Freitagsfüller

  1. Der Geruch von Glühwein ist momentan (noch) sehr attraktiv für mich, den ersten dieser Saison gab es aber noch nicht.

2. Ich denke schon drüber nach, meine Arbeitsstunden aufzustocken, aber bitte erst im nächsten Jahr.

3. Nein, wir werden nicht in meine Heimat fahren über Weihnachten, was mich ein wenig traurig stimmt.

4. Mein Sohn ist reichlich antrengend gerade, aber auch sehr kuschelig und süß und vor allem gesund, dafür bin ich dankbar.

5. Gestern hat er das erste Mal beim Vorlesen wirklich zugehört und es auch bei jeder neuen Seite mit Text verlangt.

6. Ich empfinde die allermeisten „Influencer“ und allein auch schon diese Bezeichnung und ehrlich gesagt auch deren Bewunderer als absolut lächerlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein heißes Bad bei diesen eisigen Temperaturen, morgen habe ich geplant, mir einen schönen Tag mit meinem Mann zu machen und Sonntag möchte ich schon einmal anfangen mit den Fotogeschenken.

Gefangen bei Barbara, die einen tollen Eintrag zu alten und neuen Zeiten in der Blogosphäre geschrieben hat.

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12 von 12 im November

Der vorletzte Zwölfte in diesem Jahr, nicht zu fassen! Meine zwölf Fotos von heute folgen gleich, aber vorher will ich nicht unerwähnt lassen, dass ihr die anderen Mitmacher bei diesem Blogprojekt wie immer bei Caro findet.

Wetter kacke? Regenjacke! Sonst fehlen ja die frischen Brötchen beim Sonntagsfrühstück.

Ich kan froh sein, dass ich noch aufessen durfte, denn diese „Lesezeit“ wird rigoros eingefordert. :)

Ich darf mich für einen Kaffee ins Arbeitszimmer verziehen und ein bisschen in der Blogosphäre surfen, während mein Mann das Kind bespaßt.

Heute wurde der Frost geplündert, es musste also nur aufgetaut und bisschen gerührt werden. Unterdessen spielt das Kind lieber mit Brettchen als mit seinem Spielzeug. ;)

Mittagsschlaf zu zweit im großen Bett, geht gerade nicht anders (und ist ja auch schön).

Das Vesper ist nicht so ansehnlich. Dem Kind schmeckt’s aber und es sorgt für Abwechslung (Apfelmark, Kiwi, Mandelmus, Haferflocken).

Es liegt noch ein Familientreffen an, zu dem wir mit einem Lockenköpfchen gehen und von dem wir mit einem frisch frisierten Kindchen nach Hause kommen.

Das Schlafgemach des Kleinen ist bezugsbereit.

Die Jungs machen das Einschlafding unter sich aus, ich mach lieber meine Haarspange rein und gehe duschen. Schließlich will ich pünktlich zu „The Voice“ auf der Couch sitzen! ;)

 

Im Übrigen…

…begann heute um 11 Uhr 11 die fünfte Jahreszeit und ich sitze bisschen traurig hier rum im karnevalistischen Brachland.

…war meine Mutti jetzt anderthalb Wochen bei uns und hat sich rührend um unser Kind und unsere Bude gekümmert.

…waren MTM und ich mal wieder zu zweit aus und haben Paella und Flamenco beim Spanier genossen.

…hat mein Kind von einem Tag auf den anderen sein Verhalten geändert und zeigt starke Verlustängste.

…fällt es mir unglaublich schwer, das hinzunehmen und diverse, monatelang problemlose Abläufe anzupassen.

…tut es mir auch leid, dass meine Mutti deshalb die letzten Tage ihres Besuches wieder allein, ohne ihren Enkel, schlafen musste.

…mache ich mir zu viele Gedanken, die letztlich auch nichts bringen, sagt mein Mann.

…habe ich eine Sucht nach Ofenkäse entwickelt.

…hat es sich eingebürgert, dass ich jeden Sonntag in aller Herrgottsfrühe in Jogginghose und ungeschminkt zum Bäcker laufe und wir dann ein schönes Sonntagsführstück mit Ei und allem Zipp und Zapp zelebrieren.

…gibt’s an allen anderen Wochentagen Haferflocken mit Milch oder Joghurt.

…kann ich einen schnellen Gang zum Bäcker von meinem Mann nicht verlangen, bevor er sich geduscht und gestriegelt hat, der feine Pinkel. :D

…habe ich alle Weihnachts- und Dezembergeburtstagsgeschenke zusammen, abgesehen von ein paar Fotogeschenken!

 

Zoo-Overload

Wir haben ja beide eine Jahreskarte für die Stuttgarter Wilhelma, mein Mann und ich. Er bekam das von mir zu Weihnachten und seine Karte hat er gemeinsam mit dem Kleinen schon so oft benutzt, die hat sich mehr als gelohnt. Er ist ja auch ein totaler Fan von Zoos, da kommt das Kind im Manne total raus bei ihm. Er hat auch seine helle Freude daran, seinem Sohn die ganzen Tiere und Attraktionen zu zeigen (immer und immer wieder ;D). Ich hatte für mich eine Partnerkarte gekauft, die ist etwas günstiger. Bis vorgestern war ich erst zwei Mal in diesem Jahr im Zoo, und die Dauerkarte lohnt sich erst ab dem dritten Besuch. Also nahm ich mir vor, am Montag, den 30.10. diesen Brückentag mit meinem Kind in der Wilhelma zu verbringen, während mein Mann auf Arbeit war. Nach sieben (!) Stunden Mutter-Sohn-Zoobesuch und dem Halloween-Abend im Zoo am Folgetag bin ich jetzt erst mal geheilt, das könnt ihr mir glauben! Meine Jahreskarte wurde nun vier Mal benutzt und somit habe ich 24 Euro Eintritt gespart, ich bin durch damit! ;)

Blog

Unser gemeinsamer Ausflugstag begann mit einem astreinen Wutanfall am Morgen, bei dem ich selber fast einen Anfall gekriegt hätte. Diese Wutanfälle kommen und gehen, ich kann und will meinem Kind eben auch nicht alles recht machen, also müssen wir da beide irgendwie durch. Meine Stimmung war getrübt, aber der Rucksack war schon gepackt und es gab nun auch kein Zurück mehr. Der Vormittag verlief dann auch etwas schleppend; der Kleine war müde (Zeitumstellung: Kind ist zu früh wach, geht aber abends zur normalen Zeit ins Bett – die Stunde Schlaf holt er nun immer mittags nach) und sicherlich auch kaputt vom Wüten, wollte auf den Spielplätzen nicht spielen und zeigte auch nicht die größte Begeisterung für das ganze Viechzeug. Er schlappte einfach nur mit mir mit oder saß im Wagen und guckte. Nun, ich habe wieder einmal gelernt, dass ein Kind nicht dazu gemacht ist, erwachsene Erwartungen zu erfüllen.
Als es eeendlich um 11 war, machten wir es uns im Nashornhaus gemütlich und packten unser Proviant zum Mittagessen aus. Ich erinnere mich an einen meiner Blogeinträge, als ich noch Studentin und sehr weit von einem Kinderwunsch entfernt war. Da hab ich mich gefragt, wieso Eltern bei einem Zoobesuch haufenweise Tupperzeugs mitschleppen und sich dann ins stinkende Giraffenhaus setzen um zu picknicken. Ich verstand nicht, wieso sie für den einen Ausflug nicht vor Ort was zum Essen kaufen können. Nun, ich finde das Giraffenhaus geruchstechnisch immer noch ekelhaft (deshalb waren wir ja im Nashornhaus ;D), aber ein Picknick mit liebevoll gepackten Tupperdöschen ziehe ich dem Kantinen-/Imbissbudenfraß nun auch vor. Außerdem haben wir an dem Tag außer fürs Parken keinen Cent ausgegeben, was ich erfreulich finde. Mein Sohn taute endlich auf, aß ganz brav und beobachtete fasziniert das große Nashorn. Es wurde dann Zeit für den Mittagsschlaf, ich packte das Kind ganz warm ein und legte ihn in den Buggy, wo er innerhalb weniger Minuten einschlief und erst nach über zwei Stunden wieder aufwachte. Mittlerweile war ich total durchgefroren, ich hatte die Zeit zunächst chillend und dann spazierend verbracht. Nun konnten wir endlich weitermachen, und nach dem Vesper auf einer Bank im Freien ging’s zum Schaubauernhof. Es ist wie es ist: Giraffen, Elefanten, Löwen…die können alle einpacken gegen das gute alte Hausschwein, die Kuh, den Esel, die Ziegen und die Hühner. Das Kind war begeistert!
Gegen 16 Uhr hatten wir dann jeden Winkel der Wilhelma abgelaufen, auf diversen Spielplätzen gespielt, sämtliche Eisschilder ausgiebig begutachtet. Den Abschluss machten die Pinguine, aber der Kleine fand zunächst erst einmal vor allem das Wasser bemerkenswert, wie bei JEDEM anderen Gehege auch. „Guck mal, ein Affe!“ – „Wasser!“ – „Ooooh die Elefanten!“ – „Wasser!“ – „Boah, guck hier, das ist aber ein riesiger Fisch!“ – „Wasser!“ Nee, ich hab jetzt nicht die Augen gerollt, da habt ihr euch verguckt… ;)

Was tun mit diesem Halloween?

Ich bin kein Fan von Halloween, geb ich zu, denn ich finde nicht dass wir hier wirklich einen Bezug dazu haben, in Deutschland. Das ist einfach so in Mode gekommen, immer mehr, wie Dirndl zum Stuttgarter Volksfest. Da bin ich einfach dagegen. Ich war mal in Dublin an einem 31.10., und in Irland hat das Ganze seinen Ursprung. Dort hab auch ich mich mitreißen lassen! Hier zu Hause hab ich für gewöhnlich weder Süßkram für klingelnde Kinder, noch mach ich denen die Tür auf. Halloweenpartys inklusive Verkleidung mach ich nicht mit (ein Mal schon, da war es aber eine Geburtstagsparty mit Motto) und gruselige Deko gibt’s hier schon gar nicht. Nun ist es aber so, dass seit fast 2 Jahren ein neuer Mitbewohner bei uns ist. Letztes Jahr war MTE noch ein Baby, da war meine größte Sorge, dass er vom Klingeln der Kinder wach wird. Dieses Jahr schnallt er schon viel mehr und ich befürchte, irgendwann komme ich auch um Kürbisfratzen, Deko, Verkleidungen und Klingeln nicht herum. Was alle Kinder erfreut, werde ich ihm nicht verwehren. In diesem Jahr konnten wir das ganze noch auf einen Eventbesuch beschränken. Wir waren nicht verkleidet, aber viele andere Kinder und Erwachsene, die gestern am späten Nachmittag den Stuttgarter Zoo namens „Wilhelma“ besuchten, der schön gruselig hergerichtet war und allerhand zu entdecken bot.

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Mein Kind kam aus dem Stauen nicht mehr heraus, aber er fürchtete sich auch ziemlich vor der ein oder anderen Fratze. Zum Glück vertraut er auf uns als gute Beschützer. :) Da er fast 3 Stunden Mittagsschlaf gemacht hatte, konnte er an diesem Abend ruhig später ins Bett und wir konnten uns Zeit lassen. Ein paar Tiere konnte man noch angucken, viele waren aber natürlich nicht mehr draußen. Es war sowieso viel zu dunkel und ganz halloweenlike spärlich beleuchtet, wir hatten schon Mühe, uns immer im Auge zu behalten. ;)

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Nach einem ausgiebigen Spaziergang guckten wir uns noch kurz einen Teil der Feuershow an, die die vielen vielen Besucher anlockte. Viel sehen konnte man nicht, und MTE war jetzt auch nicht so gefesselt davon. Also bekam er im Wilhelma-Restaurant Spätzle mit Soße zum Abendessen, spielte dann noch eine halbe Stunde in der Spielecke mit einigen anderen Kindern und willigte dann erfreulicherweise ein, den Heimweg anzutreten. ;)

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Zuhause hatte ich dann wie im Vorjahr die Sorge, dass ständig geklingelt wird und das Kind nicht pennen kann. Diese Sorgen sind meist unbegründet, weil er einen tiefen Schlaf hat. Trotzdem bestellten wir die Pizza für unseren gemütlichen Abend schon auf der Heimfahrt, damit wir sie noch vorm Schlafenlegen in Empfang nehmen konnten. Fälschlicherweise hielten wir das erste Klingeln für den Pizzaboten und plötzlich standen zwei Kinder vor uns. Unverkleidet und mit Alditüten in der Hand. Da tat es mir dann auch nicht leid, dass wir nichts Süßes im Haus hatten. Das zweite Klingeln war dann das Futter und das dritte ignorierten wir. Und der schlafende MTE auch. :)

Worte Worte Worte

Ich schreib eigentlich jeden Furz mit Datum auf, den der Kleine macht, aber was das Geplapper angeht, komme ich inzwischen gar nicht mehr hinterher. Seit ein paar Tagen sprudeln die Worte nur so aus dem Kind heraus, manche noch nicht so leicht verständlich (außer für uns natürlich), manche schon recht deutlich. Nun fängt er auch langsam mit „Zweiwortsätzen“ an (Mama Hann = Mama, gib mir deine Hand), worauf ich ja schon bisschen gewartet habe. Nun höre ich wahrscheinlich auch auf mit der Aufschreiberei, das nimmt jetzt echt überhand. :) Die Worte passen jetzt geraaaade noch so in einen Blogeintrag, so kann man auch mal schön sehen, wie sich der Kindermund so entwickelt.

10 Monate
Mamam (Essen), Mama, Baba (Papa), Ma (Schnuller, Nuckelflasche)

1 Jahr
Wawa (Wauwau), Dedi (Teddy), auwa auwa (alle alle)

1 Jahr & 2 Monate
Auwa auwa (heißt jetzt auch „hallo hallo“ = Telefon), Ba (Ball), Doodoo (Autos, LKWS), Muh (Kuh), Mmma (Oma) – außerdem sagt er „Schwein“ durch grunzen.

1 Jahr & 5 Monate
Nana (Banane), Nanana (Ente), Mu (Mund), Ado (Auto), waa (warm/heiß), Wa (Wasser), Ba (Baum), Bu (Bus), Mäh (Schaf, Ziege), A (auf, zu, an, ab, aus)

1 Jahr & 6 Monate
Niaaa (Miau), A i (Esel), auf, Eis, heiß, Ei, Awa (Apfel), baba (baden, Bad) – außerdem sagt er „Fisch“ indem er den Mund auf und zu macht

1 Jahr & 7 Monate
Miau, wauwau, krah krah (Krähe), Mi (Milch), Uh uh (Affe), Huhuh (Eule), Titi (Kikeriki), tata (tatü tata), brubru (brumm, Bär), Siih (Musik, singen), Ba (Bahn), a Pu (ein Pups), Bibi (Baby), dru (drücken), Ama (Oma), Mami, Ami (Omi), Apa (Opa)

1 Jahr & 8 Monate
Bra (Traktor), wamm (warm), Amm (Arm), Popo, Fafab (Pfeif ab! :D), Batta (Bagger), brumm, Momom (Mülleimer, Müllauto), bam (Tür zu), Eabea (Erdbeere, Blaubeere), Bobom (Kirche, Kirchenglocken), Kran

1 Jahr & 9 Monate
Wasser, och (kochen), Amna (Tomate, Banane), Miis (Müsli), fuisch (frisch), Tati (Kita), Do (Klo), Du (Stuhl), Puppi (Püppi), mainmain (male male), Huja (Julian = ein Kitakind), Ato (Aco = ein Kitakind), Nuss, Mussel (Muschel), Wuust (Wurst), Bone (Birne, Bohne), Hann (Hand), Fuis (Fuß), Biene, Hose, Bein, Hase, Baum, Auto, Bus, Moon (Mond), da anne (der/die/das Andere), hoch, Achua (Raupe), Haat (Herz), Daan (Stern), Suu (Schuh), Soso (Socke).

Was sich überhaupt  nicht geändert hat von Anfang an, ist „Ma“ für Schnuller. Wie er darauf kommt, ist mir schleierhaft. :D

Moussaka. Oder: Wenn man sich für ein Mittagessen den Arsch aufreißt.

Also, ich wollte schon immer mal Moussaka machen. Wenn wir zum Griechen gehen, wähle ich fast immer dieses Gericht, weil ich es einfach geil finde. Vorletzten Samstag hatte ich mir dann eben endlich mal ein Herz gefasst und mich rangetraut. Dass es ein „bisschen“ aufwändig ist, wusste ich ja schon, aber dass ich 2,5 Stunden in der Küche stehen würde für einen AUFLAUF, hatte ich so irgendwie nicht erwartet. Aber hey, es war wirklich unglaublich lecker und mir persönlich hat es sogar besser geschmeckt, als beim Griechen. Wir waren nämlich direkt am Sonntag dann beim Griechen essen (Timing ist nicht so meine Stärke) und ich hab den Direktvergleich gehabt. Und damit ich nicht vergesse, wie mir mein Moussaka so gut gelungen ist, versuche ich mal, meine Anstrengungen hier Revue passieren zu lassen. ;) Ich hatte nämlich zwei Rezepte bei Chefkoch.de rausgesucht und die so’n bisschen nach Gutdünken kombiniert…

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Zutaten (ca. 6 Portionen):
600g Kartoffeln, 400g Auberginen, 500g Hackfleisch gemischt, 2 Schalotten, 3 Knoblauchzehen, 1 große Dose geschälte Tomaten, 2 Eier, 180g Schafskäse, 40g Butter, 40g Mehl, 375ml Milch, 1 Zitrone, 1 Lorbeerblatt, 1/4 TL Zimt, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Muskat, Petersilie, Tomatenmark, Oregano, Zucker, Cayennepfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:
Auberginen in Scheiben schneiden, mit etwas Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln. Erst bei 160°C Umluft etwas trocknen lassen (20 min), dann ganz nach oben schieben und nochmals 15 min bräunen lassen (mit der Grillfunktion geht’s am besten). Zeitgleich die Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl braten, bis sie eine gute Bräune erreicht haben.
Alles beiseite stellen und nun in einem Topf etwas Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten, dann das Hackfleisch zufügen und anbraten, bis es krümelig ist. Dosentomaten etwas zerkleinern und hinzufügen. Mit Lorbeer, Zimt, Salz, Pfeffer, etwas Cayennpfeffer, Paprikapulver, 1 Prise Zucker und Muskat würzen. So lange köcheln, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Dann fein gehackte Petersilie und etwas Tomatenmark unter das Fleisch rühren. Das Lorbeerblatt entfernen, den Topf vom Herd nehmen und 1 Ei unterrühren.
In einem weiteren Topf die Butter zerlassen. Mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Die Milch zugießen und unter Rühren einkochen lassen, bis eine dickflüssige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und Muskat abschmecken. Den Schafskäse zerbröckeln und in die Bechamelsauce einrühren. Den Topf vom Herd nehmen und 1 Ei unterrühren.
Den Boden einer Auflaufform mit einer Schicht Auberginen auslegen, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Dann Kartoffelscheiben auf die Auberginen schichten. Darauf die Hackfleischmasse geben, sowie nochmals mit Auberginenscheiben belegen, diese wieder salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Die restlichen Kartoffelscheiben darauf schichten und alles mit der Soße übergießen.
Mittlere Schiene, 180°C, 45 Minuten. Herrlich! :)

Geschickt eingefädelt.

Ich gehe nicht nur genau zum richtigen Zeitpunkt wieder arbeiten, nein, ich lebe auch immer noch im Schwabenland und habe mir genau die richtigen Arbeitstage in meiner Teilzeittätigkeit ausgesucht! So komme ich in den Genuss von fast einer Woche Freizeit: Am gestrigen Freitag hatte ich regulär frei, da ich freitags nicht arbeite. Samstags und sonntags sowieso nicht, und montags hab ich auch immer regulär frei. Meine Arbeitstage erstrecken sich auf Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Dienstag ist der 500. Reformationstag, weshalb ganz Deutschland ausnahmsweise an diesem Tag einen Feiertag hat. Und in Baden-Württemberg ist Allerheiligen am 1.11. eben auch schon immer ein Feiertag, das heißt, wir haben mittwochs auch noch frei. Ich gehe also am Donnerstag erst wieder auf Arbeit, dafür aber, sehr strebsam, ausnahmsweise auch am Freitag. Ich habe ja gerade erst wieder angefangen und ganz schön zu tun, weshalb ich mir den Freitag nehme, um endlich mal auf einen grünen Zweig zu kommen. Das passt schon. In meinem zweiten Job als Mutter sind allerdings keine freien Tage vorgesehen, denn die Kita hat bis einschließlich 6.11.17 geschlossen. Am Montag geht mein Mann trotz Brückentag arbeiten und der Kleine und ich werden uns einen schönen Tag machen. Und damit meine Arbeit dann auch reibungslos trotz der Schließtage läuft, kommt meine Mutti schon wieder zu Besuch, und das dann für anderthalb Wochen! Das bedeutet für mich puren Luxus: Meinen Mutterjob übe ich nur noch sporadisch aus, weil meine Mutti sich um die vollumfassende Betreuung des kleinen MTE reißt. Ich kann in Ruhe in meinem Job abarbeiten, während mein Kind in besten Händen ist. Und ins Kino und ausgehen können mein Mann und ich dann nächstes Wochenende auch schon wieder. Wenn die Kita wieder geöffnet hat, kümmert sich meine Mutti ums Hinbringen und Abholen und wuselt dann auch noch in unserer Bude rum, sodass der diesjährige Weihnachtsputz zwar ganz schön früh stattfindet, aber nicht von mir verrichtet werden muss. Ich bin wirklich sehr gesegnet mit dieser Mutti und freue mich auf alles, was in den nächsten Tagen kommt.

Gestartet sind wir in diese kommende Zeit gestern Nachmittag mit einem Großeinkauf ohne Kind. Er war noch in der Kita und wir gönnten uns einen Einkauf mit Liste und Ruhe. Anstrengend war’s trotzdem, es waren viele Leute im Supermarkt, die wie wir mit diesem Einkauf eine Woche mit zwei Feiertagen überbrücken wollten. Nun ist es aber geschafft und wir können endlich mal wieder ausgiebig frisch kochen und somit dem ollen Kitaspeiseplan was entgegensetzen. Wir mussten einen Wochenplan aufstellen, um vernünftig einkaufen zu können, so richtige Wocheneinkäufe machen wir sonst nämlich nicht. Wir müssen ja auch wegen der Kita nur noch am Wochenende kochen. Und das ist er, unser Speiseplan:

Heute: Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle, dazu Pastinakengemüse.
Sonntag: Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl.
Montag: Tagsüber Picknick (Zucchini-Schinken-Pfannkuchen), abends baskischer Fischeintopf.
Dienstag: Eierfrikassee mit Kartoffeln.
Mittwoch: Hähnchengeschnetzeltes mit Reis und Mischgemüse.
Donnerstag: Nudeln mit Tomaten-Gemüsesoße.
Freitag: Pellkartoffeln und Quark.
Samstag: Schwäbischer Kartoffelsalat, Gurkensalat und Fleischküchle.

So, genug Zeit im Blog verplempert, ich muss mal in die Küche. ;)

Freitagsfüller

1. Die Nachrichten kotzen mich einfach nur noch an, ich will nicht drüber sprechen.

2. Ich hab eigentlich selten kalte Füße.

3. Herbstferien bedeuten für mich jetzt wieder: Weniger Verkehr auf dem Arbeitsweg!

4. Meinem Körper Gutes tun müsste ich mal wieder.

5. Mal so ganz unter uns gesagt, ich geh gerade echt gerne auf Arbeit.

6. Rundum zufrieden zu sein, ist was ich total erstrebenswert finde, aber bis jetzt hab ich’s noch nicht geschafft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf heute Abend, morgen habe ich geplant, zu einem Weißwurstfrühstück mit meinen beiden Jungs zu gehen und Sonntag möchte ich Besuch von einer befreundeten kleinen Familie empfangen!

Warte mal, wann war das noch gleich?

Ach, richtig, am Sonntag, den 1. Oktober! Mittlerweile 12 Tage her, aber trotzdem noch bloggenswert, finde ich. Wir haben an diesem Sonntag nämlich einen kleinen Ausflug gemacht, wirklich klein, denn erstmal sind wir den Vormittag chillig angegangen (der Mann war am Vorabend aus und ich hatte noch mit meiner Partynacht vom Freitag zu tun, so körperlich). Dann hab ich lecker gekocht zum Mittagessen und mich danach mit dem Kleinen zusammen hingelegt zum Mittagsschlaf. Seit er in der Kita ist, hab ich sehr doll das Bedürfnis, am Wochenende mit ihm zum Mittagsschlaf zu schmusen. Tut mir ja auch gut und er freut sich wie verrückt, wenn man sich mit ihm zusammen ins große Bett legt. Herzallerliebst. Na, jedenfalls hatten wir dann nur noch ein kleines Zeitfenster für einen Herbstausflug, denn das Kind schlief bis kurz nach 3. Dann gab es erstmal Vesper und eeendlich konnten wir bei schönstem Wetter los zum Rosensteinpark.

Dort gab es…nichts, außer dem herrlichen Herbsttag. Es war so sonnig und warm und trotzdem atmeten wir richtig frische Herbstluft und genossen die Bewegung. Der Kleine brauchte das alles sowieso für seine verstopfte Nase, auch wenn seine Erkältung uns oft zwang, ihn auf Schultern oder den Armen zu tragen. Trotzdem tollte er auch über die Wiese, sammelte Blumen, Blätter, Eicheln und Kastanien und schaute kleinen Mädchen hinterher. :D

Irgendwann hatte er aber genug, so dass wir auf einer Bank noch kurz ganz in Ruhe die Enten und Schwäne beobachteten und dann schon wieder den Heimweg antraten. Es war auch schon wieder Abendbrotzeit!

Wir alle schliefen an dem Abend ganz hervorragend, ganz bestimmt wegen der guten Luft (ja, auch in Stuggi gibt’s das ;)) und der herrlichen Sinneseindrücke. Ich erwähnte ja unlängst schon, wie sehr ich den Herbst liebe. Solche Tage bestätigen mich darin einfach.