WochenendAKTIVität

Unter der Woche schleppe ich mich meistens von Arbeitstag zu Arbeitstag und bin zum Feierabend nur noch für wenig zu gebrauchen. Am Wochenende bin ich zur Zeit dagegen ungewöhnlich aktiv. Hat sich so ergeben, ist auch schön, bleibt auch erstmal so. Es jagt ein Highlight das nächste, ich freue mich auf jedes. Ich freu mich aber auch auf die paar kleinen Wochenenden dazwischen, an denen nichts anliegt. Und dann ERfreue ich mich an den schönen Erinnerungen…

Münzgasse Dresden

Ja, am letzten Wochenende war ich schon wieder im Osten des Landes, diesmal mit MTM im Schlepptau. Die Autofahrt vergesse ich lieber wieder (Baustellen, ey…), aber den Zwischenstopp beim großen Stadtfest in Dresden garantiert nicht. MTM und ich bummelten herrlich durch die Stadt, deren Anblick immer ein bisschen mein Herz bluten lässt. Die Straßen waren voller Menschen und an jeder Ecke gab’s was zum Kieken.

Elbe Dresden

Dresden

Allzu lange blieben wir nicht, da wir ja noch weiter fahren mussten in meine Heimat und dringend Schlaf brauchten. Schließlich lag am Samstag eine große Familienfeier an, für die wir fit sein wollten. Fitness erlangten wir am Samstag dann durch kräftiges Ausspannen unter der Brandenburger Sonne im Garten meiner Eltern.

Baden im Pool

Abends und nachts haben wir dann unsere Energie für kräftiges Feiern verwendet. Schön war es! Und natürlich viel zu schnell vorbei, genau wie das Wochenende. Das einzige, was sich ewig hinzog, war die Rückfahrt am Sonntag. Abends halb 10 kamen wir erst wieder in unserer Bude an. Auspacken, pennen, Montag. :(

Immer mitten in die Fresse rein…

Auch wenn der Titel anderes vermuten lässt: Nein, es geht jetzt nicht um die fucking Ladezeiten bei blog.de. ;)

Am Wochenende bin ich mal kurz „rüber“ gejettet und kam im geliebten Osten auf meine Kosten, vor allem musikalisch. Auch wenn die zwei Konzerte, die ich mir anhörte, unterschiedlicher nicht sein können. Feuer und Wasser, sozusagen.

Am Freitag holten meine Eltern mich vom Flughafen Dresden ab und während mein Vati sich zum Kino verkrümelte, gingen Mutti und ich zur KAISERMANIA ans Elbufer. Naja, nicht ganz, wir gingen nicht rein sondern sparten uns die Konzertkarten (waren ja schon etliche Male dort), indem wir uns auf die Wiese daneben pflanzten zum Lauschen. Leider zunächst bei Regen, wie gut dass meine Mutti Klappstühle, Regenjacken und Schirme mitgebracht hatte. Andere waren auch so hart im Nehmen wie wir und ließen sich ebenfalls nicht vom Sauwetter abhalten. Belohnt wurden wir pünktlich zu Beginn des Konzertes mit einer aufbrechenden Wolkendecke, so dass wir die Schirme beiseite legen konnten.

Kaisermania

Schön war es, mal wieder Rolis Lieder mitzusingen und mit Mutti Sektchen zu trinken und zu quatschen. Später trafen wir noch meine Freundin mit ihrer Freundin und so feierten wir noch ein bisschen zu viert.

Am Samstag ging es weiter nach Big Bad City zu den Titelgebern dieses Eintrages: ÄRZTIVAL! Ja, ich bin musikalisch äußerst flexibel. Meine Mutti blieb lieber heeme, diesmal reiste ich mit meiner besten Freundin zum Konzert. Wir feierten sozusagen unseren ganz persönlichen Abschied von ihrer Junggesellinnenzeit, dasselbe taten wir im letzten Jahr mit meiner Junggesellinnenzeit bei SEEED in Leipzig. Das sind schöne Gelegenheiten, zusammen etwas zu erleben, nicht?!

Ärztival

Wir hatten jedenfalls viel Spaß, bei diesen Komikern auch kein Wunder. Sehr unterhaltsame Typen sind das, auch in den Pausen zwischen den Songs, die man alle so herrlich laut mitsingen kann! Und ein bisschen ins Schwärmen kamen wir auch, wie es sich für einen Junggesellinnenabschied gehört, nech!?

Farin Urlaub

Nach einer ziemlich anstrengenden Autofahrt des Nachts blieb ich sonntags ewig in den Federn liegen, chillte noch im Elternhaus herum und flog am Abend wieder zurück zu meinem anderen Zuhause.

Kurzweilig und schön war es, das Wochenende in meiner Heimat und rundherum. Ich bin gerne dort und schon sehr bald bin ich es wieder und wieder und wieder. Vorhaben über Vorhaben, Pläne über Pläne. Zur Zeit bisschen viel, aber auch aufregend und schön. Muss ich halt die Arbeitstage zum Entspannen nutzen. ;)

Mein Junggesellinnenabschied :)

Na, das war mal eine Überraschung! Ich bin ja seit Dienstag in der Heimat und hatte abends mit einer Freundin noch ein „kleines“ Stelldichein mit einigen Flaschen Sekt. Ich wusste ja nicht, was mich am Feiertag (Mittwoch, 3.10.12) erwarten würde und sie konnte mich ja auch schlecht nach Hause schicken, sonst hätte ich Verdacht geschöpft. Am nächsten Morgen war ich ein bisschen verkatert, hatte mich aber ganz gut im Griff. Schließlich stand ein gemeinsamer Tag mit meiner Mutter und meinen zwei Cousinen an, dachte ich zumindest. Meine Mutter hatte mich im Vorfeld informiert, dass ich diesen Tag für sie und die Cousinen freihalten sollte. Sie habe mit uns einen Ausflug nach Dresden geplant, werde uns aber mit dem Tagesprogramm überraschen. Wir sind also gegen halb 12 losgedüst und meine Cousinen (23 und 16 Jahre) gaben sich total aufgeregt und neugierig, weil ja auch sie (vermeintlich) wissen wollten, was der Tag so bringt. Wir hielten am Bahnhof Dresden Neustadt, wo sich ein Lidl befindet, der auch sonntags und an Feiertagen geöffnet hat. Dort wollte meine Mutter Piccolos für uns kaufen, also stiefelten wir Drei ihr hinterher. Im Lidl auf Höhe des Wurstregals :D stand ich plötzlich alleine da und sah Menschen, die sich Schilder vors Gesicht hielten. Zusammen ergaben sie den Schriftzug „From (Abkürzung alter Name) to (Abkürzung neuer Name), Welcome to your JGA“. Plötzlich fingen die 12 Weiber an zu schreien und zu jubeln, und dann fiel der Groschen auch bei mir. Sogar meine Freundin, die ich aus Stuttgart kenne, ist extra angereist! Nun gut, es war natürlich alles sehr aufregend, wir drückten uns alle und draußen vorm Lidl gabs dann erstmal Geschnatter und natürlich Sekt und ich bekam mein T-Shirt. Wir trugen alle dieselben, nur mit den persönlichen Namenskürzeln. Meines hatte natürlich zweierlei Kürzel, das jetzige und das zukünftige.

Meine Mutti fuhr dann wieder nach Hause und wir liefen dann in die Kneipe „Scheune“ in der Dresdner Neustadt, um superlecker zu brunchen. Dort verbrachten wir ein paar Stunden damit, zu essen, zu trinken, zu tratschen, und allerhand Fotos zu machen.

Nach ein paar Besuchen in einer „Fotokiste“, die am Straßenrand stand, holte uns dann unser persönlicher Busfahrer mit einem kleinen schwarzen Bus ab. Wir tourten stundenlang durch Dresden, total entspannt und fröhlich. Der Busfahrer erzählte bisschen was, aber wir kennen die Stadt ja und hauptsächlich dröhnten uns aus den Boxen laut Roland Kaiser, Michael Jackson, Deichkind und Co. entgegen und wir sangen alle lauthals mit. Das war einfach sowas von perfekt, herrlich! Wir machten einige Stops an meinen persönlichen „Hotspots“ in Dresden, zum Beispiel die Uni, die beiden Wohnungen die ich mal bewohnt habe… Der Busfahrer zeigte uns dann auch noch einen Punkt mit toller Aussicht, einen Pavillon hoch über der Elbe. Dort erlebten wir einen traumhaften Sonnenuntergang. Der Busfahrer war übrigens ein richtiges Herzchen, ein ganz lieber, lustiger Mann. Mit dem hatten wir echt Glück.

Während des Busfahrens gab es zwischendrin auch noch ein Quiz, bei dem es nur um mich ging. Jede Freundin musste abwechselnd Fragen beantworten. Bei der richtigen Antwort musste sie einen Schnaps trinken, bei der falschen zwei. Ich war dann meistens die, die jeweils den zweiten Schnaps hinterkippen musste. :D Zum Abendessen machten wir dann bei meinem absoluten Lieblingsdönermann Halt, was ich total witzig fand. Nirgends schmeckt der Dürüm wie dort und ich vermisse das Zeug in Stuggi echt. Wenn ich an Dresden vorbeifahre während Heimatreisen, mache ich dort ohne Scheiß nur wegen des Döners manchmal Halt, fahre extra von der Autobahn ab und durch die halbe Stadt durch. Das wissen die Weiber natürlich und so speisten wir dort alle unsere leckeren Dürüms und bekamen sogar noch Raki aufs Haus, was dem Dönermann ein Ständchen bescherte („Ein Hooooch auf unsern Dönermann, Dönermann, Dönermann…“). Dieses Ständchen hörte der Busfahrer auch ständig, ich glaube er mochte es. ;)

Der letzte Halt war dann eine Karaokebar. Beim Ausstieg kam zufällig Roxette im Radio, so stoppten wir alle und blieben im Bus stehen und brüllten sangen wie die Heidelerchen unser Abschiedsständchen. Der Busfahrer war vermutlich auch bissl froh, als wir endlich weg waren, hihi. Naja, in der Karaokebar konnten wir dann all unsere Stimmgewalt rauslassen, was wir auch taten. Es sind ein paar Mädels gegen 10 gefahren, weil sie arbeiten oder mütterliche Pflichten erfüllen mussten am nächsten Tag. Der harte Kern blieb übrig, denn für uns war ein Hostelzimmer in der Neustadt reserviert, das wir dann gegen halb 2 bezogen. Wir waren total fertig von diesem Tag, der ja schon mittags mit Sekt begann und mit Mixgetränken in der Karaokebar endete. Heiser, gerichtet und todmüde fielen wir ins Bett. Ich konnte allerdings nicht einpennen, weil ich sowas von glücklich über diesen Tag war und ständig alles gedanklich Revue passieren lassen musste. Es war einfach absolut perfekt! Es hat solchen Spaß gemacht, die Ideen mit dem Brunch und dem Bus und der Karaoke waren voll mein Ding. Ich hatte kein Krönchen auf, keine Schärpe um und musste nichts aus dem Bauchladen verkaufen. Es gab keinen Stripper und auch sonst nichts peinliches. Sowas wollte ich nie, weil ich es einfach banane finde.

Zum Glück habe ich diese Trauzeugin und diese Freundinnen, die so einen schönen, gemeinsamen Tag möglich machen und auch aus Stuttgart, München und Berlin anreisen. Ich weiß das sehr zu schätzen und bin ihnen allen von ganzem Herzen dankbar. Könnt direkt heulen wenn ich so dran denke… :)

Hier liegt ein großes Stück meines Herzens…

Dresden Altmarkt

In Dresden. Dort waren MTM und ich gestern unterwegs, einfach mal so, weil ich die Stadt sehr vermisse. Wir haben ein bisschen geshoppt und es uns gutgehen lassen. Zum Beispiel mit Dresdener Eierschecke…

Dresdener Eierschecke

…einem leckeren Abendessen und beim Genießen des Sonnenunterganges. Was für eine Schönheit diese Stadt doch ist! Und wie schön es war, dort zu leben, das werde ich nie vergessen.

Sonnenuntergang Dresden

Dresden Sonnenuntergang

Den Abend verbrachten wir mit Open-Air-Kino bei den Filmnächten am Elbufer, es lief „Dark Shadows“ mit Johnny Depp. Ich mochte den Film, auch wenn die Kritiken glaube ich nicht so gut waren. Er hat mich jedenfalls gut unterhalten und zusammen mit dem ganzen Flair dort, war es der perfekte Abend für uns.

Filmnächte am Elbufer

Das nächtliche Schlendern durch die Altstadt bescherte uns einen schönen und zufriedenen Abendausklang. Mich macht dieser Ort einfach glücklich, auch wenn ich nur noch ab und zu dort sein kann.

Meine Perle! ♥

Weihnachtsmarktbesuch, der Erste!

Wir sind gestern Abend wieder wohlbehalten in Stuggi angekommen. Da wir Urlaub hatten, konnten wir den Heimatbesuch ein bisschen ausweiten. Und so kam es, dass mein erster Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr in meinem geliebten Dresden stattfand. Wir machten am Montagmorgen einen kleinen Citytrip in die schönste Stadt und liefen uns zunächst die Füße beim Shoppen wund. Und am Abend belohnten wir uns auf dem Striezelmarkt (Altmarkt)…

Striezelmarkt

…und dem kleinen Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche (Neumarkt).

Schön war es, mal wieder dort zu sein, wo ich über 5 Jahre wohnte. Es war aber auch ein bisschen traurig, weil ich plötzlich wieder eine starke Sehnsucht nach dem Leben in dieser Stadt empfand. Das ist nicht falsch zu verstehen, mir geht es in Stuggi auch gut. Und ich denke, auch nach dieser Stadt würde ich inzwischen Sehnsucht empfinden, wenn ich gehen müsste. So ist das Leben eben. :)

Auf Heimaturlaub

Ich hatte mir am Freitag und am Dienstag jeweils einen Gleittag genommen, um mal wieder richtig ausgiebig auf Brandenburger Heimaturlaub gehen zu können. Diesmal ohne MTM, der hat nämlich keine Überstunden, die er abbummeln kann. ;)

Nachdem ich eine abartige Höllenfahrt am Freitag hinter mich gebracht hatte, habe ich abends mit einer Freundin zusammengesessen und gelabert bis die Stimmbänder kratzten.

Der Samstag begann mit einem Frühstück bei meiner Tante. Weiter ging es mit einem Spontantbesuch bei einer anderen Freundin, die mir eröffnete, dass sie sich scheiden lässt. Im letzten Jahr waren MTM und ich auf ihrer Hochzeit… Der Spontanbesuch ist dann in ein ziemliches stundenlanges Sektgelage ausgeartet; es musste so viel besprochen werden, gerade wenn man so eine Entscheidung trifft und an die Freundin weitergibt. Ich persönlich verstehe ihre Beweggründe, diesen Mann nicht mehr zu wollen, weil er aufgrund seiner ganzen Art und Weise einfach nicht mein Fall ist. Muss er ja auch nicht, weshalb ich mit meiner Ansicht hinterm Berg halte. Ich frage mich nur, wieso IHR das alles jetzt erst auffällt… Naja. Nicht mein Bier, ich bin gerne da und höre zu, wenn sie mich braucht. Aber durch müssen wir alle selber durch unsere eigenen Misthaufen. Wa?!
Abends ging ich dann mit einer anderen (schwangeren) Freundin griechisch essen. Verständlicherweise ging es mir nicht so gut, schließlich hatte ich schon eine Ausnüchterung hinter mir (Kaffee, kalte Dusche, Wasser, Wasser, Wasser). ;) Kann ja mal passieren, war ja nicht geplant…

Okay, es folgte der Sonntag: Wieder absolutes Goldwetter, ein Wahnsinn! Ich war mit unserer Mädelsgruppe verabredet zum Brunchen in Dresden. Wir sind eine feste Truppe, die sich immer mal wieder trifft, wenn alle Zeit haben/im Lande sind. Wir haben Ewigkeiten dort gesessen und viel Spaß miteinander gehabt. Später spazierten wir noch an der Elbe entlang, bevor sich unsere Wege wieder trennten – bis zum nächsten Hühnertreffen.
Abends ging es dann noch zum Kneipenfest im Nachbarort mit ein paar Leuten; ich war Fahrer, aber das war auch okay so. Ein ruhiger Abend also, der dennoch erst spät endete.

Montags habe ich mit meiner Mutti eine kleine Radtour an den See gemacht inklusive Belohnung in Form von einem Broiler und einem schönen Eisbecher. Das Goldwetter hielt an, also ließ sich das alles herrlich genießen!

Senftenberg Schranke Senftenberger See

Am Abend bekam ich noch einen kurzen Terrassenbesuch und SCHWUPP – War das verlängerte Heimatwochenende wieder vorbei.

Am gestrigen Dienstag ging es also wieder zurück nach Stuggi zu meinem Liebling. Und Ende Gelände, der Arbeitsalltag hat mich wieder. Zum Glück auch die Liebe. :)

Ach du liebe Zeit!

Ich schreibe echt nach EINER Woche einen ausstehenden Wochenendbericht, nämlich von den restlichen Tagen meines verlängerten Geburtstagswochenendes. So lange hab ich mir echt noch nie Zeit gelassen, glaube ich. Die Zeit rennt! Und es ist irgendwie ganz schön viel los in diesem Monat. Sowohl auf Arbeit, als auch privat. Und auf den Straßen, bei dem Wetter. Alles Zeiträuber. Aber wat soll’s, ist nunmal so. Und es ist auch halb so wild, dass ich an diesem Wochenende von meinem letzten berichte. Denn an diesem Wochenende ist bei mir ohnehin nicht viel los außer Budenschwung (erledigt!) und Beautyprogramm (erledigt!) und Abgammelei (dabei!) und Zweisamkeit (dabei!). Ich muss einfach mal bisschen runterkommen…

Jedenfalls: Die Tage zu Hause waren natürlich prall gefüllt. Nach meiner eiskalten Geburtstagsgrillparty hieß es weiterhin: Heimat genießen! So schlappten MTM und ich am Samstag nach einem Geburtstagskaffeekränzchen bei der Verwandtschaft noch über den klitzekleinen 1-tägigen Weihnachtsmarkt meines Heimatdörfchens. Der Rest des Abends fand dann beim Griechen statt, wo wir mit meiner Freundin und ihrem Freund extrem lustige Stunden verbrachten.

Beim Griechen

Am Sonntag fuhren MTM und ich dann mal nach Dresden, um über den großen Striezelmarkt und den kleinen Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche zu laufen. Jeder weiß ja, wie sehr ich diese Stadt liebe und vermisse. Das wurde mir auch an diesem Tag wieder bewusst. Einfach wundervoll!

Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche Striezelmarkt Dresden

Den Abend ließ MTM beim Männerfilmgucken mit meinem Vati ausklingen. Ich hingegen saß mit Mutti bei „Menschen, Bilder, Emotionen“ mit Jauch zusammen. Auf so Kram stehen wir ja bisschen. ;)

Am Montag fuhren wir dann wieder nach Stuggi. Nach 8,5 Stunden kamen wir auch endlich mal hier an, völlig durch von der Fahrt, noch so viel Zeug in den 4. Stock zu schleppen (der Nachteil, wenn man reich beschenkt wird!), den nächsten Arbeitstag schon im Nacken…
Entsprechend stressig zog sich dann auch die Arbeitswoche dahin wie Kaugummi. Obwohl sie ja für mich verkürzt war, kam sie mir länger vor als jede andere vorher. Aber das ist jetzt wurst und fast vergessen: Ich befinde mich mitten in der Regeneration. Einfach herrlich, diese Wochenenden!

Elf Tage!

Ist das zu fassen? Ich hab hier ELF Tage keinen Mucks von mir gegeben! Ich war aber auch sowas von betriebsam! Arbeiten, Schlafen, Beziehung führen, Kontakte pflegen, Wochenendreisen, Budenschwünge, Feiern, Kranksein, Gesundwerden…kriegt man alles gar nicht immer so einfach unter einen Hut!

Nun, aber jetzt bin ich ja wieder einmal eifrig dabei, einen Erlebnisbericht abzugeben. Nicht umsonst fiel da oben das Wort „Wochenendreisen“. Jawohl, ich war fort. Ganz alleine fuhr ich endlich mal wieder, nach gefühlten Jahren, gen Osten. Allerdings führte mich mein Weg nicht ganz nach Hause in die brandenburgische Heimat. Ich machte bereits in Sachsen Halt, um ein tolles Wochenende mit und bei meiner Cousine/Freundin in meinem zweiten Zuhause Dresden♥ zu verbingen. Meine Fresse, was haben wir uns wochenlang auf dieses eine Wochenende gefreut! Und dann sollte auch noch das Wetter mitspielen; sogar auch der Pendelverkehr Süd-Ost hielt sich an jenem letzten Freitag so in Grenzen, dass ich zügig zum heißbegehrten Ziel kam. Diese drei Tage standen einfach unter einem guten Stern!

Und so kam es eben, dass der Auftakt vom Wochenende schon feucht-fröhlich begann, als wir zwei Mädels uns freudig in die Arme fielen, bei Prosecco und einem leckeren selbstgekochten Abendessen den Start unserer gemeinsamen Zeit feierten und nach dem Aufhübschen noch in unseren Lieblingsclub in die Dresdner Neustadt düsten, um ordentlich Beene zu schmeißen. Und es lohnte sich mal wieder, was man daran erkennt, dass wir SO viele „Songs des Abends“ hatten, dass wir irgendwann einfach aufhörten, diese zu registrieren. :D

Der Samstag startete dann eher knautschig, doch ließen wir uns nicht von unserem „geplanten Tatendrang“ abhalten. Wir besuchten meine Unifreundin und ihre kleine, noch ganz frische Familie, versuchten uns am Shopping (hat nicht geklappt, der Knautschigkeit wegen), bummelten durch die Innenstadt, kuschelten uns bei einem späten Kaffee in Decken ein, beobachteten Leute, quatschten, litten gemeinsam, freuten uns trotzdem. Es war einfach ein schöner, knautschiger Tag.

Frauenkirche

Und schon war auch der letzte Tag des Wochenendes angebrochen, so blitzschnell konnten wir überhaupt nicht gucken. Doch auch dieser Tag sollte schön werden, denn es stand ja nicht ausschließlich die laaaange Fahrt nach Stuggi an (die ebenfalls überraschend problemlos und fix verlief), sondern ich konnte vorher noch meine Eltern in die Arme schließen, die bei der kleinen Entfernung natürlich auch ihr Kind sehen wollten. Wir gingen dann zu dritt noch sehr
schön essen und genossen unser kurzes Beisammensein.

Waldschlösschen

Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Vom wunderbaren, einzigartigen Dresden, in dem ich irgendwann wieder wohnen will. Nein, MUSS!

Unser kleiner Urlaub. :)

Wir waren ja ein paar Tage in meiner Heimat, um im sturmfreien Haus meiner Eltern ein bisschen zu urlauben. Letztendlich mussten wir uns ein paar ruhige Stunden hart erkämpfen, weil irgendwie immer was los war. Aber schön war es so eben auch. Ich war für meine Begriffe schon lange nicht mehr zu Hause…

Am Donnerstag gab es ein paar schöne Stunden bei recht angenehmem Wetter in unserer kleinen Oase, dem Garten meiner Eltern. Gott, ich liebe es, genau dort zu sein. Später wurden Freundinnen getroffen, neue Erdenbürger besichtigt und ein Weiberabend zu zweit auf der Terrasse folgte. MTM war damit einverstanden, sich zu verkrümeln. Der hat halt auch gerne mal seine Ruhe vor mir. ;)

Garten zu Hause

Am Freitag hatten wir bei uns einen schönen Grillabend mit Freunden, der auch wieder bis in die Puppen ging. Das Wetter war kacke, aber wir saßen ja geschützt.

Wir hofften nur, dass sich das Wetter bis zum Samstag wieder beruhigen würde. Denn an diesem Tag wollten wir zur Qualifikationsrunde des Red Bull Air Race auf dem Lausitzring, direkt bei uns umme Ecke. Wir hatten das Training der Flieger schon hautnah mitbekommen, die sind nämlich ständig über unser Haus gedüst. Nun freuten wir uns auf den VIP-Bereich, für den wir Karten hatten. Zu dritt, mit der Kartenschenkerin, meiner Cousine, machten wir uns auf den Weg. Bei richtig schön beschissenem Wetter. Tja, was soll ich sagen? Wir haben mit mehreren Unterbrechungen die Hälfte der Teilnehmer beim Fliegen bestaunen können. Irgendwann gegen 17:30Uhr wurde dann komplett abgebrochen. Sicherheit, Wind, Regen und so. Wir waren dann auch schon durchnässt bis auf die Schlüpper. Aber immerhin gab es für jeden eine Lunchbox und alle Getränke umsonst. Ich möchte nicht wissen, wie viel Red Bull (für uns Frauen gemischt mit Sekt) wir insgesamt vernichtet haben. Es muss viel gewesen sein, wir waren jedenfalls ZIEMLICH wach. ;)

Red Bull Air Race

Den Abend verbrachten MTM und ich dann ganz gemütlich bei strömendem Regen dick eingemurmelt und geschützt auf der Terrasse mit dem restlichen Grillzeug vom Vorabend, Wein, meinem Buch und seinem Film im TV. Jap, auf der Terrasse meiner Eltern kann man Flimmerkiste glotzen!

Am Sonntag wurde das Race bei herrlichem Wetter fortgesetzt, leider hatten wir für diesen Tag keine Karten. Also fuhren wir rauf zu den Windrädern, wo man einen ganz guten Blick auf den Ring hat. Ein Fernglas wäre gut gewesen, aber okay, die Flieger hat man auch so ganz gut gesehen. Später fuhren wir zum See und entspannten dort auf einer Decke mit genügend Lesestoff. Urlaub halt. Abends ging es dann noch kurz zu Freunden auf einen Plausch und dann folgte wieder das Rumhängen auf der Terrasse, diesmal mit Mutti, denn meine Eltern kamen an diesem Tag aus ihrem Urlaub wieder.

Lesen am See Chillen am See

Am Montag fuhren wir dann auch schon wieder weiter nach Dresden zu meiner Cousine/Freundin. Gemeinsam besuchten wir eine gute Freundin von der Unizeit, bummelten durch die Innenstadt, begutachteten das Elbehochwasser und kauften dann für einen Grillabend ein. Dieser wurde mit Schach (die Männer) und Rommé (die Frauen) sehr spaßig. Und das Romméspielen setzten wir dann zu dritt auf dem Balkon meiner Cousine fort. MTM, sie und ich. Bis – ohne Scheiß – nachts um 4! Gott, was sind wir Freaks! ;)

Hochwasser Dresden Dresden Altstadt
Schaut mal, bei Bild 2 sieht es aus, als würden da ganz viele echte Menschen auf dem Gebäude stehen! Anklicken macht größer!

Nachdem wir uns am Dienstag völlig fertig aus dem Bett geschält hatten, traten wir auch schon wieder unsere Heimreise an. Ab nach Stuggi. Ich habe mich tatsächlich auf mein eigenes Heim gefreut. Doch von einer Wehmut wurde und werde ich natürlich auch geplagt. Die schöne Heimat, das schöne Dresden, meine Leute, mein Dialekt. Mir geht das Herz auf, wenn ich dran denke. ♥

Scheen war’s heeme! ;)

Ich hatte ein bisschen Heimweh.
Also fuhr ich letzte Woche Mittwoch vor dem Feiertag in die Heimat. Ich war knapp 5 Tage „heeme“ und hatte eine superschöne Zeit:

Am Mittwoch begab ich mich direkt nach meiner Ankunft (8 Stunden Fahrt!) zu meiner Tante, um ein bisschen Willkommenssekt zu trinken und zu quatschen. Meine Mutti stieß später auch noch zu uns, und so wurde es ein höchst informativer und lustiger Abend.

Der Donnerstag dann stand ganz im Zeichen des Feiertages, der ja in meiner Heimat nicht nur „Vater-“ sondern auch „Männertag“ heißt. Überall fuhren die großen und kleinen Kerle mit ihren mit Birkenästen geschmückten Rädern durch die Gegend und gaben sich größtenteils hemmungslosen Besäufnissen in diversen Kneipen hin. Früher habe ich oft mit einer Horde Mädels ebenfalls eine Radtour an diesem Tag gemacht, allerdings ein klein wenig gesitteter. Wir hatten unser Sektchen mit und hielten nicht an jeder Kneipe an, um „olé olé“ zu grölen und uns mit Bier zuzuschütten.
Mittlerweile sind die meisten meiner Mädels Mütter, schwanger oder zu faul zum radeln, weshalb dieser Feiertag seit ca. 3 Jahren von unserer Seite aus anders begangen wird.
Dieses Jahr hatte ich meine Magisterleidensgenossin aus Dresden zu Besuch. Wir gingen zunächst in den beliebten Spargelhof der Region, um uns am Buffet mit dem wunderbaren königlichen Gemüse vollzustopfen. Später verschlug es uns an den See für einen Spaziergang und einen köstlichen Eisbecher. Gut, das Wetter war eher trüb, aber Eis geht doch eigentlich immer, oder?!
Nachdem meine Freundin dann wieder nach Hause gefahren war, machte ich mich auf den Weg zur „Gegendemo“, nämlich einem Weibergrillerchen am Tag des Mannes. Wir waren 9 Mädels und hatten einen richtig leckeren, schönen und extrem lustigen Abend. SO hab ich schon lange nicht mehr gelacht, das sag ich euch!

Am Freitag hatte meine Freundin Geburtstag. Zu diesem Anlass besuchten wir unser gemeinsames Lieblingsrestaurant: Den Griechen. Uns störte beim übermäßigen Knoblauchverzehr nicht, dass wir vorhatten, danach noch in unserer Provinzdisco tanzen zu gehen. Wir dachten wahrscheinlich, der Ouzo tötet den Gestank ab… Dem war natürlich nicht so, und später schämten wir uns sehr, als wir auch noch bekannte Gesichter in der Disse trafen und die obligatorischen Begrüßungsküsschen geben mussten. Trotzdem war es ein toller Abend: Der Prosecco war für die Mädels kostenlos und die Musik war perfekt für einige Tanzeinlagen. Dass nur wenige Partygäste über 20 waren, hat uns auch nicht unbedingt gestört. Schließlich waren wir auch Teenies, als wir damals permanent in diese Disco rannten. Und es gab eine Menge zu beobachten. Da merkt man mal, was 10 Jahre Altersunterschied in Bezug auf ein Unverständnis seitens der „Älteren“ schon ausmachen. ;)

Der Samstag war ein besonder schöner Tag, an dem ich den Himmel auf Erden erlebte. Dazu gibt es aber einen separaten Bericht. Der Tag wurde mit einer Freundin verbracht und später dann ging es zum Spieleabend bei der besten Freundin. Extrem lustig! Dieses Spiel namens „Activity“ ist aber auch immer wieder ein schöner Renner. Ich zum Beispiel habe fälschlicherweise „Tutanchamun“ (das sollte eine NONNE sein!!!!) gemalt. Was haben wir gelacht!

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Familie. Das Wetter war endlich mal ein bisschen schön, also fuhren meine Eltern und ich einfach mal nach Dresden zum mittlerweile 40. internationalen Dixieland-Festival, das sich durch die gesamte Altstadt zog. Jazzmusik ist jetzt nicht unbedingt mein Ding, aber an diesem Tag hat’s einfach gepasst. Also spazierten wir beschwingt durch Elbflorenz, genossen diese wundervolle Stadt, aßen Eis, guckten uns die Dixie-Parade an, schauten noch kurz bei einem kostenlosen Jazz-Openair vorbei und fuhren selig wieder nach Hause.
Diese Stadt macht einfach glücklich!

Elbflorenz Frauenkirche

Am Montag trat ich dann schon wieder den Heimweg an, jedoch nicht, ohne mich in Dresden noch schnell zum KöttbullarMittagessen mit Cousine/Freundin zu treffen. So waren beinahe alle wichtigen Personen „abgearbeitet“, was sich zwar doof anhört, aber nicht so gemeint ist.
Arbeit kann doch auch glücklich machen, nicht wahr?! ;)