Lissabon – Tag 5

An unserem letzten Tag hatten wir uns die Standseilbahnen und Bairro Alto, die Oberstadt, vorgenommen. Weitere Ziele hatten wir keine, wir wollten viel rumlaufen, viele Ecken und Gassen sehen, auch mal zur Ruhe kommen und lecker essen.
Wir starteten mit der ältesten Linie „Lavra“ und ließen uns hochziehen zum Jardim de Torel. Von dort aus hatten wir wieder einmal einen schönen Ausblick, wie es sooo oft in Lissabon der Fall ist.

Jardim de Torel

Als wir mit diesem Elevador do Lavra wieder nach unten gefahren waren, suchten wir uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen. Und zwar hatte MTM im Reiseführer von einem typischen portugiesischen Gericht gelesen, das sich „Açorda de marisco“ schimpft. Es ist ein Brotbrei mit Meeresfrüchten, den wir bisher auf keiner Speisekarte finden konnten. Doch diesmal wurden wir fündig und probierten das einfach mal. Zum Glück waren wir so schlau, uns eine Portion zu teilen. Für mich war es nämlich, abgesehen von den sehr leckeren Meeresfrüchten, nicht wirklich was. Zu wabbelig. ;)

Acorda de marisco

Nach der Stärkung mit Blick auf den Praça dos Restauradores stiegen wir in den Elevador da Glória ein, gegenüber der vorigen Seilbahnlinie, um ins Bairro Alto zu gelangen. Genau wie die Fahrt davor mit der anderen Standseilbahn war auch diese ein Erlebnis. In so einem alten Gerät nach oben gezerrt zu werden, hat schon was (nicht nur geschonte Beine).

Elevador da Gloria

Und, was erwartete uns oben? Richtig! Hammer Aussicht!

Aussicht Bairro Alto

Dort fanden wir auch direkt ein schönes Plätzchen im Schatten zum Niederlassen und einfach Gucken und Genießen. Es gab einen sehr gut gemeinten Cappuccino und ein Pastel de Nata, das berühmte Lissabonner Blätterteigtörtchen.

Pastel de Nata

Nun war es aber auch an der Zeit, mal ein bisschen herumzulaufen durch das berühmte Bairro Alto mit seinen verschnörkelten Gassen, den Häuserfassaden aus Kacheln, süßen kleinen Einkehrmöglichkeiten… wir liefen wie durch ein Labyrinth und wussten manchmal nicht mal mehr, wo wir waren oder wo wir langlaufen sollten. Die Auswahl an Gässchen war einfach viel zu groß! Ich habe seeeehr viele Bilder geschossen und hier präsentiere ich eine klitzekleine Auswahl:

Bairro Alto

Bairro Alto

Bairro Alto

Irgendwann war es dann schon wieder abends und natürlich wieder Zeit zum Essen. Wir wollten nochmal richtig typisch speisen und suchten uns ein Restaurant irgendwo recht versteckt aus, wo uns niemand mit Speisekarten reinlocken wollte. Sehr unaufdringlich und sehr lecker war es dort, wir mochten unsere Wahl ziemlich.

Fisch Lissabon

Nach dem Essen war es an der Zeit, wieder in die Unterstadt und in Richtung Metro zu gehen. Eigentlich wollten wir mit der dritten Standseilbahn, dem Elevador da Bica, nach unten fahren. Diese fiel aber scheinbar aus und stand nur leer herum, für ein Foto war das aber allemal gut. Und den Weg nach unten gingen wir eben zu Fuß, auch okay.

Elevador da Bica

Am großen Praça do Comércio kamen wir irgendwann mal an und nahmen in der Abendsonne noch einen Abschiedsdrink mit Blick auf den Platz und den Fluss Tejo. Mit Sonnenbrand von 5 Tagen Lissabon und vielen schönen Eindrücken stiegen wir in die Metro und fuhren zurück zum Hotel. Am nächsten Morgen traten wir unsere Heimreise an und was dann kam, wisst ihr schon: Wochenendbesuch von Freunden, der VfB hat den HSV besiegt und schon war die Urlaubswoche rum und der Arbeitsalltag wieder da. Ich freu mich schon auf den nächsten Urlaub und das Tippen der Berichte und Zeigen der Fotos. :)

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Lissabon – Tag 4

Nun ging es mir wieder ein bisschen besser, zum Glück, denn wir hatten einen weiteren Ausflug vor. Es ging mit der Straßenbahn in den Vorort Belém, wo viele Sehenswürdigkeiten Lissabons zu finden sind. Eine Million andere Touristen fuhren ebenfalls mit dieser Bahn; zum Glück stiegen wir schon in der ersten Station ein und bekamen noch einen Platz, denn die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Als wir ausstiegen und ein Stückchen liefen, erblickten wir den Torre de Belém:

Torre de Bel?m

Das Wahrzeichen Lissabons gehört zum Weltkulturerbe und wollte von uns besichtigt und bestiegen werden. Im Inneren war es ziemlich eng und beklemmend, aber wir ließen uns nicht abhalten und guckten uns alle Etagen und den herrlichen Ausblick an. Danach liefen wir zum „Denkmal der Entdeckungen“, was ja nicht wirklich alt ist und eigentlich an das Salazar-Regime erinnert. Für uns war es irgendwie künstlich, wir mochten das nicht so. Der Blick auf die Ponte 25 de Abril(wie in San Francisco) und die Christus-Statue (wie in Rio de Janeiro) war aber herrlich und sehr lohnenswert.

Ponte 25 de Abril

Gleich hinter uns befand sich das Hieronymitenkloster, ebenfalls Weltkulturerbe. Wir schauten uns nur die Kirche von innen an, das Kloster war uns zu teuer und zu anstrengend. Im Nachhinein weiß ich, es wäre sicher sehenswert gewesen. Aber in diesem Moment mit Krankheit und Hitze und müden Beinen war es einfach nichts für uns.

Mosteiro dos Jeronimos

Als wir wieder zurück in der Innenstadt waren, entschieden wir uns, uns an die Schlange vor dem Fahrstuhl „Elevador de Santa Justa“ anzustellen. Es ging eigentlich recht schnell und schon waren wir drin und fuhren hoch in die Oberstadt (Bairro Alto).

DSC04651

Der Ausblick vom oberen Ende des Fahrstuhls war wirklich wunderbar, dafür hat es sich allemal gelohnt. Und man musste halt nicht die vielen Stufen latschen, ein Vorteil den man nicht von der Hand weisen kann. ;)

Lissabon Aussicht

Lissabon Aussicht

Im Bairro Alto liefen wir zunächst ein bisschen herum, wir waren schließlich zum ersten Mal hier oben und hatten schon so viel gelesen von engen Gässchen und gemütlicher Atmosphäre. Der Hunger trieb uns in die Taverne „Cervejaria da Trindade“, vom Reiseführer empfohlen aufgrund der gutbürgerlichen portugiesischen Küche und der schönen Innenverzierung mit typischen Kacheln. MTM entschied sich für irgendeine Pfanne mit Kartoffeln, Ei und Stockfisch. Ich hatte „Pica-Pau“, ein traditionelles portugiesisches Fleischgericht. Sehr lecker war’s!

Pica-pau

Es war nun schon spät und wir nahmen diesmal nicht den Fahrstuhl, sondern liefen zurück in die Unterstadt. Die Schlange vorm Fahrstuhl war immer noch lang, wie man auf dem Bild unten sieht. Die Stadt wurde jetzt stimmungsvoll zum Abend, aber ich erwähnte ja schon, dass wir uns lange Abende aufgrund meiner Erkältung abgeschminkt hatten. War aber auch nicht schlimm, wir sind sowieso immer total kaputt nach einem ganzen Tag Rumgerenne durch so’ne Stadt und freuen uns dann auf das große, weiche Hotelbett und ein bisschen Pause. :)

Baixa Chiado Lissabon

Lissabon – Tag 3

An diesem Tag, Dienstag den 12.5., war meine Erkältung auf dem Höhepunkt und mir ging es erstmal ziemlich beschissen. Nach dem Frühstück legte ich mich sofort wieder hin und bis 13 Uhr kam ich nicht mehr hoch. MTM richtete sich schon auf einen Tag auf dem Hotelzimmer ein, aber ich rappelte mich dann doch noch auf. Wir entschieden uns, heute nicht in die Innenstadt zu fahren, sondern einfach mal nebenan in den Zoo zu gehen, der sich nur ein paar Meter von unserem Hotel entfernt befand.

Jardim Zoologico de Lisboa

MTM ist ein großer Zoo-Fan, ich nicht so, aber für ihn bin ich gerne mitgegangen. Irgendwas erleben wollte ich schon auch an diesem Tag, trotz Rüsselseuche. Also ab in den größten Zoo Portugals mit einer tollen Attraktion: Eine Seilbahn! MTM war ganz aufgeregt und wollte gleich damit fahren; ich wusste nicht so richtig worauf ich mich einlasse und sprang ohne nachzudenken mit auf. Und dann wurde es mir klar: Eine Seilbahn. MTM und ich in einem offenen, sehr engen Kabinchen. Stehend.

Seilbahn Zoo Lissabon

Wir fuhren direkt nach oben, und weiter, und weiter. Sooo hoch kam mir das von unten gar nicht vor. Und wie das immer gewackelt hat! Vor allem, weil MTM wie ein Irrer ständig Fotos/Selfies geschossen hat (auf denen ich durchweg so aussehe: 88|). Ich habe ihn ständig angebrüllt („Niemand bewegt sich!!!!“) und er hatte seine helle Freude. Und das Ding fuhr ohne Scheiß ZWANZIG Minuten! Ich stellte mir die ganze Zeit vor, dass das Ding einfach stehenbleibt, Horror! Irgendwie war es natürlich trotzdem ein cooles Erlebnis, vor allem als wir über die ganzen Tiere drüberschwebten. Aber für meine Nerven war das nix.

Löwen

Der Jardim Zoológico ist ansonsten auch ziemlich sehenswert. Er ist, wie die ganze Stadt auch, sehr hügelig, weshalb auch die Seilbahn eigentlich ganz gut ist. So sieht man auch die Bären ganz oben, ohne dass man hochlatschen muss. ;) Außerdem ist der Zoo einfach auch ganz hübsch gestaltet, man merkt tatsächlich hier und da, dass man in Portugal ist, nicht nur an den Pflanzen sondern auch an den Kacheln.

Jardim Zoologico de Lisboa

Nach ein paar Stunden hatten wir dann genug vom Zoo und eigentlich auch Hunger. MTM hatte im Internet von einem Einkaufszentrum gelesen, das in eine Stierkampfarena integriert wurde, weil man diese nicht mehr so häufig nutzt wie das früher mal der Fall war. Wir mussten nur in einen Bus einsteigen und 10 Minuten fahren, schon waren wir dort. Der Stadtteil an sich war jetzt nicht so der Hammer, aber diese Arena beeindruckte durchaus.

Campo Pequeno

Wir aßen dort nach einem kurzen Bummel eine sehr unportugiesische Pizza (obwohl, sie war wohl doch schon portugiesisch, denn von der italienischen war sie meilenweit entfernt) und traten dann wieder den Heimweg an. Schlafen war angesagt, denn ich war ganz schön kaputt…

Lissabon – Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns auf die Socken, ohne einen richtigen Plan zu haben. Im Reiseführer stand was von der Straßenbahnlinie Nr. 28, damit wollten wir evtl. fahren. Aber erst einmal brauchten wir einen Überblick über die Innenstadt, wo die Haltestellen sind, wo was abfährt und so. Wir fuhren mit der Metro zur vom Vortag bekannten Haltestelle, liefen aber fälschlicherweise in eine andere Richtung nach draußen und prompt standen wir vor der Eléctrico 28. Spontan, ohne die Richtung zu kennen, sprangen wir hinein und fuhren bis zur Endstation in dieser kleinen, alten, klapprigen Straßenbahn. Ein Erlebnis! Vor allem, wenn man durch superenge Gassen fährt oder bergauf, womit die Bahn ziemlich zu kämpfen hatte. Was uns an der Endstation erwartete, wussten wir nicht; enttäuscht wurden wir aber natürlich nicht.

Basilica Estrela

Nach der Besichtigung der Basilica Estrela spazierten wir durch den Park nebenan, tranken was frisches und genossen den Schatten, weil es schon wieder ziemlich heiß in der Stadt war. Quasi gönnten wir uns fast direkt zu Beginn unseres zweiten Städtetriptages eine Pause, warum auch nicht. Wir waren ja nicht auf der Flucht.

Jardim da estrela

Nun wollten wir dieselbe Bahn wieder nehmen und zur anderen Endstation fahren, so wie eine Million andere Menschen. Egal, reinquetschen, stehen, festhalten. Nur atmen ist schöner. ;) Zwischendurch stiegen ja die ein oder anderen Fahrgäste auch mal aus, vor allem an den höher gelegenen Stationen, wo es viele Sehenswürdigkeiten und einen Wahnsinnsausblick gab. Wir zogen es durch und landeten wieder unten, wo es eine selbstgemachte Limonade und wieder eine Pause gab. Schön war es auch hier, aber naja, es war eben unten und wir wollten eigentlich doch wieder hoch, zu dem tollen Ausblick…

Lissabon Treppen

Diesmal standen so viele Leute an der Straßenbahnhaltestelle, dass es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit sein würde, mit reinzupassen in den nächsten Wagen. Außerdem musste man in der prallen Sonne warten und das ging für mich einfach gar nicht. Spontan entschieden wir uns, auf ein Tuk Tuk aufzuspringen und uns wieder nach oben fahren zu lassen zu einer kleinen Kirche. Diese kurze Fahrt war mindestens genauso ein Erlebnis, wie die Fahrt mit der alten Straßenbahn!

Tuk Tuk Lissabon

Oben angekommen gab es wieder Limonade, Sandwiches und viel Schatten. Wir lieben unsere Pausen, wie man sicher merkt. ;) Und bei so einem tollen Ausblick hoch über der Stadt könnte ich ewig verweilen.

Lissabon Aussicht

Oben links sieht man das Castelo de São Jorge, welches wir während unseres Aufenthaltes nicht mehr besichtigten. Irgendwie kamen wir da nicht hin, ohne sehr viel bergauf zu laufen. Und das war mit meiner Erkältung echt nicht drin. Alsoschauten wir es uns von weitem an und hakten es so von der Sehenswürdigkeitenliste ab.

Lissabon Aussicht

Irgendwann machten wir uns wieder auf den Weg und fanden erneut zufällig eine Haltestelle der besagten Linie 28 inklusive wartender Straßenbahn davor, diesmal menschenleer. Also stiegen wir zu und fuhren noch ein bisschen weiter hoch, um noch mal einen tollen Ausblick genießen zu können.

Lissabon Aussicht

Da wir nun am höchsten Punkt dieser Strecke angekommen waren, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt, immer schön nach unten und an den Schienen entlang. So trafen wir auch immer wieder eher zufällig auf Sehenswertes, was wir vielleicht nicht absichtlich und direkt angesteuert hätten, wie z.B. die älteste Kirche Lissabons.

Se Patriarcal

Irgendwann, eigentlich sogar recht schnell, waren wir wieder unten angekommen. Es wurde quirliger, es gab wieder viel Verkehr und wir wurden nun hungrig. Wir irrten noch ein bisschen umher…

Lissabon

…bis wir ein schönes Plätzchen zum Essen fanden. Es war abends und wir waren ganz schön kaputt, deshalb traten wir mit der Metro unseren Heimweg an, als in den Gässchen gerade das Abendprogramm losging. Lange Abende in Lissabon hatte ich mir aber schon längst abgeschminkt, die Erkältung hatte mich bereits im Griff.

Lissabon – Tag 1

Am Sonntag, den 10. Mai, flogen wir am frühen Vormittag los. Germanwings, Smarttarif (mehr Beinfreiheit und oller Snack), pünktlicher Abflug, das war schon mal ein guter Start in den Urlaub. In Lissabon erwartete uns wunderbares Wetter und eine Gruppe Deutsch-Portugiesen, die allesamt ein Rad ab hatten. Gemeinsam warteten wir auf den Aerobus und meine Nerven wurden leicht überspannt („Was habt ihr bezahlt für das Ticket? Weil, wir sind nämlich PORTUGIESEN und da haben wir das bestimmt billiger gekriegt!“). Im Bus selbst, schön eng und laut, stand ich kurz vorm Amoklauf („Guck, DAS ist Portugal! Wir waren schon SO oft hier! Und wie wir AUTO fahren, da müssen wir uns in Deutschland immer komplett wieder umgewöhnen! Nee, dieser Bus fährt nur diese EINE Station an, ich weiß das, bin damit ja schon HUNDERTMAL gefahren!“). Gott sei Dank stiegen diese grenzdebilen Kloppis an ihrer tollen Station aus und dann hatten wir den Bus, der selbstverständlich noch bis zu unserer Station im Finanzviertel fuhr, für uns alleine.

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Unser Hotel befand sich nämlich etwas außerhalb der Innenstadt, aber mit super Verkehrsanbindungen und wunderbarem Ausblick aus unserem Zimmer im 8. Stock. Wir schauten direkt auf das Aquädukt, so konnten wir gleich eine Sehenswürdigkeit abhaken, was sich wirklich anbietet, wenn man nur 5 Tage Zeit hat und neben Sightseeing auch noch ein bisschen Flanieren und Entspannen will.

Aquädukt Lissabon

Eigentlich hatten wir vor, wie immer bei unseren Städtereisen am Ankunftstag die Gegend um das Hotel rum zu erkunden. Das lohnte sich hier aber gar nicht, denn das Finanzviertel war wie ausgestorben zum Sonntag und es gab auch wirklich nicht so viel zu sehen, geschweige denn nette Lokale. nach der Begutachtung des Hotels und des Pools auf dem Dach machten wir uns also mit der Metro vertraut und düsten los ins Zentrum.

Praca do Comercio

Am Praça do Comércio starteten wir unser Kennenlernen mit der Stadt, es gab gleich erstmal einen kühlen Drink und einen landestypischen Snack (eine Art Fischfrikadelle mit flüssigem Käse drin, der beim Reinbeißen direkt rausspritzt, vorzugsweise auf Shirt und Hose), bevor wir ziellos umherbummelten und uns erste Eindrücke verschafften.

Lissabon

Dabei trafen wir auch schon gleich zufällig auf eine Sehenswürdigkeit, die wir unbedingt anschauen wollten: Den freistehenden Fahrstuhl „Elevador de Santa Justa“, der Unter- und Oberstadt miteinander verbindet. Echt eine tolle Konstruktion, allerdings mit langer Schlange davor und deshalb an diesem Abend nichts, was mein Nervenkostüm noch ausgehalten hätte nach dem Deutsch-Portugiesen-Koller. ;) Der Blick auf das Prachtstück reichte fürs Erste:

Elevador de Santa Justa

Wir hatten jetzt richtig Hunger und machten uns auf zum Rossio, einem weiteren wichtigen innerstädtischen Platz. Dort besuchten wir ein Restaurant, weil es uns viel frischen Fisch versprach. Und das Versprechen wurde gehalten, die Fischplatte war der Hammer und genau das war es, was ich vom Essen in Portugal erwartete. Dass ich plötzlich Halsschmerzen bemerkte, war dann erst mal nebensächlich, zunächst genoss ich den Abend mit meinem Mann, die Erkältung war nun mit Rumärgern auch nicht mehr aufzuhalten.

Gegrillter Fisch Lissabon