Kaaaaaarneval!

So, der Urlaub fing hervorragend an. Nix mit Entspannung oder so Schnarchnasenkram! Samstag nach der 5-stündigen Fahrt in die Heimat ab zum Karneval, gestern Weiberkaffeeklatsch, heute wieder Karneval. Zwischendrin noch mit einer alten Freundin heute tagsüber getroffen und über die guten alten Zeiten philosophiert bei Cappu und Spagetthi. Ich komm hier nicht zur Ruhe, aber ich liebe es genau so! Morgen allerdings werde ich wohl mal ein bisschen runterfahren (wird auch nötig sein, ich sag’s gerne noch mal: KAAAAAARNEVAL! :D), ich hab mir jedenfalls vorsorglich nichts vorgenommen.

Nun bin ich schon ganz aufgeregt, weil mich gleich ein verrückter Abend mit meiner Pseudoschwesterfreundin erwartet. Die Nägel sind schon gemacht, nun gehts gleich dem Rest an den Kragen. Und dann wird abgehottet wie bekloppt auf dem hiesigen Rosenmontagsball. Jawoll!

Am Aschermittwoch ist’s vorbei…

Gestern, am Aschermittwoch, war also mal wieder die 5. Jahreszeit beendet. Bisschen schade ist es, finde ich. Vor allem, weil ich für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig Karneval hatte diesen Februar. ;) Gut, dafür war ich am Anfang der Saison, im November, ja ganz gut dabei.
Aber es gibt keinen Grund, traurig zu sein, denn nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Und die paar Monate lassen sich sicher ganz gut überbrücken. Mit einem bestimmt herrlichen Frühling, einem sicherlich ordentlichen Sommer und hoffentlich wieder einem goldenen Herbst.

Am Rosenmontag feierte ich meinen persönlichen Karnevalsabschluss in der Heimat, und es war natürlich wieder einmal bzw. wie immer grandios. Ich liebe genau diesen Karnevalstag. Da ist nicht zu viel los aufm Saal, aber auch nicht zu wenig. Und weil es die letzte richtige Abendveranstaltung der Saison ist, ist es auch immer ordentlich exzessiv. ;D
Meine Cousine/Freundin und ich hatten also einen wahnsinnig schönen und extrem spaßigen Abend. Perfekt, sozusagen. :)

Am Veilchendienstag startete ich die Regeneration mit einem Mittagessen in einem wunderbaren Restaurant mit der besten Freundin. Sie kriegt ein Baby, weshalb es besonders schade ist, dass man sich kaum noch sieht. So kann ich als Freundin die Entwicklung des Bäuchleins überhaupt nicht mitverfolgen und bin jedesmal beim Wiedersehen total überrascht, wie es schon wieder gewachsen ist.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann mit der Familie und einer anderen guten Freundin.

Gestern ging es morgens nach Dresden für ein kurzes Pläuschchen mit meiner Magister-Leidensgenossin, bevor ich meinen Weg „nach Hause“ antrat. Nun bin ich wieder hier in meinen eigenen 4 Wänden. Mein Freund hat während meiner Abwesenheit freundlicherweise die Wohnzimmermöbel aufgebaut, weshalb es jetzt schon wieder ein bisschen weniger nackig in der Bude aussieht. Nun fehlen nur noch Pflanzen ohne Ende, und natürlich auch noch einiges an Deko. Aber das kommt nach und nach… Ah, und unser Bett sowie der Esstisch und die Stühle lassen auch noch auf sich warten, fällt mir gerade ein. Haben aber gute Übergangslösungen. Also, das ist alles auszuhalten, denn wohnlich haben wir es schon und wir fühlen uns auch nach wie vor sehr wohl hier.

Pitsche Patsche Pitsche Patsche… NASS NASS NASS!

Da haben wir ihn wieder, den Faschingsschlachtruf des kleinen Örtchens im Winterwunderland Erzgebirge, das ich schon oft in der 5. Jahreszeit besucht habe. So auch am Samstag. Meine Verwandtschaft hat mir einen Schlafplatz gewährt und mit meiner Cousine/Freundin ging es am Abend los zum Feiern, nachdem ich 7 (!) Stunden Autofahrt von Stuttgart aus hinter mir hatte.
Der Faschingsabend war einfach wunderbar, wir hatten wie immer viel Spaß. Am nächsten Tag fand dann der alljährliche Faschingsumzug statt, den ich vom Fenster aus betrachtete. Meine Verwandtschaft inklusive meiner Mutti und meiner Cousine haben mitgewirkt, da unten bei den Fotos sieht man sie: Sie gehören zu der herrlichen grünen Raupe.

Faschingsumzug Faschingsumzug

Und heute geht’s in meiner Heimat weiter, hier heißt es „Karneval“, und der wird heute bei der Rosenmontagsveranstaltung begangen. Ich freu mich riesig drauf!

Toll war’s und wird’s auch wieder

Momentan muss ich mich hier ein bisschen rar machen, der geplante Termin für das Beenden meiner Magisterarbeit rückt näher, und das bedeutet ziemlich viel Stress. Mein Abgabetermin ist eigentlich noch ein Weilchen hin, doch ich möchte unbedingt Anfang Dezember fertig werden. Man kennt mich ja, so richtig in Fahrt komme ich immer erst kurz vor nackig. Obwohl ich diesmal eigentlich relativ kontinuierlich durchgearbeitet habe, die ganzen letzten 5 Monate. Es steckt eben irgendwie eine Heidenarbeit hinter sowas und da es ja nun um die Wurst geht, muss alles perfekt sein. Den schlimmsten und größten Teil (Theorie) habe ich nun jedenfalls hinter mir und ihn schon zum Korrekturlesen weitergegeben. Die Freundin meiner Mutti ist Deutschlehrerin in der Sekundarstufe I und freut sich über ein bisschen geistreiche Abwechslung. ;) Nun folgt die Empirie, die zwar auch bisschen ätzend wird, aber zumindest nicht GANZ so. Glaube ich. HOFFE ich!

Nun, ab und an muss man sich jedoch auch mal aus dem Kinderzimmer herausbewegen und das Leben genießen. Karneval ist ja nicht ständig, also lasse ich ihn mir natürlich auch nicht entgehen, wenn ich eigentlich wichtigeres zu tun hätte. ;) Also feierte ich am 11.11. beim Lieblingsverein mit und hatte einen traumhaften, perfekten, herrlichen, superschönen Abend. Und am Samstag den 14.11. war ich dann auch wieder auskuriert, um noch einmal Karneval zu feiern. Diesmal in einem anderen Nachbarstädtchen und dort zum ersten Mal. Ich bin quasi karnevalsfremd gegangen. Aber auch nur, weil meine beste Freundin und ihr Freund dort Prinzenpaar gemacht haben, und ich mir das nicht entgehen lassen wollte und konnte. Und es hat sich gelohnt. Ich hab ein paar Tränen vergossen, weil meine Freundin so wunderschön aussah (Wie eine Braut! Ich hab’ne Vollmeise oder?!) und die beiden einen super Eröffnungstanz hingelegt haben. Und danach wurde wieder toll gefeiert, mit lauter lieben Menschen, bei perfekter Musik, mit einem nervigen aber coolen Kostüm.

Und am Samstag geht’s dann nochmal auf die Karnevalspiste, diesmal wieder beim Stammverein. Ich weiß, dass es abermals toll wird, da brauche ich dann auch gar nicht mehr berichten. Einfach den obigen Text nochmal lesen, dann weiß man wie es war! ;)

Karneval Karneval
Und hier sieht man mal einen Teil meines Kostüms am Mittwoch, und einen Teil des Kostüms vom Samstag. Na? Kann man sich doch was drunter vorstellen, oder? ;D

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Und ich kann mit gutem Gewissen sagen: GOTT SEI DANK! Ich kann nicht mehr, echt jetzt. Noch ein Karnevalsabend mehr, und man hätte mich im Krankenhaus wiederbeleben müssen. ;)

Am Rosenmontag wurde also zum letzten Mal in dieser Karnevalssaison gefeiert. Diesmal wieder in meiner Heimat. Meine Cousine/Freundin und ich hatten das Oberhammer-Kostüm, wir waren als pinker Strauß verkleidet. Also der Vogel. Traumhaft, das war ein Spaß! Es war ein schöner Abend, auch wenn wir beide noch vom Wochenende ziemlich kaputt waren. Entsprechend schnell hatten auch diverse Getränke angeschlagen, Himmel Donnerwetter! Ich bleibe für die nächste Zeit definitiv abstinent.

Meine Stimme hat diesen Abend auch nicht so gut überstanden, ich hörte mich bis gestern wie ein verkappter Whiskey-Trinker an. Jetzt geht’s langsam wieder, es gibt ja auch immer fein Kamillentee mit Honig.

So, heute bin ich also wieder in Dresden angekommen, bis heute Mittag war ich noch in der Heimat. Und jetzt gibt’s einen ordentlichen Budenschwung, denn meine Wohnung und ich erwarten heute Abend noch hohen Besuch aus Stuttgart. Ich freu mich so auf über eine Woche Zweisamkeit und verliebtes Getue! :D

Und ab in die letzte Runde

Gestern wurde Fasching im Erzgebirge gefeiert. Die Verwandtschaft ist im Faschingsverein, meine Eltern kamen auch extra angereist und meine Cousine/Freundin und ich machten uns einen richtig schönen Abend.

Es war viel los, man hat so einige Leute wiedergetroffen, die man sonst nie sieht. Meine Eltern gehen schon seit 30 Jahren fast jedes Jahr zum Fasching dort, dementsprechend früh wurde auch ich schon mit dem närrischen Treiben konfrontiert. Schon als Kind machte ich beim Faschingsumzug mit, ging zum Kinderfasching und irgendwann durfte ich dann auch mit zum Fasching der „Großen“, meine Eltern konnten mich ja im Auge behalten. ;)
Mittlerweile geht es nicht mehr jeden November und Februar in die Berge für mich, zu attraktiv ist der „eigene“ Karneval in der Heimat, den ich seit ich 15 bin regelmäßig besuche.
Ab und zu klappt es dann doch immer mal wieder mit dem schönsten sächsischen Fasching, so wie eben auch gestern. Und es war natürlich ein schöner, feucht-fröhlicher Abend. Leider hat der DJ extrem genervt, indem er ständig irgendwelchen Teenie-House-Quatsch gespielt hat. Hallo, es ist Karneval, da kann man ruhig auch mal ein bisschen affige Musik spielen, zu der man ordentlich abfeiern kann! Hat der Typ nicht so verstanden, glaube ich. Und wer als letztes Lied des Abends ernsthaft „Ein Stern“ spielt, hat doch eindeutig’ne Scheibe.

Die paar Songs, die dann auch mal unserem Geschmack entsprachen (Peter Fox, hab ich mir gewünscht, ha!), hab ich dann so leidenschaftlich mitgesungen, dass ich am Ende des Abends einen Stimmbruch erlitt, der bis jetzt anhält. Schön, so muss es sein. Heiser heimkommen heißt: gefeiert wie bekloppt!

Heute war dann der traditionelle große Faschingsumzug durch das kleine Städtchen. Ich bin da irgendwie nicht mehr so ein Fan von, weshalb ich mich verpisste, bevor der ganze Trubel losging. Nach sagenhaften 3,5 Stunden Schlaf und der Auswertung des Abends beim Frühstück mit der ganzen Familie packte ich meine Sachen und machte um 12 Uhr mittags die Biege. Die 60 Minuten Fahrt verlangten mir alle restlichen Kräfte ab, und seit ich zu Hause bin, leide ich leise vor mich hin. Ich lebe mein Katerchen schön aus, damit ich morgen topfit bin. Denn es geht in die letzte Runde:

Rosenmontagsball in der Heimat!!

Halleluja!

Was für ein geiler Karnevalsabend am Samstag in der Heimat!

Mit meiner irischen „Kostümierung“ war ich sehr zufrieden, ich sah lustig aus und war auch höchst lustig drauf!

Wir waren zu dritt, meine Freundin, ihre Freundin und ich. Wir drei haben uns prächtig amüsiert. Ich glaube, ich habe 90% des Abends getanzt, und ganz nebenbei meine Sektchen geschlürft und das Rauchverbot missachtet. So gehört sich das.
Wir gehörten natürlich zu den letzten, die das Gebäude verließen und zu den ersten, die auf der Heimfart einschliefen. Die Erschöpfung!!
Kennt ihr eigentlich „Pfeffi“? Das ist giftgrüner Pfefferminzschnaps, ich glaube das ist so ein Ossi-Ding. TEUFELSZEUG!

Ich freue mich schon jetzt wahnsinnig auf Rosenmontag, dann feiere ich nochmal den Karneval der Heimat! Aber vorher kommt der Samstag, und dieser bringt Fasching im Erzgebirge bei der Verwandtschaft. Das wird auch porno, ich sag’s euch!!

No carnival in Dublin

Zuerst möchte ich alle Karnevalisten grüßen, besonders meine lieben Karnevalsliebhaber heeme. Heute ist ein denkwürdiger Tag, der erste 11.11. seit vielen Jahren, an dem Bellona nicht zu Hause beim Karneval die Beine schmeißt. Aber ich bin in Gedanken dort! Und ein bisschen närrisch bin ich hier auch: Ich behandle diese Woche den Karneval mit meinen Studenten! ;)

So, in Dublin ist weder Karneval noch Herbst, nein, hier ist WEIHNACHTEN!!! Ich bin etwas entsetzt darüber, dass seit Sonntag die ganze Weihnachtsdeko in der City leuchtet. Aus Prinzip werde ich das ganze nicht vor der Adventszeit fotografieren und hier zeigen, weil das mal gar nicht geht. Die ersten Weihnachtsdekos hingen übrigens schon im Oktober an (Familien-)Häusern und Einkaufszentren. Unglaublich. Und ich meine DEKO, nicht etwa nur Weihnachtskram den es im Laden zu kaufen gibt.

Nun, anstatt mich weihnachtlich zu fühlen, genoss ich heute den irischen Herbst. Nachdem das Wochenende ja für mich recht beschissen (5 Euro in die Wortspielkasse) verlief und auch das Wetter richtig mistig war, konnte man gestern und heute strahlenden Sonnenschein in Dublin genießen. Ich hatte schon um 11 Uhr Feierabend und bin dann einfach mal losgestiefelt, durch Dublin, um etwas von der Sonne abzukriegen und ein paar Schön-Wetter-Fotos zu machen.

Hier haben wir Bank of Ireland & Arts Centre, direkt gegenüber vom Trinity College. Ich liebe diese alten Gebäude!
Bank of Ireland & Arts Centre

Das Kneipenviertel Temple Bar bei Tag, auch sehr schön! Und so viel Platz zum Spazieren!  Temple Bar  Temple Bar

Am River Liffey kann man hervorragend entlang spazieren, hier sieht man die Ha’Penny Bridge, eine sehr berühmte Brücke, an der man früher Wegezoll bezahlen musste, um sie überqueren zu dürfen (und zwar einen Halfpenny – einen halben Penny).
Ha'Penny Bridge  Ha'Penny Bridge

Das ist die O’Connell Bridge, die breiter als lang ist. Über die lauf ich jeden Tag rüber, wenn ich zur Abeit gehe.
O'Connell Bridge

Und zu guter Letzt: Das Custom House. Dann verließ ich meinen River Liffey-Weg und ging einkaufen. :)

Custom House

Halloween: carnival-like!

Karneval in Dublin! ;)
Am Freitag war also dieses Halloween, was im Prinzip ein Mix aus Karneval und Silvester war (Feuerwerke ohne Ende!). Nicht schlecht, hat mir gefallen!

Ich hatte mich schick gemacht und wie ich feststellte, passte ich mit meiner Spinnwebe im Gesicht zu meinem Liebling des Abends: Spiderman! Ist er nicht absolut zuckersüß???

Spiderman an Halloween

Er war mit Mutti unterwegs, um Süßigkeiten zu sammeln, und er war auch ein bisschen schüchtern. Ein Foto gab’s nur gegen Schokoriegel!

Später dann, in der Stadt, traf ich noch viele andere lustige Zeitgenossen. Es war viel los und es gab viel zu sehen. Richtiggehende Prominenz hat sich in Dublin gezeigt! Ich konnte endlich mal Captain Jack Sparrow ganz nah sein. Und Edward mit den Scherenhänden traf ich auch, allerdings war er in eine Unterhaltung mit einem Roboter vertieft, weshalb ich nicht stören wollte.

Halloween - Edward mit den Scherenh?nden

Uns zog es nach Temple Bar, das Kultviertel Dublins mit einem regen Nachtleben. Das hat mir gefallen, viele Leute auf der Straße und viele Bars und Pubs.

Halloween - Temple Bar   Halloween - Temple Bar

Wir waren zu dritt, denn unsere liebe österreichische Kollegin leistete uns Gesellschaft. Wir gingen in ein Pub mit Live-Musik, allerdings leider kein Irish Folk. Die Musik hatte mir hier nicht so gepasst, weil es nie wirklich rockig war, sondern jedes Lied nur lahm und langsam dahergesungen wurde. Es hörte sich gut an, aber nach Party ist mir bei Schnulzenliedern garantiert nicht.
Aber immerhin gab es viel zu gucken, lustige Kostüme, viele lustige Leute und außerdem schmeckte das Cider natürlich ausgezeichnet. ;)

Ghost loves Beer

Ja, Halloween war ganz cool! Das war mein Ersatz-Karneval dieses Jahr.