Kastanienbewegung 2017/18

Ich habe keine Ahnung, wie lange ich schon bei der herrlichen Blogaktion „Kastanienbewegung“ mitmache, so ein fester Bestandteil ist sie in meinem Leben geworden. Mittlerweile machen nicht mehr nur Blogger mit, sondern auch ganz normale Leute! ;) Meine Mutti und mein Papa haben sich davon ebenfalls anstecken lassen und wenn Mutti das hier liest, wird sie spätestens auch wieder dran denken und eine Kastanie suchen.

In diesem Jahr war ich gar nicht selbst meines Kastanienglückes Schmied, sondern mein kleiner Wirbelwind. Fast neben unserem Wohnhaus steht eine riesige Kastanie, mitten im Außenbereich eines Restaurants. Man hört es dort zur Zeit nur scheppern und ich glaube, kein Mensch kann gerade ruhigen Gewissens unter diesem Baum etwas essen oder trinken. Der ganze Hof ist voller Kastanien und täglich sieht man dort während der Schließzeiten Kinder herumspringen und Kastanien sammeln. Wir haben diese Woche spontan vorbeigeschaut, als gerade eine Angestellte die Blätter und Kastanien zusammenkratzte, um Ordnung für die nächste Öffnungszeit zu schaffen. Sie hatte nichts gegen die Sammelaktion meines Kindes, das völlig außer Rand und Band war und vermutlich ohne Weiteres bis zum Folgetag hätte sammeln können. :D

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Irgendwann musste ich dem ein Ende setzen, unter Protest natürlich, wie bei ihm aktuell üblich. ;) Zu Hause horten wir jetzt alle Kastanien in einer Duplo-Kiste und ich hab mir heute eine kleine, süße Handschmeichlerin herausgesucht, die mich nun durch Herbst und Winter in meiner Jackentasche begleitet. ♥

Wer ganz genau wissen will, was sich hinter dieser Aktion verbirgt, klickt einfach oben auf den Link und liest sich rein. Wer schon längst Bescheid weiß und mitmachen will, schreibt am besten einen Eintrag und präsentiert damit stolz seine Handschmeichlerin für die Winterjackentasche! Einen Link zu dem Eintrag solltet ihr der lieben Theo zukommen lassen, am besten hier als Kommentar. Sie ist die Erfinderin dieser wunderbaren Bewegung und freut sich über jeden, der mitmacht!

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Klassentreffen

Mein erster Blogeintrag als „Bellona“ (vorher hatte ich unter einem anderen Namen auch schon 2 Jahre geblogt) handelte von meinem ersten Klassentreffen. 5 Jahre Abitur hatten wir damals. Nun war ich beim „15-Jahre-Abi-Treffen“. Unglaublich. Ich bin seit 10 Jahren Bellona, die Bloggerin. Und seit fast 12 Jahren so allgemein Bloggerin.

Davon weiß von meinem Abijahrgang natürlich niemand was, außer meine beste Freundin, die das aber nicht sonderlich interessiert. Mit dieser (seit der 7. Klasse Gymnasium kennen wir uns, auch unglaublich) und einer weiteren Freundin, mit der nach wie vor Kontakt besteht und Treffen stattfinden, gingen wir also etwas aufgeregt zum Treffen. Von 75 Mann waren 35 dort, und noch ein paar Lehrer. Es ist so schade, dass man nicht mehr Leute zusammenkriegt, aber was soll’s. Es war trotzdem schön und die Aufregung war eigentlich direkt verflogen. Es war schon ein bisschen wie früher. Wir sind irgendwie nicht so eine Truppe, die sich die Taschen bei solchen Treffen vollhauen muss. Klar fragt jeder und erzählt jeder, aber eigentlich ohne zu verurteilen oder zu rechtfertigen. Es gibt natürlich immer vereinzelte Personen, die da doch ein bisschen anders ticken, die nicht ganz dicht in meinen Augen sind, aber die wird es immer geben und die lassen auch kein Neid bei irgendwem aufkommen, auch wenn sie es vielleicht gerne so hätten.

Wir starteten um 17 Uhr und um 2 Uhr gingen die Letzten nach Hause. Darunter natürlich auch ich, hallo, manche Dinge ändern sich nie. ;) Was sich änderte war, dass wir diesmal keine flotte Sohle aufs Parkett legten, sondern wirklich nur zusammensaßen und quatschten. Das war ein bisschen schade, aber irgendwie auch nicht schlecht. So konnte man sich wirklich mit fast jedem einmal ausführlich unterhalten, das hat mir eigentlich ganz gut gefallen.

So hab ich von dem Tratschthema schlechthin gar nichts mitgekriegt, nämlich, dass zwei zusammen auf einmal abgehauen sind, die das echt nicht sollten. Aber Arschloch bleibt einfach Arschloch, und das trifft auf beide zu. Und überrascht hat es mich persönlich auch nicht wirklich.

Ich freu mich jedenfalls schon auf „20 Jahre Abi“! (…und demnach 15 Jahre Blogbellona, hihi)

Im Übrigen…

…fahre ich auf wahnwitzige Weise auf „Bärchenstreich“ ab.

…sind simple Beitragslikes ohne ein paar Worte völlig bedeutungslos für mich.

…finde ich außerdem doof, dass man mit diesem Reader nicht mal auf die Blogs klicken muss, um die Einträge zu liken lesen.

…ist ein Wunder geschehen und wir haben einen Kita-Platz ergattert – ohne Klinkenputzen!

…betreibe ich exzessives „Voice Messaging“ mit einigen Freundinnen und liebe es!

…müssen meine mütterlichen Augen plötzlich bei „Sex and the City“ ganz oft rollen.

(Solche Einträge hat mein lieber Blogfreund GeraldS, der leider nicht mehr lebt, gerne geschrieben. Ich mache das jetzt einfach mal nach, nach so langer Zeit. Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte.)

8 Stunden

So, die Jungs sind ausgeflogen und ich hab jetzt sagenhafte acht Stunden am Stück Freihzeit. Natürlich ist der Kopp voller Dinge, die ich vor allem tun MUSS (Haushaltsbuch führen, Wäsche machen, bisschen Ebaykram, Abendessen kochen), aber erstmal mache ich jetzt das, was ich WILL (Kaffee trinken, bloggen). Ich bin eher so der Typ, der erst die Pflicht erledigt, damit er sich dann in Ruhe mit der Kür beschäftigen kann. Heute bin ich einfach mal ganz verrückt und dreh den Spieß um. Leben am Limit! ;) Und weil das hier wieder so ein freier, undurchdachter Eintrag wird, komme ich ohne Umschweife direkt mal zu gestern, dem scheinbar einzigen durchweg schönen Tag in dieser Woche. Ich reg mich echt ungern übers Wetter auf, das bringt ja doch nichts. Aber dummerweise wird nun, ich kann nichts dafür, meine Stimmung langsam in Mitleidenschaft gezogen. Die ganze Woche haben wir nur in Innenräumen verbracht: Auto, Supermärkte, IKEA, Wohnung von Freunden (Gegrilltes drinnen essen, im MAI!), Kinderturnhalle. Am Freitag war ich echt so sauer, dass ich zur Not auch bei Regen über das Stuttgarter Frühlingsfest gelatscht wäre. Und so sah es ja auch aus, denn es hat noch am Vormittag Strippen geregnet. Aber als wir dann ankamen auf dem Festplatz, wurde es plötzlich schön. Immerhin! Der Kleine war nach einer Stunde allerdings ganz schön nörgelig, ich vermute mal überreizt. Wir hatten aber alles schon abgehakt: Schoko-Erdbeer-Spieß (ich), Lángos mit Sauerrahm und Käse (ich), Pizza (MTM), von allem gekostet (MTE). Am Abend machten MTM und ich es uns gemütlich mit Couch und Film, und scheinbar ging es jetzt doch nicht so ganz ohne Umschweife – ich wollte doch eigentlich von gestern erzählen, nicht von der ganzen Woche und vom Wetter und so?! :D
Also, gestern war der einzig wirklich komplett schöne Tag in dieser Woche. Mit „komplett“ meine ich das Gesamtpaket: Wetter, Aktivitäten, Menschen. Wir waren nämlich in der Nähe von Frankfurt zum 2. Geburtstag von MTEs Großcousine, den wir alle (unterbrochen von einem kurzen Mittagsschläfchen) durchweg draußen im Garten verbrachten. Dank MTEs krasser Babysonnenmilch hab ich mir diesmal weder Sonnenbrand noch Sonnenallergie zugezogen, sondern bin ein bisschen braun geworden. Und der Kleine hat sich so kaputtgespielt – auf der Rutsche, im Sandkasten, mit Steinen, auf der Wiese, mit den anderen Kindern, mit den anderen Erwachsenen – und kaputtgelaufen, dass er erstens abends beim Grillen hungrig wie ein Bär über seinen und dann noch über unsere Teller hergefallen ist, und zweitens im Auto, beim Hochtragen vom Auto und dann in seinem Bett tief und fest gepennt hat. Leider wieder nur bis um 6 heute Morgen, aber hey, man kann nicht alles haben. Es war jedenfalls echt schön und eigentlich waren wir gegen 17 Uhr schon wieder auf dem Heimweg, als wir spontan wieder umdrehten und noch bis 20 Uhr blieben. Der Kleine bekam einfach vor der Abfahrt eine Katzenwäsche und einen pinken Mädchenschlafanzug von seiner Großcousine angezogen, das muss er auch mal mitgemacht haben. ;) Die Entscheidung war richtig, wie wir nun wissen, aber ich war mir halt vorher unsicher, ob das wirklich so gut mit dem Schlaf den Kindes laufen würde.

So, und jetzt gucke ich erstmal in aller Ruhe bisschen in euren Blogs rum – und im Blog.de-Gemeinschaftsblog natürlich, da ist die neue Themenwoche gerade eingeläutet worden und es müsste nun auch eine neue Episode der Fortsetzungsgeschichte geben. Außerdem werde ich, glaube ich, mal auf dem heißen Stuhl Platz nehmen. Ach, es gibt so viel zu tun hier mit meinem liebsten Hobby, dem Bloggen, dass ich gar nicht weiß, ob ich alle meine Pflichten heute erfüllen werde kann. :)

Frühling begrüßt – ohne Kastanie :(

Tja, das war dann wohl nix dieses Jahr mit mir und dem Kastanienweitwurf. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich hatte zwei Kastanien, eine davon befindet sich in meiner Heimat, weil ich meinen Wintermantel dort gelassen hatte. Die andere war in einer anderen Winterjacke, aber da suchte ich sie am Sonntag um kurz vor 12 vergeblich. Wech isse! Einfach so! Nun hab ich noch zwei Kastanien im Auto, die gehören aber nicht wirklich dazu und es war dann auch schon um 12 und ich hatte keine Lust, erst runter zur Garage zu gehen… Meine Mutti kam am Sonntagabend hier an, aber meine Kastanie hatte sie vergessen. Und ihre auch, denn sie macht ja auch schon seit ein paar Jahren mit bei der „Kastanienbewegung“. Nun haben wir beschlossen, alle Kastanien, die sich in unserem Besitz befinden, zu Ostern bei Papa auf dem Friedhof fortzuwerfen. Eine nachträgliche Frühlingshuldigung sozusagen, warum nicht!? Papa hatte nämlich auch den Winter über eine auf seinem Grab liegen, die immer noch da ist.

Begrüßt haben wir ihn aber trotzdem, den Frühling. Gleich am Montag, nachdem der Kleine sich nach dem Aufwachen über Omis Anwesenheit gefreut hat, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Das Wetter sah eigentlich nicht allzu toll aus, wie wohl in großen Teilen Deutschlands an diesem Tag. Aber als wir nach dem Mittagessen im Vapiano (Flugzeugnudeln mit Tomatensauce für die Kleinen, der Hit bei unserem Sprössling!) den Mittagsschlafspaziergang machten, kam sie raus, die schönste Frühlingssonne! Wir blieben ein paar Stunden in der Stadt und genossen alles: Wetter, Zusammensein, Bummeln, Eis. Letzteres durfte der Kleine erstmalig probieren, dieses absolut faszinierte, breit strahlende Gesicht werde ich so schnell nicht vergessen. :)

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Ein herrlicher, unerwarteter Frühlingstag war das. Und, das checkten wir erst am Abend, es war ja sogar Frühlingsanfang am Montag!

Heute sah es wettertechnisch schon wieder ganz anders aus, aber wir zehrten einfach noch von den gestrigen Sonnenstrahlen und genossen heute trotzdem die Mutter-Tochter-Enkel-Zeit – erst beim Mini-Turnen (Die ersten 2 Schritte ohne festhalten, von Omi zu mir, da war ich aber ganz schön überrumpelt!), dann bei gemeinsamer Hausarbeit während des Mittagsschlafs des Kleinen und dann beim Spazieren und Busfahren bei nieseligem Wetter. Schön ist es, meine Mutti hier zu haben. ♥

Frei von der Leber weg

Die Gunst der Stunde nutze ich mal wieder: Die Männer sind einkaufen und ich drücke mich vorm Putzen und blogge lieber was, und zwar mal völlig unstrukturiert und ungeplant. Das ist gar nicht so einfach für mich, haben doch die meisten meiner Einträge ein Thema. Wenn man mal bei meiner Blogfreundin Lilith vorbei guckt, sieht man, wie „frei von der Leber weg“ geht. Die schreibt was ihr in den „Kappes“ kommt und sie wird sehr gerne gelesen, von mir auf jeden Fall. Jedenfalls, ich kränkle irgendwie rum, es ist nichts Halbes und nichts Ganzes, vielleicht sollte ich, statt die Seuche mit Medikamenten zu unterdrücken, sie einfach rauskommen lassen. Aber das passt mir auch nicht in den Kram, ich bin nämlich reichlich leidend, wenn ich eine Erkältung habe, bei uns hab ich immer die Männergrippe und MTM steht sowas immer ohne zu jammern durch. Gut, also putzen werde ich nachher, nach dem gemeinsamen Mittagsschläfchen mit dem Kleinen. Zum Mittags gibt’s was Selbstgekochtes, aber aus dem Frost, frisch aufgetaut. Da kann ich jetzt schon mal am PC rumhängen, oder?
Übrigens, ich klopfe jetzt mal auf Holz: Gestern hatten wir wieder den ersten Abend und die erste Nacht ohne großartige Unterbrechung. Gerade hab ich im Freitagsfüller noch erzählt, wie doof unsere Abende seit einer Woche sind, und prompt schläft das Kind tatsächlich von 19:20 Uhr bis 5:30 Uhr durch, in seinem Bett, ohne Wachwerden gegen 21:30 Uhr und wach bleiben bis 1 Uhr, ohne Weinen und Nähebedürfnis, nur ab und zu brauchte er den Schnuller. Ich bin sooo erleichtert, weil ich mich – ganz typisch für meine Person – schon wieder total verrückt gemacht habe. Anstatt davon auszugehen, dass die Erkältung des Kleinen schuld an diesen Abenden und Nächten ist, und alles wieder normal wird, hab ich mich direkt die nächsten Monate und Jahre um halb 10 mit dem Kleinen ins große Bett gehen sehen. Herrje… Wir waren gestern voll drauf eingestellt, ihn bald wieder trösten und huscheln zu müssen; ich saß ab 20 Uhr geduscht und im Nachthemd auf der Couch, bereit, schnell ins Bett gehen zu können. Wir haben keinen Film und nichts geschaut, weil das ja auch nichts bringt wenn man unterbrochen wird. Und dann war es halb 12 und wir saßen immer noch da, erfreut über diese Wendung. Heute Morgen um halb 6 hab ich mir natürlich gewünscht, dass ich doch eher ins Bett gegangen wäre. Das Kind ist gnadenlos, auch wenn es noch mit bei uns im Bett kuschelt. Aber mit Vorliebe spielt es mit meiner Hand und knickt dabei immer die Finger um, das finde ich meeega nervig und zum Teil auch schmerzhaft! :D
Gut, Überleitungen tun nicht Not bei einem improvisierten Eintrag, deshalb hau ich jetzt noch schnell in die Runde, dass meine Mutti morgen Abend zu uns kommt, für eine ganze Woche! Ich freu mich riesig. Wir werden es uns schön machen, zu dritt, wenn MTM arbeitet. Und ich werde nach ihrem Besuch wohl wieder sehr saubere Fenster haben. Und einen schönen Balkon. Außerdem ermöglicht sie uns sicherlich einen Abend zu zweit und auf jeden Fall einen ganzen Tag und eine ganze Nacht bei einer Hochzeit, allein, ohne MTE. Mir fehlt ihre Unterstützung hier sehr. ♥

Und jetzt noch der Hammer: Ich hab durch Liliths Erinnerung doch noch einen Weg gefunden, einen Sceenshot von meinem alten blog.de-Profil zu machen. Ich hab kürzlich bereut, dass ich das nicht gemacht habe, weile s eine schöne Erinnerung an eine tolle Blogger-Zeit war. Hier bei WordPress ist es okay für mich, aber nicht schön, wie bei blog.de. Ich vermisse das immer noch total. Aber was soll’s immerhin hab ich das hier:

Unbenannt

Freitagsfüller

  1. Die ersten Frühlingstage konnten wir trotz erkältetem Kind schon ein bisschen genießen.

2. Echt, ich muss sooo dringend hier saubermachen.

3. Ich habe dieses Jahr noch nicht viel gegen den Speck getan, außer in einem Buch drüber zu lesen, wie man es tun KÖNNTE. ;)

4. Auf den Tisch gehören jetzt einfach Frühlingsblumen .

5. Bei gutem Essen jeder Art und natürlich trockenem Roséwein werde ich schwach.

6. Ein Punkt ganz für mich allein, ohne Vorgabe, da komme ich gleich ganz durcheinander. Black out! ;)

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nicht viel, weil unsere Abende seit einer Woche nicht sehr prickelnd sind, morgen habe ich bäh, putzen geplant, und Sonntag möchte ich mittags um 12 mit allen Mitmachern den Kastanienweitwurf praktizieren!

Gefangen bei Barbara

Tja

Ich finde ständig neue, interessante Blogs, denen ich auch folge um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Aber ich schaffe es ja nicht mal, die ganzen anderen, „alten“ Blogfreunde zu lesen. Den Reader nutze ich nicht, ich bekomme alle Einträge per Mail für eine bessere Übersicht und damit nichts verloren geht. Das heißt, IRGENDWANN lese ich eure Einträge, ihr habt sicher auch schon ein Kommentiermuster erkannt: Ich lese natürlich von hinten nach vorne und da ich so selten dazu komme, kommentiere ich eben auch erstmal recht alte Einträge. ;) Aber nun, es ist wie es ist, ich packe es gerade nicht. MTM hat Elternzeit und ich hab echt viele kindfreie Stunden, aber ich hab auch so viel anderes Zeugs geplant und halt auch diverse Pflichten zu erledigen. Und wenn ich dann auch noch, wie gestern, einen ganzen Tag komplett ausgeknockt bin (Noro, fragt nicht…), dann komme ich sogar richtig in Stress, weil mir dieser Tag fehlt bezüglich meiner To-Do-Liste. Ja, ich bin eine Listenschreiberin und brauche das wirklich für meinen Seelenfrieden, hab ich von meiner Mutti geerbt. ;) Und zu dieser fahren wir morgen, deshalb bin ich eigentlich auch schon wieder auf dem Sprung. Ich frage mich gerade noch, wie wir alle Geschenke und den ganzen anderen Kram ins Auto kriegen wollen, denn mit Kind reist man ja als ob man auswandert. Aber ich muss mich jetzt von den Gedanken loseisen, ins Bett gehen und hoffen, dass das Kindchen weiterhin so friedlich schlummert. Wir wollen nämlich echt mal zur Abwechslung früh loskommen, bin gespannt.

Ich wünsche allen neuen und alten „Blogfreunden“ (so nennen wir, die von blog.de hierherkamen, das) nun erstmal gemütliche, besinnliche, glückliche Feiertage. Ich hoffe, ihr schafft es, den Moment zu genießen und den ganzen Scheißdreck dieser Welt einmal auszublenden. Ich werde das so machen.

 

Kastanienbewegung 2016/17!

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Es ist wieder soweit: Der Herbst ist da! Und was wäre der Bloggerherbst ohne Theobrominas Kastanienbewegung?! Klickt auf den Link, falls ihr die Regeln noch nicht kennt, Theo erklärt es euch und nimmt euch gern in die Liste der Mitmacher auf, wenn ihr ihr einen Kommentar oder eine Nachricht hinterlasst. :)

Ich habe diesmal sogar zwei Handschmeichler, die aber noch nicht in eine Jackentasche gewandert sind, weil ich die Herbst-/Winterkollektion noch nicht rausgekramt habe. Dennoch, die erste Kastanie die mir begegnete, musste mit mir mitkommen, wie es die Tradition will. Ich hatte an diesem Tag noch Sandalen und sommerliche Kleidung an, es war Ende September und ich war mit meinem Sohn spazieren in einem fernen Stuttgarter Stadtteil. Als ich am 1. Oktober dann mit Mann und Kind durch die Innenstadt spazierte, begnete mir so ein großer Oschi von einer Kastanie, den konnte ich irgendwie nicht unbeachtet lassen. Und so wurde dieser mein zweiter Handschmeichler, der mich durch den Herbst und Winter begleiten wird. Fast hätte MTE auch noch einen Handschmeichler gehabt, denn im Wildpark am Sonntag fand auch er eine Kastanie. Als sie dann in einem unbeobachteten Moment trotz der beachtlichen Größe in seinem kleinen Mund landete, und zwar komplett, warf ich sie erschrocken weit weg. :D Aber ein Foto erinnert immerhin an MTEs erstes Fast-Mitmachen bei der Kastanienbewegung.

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Ein kleiner Familienausflug

Wenn man auch mal größer in den Urlaub will, muss man sich ja mal bisschen vorbereiten, mit einem kleinen Ausflug in ein Urlaubsgebiet zum Beispiel. Ich wollte doch schon längst davon gebloggt haben, dass wir am 30. April recht spontan zu dritt an den Bodensee gefahren sind. Vieles war erstmal wichtiger, aber jetzt bin ich bereit, euch teilhaben zu lassen an diesem sonnigen, schönen Tag.

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Eigentlich hatten wir das Nützliche mit dem Schönen verbunden, denn wir hatten im Keller noch eine riesige Babykiste stehen von meiner langjährigen Blogfreundin Wunderbilly. Wir wollten Platz schaffen und fuhren einfach mal zu Billy, so konnten wir auch gleich endlich mal ihre beiden Söhne und ihr hübsches Haus begutachten. Es war ein kurzes Wiedersehen aber es war trotzdem schön und Billy und ich sind uns einig, dass wir irgendwann mal kindfrei machen müssen und dann stundenlang quatschen und Sekt trinken. Wie früher als wir noch unverheiratete und kinderlose Bloggerinnen waren, hach, das waren Zeiten. ;)

Nun gut, auf der Hand lag einfach ein Abstecher nach Überlingen an den Bodensee, wo ich mit Billy und auch MTM schon mehrmals war. Es ist aber auch zu schön dort und es war doch auch schon wieder lange her. MTE hatte keinen ganz so guten Tag, er hatte auf der Fahrt schon ab und zu gemotzt und nun im Kinderwagen erst recht. An Schlaf war nicht zu denken und somit auch nicht an ein entspanntes Spazieren mit dem Wagen. Sobald man stehenblieb ging das Gezerter los. ;) Trotzdem genossen wir es, an der Promenade entlang zu laufen, man gewöhnt sich eben auch dran, dass man nun nicht mehr nur allein unterwegs ist. Ausblick, Sonne und Bewegung taten so gut, es war ein richtiger Tapetenwechsel.

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Wir suchten uns einen netten Biergarten aus und wollten Bodenseefisch zum Mittag essen. MTE machte sich ganz gut, wir holten ihn aus dem Wagen und ließen ihn am Leben teilhaben. ;) Pünktlich als das Essen kam, packte es ihn jedoch und er brüllte aus unerfindlichen Gründen los wie am Spieß. Da kann man noch so locker eingestellt sein und sich sagen „Es ist ein Baby, das schreit halt auch mal!“, wenn aber plötzlich alle Augen auf einen gerichtet sind, wird man doch nervös. Ich hab den kleinen dann im Wagen umhergefahren (erfolglos), während MTM schnell sein Essen aß. Dann tat MTM das Gleiche und ich aß meinen kalten und grätigen Fisch. Tja, so ist es manchmal. Unser Sohn macht wirklich viele Dinge problemlos mit, aber manchmal ist eben auch bei ihm der Wurm drin. Muss man akzeptieren. Wir haben uns auch nicht entmutigen lassen und sind dann weiter und nochmal in ein Café eingekehrt, wo wir uns einen geilen Eisbecher gegönnt haben. Also, ich fand das sehr mutig von uns nach dem Drama kurz vorher. Und siehe da, alles war gut. MTE war wach aber wohlgelaunt und wir konnten uns das Eis schmecken lassen. Es war dann schon früher Abend und wir liefen noch ein bisschen umher, in der Hoffnung, das Kind so „einzuschläfern“, was uns nicht gelang.

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Im Auto motze der Kleine dann wieder und natürlich schlief er dann irgendwann ein. ich weiß gar nicht mehr, wie sich dann das Schlafenlegen und die Nacht zu Hause gestalteten, war wahrscheinlich nicht schlimm. Wir jedenfalls, MTM und ich, waren total happy über diesen schönen Tag, auch wenn er ab und zu anstrengend war. Aber man ist einfach zufriedener, wenn man was unternommen und erlebt hat, und nicht nur im Alltag festhängt, der mit Kind natürlich auch mit Einschränkungen verbunden ist. Dieser Tag am Bodensee hat uns mal wieder gezeigt, dass wir uns auch nicht vergessen und das alles schon ganz gut machen, für unsere Begriffe. ♥