Ostsee – Tag 6

Kindertag! Und stellt euch vor, diesen Tag haben wir Rabeneltern NICHT mit unserem Kind verbracht! ;) Da nun noch mehr Familie zur Unterstützung meiner Gipsbeinmutti vor Ort war, konnten MTM und ich unseren heiß ersehnten Paartag machen.

Es war sonnig, aber stürmisch und kühl. Deshalb, so zumindest meine Version, liehen wir uns Elektrofahrräder. Wer will schon gegen den Wind ankämpfen? Ich denke, wir hätten uns aber auch bei Windstille solche statt normaler Fahrräder geliehen, weil MTM total scharf drauf war, das auszuprobieren. Als wir dann ein paar Meter gefahren waren, machten wir schon den ersten Zwischenstopp bei meinem Wahnsinnsdaiquiri – ja, noch vor dem Mittagessen! ;) Dieses nahmen wir dann nach wenigen weiteren Kilometern auf dem Rad ein, immer noch in Kühlungsborn, in einem ganz liebevollen, schnuckeligen, kleinen Restaurant. Auch wenn es etwas teurer dort ist – die frische Küche und die Bedienung und die Atmosphäre im „Seeteufel“ sind es allemal wert!

Nach dem Essen hatten wir dann eine etwas weitere Strecke vor uns, denn wir wollten nach Rerik fahren und zu meiner Enttäuschung führte uns der Radweg nicht direkt am Meer entlang. Dennoch sah man es ab und zu mal und die ganze flache Landschaft und die Ruhe und das Grün waren ja auch nicht zu verachten.

In Rerik kamen wir dann zwar zerzaust, aber nicht total fertig (Elektroräder sind leider bisschen geil) am Hafen an und spazierten ein wenig umher, bevor wir uns in einem Strandkorb mit Meerblick niederließen und Kaffee/Wein/Eisbecher genossen. Ok, der Eisbecher war scheiße und nicht so richtig zu genießen, aber immerhin hatten wir das schönste Plätzchen am Hafen, fanden wir. Deshalb saßen wir dort auch ziemlich lange, doch irgendwann wurde es Zeit und wir mussten schon wieder den Heimweg antreten. So ein Paartag geht rum wie nix.

Auf dem Rückweg entdeckten wir dann einen gesperrten Radweg am Meer entlang und da auch andere Radfahrer durch die Absperrung fuhren, machten wir das auch. Und das war der Grund für die Sperrung:

Wir haben es erfreulicherweise überlebt und kamen wohlbehalten wieder in Kühlungsborn an, wo wir gerade noch so unsere Räder abgeben konnten, bevor wir schon wieder mit der Familie zum Abendessen verabredet waren. Der Kleine hatte einen schönen Tag mit den Großen und freute sich trotzdem sichtlich, uns wieder bei sich zu haben. Total süß. ♥ Aber im Restaurant war er dann wieder nicht so süß, als sein Essen kochend heiß serviert wurde und ich ihn deshalb erstmal nicht allein essen lassen konnte. Das hat ihn zur Weißglut getrieben und er hat kurz mal die ganze Bude zusammengebrüllt (also wirklich kurz, das uferte nicht aus ins Unermessliche). Aber er hätte auch so gebrüllt wenn er heißes Essen im Mund gehabt hätte. Am Nachbartisch fühlte man sich sehr gestört und die Kellnerin sagte beim Aufnehmen der Bestellung an ebenjenem Tisch: „Das Kind brüllt so laut, ich verstehe sie nicht!“ Gut, sorry, ich bin jetzt aber auch keine Mutter, die mit ihrem Kind bei jeder Unstimmigkeit raus rennt (wenn das jetzt länger angedauert hätte, wäre ich schon mit ihm rausgegangen, aber ich wusste ja woran es liegt und dass es wieder gut ist, sobald er endlich sein Essen essen kann). Und im Übrigen musste ich als kinderlose Frau in Flugzeugen und in Restaurants und sonstwo auch schon oft dieses Gebrüll ertragen und saß nicht offensichtlich kopfschüttelnd da. Klar war ich dann auch genervt und hab die Augen gerollt, aber doch nicht so dass die das mitgekriegt haben! Mich können die alle mal, ehrlich. Da fühlt man sich schon zum Kotzen, wenn das eigene Kind die anderen Leute stört und natürlich auch, weil man selbst ein schönes Abendessen will, und dann geben solche Leute einem auch noch zusätzlich ein scheiß Gefühl. Dann muss man eben drauf achten, dass man einem Kleinkind kein brandblasenverursachendes Essen serviert, ist ja so schwer auch nicht, oder?! Das hab ich über das Geschrei hinweg auch laut gesagt, die Kellnerin hat es registriert, das habe ich gemerkt. Gut, egal, abgehakt. Der Abend wurde dann wieder sehr schön, wir kniffelten nämlich diesmal alle zusammen, also mit den Männern. Das hat wieder echt Spaß gemacht! :)

 

Wohnst du Reihenhaus, oder was?

Diesen „Satz“ habe ich neulich gehört, original so, wie er da steht. Ich saß im Auto, das auf einem Parkplatz stand, hinter mir das schlafende Kind. Es war echt schwül und das Fenster war offen, da zogen 3 Teenie-Mädchen an meinem Auto vorbei, eine verabschiedete sich, weil sie nun in diese Straße einbiegen musste, und die andere sagte DAS. Mir war wie lachen und heulen gleichzeitig. Ich werde jetzt keine Debatte um die Zukunft der deutschen Sprache starten, nee, echt nicht, ich wollte es nur mal loswerden. Ich hab diese neue Art zu sprechen bisher eben noch nie live gehört. Ich lese die Scheiße immer nur in irgendwelchen Kommentaren auf Facebook oder Youtube. Hab ich eigentlich schonmal erzählt, dass ich mal übelst facebookkommentargemobbt wurde? Ich hatte bei einer Zeitung AUSNAHMSWEISE mal einen Kommentar abgegeben. Und zwar berichtete diese Zeitung irgendwie fünf mal hintereinander von einem Rapper, dessen Namen ich noch nie gehört hatte, und seinem Auftritt in einem Einkaufszentrum (wow…), der einen Polizeieinsatz nach sich zog. Ich fragte dann mal vorsichtig, ob ich hier die Bravo abonniert habe und weshalb diesem Rapper mit albernem Namen so viel Bedeutung beigemessen wird. Oh man. Die Jugend ging daraufhin ab wie ein Zäpfchen, Leute. So isse, die schöne neue Welt. Und ich bin nun auch eine alte Schachtel, die die Jugend nicht mehr versteht. ;)

Gut, das ist ja wieder so ein unstrukturierter Eintrag, habt ihr schon gemerkt, wa?! Also erzähle ich noch mal schnell, der Vollständigkeit eines Tagebuchs halber, dass ich diese Woche in einem echten Buchladen (!) zwei Bücher für mich und zwei für den Kleinen gekauft habe. Ich habe sogar ganz analog in bar bezahlt und war danach einfach sehr glücklich. Buchläden sind toll. Ich hatte mir mal vor einiger Zeit vorgenommen, Bücher ausschließlich in echten Läden zu kaufen und Amazon nur für andere Bestellungen zu nutzen (Musik, Bücher für den Kindle, Zeug fürs Kind, Geschenke, sowas halt). Das klappte bisher gut, weil ich einfach keine Bücher kaufen musste, da ich nicht zum Lesen kam. ;) Das ändert sich gerade wieder und ich genieße es sehr, das Lesen. Und ich genoss den Aufenthalt im Buchladen. Zum Glück ist mein Kind auch so ein Bücherfan; MTE steuert eigentlich ständig auf sein Bücherfach zu, holt ein Buch raus und bedeutet mir, mich hinzusetzen, damit er sich auf meinem Schoß platzieren und mit mir das Buch angucken kann. Absolut süß. Und er liebt am allermeisten Wimmelbücher. Deshalb hab ich in dem Laden auch zwei im Miniformat fürs Auto gekauft.

Ansonsten war in dieser Woche noch IKEA angesagt, weil die Guthabenkarten vom Weihnachtskalender nur 6 Monate gültig sind – ich hatte auf einer 20€ statt 5€, hat sich also wirklich gelohnt! Ich hab dann einen Tomatenstrauch (so heiße ich übrigens auf Instagram, falls wer mir da noch folgen möchte… ;D) und Kresse und eine Wolkenlampe für den Kleinen und die geilsten IKEA-Süßigkeiten überhaupt gekauft: Die Punschrollen. Ich liebe sowas, in meiner Heimat gibt’s manchmal beim Bäcker „beschwipste Nonne“, das schmeckt genauso. Vor diesem IKEA-Bummel fand ein Mittagessen mit ein paar Kollegen statt, was bei traumhaftem Wetter in einem Biergarten total schön war; auch MTE hat gut mitgemacht, den ich ja nunmal unter der Woche zu einem Mittagessen mitnehmen muss.

Was noch toll war in dieser Woche: Ich hatte für 5 Stunden MTMs Tante zum Babysitten engagiert und fuhr mit lauter Musik und aufgedrehtem Bass in die Stadt zum Friseur. Grauhaarabdeckung, fragt nicht. Jedenfalls kann ich da nicht so offen sein wie bei meiner Familie, das ist einfach so, auch wenn ich es theoretisch vielleicht doch könnte. Also tat ich so, als würde das immer megalange dauern beim Friseur, weshalb ich einen Zeitraum von 10 bis 15 Uhr ausmachte. Natürlich dauert das bisschen Färben und Schneiden nicht so lange, sodass ich noch zum Augenbrauenfädeln, zu DM und zu einer der geilsten Salatbars in Stuggi gehen konnte. Bei bestem Wetter, das alles. Es war eine geile Auszeit! Den Bass hab ich bei meiner Ankunft zu Hause wieder runtergedreht, damit das Kind bei der nächsten Fahrt keinen Schock bekommt.

Die Woche, merke ich gerade, war ganz schön ereignisreich. Denn bei einer Freundin  mit Baby (9 Monate) war ich auch noch, um die Kinder im Garten in den Sandkasten zu setzen und selbst zu chillen. Der Sand in meiner Wohnung hat mich später dann zwar echt angekotzt, aber es gibt eben auch Dinge, die man als Mutter leider hinnehmen muss, wenn man ein glückliches Kind will. Ich lerne stetig dazu. ;)

Nun ist mein Kind erkältet, weil es beim Kleinkindturnen, was wir immer dienstags besuchen und was total Spaß macht, wieder auf so eine kleine Rotznase getroffen ist. Sowas nervt mich echt, wenn Mütter ihre erkälteten Kinder zu solchen Nicht-Pflicht-Terminen schleifen müssen. Es ist ja keine Kita und es hängt ja offenbar auch keine Arbeitsstelle dran. Echt ätzend. Nun gut, durch die Erkältung klappt nun plötzlich das Hinlegen zum Mittags- und Nachtschlaf nicht mehr gut, und auch die Nächte sind recht unruhig. Wenn es einige Zeit gut klappte, ist das dann echt wieder eine Umgewöhnung. Hinzu kommt, dass der Kleine nach wie vor IMMER um 5:30 Uhr wach ist, auch wenn die Nacht nicht durchgeschlafen wurde. Ich bin quasi dauermüde, was aber nichts daran ändert, dass ich abends absolute Probleme habe, einzuschlafen. Voll die Muttiprobleme, ich weeß. ;)

So, nun ist mein freier Samstag (die Jungs sind seit 10 Uhr im Zoo) auch gleich wieder zu Ende. Ich hab Beauty gemacht und im Gemeinschaftsblog die nächste Episode der Fortsetzungsgeschichte gebloggt, hab auf dem Balkon gelesen und mit Mutti telefoniert, Wäsche gemacht und hier auch noch was geschrieben. Nun kommt noch eine Kochorgie, damit ich meine Jungs mit einem leckeren Mahl empfangen kann (Curry aus Hackfleisch, Pack Choi und Kichererbsen, dazu Reis), dann mache ich noch mit dem Kleinen zusammen ein Erkältungsbad und dann darf MTM ein bisschen Freiheit haben, während ich mich vermutlich zeitig zum Kleinen ins Schlafzimmer verkrümele. Wenn er krank ist, schläft er besser, wenn wir dabei sind. ♥

Also dann, tschüssi, ich geh jetzt mal Küche. ;D

Im Übrigen…

…fahre ich auf wahnwitzige Weise auf „Bärchenstreich“ ab.

…sind simple Beitragslikes ohne ein paar Worte völlig bedeutungslos für mich.

…finde ich außerdem doof, dass man mit diesem Reader nicht mal auf die Blogs klicken muss, um die Einträge zu liken lesen.

…ist ein Wunder geschehen und wir haben einen Kita-Platz ergattert – ohne Klinkenputzen!

…betreibe ich exzessives „Voice Messaging“ mit einigen Freundinnen und liebe es!

…müssen meine mütterlichen Augen plötzlich bei „Sex and the City“ ganz oft rollen.

(Solche Einträge hat mein lieber Blogfreund GeraldS, der leider nicht mehr lebt, gerne geschrieben. Ich mache das jetzt einfach mal nach, nach so langer Zeit. Ich glaube nicht, dass er was dagegen hätte.)

Bellona informiert: Ideensammlung Familienkost

So, jetzt mache ich mich endlich mal an den Eintrag, den ich schon so lange schreiben wollte. Meine Blogfreundin Sternenkratzer hat das schon vorgemacht und mal in einem Eintrag Tipps gegeben für das Kochen für Kleinkinder. Ich verspreche mir jetzt davon einerseits natürlich, dass der Eintrag irgendeinem Leser etwas nützt, andererseits schreibe ich ihn auch ein bisschen für mich als meine Ideensammlung. Hattu Kopp wie Sieb muttu aufschreiben! ;)

Mein Sohn ist nun fast 16 Monate alt und kann grundsätzlich alles am Tisch mitessen. Er tut’s natürlich nicht pauschal, aber er probiert erfreulicherweise erstmal alles. Ich koche eigentlich immer frisch zum Mittagessen oder serviere etwas, das ich mal frisch gekocht und eingefroren hatte. Die hier aufgelisteten Gerichte kamen allesamt gut an und sind natürlich für Groß und Klein etwas. Ich koche so gut wie nie irgendwas extra für den Kleinen; wenn es mal Döner o.ä. gibt, was er nicht isst, dann kriegt er etwas aus der Tiefkühltruhe aufgewärmt. Ich würze nun das Essen gar nicht mehr mit Salz, sondern nur mit Pfeffer und Kräutern und so. Wir Erwachsenen salzen unsere Portionen dann separat auf dem Teller.

Ich zähle hier einfach mal auf, was auf den Tisch kommt und was drin ist – die meisten Sachen gehen schnell und sind einfach zuzubereiten. Wenn jemanden explizit ein Rezept interessiert, kann er das gerne erfragen. Ich bin aber eher freestyle in der Küche unterwegs, vernünftige Mengenangaben darf man von mir nicht erwarten. ;)

Suppen
(Bei Suppen müssen zwingend Stückchen auf jedem Löffel sein, findet mein Kind. Nur Suppe, egal ob cremig oder nicht, führt gerne mal zu einem Wutanfall. Das Kind will kauen! Brühe machen wir immer selbst, kann man auch gut auf Vorrat kochen und einfrieren.)
Kartoffelsuppe
(Suppengrün und Kartoffeln püriert, Blumenkohl und Wiener in Stückchen, Majoran, Petersilie)
Nudelsüppchen
(Hühnerbrühe, Suppennudeln, TK-Suppengemüse, ggf. Ei)
Baskischer Fischeintopf
(Kabeljau, Lachs, Kartoffeln, Dosentomaten, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, versch. Kräuter)
Pastinaken-Kartoffel-Suppe mit Hackbällchen
(Pastinaken, Kartoffeln, Zwiebel, gekochte Hackbällchen mit Ei, Brot, Kräutern)
Omas Hochzeitssuppe
(Hühnerbrühe, Suppennudeln, Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Konserven-Champignons und -Spargel, Ei)
Gaisburger Marsch (urschwäbisch, seltsam, saulecker!)
(Fleischbrühe, Spätzle, Kartoffeln, Tafelspitz, Bockwurstscheiben)

Fleisch
(Ist bei MTE noch schwierig. Er mag die Konsistenz oft nicht so ganz, wahrscheinlich weil er noch nicht genug Zähne zum ordentlichen Zermalmen hat. Aber er isst anfangs mit großem Hunger meistens was davon und dann halt drumherum.)
Pasta Bolognese
(Vollkornnudeln, Soße aus Hackfleisch, Tomaten, Olivenöl und Gemüse z.B. Zucchini, Champigons, Möhren, Paprika, Aubergine, Sellerie)
Toskanischer Hähnchenauflauf
(Hähnchenbrustfilet eingelegt, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Olivenöl)
Hühnerfrikassee mit Reis
(Naturreis, Hühnerbrühe, Hähnchenfleisch, Konserven-Champignons und -Spargel, Erbsen, Möhren, Sahne, Zitrone, Mehl, Butter)
Lasagne mit Fleisch und Gemüse
(Lasagneplatten, Hackfleisch-Tomaten-Soße, Möhren, Champignons, Zucchini, Spinat, Olivenöl)
Maultaschen mit Gemüse
(Maultaschen, gedämpftes Gemüse z.B. Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Linsen mit Spätzle und „Saitenwürschtle“ (urschwäbisch, seltsam, lecker ;))
(Linsen angedickt mit Zwiebel, Möhren und Rauchfleisch, Spätzle, Wiener Würstchen)
Pasta mit Hähnchenragout
(Vollkornnudeln, Hähnchenbrustfilet, Tomatensoße, Spinat, Olivenöl)
Hackbällchen mit Kartoffeln und Gemüse
(Hackbällchen mit Ei, Brot und Kräutern, Kartoffeln, gedämpftes Gemüse z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Schinkennudeln
(Gabelspaghetti, Erbsen, Mais, Schinken, Sahne, Zitrone)
Pasta mit Zitronencarbonara und Hühnchen
(Vollkornnudeln, Hähnchenbrustfilet, Erbsen, Eier, Zitrone, Parmesan)
Chinakohl-Lasagne
(Lasagneplatten, Chinakohl, Hackfleisch, Frischkäse, versch. Kräuter, Olivenöl)
Hähnchengeschnetzeltes mit Reis
(Naturreis, Hähnchenbrust, Frühlingszwiebeln, Champignongs, saure Sahne, Zitrone, Butterschmalz)

Fisch
(Klappt bei uns meistens super in allen Variationen.)
Lachs mit Kartoffelbrei und Erbsen
(Lachsfilet, Kartoffelbrei mit etwas Milch, TK-Erbsen mit Petersilie und Butter)
Zitronenrisotto mit Lachs und Gemüse
(Lachsfilet, Risottoreis, Schalotte, Gemüsebrühe, Zitrone, Parmesan, gedämpftes Gemüse z.B. Möhren)
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gemüse
(Fischstäbchen mit Vollkornpanade, Kartoffelbrei mit etwas Milch und Butter, gedämpftes Gemüse z.B. Erbsen, Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi)
Reis mit Garnelen-Tomatensoße
(Naturreis, Garnelen, Tomatensoße mit Zucchini, Olivenöl)

Vegetarisch
(Von unserem Kind werden diese Gerichte eigentlich immer im Affenzahn verschlungen, die gibt’s auch viel öfter, weil sie am schnellsten zuzubereiten sind.)
Pellkartoffeln mit Quark
(Pellkartoffeln, Quark, Petersilie, Schnittlauch, Leinöl)
Spinat mit Kartoffeln und Rührei
(Spinat gehackt, Kartoffeln, Ei)
Pasta mit Tomatensoße
(Vollkornnudeln, Tomatensoße mit oder ohne Gemüse wie Zucchini, Möhren etc.., Olivenöl)
Pasta mit Brokkoli
(Vollkornnudeln, Brokkoli, Milch, Rapsöl)
(Petersilien-)Kartoffeln mit Gemüse
(Kartoffeln, evtl. frische Petersilie, gedämpftes Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Bohnen, Butter)
Risi-Bisi
(Naturreis, Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Petersilie, Milch, Rapsöl)
Rote-Linsen-Curry mit Reis
(Naturreis, rote Linsen, Süßkartoffel, Frühlingszwiebel, Kokosmilch, Tomatenmark, Kurkuma, Olivenöl)
Grießauflauf mit Brokkoli
(Grieß, Brokkoli, Hüttenkäse, Ei, Milch, geriebener Käse)

Geplant
(Aus Kochbüchern/dem Internet/meinem Hirn rausgefischt und auf die To-cook-Liste gesetzt.)
Kichererbsen-Gemüse-Muffins
Nudeln mit Bärlauchpesto
Fischfrikadellen mit Kartoffelbrei
Möhrenrisotto
Pannfisch
Wirsingrouladen mit Kartoffelbrei
Zucchini-Schinken-Pfannkuchen
Brotsalat mit Feta, Oliven, Tomaten und Gurken
Kartoffelbrei mit Rührei und Gurkensalat
Kartoffeln mit Frankfurter Grüner Soße und Ei
Eierfrikassee

Abriss: Ostertage / Heimatwoche

Blogmäßig war ich die letzten Tage ja ordentlich ausgeknockt. Freunde und Familie dürfen nicht zu kurz kommen, wenn ich in der Heimat bin. Also kommen andere Hobbys zu kurz, damit kann ich leben. Auch wenn ich in unserem schönen Gemeinschaftsblog der Ex-Blog.de-Blogger so viel verpasst habe. Da ist ganz schön was los zur Zeit (guckt ruhig mal rein), und ich kriege alles gerade nur am Rande mit. Doch erst einmal möchte ich meinen eigenen kleinen, geliebten Blog auf den neuesten Stand bringen, wenn auch nur mit einem kurzen und prägnanten Abriss. ;)

Zeit zu zweit: Restaurantbesuch zum Abendessen mit MTM; ruhige Nächte durch Zimmertausch mit meiner Mutti.
Familienoverkill: Karfreitagskaffee; Karfreitagsfeuer im Garten; Grillen am Samstag; Ostersonntagsbrunch bis nachmittags.
Party: Erster Besuch der heimatlichen Provinzdisse seit 2,5 Jahren (schräg).
Küchenfreuden: Täglich gemeinsam frühstücken und mittagessen mit Mutti, MTM und MTE; Muttis überraschende Kochkünste genießen (Spargel mit Schnitzel, Sauerbraten und DDR-Kindergartennudeln – ein Traum!); selbst die Familie verköstigen und gelobt werden.
Zeit für Freunde: Sechsstündiges Frühstück mit der Hühnergruppe; Samstagsfeuer bei einer Freundin; Familientreffen mit einer anderen Freundin; mit Letzterer noch ein Ewig-nicht-gesehen-Abend zu zweit von 18 bis 3 Uhr nachts (Sie redet wie ein Maschinengewehr und ich bin auch nicht ohne. :D).
Schönes mit Kind: Total spaßiges Radfahren mit Kind vorne im Sitz; Schaukel und Sandkasten ausprobieren; ständig Spielbesuch bekommen; mit Matschsachen den Garten unsicher machen; eeendlich Laufenlernen (sooo süß!).
Es ist nicht immer alles blumig: Lange Autofahrten mit dem Kleinen sind auch nicht mehr das was sie mal waren; mehrmals in den Regen/Hagel gekommen; Feiertagsstress ohne Familienfoto aber mit Tränen; Trotz- und Wutphasen des Kindes vom Feinsten; „aggressive Grundstimmung“ (O-Ton MTM) auch bei den zwei weiblichen Erwachsenen im Haus vertreten; Papa fehlt nun fast schon ein Jahr.

Die sieben Heimattage vergingen wie im Flug, wie immer. Ich freue mich, trotz des letzten Punktes, auf die nächste gemeinsame Zeit mit meiner kleinen Familie und meiner Mutti, dann sogar an der wundervollen Ostsee. Man kann immer etwas besser machen und was man nicht ändern kann, muss man eben akzeptieren. ♥

Lasagne, pornös

Guck mal, das Wort „pornös“ hab ich schon sooo lange nicht mehr benutzt, dabei fand ich das immer sehr witzig. Biste Mutti, biste halt nicht mehr pornös, nicht mal in Gedanken! :D

So, das war die Einleitung. Heute geht’s ums Essen. ;) Auf den Freitagsfüller hatte ich keine Lust, aber die Fotos dieser Kochorgie schlummerten noch im Archiv und da dachte ich, zeig ich sie euch mal. Mit bisschen Text natürlich.

Und zwar trug es sich vor ein paar Wochen zu, dass ich auf Instagram ein Video sah. Jemand, dem ich folge, machte eine Lasagne auf seine Art und zeigte diese im Schnelldurchlauf. Es war abends, ich lag auf der Couch und mir tropfte augenblicklich der Zahn. Wenige Tage später folgte ich dem Beispiel und bereitete meine eigene Gemüse-Fleisch-Porno-Lasagne zu. Es ist nicht so, dass ich sonst nur normale Lasagne gemacht hätte. Oft war auch viel Gemüse dabei, aber alles halt direkt in die Soße geschnippelt und ohne den Spinat. Meine Lasagne schmeckte auch immer gut, aber diesmal haben Kochen und Essen noch mehr Spaß gemacht:

Lasagne1

Zuerst machte ich die Soße aus Hackfleisch, passierten Tomaten und Karotten. Und dann ging es schon ans Schichten, total freestyle. Keine Ahnung ob es da eine bestimmte Reihenfolge gibt damit es perfekt wird, ich finde nicht dass Essen perfekt sein muss. Bei mir gab es zum Schichten neben Lasagneplatten und der Soße: Zucchini, frische Champignons, Blattspinat und Creme fraiche. Ich mag nämlich Bechamelsoße nicht. Obendrauf Mozzarella. Und das Ergebnis haben sich alle, auch der Kleinste (mein wichtigster Kritiker ;D), absolut schmecken lassen.

Lasagne

Vielleicht ist das ein guter Startschuss für den nächsten noch ausstehenden Eintrag: Die Ideensammlung für große und vor allem auch klitzekleine Leckermäuler. Wollte ich schon längst geschrieben haben, aber lieber leg ich mich mittags zusammen mit dem Kleinen hin und schmuse mit ihm. Und wenn nicht, dann hab ich haufenweise andere, weniger schöne Dinge zu tun während er pennt. :)

 

Familienfrühlingsabend

Der Samstag ist bei uns meistens dazu da, dass MTM Zeit mit MTE nachholt, die ihm unter der Woche fehlte und ich Zeit mit mir nachhole, die mir unter der Woche fehlte. Wir handhabten das auch wieder so tagsüber; Vater und Sohn waren einkaufen und ich konnte in Ruhe meinen Kaffee trinken und einen Blogeintrag tippen. Die Zubereitung des Mittagessens obliegt auch am Wochenende meistens mir, was ich aber auch genieße, weil ich das dann wenigstens ganz in Ruhe machen kann. Nach dem Mittagsschlaf des Kindchens fuhren die beiden nochmal los zu Mr. Wash, was ewig dauerte wegen des Andrangs, aber für den Kleinen total das Erlebnis war. Als die Jungs dann um 17 Uhr wieder zu Hause ankamen, hatte ich schon einen beachtlichen Teil meiner Zeit in die Körperpflege investiert (geht halt so auch nur am Wochenende) und sprang nur noch ins Auto. Wir fuhren nach Esslingen, wozu wir nur wenige Minuten brauchen. Eigentlich ein Unding, dass wir dort, in dieser echt schönen Stadt, so selten sind!

Natürlich hatten wir ein wenig die Zeit im Nacken, Abendessen und Schlafenlegen verschieben wir beim Kleinen ungern. Zu heilig ist uns unser ruhiger Abend. ;) Aber ein bisschen spazieren konnten wir noch durch den Teil Esslingens, den man auch „Klein-Venedig“ nennt. Die Straßen waren voller Menschen, die auch sonnen- und erlebnishungrig waren. Zum Glück bekamen wir gegen 18 Uhr noch einen Tisch bei dem Italiener mit den Wagenrad-Pizzen, bei dem sich MTM zu essen gewünscht hatte (in dem Haus auf dem Foto oben). Es ist ja immer ein bisschen spannend, ob das Kind so einen Restaurantbesuch gut mitmacht, vor allem abends wenn auch Müdigkeit eine Rolle spielt. Naja, das tut sie aber mittags ja auch. Der Kleine war jedenfalls extrem ungeduldig, denn das Sitzen im Hochstuhl bedeutet: Essen! Jetzt! leider kam MTMs superheiße Riesenpizza zuerst, und das Geheul war groß. Es wäre aber noch größer gewesen, wenn das Kind so ein heißes Stück im Mund gehabt hätte, das weiß ich aus Erfahrung. Zum Glück war es richtig schön laut im Restaurant, niemand dürfte sich gestört gefühlt haben vom Gemecker des Prinzen. ;) Seine Bambini-Pasta mit milder Tomatensauce kam dann auch bald und ich fragte mich schon, was daran bitte eine Kinderportion sein soll. Sein Teller war voller als meiner! Und der Hammer war, dass MTM und ich wirklich keinen Bissen abstauben konnten, weil das Kind seine Portion quasi inhaliert hat! :D Er durfte mit den Fingern essen und tat das auch sehr prima, die Sauerei war jedenfalls nicht groß, weil ja fast ausnahmslos alles in seinem Mund landete. Natürlich ist so ein Restaurantbesuch mit Kind nicht so entspannt wie alleine, aber wir genossen es trotzdem so gut wir konnten und freuten uns einfach, dass es so gut klappte. Meinen Wein musste ich dann zwar hinterkippen (spare ich mir beim nächsten Mal), aber was soll’s. Nach 45 Minuten hatten wir schon wieder gezahlt und hatten dann sogar noch etwas Zeit zum Spazieren in der Abendsonne über den Marktplatz.

Das Kind war dann doch etwas später als sonst im Bett, aber alles lief friedlich und wir konnten unseren Abend nach unseren Wünschen gestalten: Ich mit Sekt und in der Blogosphäre, er mit Bier und vor der Glotze. Wir gestehen uns solche getrennten Abende auch gerne mal zu, warum auch nicht. :)

Frühling in Stuggi

Gestern entschied ich morgens spontan, mit dem Kleinen in die Stadt zu fahren. Schon länger war ich nicht mehr bummeln und die frische Luft (keine Feinstaubalarmwitze jetzt bitte) und das Chillen im Wagen würden dem kranken Kind sicher gut tun. Außerdem musste ich dringend ein paar Besorgungen machen. Wir starteten in meinem Lieblingseinkaufszentrum, wo ich erstmal nur parkte. Kurz vor der Heimfahrt wollte ich dort noch 3 Läden ansteuern, jetzt ging es aber erstmal raus in die Sonne!

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Hier und da stöberte und kaufte ich ein bisschen in den Läden mit einem recht entspannten Kind im Wagen. Es gab einfach so viel zu staunen und zu sehen, der absolute Renner sind ja einfach alle Autos dieser Erde. Da wird er nicht mehr fertig mit seinem „Da! Da! Da!“. :D Das Wetter war wirklich toll, ich mag es wenn es noch recht frisch ist und die Sonne nur leicht die Haut wärmt. An diesem strahlend blauen Himmel konnte ich mich kaum sattsehen.

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Trotzdem mussten wir für die Mittagspause raus aus der Sonne und rein in ein warmes Restaurant. MTE verhielt sich vorbildlich, aß sein mitgebrachtes Mittagessen und naschte bei mir noch ein bisschen mit; er war trotz Erkältung ganz gut drauf, das ist Balsam für die Seele nach der zweiten durchwachten Nacht.

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Nach dem Essen und einem einem EInkauf bei H&M merkte ich, dass das Kindchen müde wurde, obwohl es im Auto vormittags schon gepennt hatte. Also spazierte ich im Schlosspark umher, bis er eingeschlafen war…

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…und setzte mich dann auf eine Bank, um mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

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Schön war es, aber irgendwann auch langweilig und so lief ich wieder los. Nach einer Stunde war der Mittagsschlaf beendet und wir konnten nun ins Einkaufszentrum gehen. Als wir dann wieder aufbrachen, staunte ich nicht schlecht über 15 Euro Parkgebühren. So ein Tag in der Stadt ist echt nichts alltägliches, das kannste nicht ständig machen wenn du ein bisschen aufs Geld gucken musst. Dann noch das Mittagessen und natürlich die vielen kleinen ungeplanten Einkäufe… Aber es hat sich gelohnt, für uns, zum Rauskommen und zum Freuen über das Geshoppte. ;)

Bellona informiert: Familienkost

So, die Männer sind einkaufen, ich hab die Wäsche gemacht und die Bude aufgeräumt, jetzt hab ich kurz mal Zeit für ein Käffchen am PC. Aber nicht lange, ich muss gleich kochen. Womit wir auch beim heutigen Thema in der spannenden Rubrik „Bellona informiert“ wären. ;D

Also, der Umstieg von der Bei- zur Familienkost verlief anfangs etwas schleppend. Ich erwarte einfach oft zu viel, bin zu ungeduldig. Ich hab dann immer direkt Panik, dass mein Kind für immer ein schlechter Esser, mäkelig oder sonstwas sein wird. Das ist reichlich idiotisch, denn die 14 Monate mit meinem Kind haben mich eigentlich schon sehr oft das Gegenteil gelehrt.

Wir hatten relativ früh angefangen, dem Kleinen auch mal ein Stück Brot oder Gurke oder gedämpfte Gemüsesticks in die Hand zu geben. Da lutschte er auch immer fröhlich dran rum, aber natürlich aß er das Zeug noch nicht wirklich, dazu war er doch noch zu jung. Als er selbständig sitzen konnte, fingen wir an, ihn zum Abendbrot mit an den Tisch zu setzten und vor seinem Abendbrei ein wenig Brot zu geben. Erst trocken, dann mit etwas Butter oder Avocado bestrichen. Auch hier mantschte er manchmal mehr rum als alles andere, manchmal spuckte er das Brot auch wieder aus, manchmal aß er es. Mit der Zeit kam noch etwas Gemüse hinzu und irgendwann, kurz vor seinem 1. Geburtstag, aß er zuverlässig sein Stullchen und am liebsten rohe Tomatenstückchen dazu. Das tut er seither auch selbst mit den Fingern, die kleine Gabel in seiner Hand ist meistens nur Deko. ;) Den Abendbrei schafften wir dann auch ab, mal abgesehen von Ausnahmen wie dem Winterurlaub.

Schwieriger fand ich das Ersetzen des Mittagsbreis. MTE hat eigentlich nie gerne Brei mit Stückchen gegessen, die Stückchen kamen immer wieder raus aus dem Mund. Ich dachte, ich würde eeewig Brei kochen müssen. Das erste Familiengericht, was ich für uns Drei kochte, war Kartoffelsuppe. Für ihn noch ohne Wiener, und das klappte super. Das war aber auch kein Hexenwerk, Kartoffelsuppe ist ja quasi dasselbe wie sein Brei, nur flüssiger. Dann probierte ich es ebenfalls kurz vor seinem 1. Geburtstag mit Spinat, Kartoffeln und Ei, schön zerdrückt. Das klappte nicht gut. Schinkennudeln mit Erbsen und Mais ganz weich gekocht auch nicht. KartoffelBREI mit ErbsenPÜRREE und zerdrücktem Lachs aber schon. Er musste sich scheinbar noch immer an stückigeres Essen gewöhnen und ich war einfach nur nervös und ungeduldig. Allerdings klappten Nudeln mit Tomatensoße ganz gut, das probierten wir nämlich mal im Vapiano aus, da kauften wir für ihn das Kindergericht und er hat es verschlungen. Im Winterurlaub dann haben wir fast durchweg Gläschen gegeben, ganz gegen meine Überzeugung, aber es war nunmal einfacher. Und abends gab es den Abendbrei, weil es für uns immer ein ziemlich überwürztes Menü gab. Hier und da ließen wir ihn aber probieren, weil er es auch verlangte, und da kam dann meiner Meinung nach der Umschwung. Als wir wieder zu Hause waren, klappte es mit den Gerichten die ich kochte immer besser, auch mit dem anfangs verschmähten Spinat, und mittlerweile brauche ich hier nichts mehr zerdrücken sondern alles nur noch in Stückchen schneiden. Er wird sogar garstig, wenn ich „nur“ Suppe serviere und nicht auf jedem Löffel auch ein Stück von irgendwas liegt. Das Kind will Stückchen, Halleluja!

Er isst nun komplett bei uns mit bzw. eigentlich wir bei ihm. Denn ich koche nun durchaus gesünder, was uns ja auch gut tut. Kein Salz (wir würzen unsere Portionen dann nach, aber längst nicht mehr so stark wie früher), Nudeln und Reis meistens in der Vollkornvariante, immer viel Gemüse dabei. Es gibt natürlich Ausnahmen, wenn wir unterwegs essen zum Beispiel. Wenn wir dann eben auch mal ein Stück Kuchen essen, können wir ihn nicht davon fernhalten. Meistens picke ich ihm dann die Obsstückchen aus dem Kuchen und gebe sie ihm, das reicht ihm schon zur maximalen Gaumenfreude. :D Und so sehen MTEs tägliche Mahlzeiten aus – wir fahren damit ganz gut:

Zw. 5:30 & 7:30 Morgenflasche:

Extrem verdünnt (240ml Wasser und 2 Löffel PRE-Milchpulver) – die braucht er noch und das ist auch okay. Ich denke, da er sie auch so verdünnt trinkt, will er nur seinen Durst löschen. Aber pures Wasser treibt ihn morgens zur Weißglut. ;)

Zw. 8:00 & 9:00 Frühstück:

Haferflocken, frisches Obst, Naturjoghurt und etwas Wasser oder Milch damit es nicht so eine dicke Pampe ist.
-oder-
1/2 Brötchen oder eine Scheibe Brot mit Frischkäse/Mandelmus/Avocado/Butter und dazu ein bisschen Naturjoghurt mit frischem Obst.

Zw. 11:00 & 12:00 Mittagessen:

Irgendwas Selbstgekochtes, Ideensammlung (wie bei Sternenkratzer) kommt noch. Manchmal gibt es zum Nachtisch ein Stück Obst, aber nicht immer.

Zw. 15:00 & 16:00 Vesper:
Frisches Obst, besonders gut für unterwegs ist hier natürlich die Banane. Manchmal gibt es dazu noch Babyzwieback oder etwas trockenes Brötchen oder etwas Butterhörnchen oder sowas, je nachdem wie groß der Hunger beim Kleinen ist.

Zw. 18:00 & 18:30 Abendessen:

Vollkornbrot (so viel er möchte) mit Frischkäse/Avocado/Butter/Scheibenkäse belegt. Dazu immer irgendwelches Gemüse, roh gehen da eigentlich nur Tomaten (die atmet er immer fast ein, so geil findet er die) und Gurken. Gedämpft isst er beinahe alles, auch Rote Bete (Kotz!) und Fenchel und so. Manchmal mache ich uns allen einen Salat mit Fetakäse, den mag er auch. Von uns will er inzwischen alles probieren, auch Räucherfisch und Stinkkäse und natürlich Wurst. Da hilft nur, weniger davon zum Abendbrot auf den Tisch zu stellen, und nur noch ausgewählte Sorten vom Fleischer unseres Vertrauens. Ist ja auch besser für alle. Zum Abendessen gibt’s manchmal etwas Milch, je nachdem wieviel Milchprodukte am Tag schon beim Essen dabei waren.

Zu jedem Essen trinken wir alle viel Wasser. Das machen wir natürlich auch, damit er es nachahmt, und das klappt sehr gut. Er trinkt am liebsten auch aus Gläsern und wieder haben wir eine Win-Win-Situation: Wir trinken automatisch mehr Wasser am Tisch. :)

Momentaufnahmen

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Ich hatte ja unlängst mal angefangen, einzelne Handyfotos zu bloggen, die alleine keinen Eintrag wert gewesen wären, aber zusammen ein nettes Mosaik ergeben von den letzten Tagen. Ich mag die Idee immer noch und habe nun wieder ein paar Bilder zusammengefügt, die fast alle (außer das Kochbild oben rechts) in den anderthalb Wochen in meiner Heimat entstanden sind. Sollte ich dazu was schreiben, sie erklären? Ach, ich lass sie einfach mal so hier stehen. Fragen kostet ja nichts! ;)

P.S.: Zu „Momentaufnahmen“ fällt mir ein: Wer ist denn eigentlich noch so auf Instagram? Ich bin da schon lange, aber irgendwie wird es jetzt erst richtig interessant für mich. Mein Anspruch ist ja, nichts doppelt zu posten. Also was hier ist, landet dort nicht oder in abgewandelter Form. Und andersrum. Also, man kann mir gerne auch privat schreiben (siehe oben im Blog), wenn man nicht in den Kommentaren seinen Usernamen verraten will.