ;)

    • Die meisten engen Freunde sind in der Heimat oder in Deutschland verstreut. Ich habe hier aber auch Bekannte und Freundinnen, mit denen ich regelmäßig was mache. Ich kann mich nicht beklagen. MTM it Stuttgarter, den musste man hier nicht integrieren. ;) Und wie ist das bei euch?

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