Heimat, süße Heimat!

MTM und ich haben den 8-stündigen Pfingstfahrerhorror am Freitag irgendwie überstanden und wurden belohnt mit:

…einer 30er-Geburtstagsparty direkt nach der Ankunft mit Guggenmusik, Gulaschkanone und Kiwi-Bowle

…einem Besuch am Samstagmittag auf dem hiesigen Spargelhof und Schlemmen am „Spargel satt“-Buffet

…Terrassensitzen und um die Wette quatschen mit dem Lieblingstantchen

…einer ausschweifenden Grillparty inklusive derber Lachmuskelüberspannung mit Freunden

…Goldwetter am heutigen Pfingstsonntag, das wir nirgends besser genießen können, als auf der Terrasse meines sturmfreien Elternhauses:

Goldwetter

…einem vor uns liegenden Tag ohne große Pläne – vielleicht kommt Besuch, vielleicht fahren wir eine Runde mit dem Rad, vielleicht gehen wir zu einem Dorffest, vielleicht gehen wir essen, vielleicht machen wir aber auch gar nichts und chillen uns den Arsch ab. :D

Ach, wie gerne bin ich doch heeme!

Ich bin eine Närrin!

Gestern Morgen um 7 setzte ich mich in den Flieger, der mich „heeme“ brachte, zu Mutti und Papa und meinem Lieblingskarnevalsverein. Seit Wochen sind schon die Narren los, sogar in Stuttgart und Umgebung gab und gibt es einige Veranstaltungen. Aber ich blieb diesen fern und freute mich lieber auf dieses verlängerte Wochenende. Es ist zu lange her, schließlich habe ich die Veranstaltungen im November verpasst wegen dieser Blinddarm-OP und auch der bevorstehenden Hochzeit.

Gestern Abend zum „Brigadekarneval“ hatte die Abstinenz eeeendlich ein Ende. Meine Freundin und ich, wir haben’s uns dreckig gegeben und es war ein herrlicher Abend, schon weil WIR endlich wieder zusammen steil gehen konnten. Hach! :D

Meine Freundin ist so irre und besucht die heutige Veranstaltung „Heißer Samstag“ auch. Ich könnte heute keinen Schluck Alkohol runterkriegen, aber sie ist da offenbar nicht so zimperlich. Ich gehe lieber mit einer anderen Freundin zum Griechen und trinke Apfelschorle zu dem ganzen geilen knoblauchgetränkten Futter. Dann wird es mir morgen sicher wieder blendend gehen und am Rosenmontag kann ich den regenerierten Körper wieder zunichte machen. Da geht’s dann nochmal schön ab, ick freu mir! :D

Jahresendeintrag

Dieser Dezember war wunderschön, aber auch anstrengend und sehr feierlastig. Nicht zuletzt die Weihnachtszeit und dieses „zwischen den Jahren“ schlauchten ordentlich. MTM und ich verbrachten die letzten Tage in meiner Heimat:

23.12. Weihnachtsmarkt und viele Glühweine mit meiner Cousine und ihrem Freund in Dresden mit anschließendem Absacker in einer Bar.

24.12. Ein lustiges und schönes Weihnachtsfest mit meiner Familie, Orangenpunsch und lustigen Spielen.

25.12. Große Fresserei mit der ganzen Familie im Restaurant und abends eine richtig fette Party in unserer Provinzdisse mit haufenweise Freunden und Bekannten, die man das ganze Jahr nicht sieht.

26.12. Große Ganztagsfresserei nur mit MTM und meinen Eltern, den ganzen Tag in Jogginghosen und auf der Couch.

27.12. Großer Shoppingtag in Dresden mit Millionen von anderen Schnäppchenjägern! Erfolgreich haben wir einen beachtlichen Teil unseres Weihnachtsgeldes auf den Kopp gekloppt, nämlich durch den Erwerb von neuen Kissen, einem Bräter und einer tollen neuen Pfanne.

28.12. Nachträgliche Grillparty zu meinem 30sten im Garten meiner Eltern mit dem Motto „90er“. Viele gingen diesmal leider schon früh (so um 2), aber MTM, ich, meine Cousine und ihr Freund hielten bis 6 Uhr die Stellung. ;)

29.12. So beschissen ging es mir lange nicht nach einer Party, obwohl ich ausschließlich Weißwein getrunken hatte. Nur über die Menge bin ich mir nicht ganz im Klaren, vermutlich lag’s daran.

30.12. Rückfahrt nach Stuggi und langes Auspacken der Koffer und Verstauen der Geschenke.

Und heute? Ey, chillen! :D

Wir haben schon zwei Mediamarktbesuche hinter uns, das ist an Silvester natürlich besonders clever, vor allem wenn man ein Raclettegerät kaufen will. In einem Media Markt waren tatsächlich alle Geräate ausverkauft! Im anderen gab es noch eins, zum Glück. Bei der Gelegenheit haben wir uns gleich noch einen weiteren Wunsch mithilfe unseres Weihnachtsgeldes erfüllt und nun schon zwei köstliche Espresso á la George Clooney hier zu Hause trinken können.

Ich sinniere jetzt vor „Dinner for One“ im TV noch ein bisschen über 2012, in dem ich wunderschöne Tage und Stunden verlebt habe. Ich hatte zwei tolle Urlaube, habe ein paar neue Städte kennengelernt, Konzerte besucht, viel gefeiert, Zeit mit Freundinnen und der Familie verbracht und meine ganz persönliche Traumhochzeit genossen. Das Jahr hat es gut mit mir gemeint, dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Gelesen habe ich diesmal nicht so viel wie im letzten Jahr, ich hinke im Vergleich genau 5 Bücher hinterher. Das liegt vor allem an der wenigen Zeit, die ich in den letzten Wochen des Jahres hatte wegen all der aufregenden Ereignisse. Ich habe schon wieder sechs neue Bücher im Regal stehen, deren Lektüre ich kaum erwarten kann. Nun wird es ja wieder etwas ruhiger und ich freue mich auf gemütliche, ruhige Schlechtwetterlesetage im Januar und Februar.

Bücher 2012

Euch allen einen solchen Rutsch ins Jahr, wie ihr ihn euch wünscht!

Urlaub in der Heimat…

…ist nicht nur die Nähe zu so schönen Städten wie Potsdam und Dresden; nicht nur Party und Sternschnuppengucken mit Freunden.

Unser Urlaub in meiner Heimat war auch noch…

Spaziergang Brandenburg Spaziergang Brandenburg

Ellenlange Spaziergänge über Stock und Stein im ehemaligen Tagebau, inzwischen längst wieder kultiviert mit Aussichtspunkten und Ruhe ohne Ende.

Aussichtspunkt ehemaliger TagebauWindrad

Faszination Windpark, auch hier das leise Surren der Windräder, ansonsten nichts als Ruhe und weite, weite Wege zum Beine vertreten.

Windpark

Papas Kochkünste und Zu-Hause-Rezepte, hier Original Spreewälder Hefeplinse mit selbstgemachtem Apfelmus mit Augustäpfeln von der Tante.

Original Spreewälder Hefeplins

Geburtstag des Liebsten an einem besonderen Ort, dem Tropical Islands, das sich in der größten freitragenden Halle der Welt befindet. Früher war das einmal eine Zeppelin-Werft, eine Luftschiffhalle der Cargolifter AG.

Tropical Islands Halle

Geburtstagsgrillparty auf der heimischen Terrasse mit der ganzen Familie und dem schwäbischen Einfluss – neben MTM – unserer mitgebrachten Trollingerweine aus Stuttgart und Umgebung.

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Der Urlaub in der Heimat ist leider wieder vorbei, schon längst sind wir wieder in Stuttgart angekommen. Wir haben uns am Freitag, dem letzten offiziellen Urlaubstag, noch ein bisschen Zeit in unseren eigenen 4 Wänden gegönnt, auch das gehört zu einem ausgeglichenen Urlaub dazu. Das hier ist ja ebenfalls ein geliebtes Zuhause.

Schön war diese Woche, ich habe das gute Gefühl, die freien Tage richtig ausgekostet zu haben. Wir haben so viele tolle Dinge unternommen und erlebt, und das nur auf einem vergleichsweise kleinen Fleckchen Deutschlands. Urlaub „heeme“ kann sich also auch richtig lohnen!

Internationaler Tag in Brandenburg

Wir haben diese Woche Urlaub und sind in meiner Heimat. Am Montag besuchten MTM und ich das wunderschöne Potsdam. Es ist ewig her, dass ich dort war, und irgendwie war meinen Erinnerungen entgangen, wie hübsch unsere Brandenburger Landeshauptstadt ist. Und dass es dort ebenfalls ein „Brandenburger Tor“ gibt, hatte ich auch völlig vergessen! Schande über mein Haupt, aber nun bin ich wieder heimatschlauer…

Brandenburger Tor Potsdam

Wir schlenderten wie immer ohne Plan einfach drauflos und erkundeten so ein paar Ecken der Stadt. Schön, einfach schön! Da könnte ich auch wohnen, nicht nur wegen des heimeligen Dialekts… ;)

International wurde dieser Tag, als wir in ein französisches Restaurant einkehrten und entsprechende Speisen genossen, passend zu den vielen französischen Einflüssen, die sich deutlich durch die Stadt ziehen.

Bouillabaisse

Weiter ging es dann ins Holländische Viertel mit entzückenden Häuschen, Kneipen und Läden. Und tatsächlich einigen Holländern auf den Straßen, nicht überhörbar. ;)

Holländisches Viertel Potsdam Holländisches Viertel Potsdam

Die Krönung unseres Citytrips war natürlich der riesige Park Sanssouci mit seinem berühmten Schloss Sanssouci, aber auch den anderen Bauten wie dem Neuen Palais und den Gruften der Könige.

Eingang Park Sanssouci
Schloss Sanssouci

Wir hatten einen richtig tollen Tag in Potsdam bei absolutem Goldwetter. So muss Urlaub sein!

Um dem international angehauchten Tag einen würdigen Abschluss zu verleihen, traf ich mich am Abend noch einmal mit meiner besten Freundin. Beim Griechen. ;)

Auf Heimaturlaub

Ich hatte mir am Freitag und am Dienstag jeweils einen Gleittag genommen, um mal wieder richtig ausgiebig auf Brandenburger Heimaturlaub gehen zu können. Diesmal ohne MTM, der hat nämlich keine Überstunden, die er abbummeln kann. ;)

Nachdem ich eine abartige Höllenfahrt am Freitag hinter mich gebracht hatte, habe ich abends mit einer Freundin zusammengesessen und gelabert bis die Stimmbänder kratzten.

Der Samstag begann mit einem Frühstück bei meiner Tante. Weiter ging es mit einem Spontantbesuch bei einer anderen Freundin, die mir eröffnete, dass sie sich scheiden lässt. Im letzten Jahr waren MTM und ich auf ihrer Hochzeit… Der Spontanbesuch ist dann in ein ziemliches stundenlanges Sektgelage ausgeartet; es musste so viel besprochen werden, gerade wenn man so eine Entscheidung trifft und an die Freundin weitergibt. Ich persönlich verstehe ihre Beweggründe, diesen Mann nicht mehr zu wollen, weil er aufgrund seiner ganzen Art und Weise einfach nicht mein Fall ist. Muss er ja auch nicht, weshalb ich mit meiner Ansicht hinterm Berg halte. Ich frage mich nur, wieso IHR das alles jetzt erst auffällt… Naja. Nicht mein Bier, ich bin gerne da und höre zu, wenn sie mich braucht. Aber durch müssen wir alle selber durch unsere eigenen Misthaufen. Wa?!
Abends ging ich dann mit einer anderen (schwangeren) Freundin griechisch essen. Verständlicherweise ging es mir nicht so gut, schließlich hatte ich schon eine Ausnüchterung hinter mir (Kaffee, kalte Dusche, Wasser, Wasser, Wasser). ;) Kann ja mal passieren, war ja nicht geplant…

Okay, es folgte der Sonntag: Wieder absolutes Goldwetter, ein Wahnsinn! Ich war mit unserer Mädelsgruppe verabredet zum Brunchen in Dresden. Wir sind eine feste Truppe, die sich immer mal wieder trifft, wenn alle Zeit haben/im Lande sind. Wir haben Ewigkeiten dort gesessen und viel Spaß miteinander gehabt. Später spazierten wir noch an der Elbe entlang, bevor sich unsere Wege wieder trennten – bis zum nächsten Hühnertreffen.
Abends ging es dann noch zum Kneipenfest im Nachbarort mit ein paar Leuten; ich war Fahrer, aber das war auch okay so. Ein ruhiger Abend also, der dennoch erst spät endete.

Montags habe ich mit meiner Mutti eine kleine Radtour an den See gemacht inklusive Belohnung in Form von einem Broiler und einem schönen Eisbecher. Das Goldwetter hielt an, also ließ sich das alles herrlich genießen!

Senftenberg Schranke Senftenberger See

Am Abend bekam ich noch einen kurzen Terrassenbesuch und SCHWUPP – War das verlängerte Heimatwochenende wieder vorbei.

Am gestrigen Dienstag ging es also wieder zurück nach Stuggi zu meinem Liebling. Und Ende Gelände, der Arbeitsalltag hat mich wieder. Zum Glück auch die Liebe. :)

Ein Tag mit Freunden und Familie

Gestern hatten wir gemeinsam mit meinen Freundinnen und ihren Partnern und ihren Kindern einen großen Brunch veranstaltet. Nur meine Cousine und ich sind noch kinderlos, alle anderen haben schon ziemlich hübsche kleine Scheißerchen fabriziert. Ich bin ja jetzt nicht ganz so hysterisch, wenn ich kleine Kinder/Babys sehe (ich finde kleine Katzen niedlicher), aber ich muss schon sagen, dass diese kleinen Knallköppe von allesamt ziemlich putzig waren. Jedenfalls hatten wir alle wirklich entspannte, schöne, lustige Stunden miteinander. Schön, dass sowas immer mal wieder klappt, trotz meiner Entfernung zu den Leuten.

Am Abend waren dann meine Eltern, MTM und ich im Nachbarstädtchen Broiler essen, wie früher zu DDR-Zeiten. Ich kann mich nicht mehr wirklich dran erinnern, dafür meine Eltern umso lebhafter. Die Gaststätte wurde im letzten Jahr originalgetreu wieder eröffnet und serviert (laut Mutti und Papa) so lecker wie früher.

Broilerbar

MTM und ich spazierten hinterher ein paar Kalorien im Schlosspark ab und gewannen noch ein paar schöne Eindrücke in – oh Wunder! – der warmen Abendsonne.

Schwarze Elster Senftenberg Schlosspark Senftenberg
Schlosspark Senftenberg

Dann ging es auch schon wieder zurück ins schöne, ruhige Heimatdörfchen.

Heimat

Jeder von uns 4en hat dann zu Hause gemacht, wonach ihm war. Meiner Mutti und mir war nach „Weiberabend“, also schenkten wir uns einen Merlot ein und guckten bis spät in die Nacht meine ganzen Fotos auf dem PC an, von früher bis heute. Ab und an kam mal ein Tränchen durch, vor allem bei Fotos von Oma. Aber die meiste Zeit wars dann doch ziemlich lustig, weil es ja so einige richtig schön bescheuerte Bilder von uns Bekloppten gibt. Und so ging wieder ein zufriedenstellender Urlaubstag zur Neige. :)

Ein Tag im Brandenburger Land

Gestern haben wir mal wieder unser gewohntes Territorium verlassen und bei beschissenem Wetter ein bisschen mehr vom Land Brandenburg erkundet. So düsten wir nach Frankfurt/Oder, um meine Cousine zu besuchen. Die Eindrücke waren leider etwas verwaschen, weil man so sehr damit beschäftigt war, dass der Regen einem nicht auch noch Socken und Schlüpper durchnässt. Aber zumindest hat man mal die paar Hotspots (ist halt’ne kleine Stadt) gesehen und auch rüber zu den polnischen Nachbarn gucken können.

Oderturm
Frankfurt/Oder Oder

Nach dem Mittagessen in der Mensa der Uni fuhren wir dann weiter zum Urlaubsdomizil meiner Eltern am Schwielochsee, wo auch schon meine Tante und ihr Anhang angekommen waren. Dort haben wir dann ganz in Familie gesessen und bisschen gepichelt und gequatscht und Spaß gemacht. Abends waren wir noch was essen und wurden wahrscheinlich zum Erlebnis des Tages für die übrigen Gäste und die Kellnerin jener Dorfkneipe. Der Satz des Tages von meiner kleineren Cousine (14): „Bloß gut hab ich keen Freund, der würde ja irre werden bei dieser durchgeknallten Familie!“ :D Naja, aber sie wird sicher irgendwann jemanden finden, der sich wie MTM oder der Freund meiner größeren Cousine pudelwohl bei uns Verrückten fühlt!

Ein Tag zu Hause

…wo man mitten am Tag mitten auf der Straße laufen kann. ;)

Heimat

…wo man mit seiner Einkaufs-Dorfrunde ziemlich schnell fertig ist.

…wo man Freunde zu Fuß erreichen kann.

…wo man Freunde zum Plantschen und Plauschen empfangen kann.

…wo man grenzenlos grillen kann.

Grillen

…wo man die Abendsonne genießen kann.

Grillen

…wo man einen eigenen „Hausfrosch“ hat (Suchbild ;)).

Frosch im Teich

…wo man die Idylle oft erst richtig erkennt und zu schätzen weiß, wenn man erwachsen ist. ♥

Ein Tag im Spreewald

Heute waren wir in Burg im Spreewald unterwegs, dort trafen wir uns mit meinen Eltern zum Essen. Die sind zwar gerade im Urlaub (ihr wisst schon, sturmfrei und so), allerdings im eigenen Bundesland und nicht weit entfernt vom Spreewald und damit auch von der eigenen Heimat. Jedenfalls hatten wir Glück mit dem Wetter, es ist heute schon fast den ganzen Tag sonnig, trotz eher schlechter Prognosen. Beim Essen haben wir auch eine gute Wahl getroffen und beim späteren Cruisen durch die schöne Gegend um mein Heimatdorf herum empfanden wir einfach nur pure Augenfreude. Das ist also ein sehr guter Tag, der sicher so noch weitergeht: Die Terrasse ruft! :D

Spreehafen Burg Spreehafen Burg

Storch M?schen