Ein bisschen Pott muss sein…

Am vorletzten Donnerstagmorgen fuhren wir also zurück in Richtung Stuttgart. Um den wertvollen Urlaubstag nicht völlig sinnlos nur auf der Autobahn zu verbringen, beschlossen wir noch eine kleine Ruhrpottrunde. Ursprünglich wollten wir eigentlich ein oder zwei Nächte dort verbringen, aber die Hotels waren so kurzfristig leider viel zu teuer, wohl auch wegen irgendeiner Messe irgendwo. Nun musste ich also Vorlieb mit der Sicht aus dem Autofenster nehmen, denn nur in Oberhausen hielten wir an, um mal durch’s CentrO zu schlappen, und in Duisburg, um eine Currywurst wie Schimanski zu essen.

MTM kennt sich im Pott gut aus, weil er dort häufig beruflich unterwegs ist und endlich konnte er mir mal all das zeigen, wovon er immer erzählte. Ich war noch nie dort und war schon sehr gespannt. Nun gut, ich konnte, um ehrlich zu sein, nicht viele schöne Bilder machen und auch nicht viel schönes entdecken, aber das lag natürlich auch an der begrenzten Zeit, die wir hatten. Normalerweise finde ich überall ein paar nette Ecken und so wird es sicher auch bei meinem nächsten Besuch im Ruhrgebiet sein. Dann fahre ich nämlich nicht nur durch Essen durch, sondern halte auch an. Und dann hake ich auch noch Bochum und Dortmund ab. Und was man mir noch so empfiehlt, immer her mit den Tipps. :)

Wo ich nicht unbedingt wieder hin muss, ist Duisburg. Dort hielten wir uns tatsächlich länger in der Innenstadt auf und liefen ein bisschen herum, und das Gefühl, was mir diese Stadt verlieh, war kein so gutes. Triste Gegend, etliche triste Leute, alles irgendwie recht runtergekommen… Schade, ich habe wirklich krampfhaft versucht, mich ein bisschen wohlzufühlen. Das gelang mir aber erst an der Currywurstbude (klar, wenn’s um Futter geht bin ich dabei) am Kaufland, zu der mich MTM schleppte, weil er dort schon öfter war. Und so aßen wir auf den Spuren von Schimanski eine wirklich leckere Duisburger Currywurst. Das wollte ich schon immer mal machen. :)

Erst am Abend traten wir unsere Heimreise an, als nämlich der unglaubliche Verkehr auf dem unglaublichen Autobahnnetz des Ruhrgebiets sich beruhigt hatte. Spät kamen wir in Stuttgart an, mit all den Eindrücken der letzten Tage im Gepäck und noch zehn freien Tagen vor uns. Geiles Gefühl und mal was ganz neues, denn richtig Urlaub zu Hause haben wir noch nie gemacht…

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