Die Aussteiger

Am letzten Wochenende bin ich einfach mal aus meinem Leben ausgestiegen, mit Ansage. Schon einige Monate vorher hatte ich für meine Freundin und mich ein Appartment in einem Hotel gebucht, und zwar in der Mitte zwischen unseren beiden Wohnorten. Die Mitte ist der Wintersportort Oberhof in Thüringen, für jeden um die 280km zu fahren. Wir hatten viel geplant: Quatschen, essen, trinken, chillen. Dieses unsagbare Pensum haben wir auch tatsächlich bewältigt und nichts anderes gemacht. Nein, wir waren am Samstag nicht ein einziges Mal vor der Appartmenttür. Warum auch? Wir hatten am Freitag haufenweise süßen und salzigen Schweinkram eingekauft, hatten Sekt, Havana, Cola, Kippen und uns. Frische Luft gab’s auf dem Balkon, Gemütlichkeit auf der Couch, Wellness im Bad. Ja, ein bisschen Beauty gehört zum Chillen dazu, ich hab eine Wellnessecke errichtet und wir machten unsere Behandlungen einfach selbst. Das hatten wir an unserem zerknirschten Samstag dann auch nötig, denn der Freitagabend wurde standesgemäß bis nachts um 3 zum ausgiebigen Labern und Anstoßen genutzt. Wir haben schon so lange keine Zeit zu zweit verbracht, was glaubt ihr, wie viele Worte sich da angestaut haben?! Eigentlich gingen sie uns bis Sonntag nicht aus… ;) Abgeschlossen haben wir unser Wochenende dann beim Griechen, wieder unter den Lebenden also, ohne Asi-Palme aufm Kopp und mit Schminke im Gesicht.

Es war einfach sooo herrlich! Wir haben wirklich jede Sekunde sowas von genossen, bei mir ging es eigentlich schon mit der Autofahrt los. Ich hatte mir extra eine CD gebrannt und einen großen Kaffee mitgenommen. Alleine im Auto zu sitzen, ist für mich der Hammer. Der Bass wurde wieder hochgedreht und los ging es, laut singend und ein wenig sitztanzend.

Unsere Männer haben dieses Wochenende allein mit unseren Kindern natürlich super hingekriegt. Wir wurden auch fleißig informiert und mit Fotos versorgt, denn bei all der Ausstiegsfreude haben wir natürlich vor allem unsere Söhnchen vermisst. Ein bisschen. ;)

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1 Woche „heeme“

Wir haben Urlaub. Also, MTM hat Urlaub, da ich ja (noch) nicht wieder in Lohn und Brot stehe. Aber für mich ist das auch Urlaub, wenn ich tagsüber nicht mehr allein verantwortlich für den kleinen Pups bin. Und da wir die erste Urlaubswoche auch noch in  meiner Heimat, bei meiner Mutti, verbrachten, war es gleich noch mal mehr wie Urlaub für mich. Da brauche ich dann fast nix machen, Pups‘ Omi kümmert sich liebend gern um frische Windeln, Schlafenlegen, Baden, Bücher angucken, Spazieren usw. usf.. :) Nur am ersten Tag nach unserer Ankunft musste MTM nochmal als alleiniger Babysitter herhalten, ansonsten konnten wir uns entweder zu zweit oder doch zusammen in Familie eine schöne Zeit machen:

Freitag, 11.8.17
Tagsüber war erst einmal ausruhen angesagt, schließlich hatten wir eine schreckliche Nachtfahrt mit 2 Stunden Stau und Ankunft kurz nach 3 Uhr morgens hinter uns. Und für den Abend musste zumindest ich fit sein, denn es ging zum drölfzigsten Mal mit meiner Mutti, Tante und meinen Cousinen zu unserer geliebten Kaisermania ans Dresdner Elbufer. ♥


Samstag, 12.8.17 & Sonntag, 13.8.17
Beide Tage standen ganz im Zeichen der Hochzeit meiner Freundin, die wir am Samstag feierten und am Sonntag verkrafteten. ;) Das Frühstücken und Aufräumen am nächsten Morgen/Mittag war aber auch noch lustig, erst am frühen Abend waren wir wieder zu Hause bei meiner Mutti und unserem Kind.

Montag, 14.8.17
MTMs 37. Geburtstag! Wir hatten einen ruhigen Vormittag und nach dem Mittagsschlaf des Kleinen besuchten wir gemeinsam mit meinem Onkel meine Tante bei der Reha. Dort war die Wiedersehensfreude groß, wir spazierten ein Stück, versuchten mit dem Kleinen Schritt zu halten und gingen sehr lecker italienisch essen. Am Abend gab es noch einen kleinen Umtrunk ganz in Familie auf der Terrasse, während das Kindchen friedlich schlief.


Dienstag, 15.8.17
Wir hatten einen kompletten Tag in Dresden mit meiner Cousine, ihrem Mann und ihrem Baby-Söhnchen vor uns, auf den wir uns sehr freuten. Nach anfänglicher Fremdelei und der üblichen Baby-Kleinkind-Angst wurde unser Kleiner dann auch endgültig warm mit allen Beteiligten, was einfach total schön anzusehen war. Wir trafen uns morgens in der Dresdner Neustadt auf einen leckeren Kaffee und ließen uns danach für ein ausgiebiges Picknick und den Mittagsschlaf der Kinder im Großen Garten nieder. Dann trennten sich unsere Wege nach Geschlechtern: Die Jungs gingen in den Zoo, wir zwei Mädels gingen zu einer Stadtführung. Nach einer Stunde seilten wir uns von dieser mit einer Ausrede ab, weil uns an diesem heißen Tag ein kühles Radler und vor allem ein wenig Zeit zu zweit zum Quatschen plötzlich sehr viel attraktiver erschienen. Erst um 18:30 Uhr verließen wir Dresden, ich ging gleich im Anschluss zu meinem bei jedem Heimataufenthalt obligatorischen „Hühnertreffen“ und MTM ließ sich bei dem Mann einer meiner Hühner mit ein paar Bier im Schlepptau nieder. Das Kindchen blieb gerne bei „Ama“ (=Oma♥).


Mittwoch, 16.8.17
Der Tag begann sehr regnerisch und grau, aber trotzdem erfüllte mein Mann seine Schwiegersohn-Pflichten und ackerte bis nachmittags im Garten (Hecken schneiden, Sträucher absägen & Co.). Am Vormittag fuhren Mutti, Kindchen und ich mal ins neue Outletcenter, um für den Kleinen Klamotten zu kaufen. Im Buchladen besorgte ich noch ein Geschenk und natürlich auch ein Buch für das Kind, davon kriegt er nie genug. Nach dem Mittagsschlaf „half“ auch er dann mit im Garten, denn ganz unerwartet kam die Sonne doch noch raus. Den trockenen Abend nutzten MTM und ich dann noch einmal für uns, denn so schnell werden wir demnächst keinen abendlichen Babysitter haben. Wir besuchten meine Hühnerfreundin und ihren Mann, mit dem MTM schon am Vortag das Vergnügen hatte. Wir hatten einen herrlichen Terrassenabend und mussten uns für die Rückfahrt ein Taxi nehmen. ;)

Donnerstag, 17.8.17
Erstmal passierte nicht viel bei uns. Meine Mutti hat uns diesmal ein richtiges Ausschlafen gegönnt. Sie schlief die ganze Woche zusammen im Zimmer mit unserem Sohn und wir alleine im Schlafzimmer. Aber diesmal ließ sie ihn uns nicht mal um 7:30 Uhr wecken und bestand auch nicht auf ein gemeinsames Frühstück. Das war sehr lieb und uns wirklich nicht unrecht nach dem vorangegangenen Abend. ;) Am Nachmittag fuhren wir alle gemeinsam in die nächste Stadt in ein hochgelobtes Eiscafé, und das Kind bekam seinen ersten eigenen Eisbecher. Natürlich von mir zusammengestellt, eine Kugel Eis und Erdbeeren. Ich fand jetzt nicht, dass bei dem geilen Eisgenuss noch Sahne und Smarties und wasweißichnochalles mit drauf mussten, wo er doch gerade erst diese süßen Geschmäcker kennenlernt. Und schließlich bekam er auch ein wenig Sahne vom Papa ab. ;) Abends machten wir ein spontanes Grillerchen auf der Terrasse. Wir zauberten aus ein paar Bratwürsten und den vorhandenen Resten im Kühlschrank ein echt schönes Abendessen.

Und damit hatten wir auch einen schönen Heimaturlaubsabschluss. Am Freitag machten wir uns wieder auf den Weg nach Stuttgart, leider. Ich werde wirklich immer wehmütiger, mit jedem Mal. Wahrscheinlich auch, weil ich bald wieder arbeite und dann nicht mehr so frei längere Heimataufenthalte planen kann. Hilft eigentlich nur ein Umzug, aber wer weiß ob und wann dieser Fall eintritt.

Das Wochenende verbrachten wir recht unspektakulär, denn eigentlich sind wir schon wieder auf dem Sprung. Morgen geht es noch ein paar Tage in die andere Richtung in den Urlaub: MTM bekam von mir 4 Tage am Bodensee geschenkt. Wir freuen uns schon!

Papas Linseneintopf

Mein Papa hat in unserem Leben eine große Lücke hinterlassen, die sich niemals schließen wird, niemals. Manchmal habe ich Momente, da kann ich es auf einmal wieder nicht fassen, was ihm und unserer Familie widerfahren ist. So ein Moment ist gerade, und das ist auch genau der richtige Moment, um meinem Papa hier zu gedenken. Ja, mit einem banalen Rezept. Warum nicht? Wir alle denken ständig an ihn, in jeder Situation, und vor allem in Situationen, die uns dann echt traurig machen. Aber wenn ich Linseneintopf esse, der nach seinem Rezept gekocht ist, dann muss ich mit einem Lächeln an ihn denken. Gut, gerade beim Schreiben jetzt, ist mir gar nicht nach lächeln zumute. Aber so ist es eben, das gehört dazu zum Vermissen und Trauern, wenn man den Menschen so geliebt hat, wie ich meinen Papa geliebt hab.

Zutaten:
1 Stk. Kasseler, 2 Knacker, Suppengrün, 1 Packung Tellerlinsen, Kartoffeln, 1 Zwiebel

Zubereitung:
Den Kasseler mit dem Suppengrün (gewaschen, ungeschnitten) und der Zwiebel (geschält, ungeschnitten) weich kochen. Alles aus der Brühe herausnehmen und die Linsen darin kochen bis sie weich sind. Nebenher ein paar geschälte Kartoffeln in Stückchen bissfest kochen. Die Linsen schon beim Kochen abschmecken mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker. Zum Schluss noch kurz die Knacker in Scheiben mitkochen lassen. Wenn die Linsen weich sind (bei mir sind sie bissfest, ich mag das so), werden das kleingeschnittene Kasselerfleisch sowie die Möhren vom Suppengrün in Scheibchen dazugegegben. Fertig. Mein Papa hatte das ganze noch ein bisschen angedickt mit einer sogenannten „Mehlanbrenne“. Das habe ich aber gelassen, weil es als klarer Eintopf auch lecker und dann nicht ganz so schwer und fettig ist.

So, das war eine typische Beschreibung nach Bellona-Art. Wir sind ja hier nicht bei Chefkoch.de. ;) Und mein Kind liebt dieses Gericht heiß und innig, letztens hat er richtig irre gelacht, als er das vorgesetzt bekam. :D Mein Papa würde vor Stolz platzen!

Im Übrigen…

…ist der Ausquartierdrops bis auf weiteres gelutscht.

…fühlt sich das bedingungslose Hören aufs Bauchgefühl restlos richtig an.

…traue ich mich fast nicht, zu gestehen, dass ich so langsam den Hausfrau-Mutti-Job satt habe.

…hab ich trotzdem Zweifel und Gewissensbisse wegen der baldigen Kita-Aufnahme.

…habe ich neulich zum ersten Mal köstliches Kalbsfrikassee gekocht, aber mich für die Idee verflucht.

…ist es nun doch ein kleiner Klopper geworden.

…fühlt sich ein Friseurbesuch für mich wie eine kleine Wiedergeburt an – jedes Mal.

…führe ich To-Do-Listen, die ungelogen seit Januar 2017 exakt gleich aussehen – ohne auch nur einen Haken an irgendeinem Punkt.

Ostsee – Tag 6

Kindertag! Und stellt euch vor, diesen Tag haben wir Rabeneltern NICHT mit unserem Kind verbracht! ;) Da nun noch mehr Familie zur Unterstützung meiner Gipsbeinmutti vor Ort war, konnten MTM und ich unseren heiß ersehnten Paartag machen.

Es war sonnig, aber stürmisch und kühl. Deshalb, so zumindest meine Version, liehen wir uns Elektrofahrräder. Wer will schon gegen den Wind ankämpfen? Ich denke, wir hätten uns aber auch bei Windstille solche statt normaler Fahrräder geliehen, weil MTM total scharf drauf war, das auszuprobieren. Als wir dann ein paar Meter gefahren waren, machten wir schon den ersten Zwischenstopp bei meinem Wahnsinnsdaiquiri – ja, noch vor dem Mittagessen! ;) Dieses nahmen wir dann nach wenigen weiteren Kilometern auf dem Rad ein, immer noch in Kühlungsborn, in einem ganz liebevollen, schnuckeligen, kleinen Restaurant. Auch wenn es etwas teurer dort ist – die frische Küche und die Bedienung und die Atmosphäre im „Seeteufel“ sind es allemal wert!

Nach dem Essen hatten wir dann eine etwas weitere Strecke vor uns, denn wir wollten nach Rerik fahren und zu meiner Enttäuschung führte uns der Radweg nicht direkt am Meer entlang. Dennoch sah man es ab und zu mal und die ganze flache Landschaft und die Ruhe und das Grün waren ja auch nicht zu verachten.

In Rerik kamen wir dann zwar zerzaust, aber nicht total fertig (Elektroräder sind leider bisschen geil) am Hafen an und spazierten ein wenig umher, bevor wir uns in einem Strandkorb mit Meerblick niederließen und Kaffee/Wein/Eisbecher genossen. Ok, der Eisbecher war scheiße und nicht so richtig zu genießen, aber immerhin hatten wir das schönste Plätzchen am Hafen, fanden wir. Deshalb saßen wir dort auch ziemlich lange, doch irgendwann wurde es Zeit und wir mussten schon wieder den Heimweg antreten. So ein Paartag geht rum wie nix.

Auf dem Rückweg entdeckten wir dann einen gesperrten Radweg am Meer entlang und da auch andere Radfahrer durch die Absperrung fuhren, machten wir das auch. Und das war der Grund für die Sperrung:

Wir haben es erfreulicherweise überlebt und kamen wohlbehalten wieder in Kühlungsborn an, wo wir gerade noch so unsere Räder abgeben konnten, bevor wir schon wieder mit der Familie zum Abendessen verabredet waren. Der Kleine hatte einen schönen Tag mit den Großen und freute sich trotzdem sichtlich, uns wieder bei sich zu haben. Total süß. ♥ Aber im Restaurant war er dann wieder nicht so süß, als sein Essen kochend heiß serviert wurde und ich ihn deshalb erstmal nicht allein essen lassen konnte. Das hat ihn zur Weißglut getrieben und er hat kurz mal die ganze Bude zusammengebrüllt (also wirklich kurz, das uferte nicht aus ins Unermessliche). Aber er hätte auch so gebrüllt wenn er heißes Essen im Mund gehabt hätte. Am Nachbartisch fühlte man sich sehr gestört und die Kellnerin sagte beim Aufnehmen der Bestellung an ebenjenem Tisch: „Das Kind brüllt so laut, ich verstehe sie nicht!“ Gut, sorry, ich bin jetzt aber auch keine Mutter, die mit ihrem Kind bei jeder Unstimmigkeit raus rennt (wenn das jetzt länger angedauert hätte, wäre ich schon mit ihm rausgegangen, aber ich wusste ja woran es liegt und dass es wieder gut ist, sobald er endlich sein Essen essen kann). Und im Übrigen musste ich als kinderlose Frau in Flugzeugen und in Restaurants und sonstwo auch schon oft dieses Gebrüll ertragen und saß nicht offensichtlich kopfschüttelnd da. Klar war ich dann auch genervt und hab die Augen gerollt, aber doch nicht so dass die das mitgekriegt haben! Mich können die alle mal, ehrlich. Da fühlt man sich schon zum Kotzen, wenn das eigene Kind die anderen Leute stört und natürlich auch, weil man selbst ein schönes Abendessen will, und dann geben solche Leute einem auch noch zusätzlich ein scheiß Gefühl. Dann muss man eben drauf achten, dass man einem Kleinkind kein brandblasenverursachendes Essen serviert, ist ja so schwer auch nicht, oder?! Das hab ich über das Geschrei hinweg auch laut gesagt, die Kellnerin hat es registriert, das habe ich gemerkt. Gut, egal, abgehakt. Der Abend wurde dann wieder sehr schön, wir kniffelten nämlich diesmal alle zusammen, also mit den Männern. Das hat wieder echt Spaß gemacht! :)

 

Wohnst du Reihenhaus, oder was?

Diesen „Satz“ habe ich neulich gehört, original so, wie er da steht. Ich saß im Auto, das auf einem Parkplatz stand, hinter mir das schlafende Kind. Es war echt schwül und das Fenster war offen, da zogen 3 Teenie-Mädchen an meinem Auto vorbei, eine verabschiedete sich, weil sie nun in diese Straße einbiegen musste, und die andere sagte DAS. Mir war wie lachen und heulen gleichzeitig. Ich werde jetzt keine Debatte um die Zukunft der deutschen Sprache starten, nee, echt nicht, ich wollte es nur mal loswerden. Ich hab diese neue Art zu sprechen bisher eben noch nie live gehört. Ich lese die Scheiße immer nur in irgendwelchen Kommentaren auf Facebook oder Youtube. Hab ich eigentlich schonmal erzählt, dass ich mal übelst facebookkommentargemobbt wurde? Ich hatte bei einer Zeitung AUSNAHMSWEISE mal einen Kommentar abgegeben. Und zwar berichtete diese Zeitung irgendwie fünf mal hintereinander von einem Rapper, dessen Namen ich noch nie gehört hatte, und seinem Auftritt in einem Einkaufszentrum (wow…), der einen Polizeieinsatz nach sich zog. Ich fragte dann mal vorsichtig, ob ich hier die Bravo abonniert habe und weshalb diesem Rapper mit albernem Namen so viel Bedeutung beigemessen wird. Oh man. Die Jugend ging daraufhin ab wie ein Zäpfchen, Leute. So isse, die schöne neue Welt. Und ich bin nun auch eine alte Schachtel, die die Jugend nicht mehr versteht. ;)

Gut, das ist ja wieder so ein unstrukturierter Eintrag, habt ihr schon gemerkt, wa?! Also erzähle ich noch mal schnell, der Vollständigkeit eines Tagebuchs halber, dass ich diese Woche in einem echten Buchladen (!) zwei Bücher für mich und zwei für den Kleinen gekauft habe. Ich habe sogar ganz analog in bar bezahlt und war danach einfach sehr glücklich. Buchläden sind toll. Ich hatte mir mal vor einiger Zeit vorgenommen, Bücher ausschließlich in echten Läden zu kaufen und Amazon nur für andere Bestellungen zu nutzen (Musik, Bücher für den Kindle, Zeug fürs Kind, Geschenke, sowas halt). Das klappte bisher gut, weil ich einfach keine Bücher kaufen musste, da ich nicht zum Lesen kam. ;) Das ändert sich gerade wieder und ich genieße es sehr, das Lesen. Und ich genoss den Aufenthalt im Buchladen. Zum Glück ist mein Kind auch so ein Bücherfan; MTE steuert eigentlich ständig auf sein Bücherfach zu, holt ein Buch raus und bedeutet mir, mich hinzusetzen, damit er sich auf meinem Schoß platzieren und mit mir das Buch angucken kann. Absolut süß. Und er liebt am allermeisten Wimmelbücher. Deshalb hab ich in dem Laden auch zwei im Miniformat fürs Auto gekauft.

Ansonsten war in dieser Woche noch IKEA angesagt, weil die Guthabenkarten vom Weihnachtskalender nur 6 Monate gültig sind – ich hatte auf einer 20€ statt 5€, hat sich also wirklich gelohnt! Ich hab dann einen Tomatenstrauch (so heiße ich übrigens auf Instagram, falls wer mir da noch folgen möchte… ;D) und Kresse und eine Wolkenlampe für den Kleinen und die geilsten IKEA-Süßigkeiten überhaupt gekauft: Die Punschrollen. Ich liebe sowas, in meiner Heimat gibt’s manchmal beim Bäcker „beschwipste Nonne“, das schmeckt genauso. Vor diesem IKEA-Bummel fand ein Mittagessen mit ein paar Kollegen statt, was bei traumhaftem Wetter in einem Biergarten total schön war; auch MTE hat gut mitgemacht, den ich ja nunmal unter der Woche zu einem Mittagessen mitnehmen muss.

Was noch toll war in dieser Woche: Ich hatte für 5 Stunden MTMs Tante zum Babysitten engagiert und fuhr mit lauter Musik und aufgedrehtem Bass in die Stadt zum Friseur. Grauhaarabdeckung, fragt nicht. Jedenfalls kann ich da nicht so offen sein wie bei meiner Familie, das ist einfach so, auch wenn ich es theoretisch vielleicht doch könnte. Also tat ich so, als würde das immer megalange dauern beim Friseur, weshalb ich einen Zeitraum von 10 bis 15 Uhr ausmachte. Natürlich dauert das bisschen Färben und Schneiden nicht so lange, sodass ich noch zum Augenbrauenfädeln, zu DM und zu einer der geilsten Salatbars in Stuggi gehen konnte. Bei bestem Wetter, das alles. Es war eine geile Auszeit! Den Bass hab ich bei meiner Ankunft zu Hause wieder runtergedreht, damit das Kind bei der nächsten Fahrt keinen Schock bekommt.

Die Woche, merke ich gerade, war ganz schön ereignisreich. Denn bei einer Freundin  mit Baby (9 Monate) war ich auch noch, um die Kinder im Garten in den Sandkasten zu setzen und selbst zu chillen. Der Sand in meiner Wohnung hat mich später dann zwar echt angekotzt, aber es gibt eben auch Dinge, die man als Mutter leider hinnehmen muss, wenn man ein glückliches Kind will. Ich lerne stetig dazu. ;)

Nun ist mein Kind erkältet, weil es beim Kleinkindturnen, was wir immer dienstags besuchen und was total Spaß macht, wieder auf so eine kleine Rotznase getroffen ist. Sowas nervt mich echt, wenn Mütter ihre erkälteten Kinder zu solchen Nicht-Pflicht-Terminen schleifen müssen. Es ist ja keine Kita und es hängt ja offenbar auch keine Arbeitsstelle dran. Echt ätzend. Nun gut, durch die Erkältung klappt nun plötzlich das Hinlegen zum Mittags- und Nachtschlaf nicht mehr gut, und auch die Nächte sind recht unruhig. Wenn es einige Zeit gut klappte, ist das dann echt wieder eine Umgewöhnung. Hinzu kommt, dass der Kleine nach wie vor IMMER um 5:30 Uhr wach ist, auch wenn die Nacht nicht durchgeschlafen wurde. Ich bin quasi dauermüde, was aber nichts daran ändert, dass ich abends absolute Probleme habe, einzuschlafen. Voll die Muttiprobleme, ich weeß. ;)

So, nun ist mein freier Samstag (die Jungs sind seit 10 Uhr im Zoo) auch gleich wieder zu Ende. Ich hab Beauty gemacht und im Gemeinschaftsblog die nächste Episode der Fortsetzungsgeschichte gebloggt, hab auf dem Balkon gelesen und mit Mutti telefoniert, Wäsche gemacht und hier auch noch was geschrieben. Nun kommt noch eine Kochorgie, damit ich meine Jungs mit einem leckeren Mahl empfangen kann (Curry aus Hackfleisch, Pack Choi und Kichererbsen, dazu Reis), dann mache ich noch mit dem Kleinen zusammen ein Erkältungsbad und dann darf MTM ein bisschen Freiheit haben, während ich mich vermutlich zeitig zum Kleinen ins Schlafzimmer verkrümele. Wenn er krank ist, schläft er besser, wenn wir dabei sind. ♥

Also dann, tschüssi, ich geh jetzt mal Küche. ;D

Im Übrigen…

…fahre ich auf wahnwitzige Weise auf „Bärchenstreich“ ab.

…sind simple Beitragslikes ohne ein paar Worte völlig bedeutungslos für mich.

…finde ich außerdem doof, dass man mit diesem Reader nicht mal auf die Blogs klicken muss, um die Einträge zu liken lesen.

…ist ein Wunder geschehen und wir haben einen Kita-Platz ergattert – ohne Klinkenputzen!

…betreibe ich exzessives „Voice Messaging“ mit einigen Freundinnen und liebe es!

…müssen meine mütterlichen Augen plötzlich bei „Sex and the City“ ganz oft rollen.

(Solche Einträge hat mein lieber Blogfreund GeraldS, der leider nicht mehr lebt, gerne geschrieben. Ich mache das jetzt einfach mal nach, nach so langer Zeit. Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte.)

Bellona informiert: Ideensammlung Familienkost

So, jetzt mache ich mich endlich mal an den Eintrag, den ich schon so lange schreiben wollte. Meine Blogfreundin Sternenkratzer hat das schon vorgemacht und mal in einem Eintrag Tipps gegeben für das Kochen für Kleinkinder. Ich verspreche mir jetzt davon einerseits natürlich, dass der Eintrag irgendeinem Leser etwas nützt, andererseits schreibe ich ihn auch ein bisschen für mich als meine Ideensammlung. Hattu Kopp wie Sieb muttu aufschreiben! ;)

Mein Sohn ist nun fast 16 Monate alt und kann grundsätzlich alles am Tisch mitessen. Er tut’s natürlich nicht pauschal, aber er probiert erfreulicherweise erstmal alles. Ich koche eigentlich immer frisch zum Mittagessen oder serviere etwas, das ich mal frisch gekocht und eingefroren hatte. Die hier aufgelisteten Gerichte kamen allesamt gut an und sind natürlich für Groß und Klein etwas. Ich koche so gut wie nie irgendwas extra für den Kleinen; wenn es mal Döner o.ä. gibt, was er nicht isst, dann kriegt er etwas aus der Tiefkühltruhe aufgewärmt. Ich würze nun das Essen gar nicht mehr mit Salz, sondern nur mit Pfeffer und Kräutern und so. Wir Erwachsenen salzen unsere Portionen dann separat auf dem Teller.

Ich zähle hier einfach mal auf, was auf den Tisch kommt und was drin ist – die meisten Sachen gehen schnell und sind einfach zuzubereiten. Wenn jemanden explizit ein Rezept interessiert, kann er das gerne erfragen. Ich bin aber eher freestyle in der Küche unterwegs, vernünftige Mengenangaben darf man von mir nicht erwarten. ;)

Suppen
(Bei Suppen müssen zwingend Stückchen auf jedem Löffel sein, findet mein Kind. Nur Suppe, egal ob cremig oder nicht, führt gerne mal zu einem Wutanfall. Das Kind will kauen! Brühe machen wir immer selbst, kann man auch gut auf Vorrat kochen und einfrieren.)
Kartoffelsuppe
(Suppengrün und Kartoffeln püriert, Blumenkohl und Wiener in Stückchen, Majoran, Petersilie)
Nudelsüppchen
(Hühnerbrühe, Suppennudeln, TK-Suppengemüse, ggf. Ei)
Baskischer Fischeintopf
(Kabeljau, Lachs, Kartoffeln, Dosentomaten, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, versch. Kräuter)
Pastinaken-Kartoffel-Suppe mit Hackbällchen
(Pastinaken, Kartoffeln, Zwiebel, gekochte Hackbällchen mit Ei, Brot, Kräutern)
Omas Hochzeitssuppe
(Hühnerbrühe, Suppennudeln, Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Konserven-Champignons und -Spargel, Ei)
Gaisburger Marsch (urschwäbisch, seltsam, saulecker!)
(Fleischbrühe, Spätzle, Kartoffeln, Tafelspitz, Bockwurstscheiben)

Fleisch
(Ist bei MTE noch schwierig. Er mag die Konsistenz oft nicht so ganz, wahrscheinlich weil er noch nicht genug Zähne zum ordentlichen Zermalmen hat. Aber er isst anfangs mit großem Hunger meistens was davon und dann halt drumherum.)
Pasta Bolognese
(Vollkornnudeln, Soße aus Hackfleisch, Tomaten, Olivenöl und Gemüse z.B. Zucchini, Champigons, Möhren, Paprika, Aubergine, Sellerie)
Toskanischer Hähnchenauflauf
(Hähnchenbrustfilet eingelegt, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Olivenöl)
Hühnerfrikassee mit Reis
(Naturreis, Hühnerbrühe, Hähnchenfleisch, Konserven-Champignons und -Spargel, Erbsen, Möhren, Sahne, Zitrone, Mehl, Butter)
Lasagne mit Fleisch und Gemüse
(Lasagneplatten, Hackfleisch-Tomaten-Soße, Möhren, Champignons, Zucchini, Spinat, Olivenöl)
Maultaschen mit Gemüse
(Maultaschen, gedämpftes Gemüse z.B. Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Linsen mit Spätzle und „Saitenwürschtle“ (urschwäbisch, seltsam, lecker ;))
(Linsen angedickt mit Zwiebel, Möhren und Rauchfleisch, Spätzle, Wiener Würstchen)
Pasta mit Hähnchenragout
(Vollkornnudeln, Hähnchenbrustfilet, Tomatensoße, Spinat, Olivenöl)
Hackbällchen mit Kartoffeln und Gemüse
(Hackbällchen mit Ei, Brot und Kräutern, Kartoffeln, gedämpftes Gemüse z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Schinkennudeln
(Gabelspaghetti, Erbsen, Mais, Schinken, Sahne, Zitrone)
Pasta mit Zitronencarbonara und Hühnchen
(Vollkornnudeln, Hähnchenbrustfilet, Erbsen, Eier, Zitrone, Parmesan)
Chinakohl-Lasagne
(Lasagneplatten, Chinakohl, Hackfleisch, Frischkäse, versch. Kräuter, Olivenöl)
Hähnchengeschnetzeltes mit Reis
(Naturreis, Hähnchenbrust, Frühlingszwiebeln, Champignongs, saure Sahne, Zitrone, Butterschmalz)

Fisch
(Klappt bei uns meistens super in allen Variationen.)
Lachs mit Kartoffelbrei und Erbsen
(Lachsfilet, Kartoffelbrei mit etwas Milch, TK-Erbsen mit Petersilie und Butter)
Zitronenrisotto mit Lachs und Gemüse
(Lachsfilet, Risottoreis, Schalotte, Gemüsebrühe, Zitrone, Parmesan, gedämpftes Gemüse z.B. Möhren)
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gemüse
(Fischstäbchen mit Vollkornpanade, Kartoffelbrei mit etwas Milch und Butter, gedämpftes Gemüse z.B. Erbsen, Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Reis mit Garnelen-Tomatensoße
(Naturreis, Garnelen, Tomatensoße mit Zucchini, Olivenöl)

Vegetarisch
(Von unserem Kind werden diese Gerichte eigentlich immer im Affenzahn verschlungen, die gibt’s auch viel öfter, weil sie am schnellsten zuzubereiten sind.)
Pellkartoffeln mit Quark
(Pellkartoffeln, Quark, Petersilie, Schnittlauch, Leinöl)
Spinat mit Kartoffeln und Rührei
(Spinat gehackt, Kartoffeln, Ei)
Pasta mit Tomatensoße
(Vollkornnudeln, Tomatensoße mit oder ohne Gemüse wie Zucchini, Möhren etc.., Olivenöl)
Pasta mit Brokkoli
(Vollkornnudeln, Brokkoli, Milch, Rapsöl)
(Petersilien-)Kartoffeln mit Gemüse
(Kartoffeln, evtl. frische Petersilie, gedämpftes Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Bohnen, Butter)
Risi-Bisi
(Naturreis, Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Petersilie, Milch, Rapsöl)
Rote-Linsen-Curry mit Reis
(Naturreis, rote Linsen, Süßkartoffel, Frühlingszwiebel, Kokosmilch, Tomatenmark, Kurkuma, Olivenöl)
Grießauflauf mit Brokkoli
(Grieß, Brokkoli, Hüttenkäse, Ei, Milch, geriebener Käse)

Geplant
(Aus Kochbüchern/dem Internet/meinem Hirn rausgefischt und auf die To-cook-Liste gesetzt.)
Kichererbsen-Gemüse-Muffins
Nudeln mit Bärlauchpesto
Fischfrikadellen mit Kartoffelbrei
Möhrenrisotto
Pannfisch
Wirsingrouladen mit Kartoffelbrei
Zucchini-Schinken-Pfannkuchen
Brotsalat mit Feta, Oliven, Tomaten und Gurken
Kartoffelbrei mit Rührei und Gurkensalat
Kartoffeln mit Frankfurter Grüner Soße und Ei
Eierfrikassee

Abriss: Ostertage / Heimatwoche

Blogmäßig war ich die letzten Tage ja ordentlich ausgeknockt. Freunde und Familie dürfen nicht zu kurz kommen, wenn ich in der Heimat bin. Also kommen andere Hobbys zu kurz, damit kann ich leben. Auch wenn ich in unserem schönen Gemeinschaftsblog der Ex-Blog.de-Blogger so viel verpasst habe. Da ist ganz schön was los zur Zeit (guckt ruhig mal rein), und ich kriege alles gerade nur am Rande mit. Doch erst einmal möchte ich meinen eigenen kleinen, geliebten Blog auf den neuesten Stand bringen, wenn auch nur mit einem kurzen und prägnanten Abriss. ;)

Zeit zu zweit: Restaurantbesuch zum Abendessen mit MTM; ruhige Nächte durch Zimmertausch mit meiner Mutti.
Familienoverkill: Karfreitagskaffee; Karfreitagsfeuer im Garten; Grillen am Samstag; Ostersonntagsbrunch bis nachmittags.
Party: Erster Besuch der heimatlichen Provinzdisse seit 2,5 Jahren (schräg).
Küchenfreuden: Täglich gemeinsam frühstücken und mittagessen mit Mutti, MTM und MTE; Muttis überraschende Kochkünste genießen (Spargel mit Schnitzel, Sauerbraten und DDR-Kindergartennudeln – ein Traum!); selbst die Familie verköstigen und gelobt werden.
Zeit für Freunde: Sechsstündiges Frühstück mit der Hühnergruppe; Samstagsfeuer bei einer Freundin; Familientreffen mit einer anderen Freundin; mit Letzterer noch ein Ewig-nicht-gesehen-Abend zu zweit von 18 bis 3 Uhr nachts (Sie redet wie ein Maschinengewehr und ich bin auch nicht ohne. :D).
Schönes mit Kind: Total spaßiges Radfahren mit Kind vorne im Sitz; Schaukel und Sandkasten ausprobieren; ständig Spielbesuch bekommen; mit Matschsachen den Garten unsicher machen; eeendlich Laufenlernen (sooo süß!).
Es ist nicht immer alles blumig: Lange Autofahrten mit dem Kleinen sind auch nicht mehr das was sie mal waren; mehrmals in den Regen/Hagel gekommen; Feiertagsstress ohne Familienfoto aber mit Tränen; Trotz- und Wutphasen des Kindes vom Feinsten; „aggressive Grundstimmung“ (O-Ton MTM) auch bei den zwei weiblichen Erwachsenen im Haus vertreten; Papa fehlt nun fast schon ein Jahr.

Die sieben Heimattage vergingen wie im Flug, wie immer. Ich freue mich, trotz des letzten Punktes, auf die nächste gemeinsame Zeit mit meiner kleinen Familie und meiner Mutti, dann sogar an der wundervollen Ostsee. Man kann immer etwas besser machen und was man nicht ändern kann, muss man eben akzeptieren. ♥

Lasagne, pornös

Guck mal, das Wort „pornös“ hab ich schon sooo lange nicht mehr benutzt, dabei fand ich das immer sehr witzig. Biste Mutti, biste halt nicht mehr pornös, nicht mal in Gedanken! :D

So, das war die Einleitung. Heute geht’s ums Essen. ;) Auf den Freitagsfüller hatte ich keine Lust, aber die Fotos dieser Kochorgie schlummerten noch im Archiv und da dachte ich, zeig ich sie euch mal. Mit bisschen Text natürlich.

Und zwar trug es sich vor ein paar Wochen zu, dass ich auf Instagram ein Video sah. Jemand, dem ich folge, machte eine Lasagne auf seine Art und zeigte diese im Schnelldurchlauf. Es war abends, ich lag auf der Couch und mir tropfte augenblicklich der Zahn. Wenige Tage später folgte ich dem Beispiel und bereitete meine eigene Gemüse-Fleisch-Porno-Lasagne zu. Es ist nicht so, dass ich sonst nur normale Lasagne gemacht hätte. Oft war auch viel Gemüse dabei, aber alles halt direkt in die Soße geschnippelt und ohne den Spinat. Meine Lasagne schmeckte auch immer gut, aber diesmal haben Kochen und Essen noch mehr Spaß gemacht:

Lasagne1

Zuerst machte ich die Soße aus Hackfleisch, passierten Tomaten und Karotten. Und dann ging es schon ans Schichten, total freestyle. Keine Ahnung ob es da eine bestimmte Reihenfolge gibt damit es perfekt wird, ich finde nicht dass Essen perfekt sein muss. Bei mir gab es zum Schichten neben Lasagneplatten und der Soße: Zucchini, frische Champignons, Blattspinat und Creme fraiche. Ich mag nämlich Bechamelsoße nicht. Obendrauf Mozzarella. Und das Ergebnis haben sich alle, auch der Kleinste (mein wichtigster Kritiker ;D), absolut schmecken lassen.

Lasagne

Vielleicht ist das ein guter Startschuss für den nächsten noch ausstehenden Eintrag: Die Ideensammlung für große und vor allem auch klitzekleine Leckermäuler. Wollte ich schon längst geschrieben haben, aber lieber leg ich mich mittags zusammen mit dem Kleinen hin und schmuse mit ihm. Und wenn nicht, dann hab ich haufenweise andere, weniger schöne Dinge zu tun während er pennt. :)