Weiberkramtag

Am Mittwoch hatten meine Kollegin und ich einen Tag frei genommen, um mal einen richtigen Weibertag zu veranstalten. Nun kennt man ja Stuttgart schon zur Genüge, also zog es uns nach Mannheim, wo meine Begleitung sich gut auskennt, vor allem was die richtigen Adressen für Schönheit, Essen und Shoppen angeht. Zunächst machten wir einen kurzen Halt in Ludwigshafen, wo ich erst einmal ins Schaudern geriet. Vielleicht ist der erste Blick nicht entscheidend und ich sollte noch einen zweiten Blick riskieren, aber ich fürchte, dort wird mich so schnell nichts mehr hinziehen.

Ludwigshafen

In Mannheim hat es mir schon besser gefallen, auch wenn auch diese Stadt mich nicht so sehr vom Hocker reißt. Hübsche Ecken findet man hier und da trotzdem und schön war es auch, einfach mal in einr kleineren Stadt unterwegs zu sein, in der man alles fußläufig erreichen kann. Und neben ein wenig Sightseeing hatten wir natürlich auch noch mehrere andere Ziele, die fast alle mit Weiberkram zu tun hatten.

Rathaus und Marktplatz Mannheim

So besuchten wir einige kleine, liebevoll geführte Läden, die unsere Schuh- und Dekoherzen höher schlagen ließen. Wir aßen hervorragendes Sushi zum Mittagessen und ließen uns dann ein paar Straßen weiter die Augenbrauen fädeln (orientalische Fadentechnik). Eine weitere Pause und Erfrischung gönnten wir uns beim Genießen von Frozen Yoghurt, mal ein Trend auf den ich ziemlich abfahre.

Frozen Yoghurt

Die Krönung unseres Beuatytages stand uns aber noch bevor: Ein zweistündiger Aufenthalt im „House of Beauty“! Ich wollte eigentlich „nur mal gucken“, und plötzlich saß ich auf dem Schminkstuhl, bekam eine Profi-Beratung und ein Make Up verpasst und hielt ratz-fatz ein teures Tütchen in der Hand. ;)

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Damit aber nicht genug: Eigentlich waren wir schon im Begriff zu gehen, als mir einfiel, dass man ja noch mal kurz einen Blick auf die Düfte riskieren könnte. Prompt wurde herumgesprüht, mit Dufttüchern gewedelt, mit Kaffeebohnen neutralisiert und genauso promt hatte ich NOCH eine Rechnung zu bezahlen. Und wisst ihr was? Das schlechte Gewissen ist längst nicht so groß wie das Glücksgefühl beim Auspacken der wertvollen Schätze und beim morgendlichen Anwenden und Auftragen derer. Gott, wie weibisch!

Beautykram

Beflügelt und glücklich traten wir am frühen Abend dann unsere Heimfahrt an. „Oben ohne“ fuhren wir unter der strahlenden Abendsonne zurück und ernteten ordentlich Sommersprossen. In Stuttgart ließen wir den Abend dann noch ausklingen bei einem Salat im Biergarten und einem schönen Spaziergang mit büscheliger Begleitung und herrlichem Blick auf unsere Stadt.

Spaziergang Suttgart von oben

Für diesen Tag haben sich die Überstunden definitiv gelohnt!