Kürbisparty!

Da der heutige Sonntag ziemlich ereignislos und grau war, kann ich ja einfach vom letzten Sonntag berichten. Der war nämlich total sonnig-schön und ereignisreich. Wir waren nicht nur mittags bei unserem  Lieblingsgriechen und haben uns die Bäuche vollgeschlagen, sondern haben uns auch noch auf den Weg nach Ludwigsburg gemacht. Dort findet zur Zeit die jährliche Kürbisausstellung am Residenzschloss statt, perfekt für so einen goldenen Herbsttag.

Residenzschloss Ludwigsburg

Man konnte an diesem Tag riesengroße Exemplare beim Kürbiswiegen bestaunen, das waren vielleicht ein paar Kaventsmänner! Ob die auch schmecken?!

Riesenkürbisse

Staunen konnte man auch noch über viele große Figuren ganz aus Kürbissen, über einen riesigen Haufen Stroh, in dem die Kinder tollten, über allerhand passendes Essen und Trinken (für uns: Kürbisschorle, gebrannte Kürbiskerne und frisches Kürbiskernbrot) und über die unglaublich vielen verschiedenen Kürbissorten, die es so gibt. Wir sind sehr viel gelaufen an diesem Tag und fix und fertig aber zufrieden irgendwann wieder zum Auto gelangt. Schee war’s im Nachbarstädtle!

Kürbisausstellung

Der innere Schweinehund

…konnte nach SIEBEN Monaten endlich mal überwunden werden. Denn erst sieben Monate dieses Jahres mussten vergehen, bis wir uns wieder auf unsere nigelnagelneuen Drahtesel schwingen würden. Schande über unsere Häupter, ich weiß. Aaaaber ich habe Ausreden, ich bin in einer besonderen Situation und anfangs war mir nur schlecht und ich war soooo müde und dann ging es besser aber dann war es viel zu heiß für eine untrainierte Schwangere und dann kam der Urlaub und… Na, jedenfalls sind wir gestern Rad gefahren. :D

Wir haben so einen neuen Radträger fürs Auto, damit haben wie die Räder ins schöne Ludwigsburg transportiert. Als wir sie neu hatten, sind wir von hier aus bis nach Ludwigsburg gefahren, aber fast dabei verreckt, so anstrengend war das hier im Hügelset. Das ist gerade nicht mehr drin, aber mit dem Auto hinfahren und dort bisschen radeln, das war schon gut machbar. Es war sehr heiß, aber immer noch erträglich. Und es hat Spaß gemacht. Komisch ist nur, dass ich irgendwie keine Lust hatte, Fotos zu machen. Ich hab doch sonst meine Kamera immer im Anschlag, halte alles mögliche fest. Es hätte viel zum Knipsen gegeben, das Schloss Monrepos zum Beispiel, oder die weiten Felder rundherum. Oder die wunderschönen Pferde. Nun sind die Bilder eben nur in meiner Erinnerung, ist auch mal was anderes. :)

Das machen wir jedenfalls wieder, aber nicht erst in sieben Monaten. Am besten bald, bevor ich direkt beim Draufsetzen einen Platten hab wegen aktuen Wal-Daseins.

Rapante Rapante!

Dieses wundervolle lange Osterwochenende, das verdammt nochmal schon wieder lääängst vorbei ist, stand ganz im Zeichen von Rapante Rapunzel. Wie das? Na, das kam doch Sonntag als Disneyfilm, und am großen Disneyostermontag gleich NOCH mal! „So ein Scheiß“, hörte MTM mich noch sagen, als wir am Sonntagabend zufällig mitten in den Trickfilm reinschalteten. Kurz danach saß ich hier flennend, weil ich das alles so niedlich und romantisch fand. MTM sagt, das ist Absicht von Disney. Ich bin ein Opfer, sozusagen.

Aber mal abgesehen von der Fernsehglotzerei am Sonntag und Montag – beide Tage nutzten wir hauptsächlich zum Chillen – hatten wir vorher schon mit Rapunzel zu tun. Gesehen haben wir sie nicht, aber wir standen vor ihrem Turm und auf unser Rufen hin ließ sie ihren Zopp herunter.

Rapunzelturm

Wie wir dazu kamen, in der Märchenwelt zu wandeln? Es verhielt sich so: Meine Eltern reisten am Donnerstagabend an, um mit uns wenigstens die zwei Tage vor Ostern verbringen zu können; an Ostern selber mussten sie schon wieder ihre Pflichten zu Hause in der Heimat erfüllen. So machten wir es uns am Donnerstagabend schön gemütlich und feierten dann blasphemischerweise schon am Karfreitag Ostern. Ja, wir suchten auch schon Osternester hier in unserer kleinen Bude! Der Katholik unter uns hat es gut verkraftet, schließlich gab’s für ihn ja auch Geschenke, auf die er nicht hätte verzichten wollen. ;)
Danach hatten wir ein leckeres Mittagessen in einem Restaurant – hier hatte ich im Übrigen als einzige traditionell Fisch, die anderen haben es nach der sündigen Nestsuche nun auch im Restaurant krachen lassen. Gut, ich als ungetaufte Person hatte meinen Fisch jetzt auch weniger aus Pietätsgründen dem gekreuzigten Jesus gegenüber, vielmehr war mein Appetit schuld daran.

Wir alle hatten nach dem leckeren Essen das Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung, weshalb es uns nach Ludwigsburg verschlug. Das Schloss und sein Drumherum bieten wunderbare Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge.

Schloss Ludwigsburg

Uns so ganz nebenbei kann man auch noch in der Welt der Prinzessinnen, Hexen und Drachen versinken: Im Märchengarten erwacht das Kind in einem! So spazierten wir über zwei Stunden dort herum; leider konnten wir noch kein „Blühendes Barock“ bewundern, da diese Diva von Frühling sich in diesem Jahr ja so pussymäßig ziert! Aber ein paar Frühlingsboten konnten wir dann doch noch bewundern und ab und zu kam sogar die Sonne raus. Da ist man ja bei diesen Wetterumständen schon sehr glücklich und dankbar.

Schloss Ludwigsburg

Nach einer großen gemeinsamen Kelleraufräumaktion am Samstag ohne den eigentlich geplanten Reifenwechsel (wegen der Schneeflocken, die schon wieder runterkamen) machten sich meine Eltern wieder auf den Weg nach Hause und MTM und ich bereiteten uns auf den Abend vor. Wir wollten nämlich auf einer kleinen Privatparty vorbeischauen, die dann so lustig wurde, dass wir entgegen unserer Pläne bis frühmorgens tanzten und feierten. Sie endete leider abrupt und blutig, wobei das wahrscheinlich unsere persönliche Rettung war. Wir waren nämlich nicht die Blutenden, hätten aber ohne diesen Zwischenfall vermutlich noch gefeiert bis zum Morgengrauen.

Das Grauen erwartete uns dann, als der Wecker klingelte: Kopfschmerzen!!! Aber wir mussten uns zusammenreißen, weil wir familiär zum Mittagessen verabredet waren. Es war schön, aber anstrengend und diesem Essen folgte für den Rest der Osterzeit nur noch oben bereits angedeutetes Chillen und Gutgehen lassen.

Ostermontagsfr?hst?ck

Königlicher Herbstspaziergang

Ich hatte ja erwähnt, dass ich am Sonntag bei einem Herbstspaziergang meine Kastanie gefunden hatte. Nun hatte ich aber von dem Spaziergang selbst noch gar nichts erzählt. Allzu spannend wird’s auch nicht, jedoch möchte ich diese schönen Stunden trotzdem festhalten. Wir waren nämlich nach langer Zeit ma wieder im Favoritegarten in Ludwigsburg unterwegs. Damals bestaunten wir Lustschlössle und Wildpark im tiefsten Winter, diesmal im goldenen Herbst. Tiere haben wir keine gesehen, dafür aber schönere Farben. :)

Schloss Favorite

Gefroren haben wir auch nicht so wie damals, weil das Wetter ja nochmal richtig schön war. Nun hat der ungemütliche Teil des Herbstes begonnen, der aber eigentlich nur ungemütlich ist, wenn man vor die Tür geht. Hier drinnen ist es jedenfalls jetzt schön kuschelig, da freut man sich noch mehr auf das eigene Zuhause nach Feierabend. Aber der nächste Schönwetterpaziergang kommt bestimmt, das ist ja immer so. :)

Favoritegarten

Unspektakulär, aber schön…

…so könnte man mein Wochenende beschreiben. Es kann ja nicht immer der Punk abgehen, weshalb ich unspektakuläre Wochenenden ebenfalls sehr genieße. Man kann sich einfach bisschen treiben lassen, ohne Termine, Pläne usw.. Na gut, einen Termin hatten wir: Heute waren wir zu einer großen Familienvöllerei eingeladen bei MTMs Tante. Es war superlecker und superschön, den ein oder anderen, der fern von Stuggi lebt, mal wiederzusehen. Ich mag diese Seite der Familie extrem, die sind so schön bekloppt, genau wie meine Bagage. :DD

Gestern trieben MTM und ich uns fast ganztägig im Nachbarstädtchen Ludwigsburg herum. Wir wollten mal ein bisschen bummeln und auch mal ein bisschen raus; manchmal braucht man etwas Abstand vom Trubel des „Big City Life“ und möchte es gern etwas kleiner und gemütlicher. Nachdem wir schnell noch durch IKEA durchgehetzt waren (Nach einem samstäglichen Besuch bei IKEA hege ich immer einen akuten Wunsch nach Sterilisation.), hatten wir es dann auch gemütlich, als wir in „Lubu“-City ankamen.

Ludwigsburg

Die Innenstadt fernab von all den pompösen Ludwigsburger Schlössern ist äußerst hübsch und lädt zum gemächlichen Schlendern und behaglichen Café-Aufenthalt im Freien ein. Gestern gab es dann auch noch wie eine Art Krämermarkt, bei dem man allerlei handwerkliches Geschick bestaunen und erwerben konnte. Hauptsächlich stöberten wir uns jedoch durch die Läden auf der Suche nach diversen Geburtstagsgeschenken für diverse zukünftige Geburtstagskinder. Wir haben einiges gefunden und gekauft, auch für Nicht-Geburtstagskinder.

Geburtstag (m)eines Helden

Ich bin seit Donnerstag in Stuggi, denn gestern hatte mein Held seinen großen Bestimmer-Tag. Ich hatte diesen Tag zwar schon ein bisschen durchgeplant, aber er hatte durchaus das Recht, mitzubestimmen. So überraschte ich ihn beim Auspacken der Geschenke mit dem Vorschlag, in Stuttgart eine Runde Tretboot zu fahren. Während des Frühstücks schlug er vor, dieses Vorhaben doch in der Nachbarstadt Ludwigsburg in die Tat umzusetzen. (Hätte ich auch selbst drauf kommen können, er steht total auf diese Stadt!)
Also fuhren wir in die Stadt der Schlösser und starteten den wunderschönen Tag mit einem langen Spaziergang, der am Residenzschloss im duftenden Blühenden Barock begann.

Residenzschloss Ludwigsburg

Weiter ging es durch den Favoritegarten, wo wir im Winter schon einmal herumspazierten, vorbei am Lustschloss und direkt in den Wildpark, wo wir diesmal ein paar Hirsche hautnah erleben konnten. Unglaublich!

Weiter ging es dann, bis wir das Seeschloss Monrepos erreichten. Und dort starteten wir dann endlich unsere Fahrt mit dem Tretboot.

Seeschloss Monrepos

Wir hatten auch ein bisschen gesunde Verpflegung mit und haben quasi auf dem Tretboot gepicknickt (Enten essen übrigens auch Cherrytomaten und Apfelstückchen, irre oder?!). Es hat riesigen Spaß gemacht, dort herumzuschippern. Ich war natürlich der Kapitän, da hat auch MTMs Bestimmer-Bonus nichts dran ändern können. B)

Erst am Abend kamen wir wieder in Stuttgart an, dort gingen wir in MTMs Lieblingskneipe (die Betonung liegt auf KNEIPE, aber was macht man nicht alles mit als liebende Freundin ;)) essen, um uns dann zu Hause ausgehfein zu machen. Denn der Tag war noch lange nicht zu Ende. In der Stuttgarter Innenstadt findet an diesem Wochenende das Sommerfest statt. Das bot sich ja prima als Geburtstags-Ausklang an. Den Abend verbrachten wir mit zwei Kumpels meines Helden, alles sehr entspannt und lustig.
Ich war vorher noch nie auf diesem Fest und war schon neugierig. Enttäuscht wurde ich nicht, es war sehr viel los, überall Musik und gute Laune, hat richtig Spaß gemacht!

Einfach ein vollkommener Tag!

Vom Lustschlössle

Servus aus Stuttgart! Mir geht’s blendend hier mit meinem Lieblingsschwaben an meiner Seite. Wir genießen die Zweisamkeit und auch das momentan sehr schöne Wetter hier. Knackig kalt und sonnig.

Am gestrigen Sonntag zogen wir los nach Ludwigsburg, gleich neben Stuttgart. Dort kann man nicht nur das berühmte Residenzschloss und das Blühende Barock bewundern. Nein, dieser Herzog Eberhard von Ludwig hatte gleich daneben auch noch ein „Lustschloss“ bauen lassen. Das Schloss Favorite mit seinem zugehörigen Favoritegarten, der ein Natur- und Wildpark ist, wurde von uns besucht. Sehr schön war es, lange und ausgiebig zu spazieren und frei rumlaufende Hirsche aus nächster Nähe zu beobachten.

Schloss Favorite Ludwigsburg  Favoritepark Ludwigsburg

Bei Abenddämmerung nach einem ordentlichen Fußmarsch erreichten wir dann noch das Seeschlösschen Monrepos. Wunderschöne Kulisse, ich war begeistert! So scheen isses bei den Schwaben!