Roland Kaiser, was wäre mein Leben ohne dich?

Den Titel gab’s hier schonmal im Blog, glaube ich. Ich war ja nunmehr auf 9 Konzerten von „Roli“, und ich höre vermutlich auch nicht auf, weiter auf seine Konzerte zu gehen. Da passt der Titel ziemlich gut. :)

Das vergangene Wochenende haben wir verlängert und in meiner Heimat verbracht. Grund dafür war nicht nur Roli am Freitag den 12.8.(deshalb sind auch die „12 von 12“ ausgefallen, zu viel Trubel, zu oft das Knipsen vergessen), sondern auch MTMs Geburtstag am 14.8.. Wir hatten eine schöne Zeit mit haufenweise „Freizeitstress“, wie irgendwie immer in der Heimat. MTM war beim Football in Dresden und beim Autocross, ich bei Roli, bei meiner besten Freundin zum Geburtstag und Babygucken; dazu noch die Vorbereitungen für das Geburtstagsgrillen, das Kümmern um unseren kleinen Quälgeist, Zusammensein mit der Familie… Ja, ist immer was los zu Hause.

Das Highlight des Wochenendes war aber einfach die „Kaisermania“. Die Karten sind immer ruckzuck ausverkauft, obwohl es immer vier Konzerte am Elbufer in Dresden gibt. Wir sind nun schon ganz aufgeregt, ob und für wann wir wohl für 2017 Karten kriegen, der Vorverkauf startet heute. Nein, wir kriegen einfach nicht genug. Die Stadt, die Kulisse, wir 5 Mädels (meine Mutti, meine Tante, meine Cousinen und ich) und Roli zusammen, das ist einfach immer bisschen magisch.

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Letztes Jahr war ich schwanger und hab das Ganze bei 40 (!) Grad trotzdem durchgezogen. Da fand ich es dieses Jahr tatsächlich angenehmer, obwohl es leider alle halbe Stunde regnete und wir mit unseren Regencapes bisschen lustig aussahen. Es lohnte sich trotzdem; sogar Maite Kelly trat diesmal mit auf und unterhielt das Publikum super.

Auf Verständnis für diese Roli-Liebe stößt man irgendwie nur in meiner Heimat oder Dresden oder vielleicht auch allgemein im Osten. Zumindest häufiger, als sonstwo. Die meisten Leute, die ich außerhalb dieser Gegend kenne, sind immer bisschen irritiert. Ich weiß noch, was ich für Spott im Blog über mich ergehen lassen musste, aber das macht mir alles nix, I love Roli forever! ;D

Ostern noch schnell ;)

Die Zeit rennt mir davon und ich komme zu nüscht. Zum Beispiel wollte ich doch noch kurz über Ostern berichten. Wollte erzählen, dass die 560km-Fahrt in die Brandenburger Heimat am Gründonnerstag super klappte, weil wir abends 19:30 losfuhren. Unser Kind hat durchgepennt in seiner Liegewanne, herrlich. Die Rückfahrt am Ostermontag war aber schrecklich, tagsüber, über 9 Stunden, da hatte dann auch das Baby bald keinen Bock mehr.

Wir verbrachten eigentlich alle Tage in Dresden, da mein Papa derzeit dort im Krankenhaus liegt. Ganz typisch für uns und unsere Situation haben wir einfach das Beste draus gemacht. Gut, dass wir das können.

Wir waren am Karfreitag blasphemischerweise ordentlich Fleisch essen in einem Restaurant. Später kam noch mehr Verwandtschaft ins Krankenhaus zum Kaffeetrinken und es wurde ein sehr lustiger Nachmittag. Der Karfreitag war eigentlich der schönste der Feiertage. Es war mit uns allen irgendwie wie immer, nur eben im Krankenhaus. Wir haben schöne Stunden verlebt und ich denke, jeder hatte so ein paar Minuten, immerhin, in denen er mal kurz vergessen hat, wieso wir dort sind.

Den Samstag haben wir ruhiger angehen lassen, ohne den Rest der Verwandtschaft. Wir haben den Osterbraten einfach vorgezogen und Kaninchen, Rotkohl und Kartoffeln in einer Wärmebox ins Krankenhaus bugsiert. Die Zeit zu fünft haben wir genossen, vor allem meinen Papa mit seinem Enkel zu sehen, war schön. Und wichtig für uns alle. Der Samstagabend gehörte mir und MTM. Meine Mutti hat zum ersten Mal auf MTE aufpassen dürfen, hat ihn alleine gebadet und ins Bettchen gebracht, alles ohne Probleme. Da ist man auch gleich mal bisschen stolz, auf Kind und Omi. ;) MTM und ich waren in einer Gaststätte ein paar Ortschaften weiter und haben es bisschen krachen lassen. Vorspeise, Hauptgang, Nachspeise und diverse Wein/Bier/Longdrinks (hatten uns meine Cousine als Taxi organisiert). Das tat so gut. Und war so schön. Und der Hammer: An unserem ersten Ausgehabend zu zwei seit der Geburt unseres Kindes haben wir die Hälfte der Zeit über selbiges gesprochen. So ändern sich die Themen, so ändert sich das Leben… :)

Am Ostersonntag waren wir wieder mit Papa essen, diesmal Sushi, ganz unkonventionell (hätte am Karfreitag besser gepasst, wa). Am Nachmittag kam wieder die Verwandtschaft zum Kaffee ins Krankenhaus. Und am Abend saßen wir alle, außer eben Papa, bei uns zu Hause und haben Sektchen geschlürft und uralte Fotos von Oma und Opa und Uroma und Mutti und Tante und sonstwem angeguckt. Zeitreise total, und so lustig und schön! Und unser Baby? Hat uns freundlicherweise gewähren lassen und friedlich gepennt. Da haben wir ganz schön Glück mit ihm. Und so ist es eben. Freud und Leid liegen viel zu nah beieinander. ♥

Blog

 

 

Oh man, das waren Zeiten!

Diese Floskel schießt mir eigentlich oft durch den Kopf, wenn ich so an früher denke. Ich wünschte manchmal, ich könnte nochmal zurück, nur für ein paar Stunden, und gewisse Sachen nochmal erleben. Aber die Unbeschwertheit von damals kriegste nicht zurück, deshalb wäre es nicht dasselbe.

Ich bin durch eine Blogfreundin, die über ihre erste eigene Bude geschrieben hat, auf die Idee gekommen, in meinen alten Fotos zu kramen. Zugleich waren das auch die ersten digitalen Fotos, was man vor allem bei der ersten Collage gleich unschwer erkennen kann. Urzeit-Qualität. ;D
Jedenfalls wollte ich mal meine Studentenbuden zeigen, ja, Mehrzahl, VIER insgesamt. Ich kann vom Umziehen ein Lied singen (und meine Eltern als allzeit fleißige Helfer auch, die Armen ey…) und verachte es zutiefst.

Hier hätten wir meine erste eigene Wohnung. Mit 19, nach dem Abi, begann ich im schönen Zwickau ein Studium. Ich bezog eine 1-Raum-Wohnung im Plattenbau am Stadtrand. Ich fühlte mich so erwachsen und habe es geliebt, alleine zu wohnen! Ich konnte tun und lassen was ich wollte (qualmen in der Bude z.B., das fand ich mit 19 unheimlich fetzig, weil ich zu Hause immer heimlich rauchen musste). Ich hatte oft Besuch von Freundinnen und vor allem von einer bestimmten. Die war genauso durchgeknallt wie ich und wir hatten echt’ne geile Zeit…

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Wir verstanden uns so gut, dass wir die Idee hatten, eine WG zu gründen. Die Idee kam uns erst, als wir erfuhren, dass im Studentenwohnheim eine 2er-WG frei wird, also zwei Einzelzimmer, eine Küche, ein Klo, eine Dusche. Das war mega selten zu der Zeit, es gab eigentlich nur noch freie Plätze in Doppelzimmern (Horror!). Also entschlossen wir uns, dort einzuziehen, da hatte ich gerade mal knapp ein Jahr in der Plattenbauwohnung gewohnt. Die Kosten waren natürlich im Wohnheim deutlich geringer, allerdings musste eben wieder umgezogen werden und die meisten Möbel konnte ich nicht mitnehmen und mussten bei meinen Eltern zwischengelagert werden. Zu klein, das Wohnheimzimmer. Aber trotzdem mega gemütlich, zudem mitten im Zentrum und haufenweise Party rundherum. Ich habe es geliebt, mehr als die eigene Bude vorher. Und das, obwohl meine Freundin direkt nach unserem Einzug das Studium schmiss und ich eine neue, sehr streb- und seltsame Mitbewohnerin bekam. Mit der war keine Party, aber ich hab mir andere Leute gesucht…

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Leider blieb ich auch dort nicht allzu lang drin, denn auch ich schmiss mein Studium in Zwickau. Die vielen Partys waren nicht schuld, eher die falsche Wahl, relativ typisch, direkt nachm Abi, nicht wissen was man will und kann… Mein Weg verschlug mich nach Dresden, dort begann ich ein neues Studium. Karrieretechnisch war dieses nicht die bessere Wahl und auch wenn ich zwischendrin auch in Dresden zweifelte, weil’s eben auch kein Zuckerschlecken war, war es dennoch das was mir mehr lag. Und ein Karrieremensch bin ich offenbar sowieso nicht, mir liegt meine Freizeit mehr am Herzen, und die Arbeit ist Mittel zum Zweck, um in der Freizeit machen zu können, was ich will. Jedenfalls zog ich in Dresden mit einem verrückten, liebenswerten, tollen Mädel zusammen, das ich kurz zuvor erst kennengelernt hatte. Sie ist auch heute noch eine meiner engsten Freundinnen und die Zeit mit ihr war die beste während meiner ganzen Uni-Zeit. Deshalb ist die Erinnerung an diese Wohnung auch die schönste. ♥

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Leider verschlug es sie irgendwann nach München und ich hatte noch ein paar Semester vor mir. Also ging es wieder los, Wohnung suchen, umziehen. Diesmal zog ich mit meiner Cousine zusammen. Die Wohnung war mit Abstand die schönste und bisschen erwachsener wurden wir auch, denn geraucht wurde nun nicht mehr überall, sondern nur noch in der Küche. ;D Party und das ganze Zeug lief weiter wie bisher. Das Zusammenleben unter Cousinen war trotzdem nicht die beste Idee, muss man ehrlich gestehen. Mit dem Abstand getrennter Wohnungen verstehen wir uns inzwischen wieder besser. Die Wohnung lag mir trotzdem sehr am Herzen und beim Ausziehen vergoss ich ein paar Tränen. Immerhin hatte ich hier für meine Abschlussprüfungen gebüffelt, hatte eine nette Mädelsclique an der Uni und zwei Mädels davon direkt um die Ecke. Und schließlich bedeutete der Auszug aus der Wohnung auch, mein geliebtes Dresden dauerhaft zu verlassen.

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Nach dieser Wohnung verschlug es mich erstmal wieder nach Hause zu meinen Eltern nach Brandenburg. Dort wohnte ich für ein halbes Jahr, um meine Magisterarbeit zu schreiben und damit das Studium zu beenden. Dresden ist nur 60km von meiner Heimat entfernt und so war ich schon noch öfter dort, nicht nur in der Bibliothek, auch bei Freundinnen, zum Feiern, zum dort Sein einfach. Aber das Wohnen in Dresden hatte sich einfach nicht mehr gelohnt; Miete zu zahlen nur um eine Magisterarbeit zu schreiben und wenige Male in der Bibliothek zu sein, wäre nicht besonders clever gewesen.

Als ich dann fertig war mit der Magisterarbeit und dem Studium, hatte MTM in Stuttgart schon seine Bude gekündigt und für uns eine erwachsene 3-Raum-Wohnung gefunden. Ich hatte sie nicht mal vorher gesehen, aber es gab kein Zurück mehr. Ich zog mit Sack und Pack und vorerst ohne Job mit ihm in Stuttgart zusammen. Er studierte noch, ich bewarb mich fleißig. Ich hatte mich schon von Brandenburg aus beworben, aber so schnell ging es leider nicht und so war ich 6 Monate arbeitslos und ständig am Zweifeln, ob das alles so richtig war. Zwar fand ich keinen tollen Traumjob, aber einen soliden, sicheren mit fairem Rundherum, den ich heute noch habe. Ich sage ja, Karriere und Streben nach mehr ist nicht so meins. Ich hab es immer mal wieder versucht, was anderes zu kriegen, aber es klappte nie. Und nun bin ich ja auf die Muddi-Schiene umgestiegen und froh um den sicheren Arbeitsplatz. ;)

Eins nach dem anderen. Erstens: Heeme!

Ach herrje, ich bin dermaßen im Verzug hier! Die letzten zwei Wochenenden erforderten meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit, aber jetzt lege ich los und berichte. Fangen wir mit dem verlängerten Wochenende in meiner Heimat an, an dem ich freitags frei hatte und am Pool im Garten meiner Eltern lag bei gefühlten Einhundert Grad Celsius. Ich verhielt mich den ganzen Tag ruhig und versuchte, mich mental auf den Abend vorzubereiten. Schließlich wollte ich das Roli-Konzert genießen und nicht nur bei 39 Grad irgendwie überstehen! Letztlich gelang das auch ganz gut, es war zwar heiß wie die Hölle, aber die Luftfeuchtigkeit ging noch und irgendwie konnte ich das ganz gut ertragen. Außerdem hatte ich einen kleinen Taschenventilator dabei! :D

Kaisermania

Bei der wunderschönen Kulisse meines geliebten Elbflorenz gab Roli wieder sein Bestes und bescherte mir, meinen Cousinen und meinen Tanten ein richtig schönes Konzert. Wenn ich richtig gezählt habe, dann war das mein siebtes, nicht immer in Dresden, aber immer schön. Diesmal war ich glaub ich zum ersten Mal nüchtern, doch auch das änderte nichts an meiner Freude an des Kaisers herrlicher Musik! :D Leider weiß ich jetzt schon, dass ich bei der nächsten Kaisermania in Dresden nicht direkt dabei sein werde. Warum? Weil die Karten nach einer Stunde Vorverkauf ALLESAMT ausverkauft waren! Und als die Zusatzkonzerte bekanntgegeben wurden, dauerte es auch nicht lang bis hier alles weg war, was mir möglich gewesen wäre. Nun werde ich im nächsten Jahr wahrscheinlich zu einem der vier Konzerte vor Ort sein und auf der Wiese sitzen mit meiner Freundin und vielleicht auch meiner Mutti. Von dort hört man Roli nämlich auch ganz gut, hab ich auch schon paar Mal gemacht.

Das restliche Wochenende verlief ähnlich heiß und ähnlich aktiv. Zwar waren immer ein paar Poolgänge und Terrassenchiller drin, aber hauptsächlich traf ich Freundinnen und quatschte und genoss die Zeit in der Heimat. Da gab es die eine Freundin, deren Baby ich mir am Samstagvormittag angeschaut habe und mit der ich schon so lange nicht mehr gelabert habe, dass drei Stunden gar nicht reichten und wir irgendwie unzufrieden auseinander gingen. Dann gab es die Freundin, mit der ich den Abend am See verbrachte mit einer Pizza und Malzbier und ebenfalls ausufernden Gesprächen. Dann gab es noch das Sonntagsfrühstück bei meinen Eltern auf der Terrasse mit meiner Hühnerbande, das mehrere Stunden dauerte, total schön war und im Pool endete. Und zwischendrin plünderten meine Cousinen, meine Tante, Mutti und ich noch den Dachboden und sortierten brauchbaren Babykram für mich aus. Puh, ganz schön was los, wa?

Als meine Cousine und ich am Sonntagnachmittag wieder die Fahrt in den Süden antraten, flossen (mal wieder) die Tränen. Die Zeit zu Hause vergeht immer viel zu schnell, wahrscheinlich weil sie so schön ist. Ich vermisse Heeme.

Dezemberurlaub

Eine Woche Urlaub ist nun schon wieder vorbei, aber sie war schön und wurde wieder optimal genutzt. Obligatorisch sind diese freien Tage Anfang Dezember inzwischen, so lässt sich die Adventszeit herrlich genießen, mein Geburtstag gut feiern, der Hochzeitstag ebenfalls.

Begonnen haben wir unseren Urlaub am Samstag mit der Fahrt in meine Heimat, wo wir es abends gleich mal haben krachen lassen in unserer Provinzdisco, zusammen mit vielen Bekannten und Freunden, legedär und wunderbar. Der erste Adventssonntag fiel entsprechend ruhig aus, aber die Zeit mit meinen Eltern und Kerzen und Weihnachtsplätzchen haben wir trotzdem genießen können. Der erste Dezember war MTM’s und mein Tag, zum zweiten Mal jährte sich unsere Vermählung und deshalb machten wir uns auf in die Stadt, in der unsere Liebe begann (und die ich sowieso wegen akuter Sehnsucht bei jedem Heimatbesuch aufsuche). Wir trafen kurz meine Unifreundin, bummelten durch die Läden und über die Weihnachtsmärkte und gingen am Abend superlecker essen im El Rodizio. Am Dienstag gönnten wir uns tagsüber wieder eine chillige Pause und guckten am Abend den Hobbit Teil zwei über Papa’s Beamer, um uns auf den dritten Teil vorzubereiten, der ja in ein paar Tagen im Kino erscheint. Mein Geburtstag, der dritte Dezember, war ein durchweg schöner Tag. Nach einem Frühstück mit meinen Eltern durfte ich schöne Geschenke auspacken und zum Mittagessen haben wir meine Eltern eingeladen, und zwar in das Restaurant, das wir zu Viert schon nach der standesamtlichen Trauung besuchten. Es war wieder erstklassig lecker, wir alle haben uns so an dem Geschmackserlebnis erfreut und sind sehr traurig, dass das Restaurant zum Ende des Jahres schließt. Es war ein gelungener Abschluss für uns. Danach verkosteten und shoppten wir noch im Eierlikörladen unseres Vertrauens und mussten dann schon wieder nach Hause, um die alljährliche Wintergrillparty vorzubereiten. Bei Feuer, Grillwurst und Glühwein hatte ich einen schönen (Tanz-)Abend mit meiner Famile und meinen Freunden, für den ich sehr dankbar bin. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen…

Heeme

Am Tag nach meinem Geburtstag, Donnerstag, reisten MTM und ich nach Papa’s weltbestem Linseneintopf wieder ab in Richtung Stuggi. Ein paar freie Tage wollten wir noch in unserer gemütlichen, weihnachtlichen Wohnung genießen und auf diversen Weihnachtsmärkten. So führte uns unser Weg am Freitag, nachdem ich den ganzen Vormittag im Nachthemd bei den „Gilmore Girls“ (mein Geburtstagsgeschenk von MTM, die komplette Serie, yeah!) und ein paar häuslichen Pflichten verbrachte und am Nachmittag mit MTM einkaufen war, zum Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Erst gab es Flammlachs beim Finnen und dann mit unseren Freunden ein paar Glühwein und später dummerweise Tequila & Co. in einer Kneipe. Eigentlich wollte ich dann nach Hause, aber irgendwie haben MTM und ich uns (wie immer) von seinem Partyraketenkumpel zum Besuch eines Clubs überreden lassen. Getanzt hab ich noch bis halb drei, dann war aber wirklich Schluss. Zu viel Party für eine Woche, ich bin ja nun auch nicht mehr die Jüngste. ;) Der gestrige Nikolaustag war dann wieder eher ruhiger Natur, wir haben die Stiefel gecheckt, schön gekocht zum Mittag, sind am Abend noch über den Stadtteilweihnachtsmarkt geschlappt und haben dann MTM’s Nikolausgeschenk auf DVD angeguckt. Und heute hab ich einfach einen schönen, gemütlichen zweiten Advent genossen und nebenher ein bisschen Kuchen gebacken. Für morgen, da geht’s ja wieder auf Arbeit. Hach, leider.

Stuggi

Roland Kaiser, was wäre mein Leben ohne dich?!

Gestern war es endlich wieder an der Zeit: KAISERMANIA in Dresden! :D :D :D

Kaisermania

Im letzten Jahr saßen meine Mutti und ich draußen auf der Wiese und hörten zu, diesmal hatten wir Karten und standen in der Menschenmenge gemeinsam mit Tante, Cousinen, Freundinnen. Es war ein wundervolles, langes Konzert (fast 3 Stunden!) mit Roli’s ganzen alten Schinken und den schönsten neuen Liedern. Wir sangen so laut mit, dass ich heute ein bisschen heiser bin, was ich immer besonders toll finde nach Konzerten. ;)

Roland Kaiser Dresden

Wir alle zusammen hatten viel Spaß, sowohl beim „Vorglühen“ auf der Wiese mit Blick auf Elbflorenz, als auch drinnen beim Konzert mit dieser wahnsinnig schönen Kulisse im Hintergrund. Party mit Freunden, Familie, Dresden und Roli – da geht mir einfach nur das Herz auf und ich bin wunschlos glücklich. MTM hat ausnahmsweise nicht zum Glück gefehlt, der kriegt das blanke Grauen allein bei dem Gedanken an so ein Konzert. Stattdessen ist er glücklich über die sturmfreie Bude in Stuggi für 4 Tage, so hat jeder was von meiner kleinen Heimatreise. :D

Achtung, Testblog! Heute: Weihnachtsmärkte

In den letzten Wochen des Jahres gibt es ja für mich immer was weihnachtliches zu tun. Was ich schon auf Weihnachtsmärkten rumgetingelt bin in meinem Leben… Ich würde sagen, ich bin da ein ziemlicher Fan von. In diesem Jahr ist der Schnitt ganz gut. Ich war jetzt noch nicht sonstwie oft aufm Weihnachtsmarkt, aber dafür ist die Abwechslung ganz gut.

Angefangen habe ich meine diesjährige Testphase mal ganz woanders, in Aalen. Der Weihnachtsmark ist so klein, dass man ziemlich schnell da durch ist. Aber dafür ist er entzückend und irgendwie kuschelig, ja, gemütlich! Liegt sicher auch am Rindenmulch auf dem Boden – die Füße frieren dann nicht so schnell. Also, wer mal zufällig in diese Pampa gerät, darf sich die putzige kleine Innenstadt (Achtung, die Geschäfte schließen um 18 Uhr :roll:) und ggf. den Weihnachtsmarkt nicht entgehen lassen.

Weiter ging es mit einem Abstecher auf den Christkindlesmarkt in Nürnberg, weil der ja so bekannt ist. Hm, was soll ich sagen? Also Nürnbergs Altstadt ist schon schön, der Weihnachtsmarkt an sich ist auch hübsch. Und kleiner als ich erwartet habe. Und irgendwie nichts besonderes. Es ist halt auch bisschen langweilig, nur Nürnberger Bratwurst und Nürnberger Lebkuchen zu essen. Tendenziell waren da ein paar Original-Nürnberger-Irgendwas-Buden zu viel vorhanden für meinen Geschmack. Was ich gut fand, war der kleine „Weihnachtsmarkt der Partnerstädte“ nebenan, da gab es einiges zum Stöbern und Naschen. Es war ein schöner kleiner Ausflug nach Nürnberg, so hat man’s mal gesehen.

Nürnberg

Natürlich darf auch Dresden in keinem Jahr fehlen, weshalb MTM und ich auch dort über die Weihnachtsmärkte tingelten. Der berühmte, große Striezelmarkt wurde unter meinen Favoriten von dem Weihnachtsmarkt am Neumarkt, direkt neben der Frauenkirche, abgelöst. Hier geht es romantischer zu. Es gibt allerhand Köstlichkeiten, die es nicht überall gibt (Schlehen-Glühwein, lecker!) und es ist gemütlich und hübsch und irgendwie angenehm dezent. Gerne alle Jahre wieder!

Advent auf dem Neumarkt

Der Striezelmarkt wird natürlich trotzdem noch gerne von mir besucht. Leider gab es irgendwann in den letzten Jahren eine Konzeptänderung. Seitdem steht dort so ein albernes Riesenrad und ich sehe nicht mehr durch, weil die Aufteilung nicht mehr geordnet mit parallelen Gängen, sondern total wirr ist. Finde ich doof. Zum Glück ist das Riesenrad nicht so riesig und viel Tradition erhalten geblieben, wie z.B. die herrliche große Weihnachtspyramide, die alles überthront. Und die Stände, die Erzgebirgische Holzkunst anbieten. Und das Sächseln überall, das ich so putzig finde. Ich vermisse Dresden, es war schön, dort zu leben. :)

Striezelmarkt

Selbstverständlich habe ich auch schon den Stuttgarter Weihnachtsmarkt beehrt, ich meine, ich wohne ja hier (und das gerne, trotz Dresden-Sehnsucht). In Stuttgart gibt es das einzige Riesenrad, das in meinen Augen auf einem Weihnachtsmarkt erlaubt ist: Es ist ungefähr so hoch wie MTM und hat Kabinen in Form von Weihnachtskugeln, in die nur Kinder reinpassen. Ansonsten ist der Stuttgarter Weihnachtsmarkt wie immer ganz hübsch, aber völlig überlaufen, wie alles in dieser Stadt. Die Buden strecken sich über mehrere Plätze und Gassen und es gibt neben dem normalen Zeugs auch viele Glühweine aus schwäbischen Weinen. Sowas mag ich. Vielleicht gehen wir nochmal hin, es soll irgendwo noch ein paar finnische Buden mit Lachs, Glögg und so geben, die wir wohl verpasst haben. Ich mag ihn jedenfalls, den Weihnachtsmarkt in Stuggi. Nicht so sehr wie andere, aber schon mehr als den in Nürnberg. ;)

So, nun sollen noch die Märkte in Esslingen und Ludwigsburg folgen. Beide sind sicher auch in diesem Jahr sehr sehenswert, ich werde vermutlich berichten. Wenn ich nicht vorher geplatzt bin…

Urlaub bis jetzt

Tolles Wetter am richtigen Tag und somit auch einen grandiosen Polterabend gefeiert. Ansonsten Wetter wie die Katerstimmung am darauffolgenden Tag. Stimmung trotzdem gut. Spaziergänge, Heimatfeeling, Freunde, Dresden, Shopping. Alles möglich, wenn man nur will. Zeit für Entschleunigung ebenfalls vorhanden. Nur nicht für ausgefeilte Blogeinträge in vernünftigen Sätzen. ;) Die Grillwurscht ruft, bis denne!

Heimaturlaub

WochenendAKTIVität

Unter der Woche schleppe ich mich meistens von Arbeitstag zu Arbeitstag und bin zum Feierabend nur noch für wenig zu gebrauchen. Am Wochenende bin ich zur Zeit dagegen ungewöhnlich aktiv. Hat sich so ergeben, ist auch schön, bleibt auch erstmal so. Es jagt ein Highlight das nächste, ich freue mich auf jedes. Ich freu mich aber auch auf die paar kleinen Wochenenden dazwischen, an denen nichts anliegt. Und dann ERfreue ich mich an den schönen Erinnerungen…

Münzgasse Dresden

Ja, am letzten Wochenende war ich schon wieder im Osten des Landes, diesmal mit MTM im Schlepptau. Die Autofahrt vergesse ich lieber wieder (Baustellen, ey…), aber den Zwischenstopp beim großen Stadtfest in Dresden garantiert nicht. MTM und ich bummelten herrlich durch die Stadt, deren Anblick immer ein bisschen mein Herz bluten lässt. Die Straßen waren voller Menschen und an jeder Ecke gab’s was zum Kieken.

Elbe Dresden

Dresden

Allzu lange blieben wir nicht, da wir ja noch weiter fahren mussten in meine Heimat und dringend Schlaf brauchten. Schließlich lag am Samstag eine große Familienfeier an, für die wir fit sein wollten. Fitness erlangten wir am Samstag dann durch kräftiges Ausspannen unter der Brandenburger Sonne im Garten meiner Eltern.

Baden im Pool

Abends und nachts haben wir dann unsere Energie für kräftiges Feiern verwendet. Schön war es! Und natürlich viel zu schnell vorbei, genau wie das Wochenende. Das einzige, was sich ewig hinzog, war die Rückfahrt am Sonntag. Abends halb 10 kamen wir erst wieder in unserer Bude an. Auspacken, pennen, Montag. :(

Immer mitten in die Fresse rein…

Auch wenn der Titel anderes vermuten lässt: Nein, es geht jetzt nicht um die fucking Ladezeiten bei blog.de. ;)

Am Wochenende bin ich mal kurz „rüber“ gejettet und kam im geliebten Osten auf meine Kosten, vor allem musikalisch. Auch wenn die zwei Konzerte, die ich mir anhörte, unterschiedlicher nicht sein können. Feuer und Wasser, sozusagen.

Am Freitag holten meine Eltern mich vom Flughafen Dresden ab und während mein Vati sich zum Kino verkrümelte, gingen Mutti und ich zur KAISERMANIA ans Elbufer. Naja, nicht ganz, wir gingen nicht rein sondern sparten uns die Konzertkarten (waren ja schon etliche Male dort), indem wir uns auf die Wiese daneben pflanzten zum Lauschen. Leider zunächst bei Regen, wie gut dass meine Mutti Klappstühle, Regenjacken und Schirme mitgebracht hatte. Andere waren auch so hart im Nehmen wie wir und ließen sich ebenfalls nicht vom Sauwetter abhalten. Belohnt wurden wir pünktlich zu Beginn des Konzertes mit einer aufbrechenden Wolkendecke, so dass wir die Schirme beiseite legen konnten.

Kaisermania

Schön war es, mal wieder Rolis Lieder mitzusingen und mit Mutti Sektchen zu trinken und zu quatschen. Später trafen wir noch meine Freundin mit ihrer Freundin und so feierten wir noch ein bisschen zu viert.

Am Samstag ging es weiter nach Big Bad City zu den Titelgebern dieses Eintrages: ÄRZTIVAL! Ja, ich bin musikalisch äußerst flexibel. Meine Mutti blieb lieber heeme, diesmal reiste ich mit meiner besten Freundin zum Konzert. Wir feierten sozusagen unseren ganz persönlichen Abschied von ihrer Junggesellinnenzeit, dasselbe taten wir im letzten Jahr mit meiner Junggesellinnenzeit bei SEEED in Leipzig. Das sind schöne Gelegenheiten, zusammen etwas zu erleben, nicht?!

Ärztival

Wir hatten jedenfalls viel Spaß, bei diesen Komikern auch kein Wunder. Sehr unterhaltsame Typen sind das, auch in den Pausen zwischen den Songs, die man alle so herrlich laut mitsingen kann! Und ein bisschen ins Schwärmen kamen wir auch, wie es sich für einen Junggesellinnenabschied gehört, nech!?

Farin Urlaub

Nach einer ziemlich anstrengenden Autofahrt des Nachts blieb ich sonntags ewig in den Federn liegen, chillte noch im Elternhaus herum und flog am Abend wieder zurück zu meinem anderen Zuhause.

Kurzweilig und schön war es, das Wochenende in meiner Heimat und rundherum. Ich bin gerne dort und schon sehr bald bin ich es wieder und wieder und wieder. Vorhaben über Vorhaben, Pläne über Pläne. Zur Zeit bisschen viel, aber auch aufregend und schön. Muss ich halt die Arbeitstage zum Entspannen nutzen. ;)