Warte mal, wann war das noch gleich?

Ach, richtig, am Sonntag, den 1. Oktober! Mittlerweile 12 Tage her, aber trotzdem noch bloggenswert, finde ich. Wir haben an diesem Sonntag nämlich einen kleinen Ausflug gemacht, wirklich klein, denn erstmal sind wir den Vormittag chillig angegangen (der Mann war am Vorabend aus und ich hatte noch mit meiner Partynacht vom Freitag zu tun, so körperlich). Dann hab ich lecker gekocht zum Mittagessen und mich danach mit dem Kleinen zusammen hingelegt zum Mittagsschlaf. Seit er in der Kita ist, hab ich sehr doll das Bedürfnis, am Wochenende mit ihm zum Mittagsschlaf zu schmusen. Tut mir ja auch gut und er freut sich wie verrückt, wenn man sich mit ihm zusammen ins große Bett legt. Herzallerliebst. Na, jedenfalls hatten wir dann nur noch ein kleines Zeitfenster für einen Herbstausflug, denn das Kind schlief bis kurz nach 3. Dann gab es erstmal Vesper und eeendlich konnten wir bei schönstem Wetter los zum Rosensteinpark.

Dort gab es…nichts, außer dem herrlichen Herbsttag. Es war so sonnig und warm und trotzdem atmeten wir richtig frische Herbstluft und genossen die Bewegung. Der Kleine brauchte das alles sowieso für seine verstopfte Nase, auch wenn seine Erkältung uns oft zwang, ihn auf Schultern oder den Armen zu tragen. Trotzdem tollte er auch über die Wiese, sammelte Blumen, Blätter, Eicheln und Kastanien und schaute kleinen Mädchen hinterher. :D

Irgendwann hatte er aber genug, so dass wir auf einer Bank noch kurz ganz in Ruhe die Enten und Schwäne beobachteten und dann schon wieder den Heimweg antraten. Es war auch schon wieder Abendbrotzeit!

Wir alle schliefen an dem Abend ganz hervorragend, ganz bestimmt wegen der guten Luft (ja, auch in Stuggi gibt’s das ;)) und der herrlichen Sinneseindrücke. Ich erwähnte ja unlängst schon, wie sehr ich den Herbst liebe. Solche Tage bestätigen mich darin einfach.

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Kastanienbewegung 2017/18

Ich habe keine Ahnung, wie lange ich schon bei der herrlichen Blogaktion „Kastanienbewegung“ mitmache, so ein fester Bestandteil ist sie in meinem Leben geworden. Mittlerweile machen nicht mehr nur Blogger mit, sondern auch ganz normale Leute! ;) Meine Mutti und mein Papa haben sich davon ebenfalls anstecken lassen und wenn Mutti das hier liest, wird sie spätestens auch wieder dran denken und eine Kastanie suchen.

In diesem Jahr war ich gar nicht selbst meines Kastanienglückes Schmied, sondern mein kleiner Wirbelwind. Fast neben unserem Wohnhaus steht eine riesige Kastanie, mitten im Außenbereich eines Restaurants. Man hört es dort zur Zeit nur scheppern und ich glaube, kein Mensch kann gerade ruhigen Gewissens unter diesem Baum etwas essen oder trinken. Der ganze Hof ist voller Kastanien und täglich sieht man dort während der Schließzeiten Kinder herumspringen und Kastanien sammeln. Wir haben diese Woche spontan vorbeigeschaut, als gerade eine Angestellte die Blätter und Kastanien zusammenkratzte, um Ordnung für die nächste Öffnungszeit zu schaffen. Sie hatte nichts gegen die Sammelaktion meines Kindes, das völlig außer Rand und Band war und vermutlich ohne Weiteres bis zum Folgetag hätte sammeln können. :D

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Irgendwann musste ich dem ein Ende setzen, unter Protest natürlich, wie bei ihm aktuell üblich. ;) Zu Hause horten wir jetzt alle Kastanien in einer Duplo-Kiste und ich hab mir heute eine kleine, süße Handschmeichlerin herausgesucht, die mich nun durch Herbst und Winter in meiner Jackentasche begleitet. ♥

Wer ganz genau wissen will, was sich hinter dieser Aktion verbirgt, klickt einfach oben auf den Link und liest sich rein. Wer schon längst Bescheid weiß und mitmachen will, schreibt am besten einen Eintrag und präsentiert damit stolz seine Handschmeichlerin für die Winterjackentasche! Einen Link zu dem Eintrag solltet ihr der lieben Theo zukommen lassen, am besten hier als Kommentar. Sie ist die Erfinderin dieser wunderbaren Bewegung und freut sich über jeden, der mitmacht!

Riesengroße Herbstliebe

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Mit unserer ersten hausgemachten Kürbissuppe ist die Herbstsaison bei uns eröffnet, und ich freu mich des Lebens! Ich hab plötzlich irgendwann angefangen, den Herbst total zu lieben. Er ist eigentlich meine Lieblingsjahreszeit geworden. Die frische Herbstluft zu atmen, ist toll. Das Sonnenlicht ist anders, so warm, nicht so stechend. Die Herbstfarben sind so schön stimmungsvoll. Es wird gemütlicher zu Hause, man schwitzt nicht mehr nachts und kann sich wieder so schön einkuscheln. Wenn es regnet, ist der Herbst für mich trotzdem noch voll okay, denn dann liebe ich mein kuscheliges Zuhause noch mehr. Ich gehe wieder gerne in die Badewanne. Die Eintopf- und Suppenzeit geht wieder los und so wärmen wir uns schön und lecker von innen. Also, ich bin ein Fan dieser Jahreszeit, wie man merkt. ♥

 

Ostsee – Tag 6

Kindertag! Und stellt euch vor, diesen Tag haben wir Rabeneltern NICHT mit unserem Kind verbracht! ;) Da nun noch mehr Familie zur Unterstützung meiner Gipsbeinmutti vor Ort war, konnten MTM und ich unseren heiß ersehnten Paartag machen.

Es war sonnig, aber stürmisch und kühl. Deshalb, so zumindest meine Version, liehen wir uns Elektrofahrräder. Wer will schon gegen den Wind ankämpfen? Ich denke, wir hätten uns aber auch bei Windstille solche statt normaler Fahrräder geliehen, weil MTM total scharf drauf war, das auszuprobieren. Als wir dann ein paar Meter gefahren waren, machten wir schon den ersten Zwischenstopp bei meinem Wahnsinnsdaiquiri – ja, noch vor dem Mittagessen! ;) Dieses nahmen wir dann nach wenigen weiteren Kilometern auf dem Rad ein, immer noch in Kühlungsborn, in einem ganz liebevollen, schnuckeligen, kleinen Restaurant. Auch wenn es etwas teurer dort ist – die frische Küche und die Bedienung und die Atmosphäre im „Seeteufel“ sind es allemal wert!

Nach dem Essen hatten wir dann eine etwas weitere Strecke vor uns, denn wir wollten nach Rerik fahren und zu meiner Enttäuschung führte uns der Radweg nicht direkt am Meer entlang. Dennoch sah man es ab und zu mal und die ganze flache Landschaft und die Ruhe und das Grün waren ja auch nicht zu verachten.

In Rerik kamen wir dann zwar zerzaust, aber nicht total fertig (Elektroräder sind leider bisschen geil) am Hafen an und spazierten ein wenig umher, bevor wir uns in einem Strandkorb mit Meerblick niederließen und Kaffee/Wein/Eisbecher genossen. Ok, der Eisbecher war scheiße und nicht so richtig zu genießen, aber immerhin hatten wir das schönste Plätzchen am Hafen, fanden wir. Deshalb saßen wir dort auch ziemlich lange, doch irgendwann wurde es Zeit und wir mussten schon wieder den Heimweg antreten. So ein Paartag geht rum wie nix.

Auf dem Rückweg entdeckten wir dann einen gesperrten Radweg am Meer entlang und da auch andere Radfahrer durch die Absperrung fuhren, machten wir das auch. Und das war der Grund für die Sperrung:

Wir haben es erfreulicherweise überlebt und kamen wohlbehalten wieder in Kühlungsborn an, wo wir gerade noch so unsere Räder abgeben konnten, bevor wir schon wieder mit der Familie zum Abendessen verabredet waren. Der Kleine hatte einen schönen Tag mit den Großen und freute sich trotzdem sichtlich, uns wieder bei sich zu haben. Total süß. ♥ Aber im Restaurant war er dann wieder nicht so süß, als sein Essen kochend heiß serviert wurde und ich ihn deshalb erstmal nicht allein essen lassen konnte. Das hat ihn zur Weißglut getrieben und er hat kurz mal die ganze Bude zusammengebrüllt (also wirklich kurz, das uferte nicht aus ins Unermessliche). Aber er hätte auch so gebrüllt wenn er heißes Essen im Mund gehabt hätte. Am Nachbartisch fühlte man sich sehr gestört und die Kellnerin sagte beim Aufnehmen der Bestellung an ebenjenem Tisch: „Das Kind brüllt so laut, ich verstehe sie nicht!“ Gut, sorry, ich bin jetzt aber auch keine Mutter, die mit ihrem Kind bei jeder Unstimmigkeit raus rennt (wenn das jetzt länger angedauert hätte, wäre ich schon mit ihm rausgegangen, aber ich wusste ja woran es liegt und dass es wieder gut ist, sobald er endlich sein Essen essen kann). Und im Übrigen musste ich als kinderlose Frau in Flugzeugen und in Restaurants und sonstwo auch schon oft dieses Gebrüll ertragen und saß nicht offensichtlich kopfschüttelnd da. Klar war ich dann auch genervt und hab die Augen gerollt, aber doch nicht so dass die das mitgekriegt haben! Mich können die alle mal, ehrlich. Da fühlt man sich schon zum Kotzen, wenn das eigene Kind die anderen Leute stört und natürlich auch, weil man selbst ein schönes Abendessen will, und dann geben solche Leute einem auch noch zusätzlich ein scheiß Gefühl. Dann muss man eben drauf achten, dass man einem Kleinkind kein brandblasenverursachendes Essen serviert, ist ja so schwer auch nicht, oder?! Das hab ich über das Geschrei hinweg auch laut gesagt, die Kellnerin hat es registriert, das habe ich gemerkt. Gut, egal, abgehakt. Der Abend wurde dann wieder sehr schön, wir kniffelten nämlich diesmal alle zusammen, also mit den Männern. Das hat wieder echt Spaß gemacht! :)

 

Ostsee – Tag 1

Puh, das war aber eine lange Blogpause! Aber dafür gab es einen triftigen Grund: Uuuurlaub! :) Wir waren mal wieder zu viert, mit meiner Mutti, an der Ostsee – eine Tradition, die wir letztes Jahr ins Leben gerufen haben. Da waren wir zur gleichen Zeit dort, nämlich über Papas Geburtstag. Sechzig Jahre alt wäre er am 31.5.17 geworden.

Die Anreise war natürlich ein wenig müßig – wir hatten sie zweigeteilt: Am Himmelfahrtstag fuhren wir von Stuttgart nach Brandenburg zu meiner Mutti und am Samstag dann weiter an die Ostsee. Die zwei Tage in  meiner Heimat nutzten wir, um Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen und auch um Mutti zur Hand zu gehen, die nämlich aktuell ein hübsches Gipsbein als Accessoire trägt.

In Kühlungsborn waren wir auch im letzten Jahr und uns hatte es dort so gut gefallen, dass wir gleich im Anschluss für dieses Jahr im gleichen Appartementhaus eine Wohnung buchten. Letztes Jahr war die Buchung so kurzfristig und spontan, dass wir die letzte Wohnung bekamen. Diese war in Ordnung, aber ohne schönen Blick und genau über einem Eiscafé. Dieses Jahr war alles anders. Zwar ist so eine Wohnungseinrichtugn immer Geschmackssache (im Gästebuch stand, dass alle die Wohnung total geschmackvoll eingerichtet fanden – Mutti und ich haben den ganzen Deko-Nippes erstmal weggeräumt :D), aber Sauberkeit ist ja wichtiger und eine große Fensterfront mit Blick zum Meer erst recht!

Doch bevor wir diesen Ausblick genießen konnten, waren wir mit einkaufen, auspacken und Essen gehen beschäftigt. Der erste Restaurantbesuch verlief lecker für alle Beteiligten. Bisschen anstrengend mit dem ungeduldigen, wutanfälligen, Grenzen austestenden kleinen Scheißer, aber wir haben das recht souverän gemeistert, denke ich. Und das die ganze Woche, übrigens. Das Kind steckt nämlich laut Internet in einem astreinen Entwicklungsschub – auch wenn ich das berühmte Buch nicht gelesen habe, diesmal war (bzw. ist immernoch) seine Verhaltensänderung so auffällig, dass ich das einfach vermuten musste. Als Erwachsener würde man als bipolar gestört durchgehen, wenn man sich so aufführen würde, ich sag’s euch. ;)

Lange dauerte es, bis das Kindchen an diesem Tag einschlief, aber dann endlich namen MTM, Mutti und ich auf dem Balkon Platz, schenkten uns Wein ein und genossen einfach das Rauschen des Meeres und den wundervollen Ausblick…

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Großstadtrand

In Stuttgart ist die Innenstadt, wenn man an den Baustellen vorbei ist, recht hübsch und sehenswert. Rundherum wird’s dann auch mal bisschen oll. Aber einige Stadtteile am Rand haben dann wieder was zu bieten, vor allem was die Natur angeht. Im Ländle gibt’s nämlich auch genug Land, trotz der hohen Einwohnerzahl und der Wohnungsnot. ;) Und wenn man mit Kind unterwegs ist, nimmt man auch gerne mal neue Wege oder Ziele in Angriff, um keine Langeweilge aufkommen zu lassen. Die letzten sonnigen Frühlingstage waren perfekt fürs Draußensein, sogar meine erste Sonnenallergie dieses Jahr hat sich gezeigt. Mir egal, die Sonne tut mir trotzdem gut. Und meinem Auge:

Hier führt es uns täglich vorbei, denn irgendwo da hinten wohnen wir.

 

An einem Tag machten wir nach dem Besuch bei der Post mal einen Abstecher nach oben in die Weinberge:

 

Zwar sonnig, aber plötzlich knackig kalt war es am Donnerstag, als der Kleine und ich mein Auto zur Durchsicht schafften. Zuerst zu Fuß und dann noch ein Stück mit dem Bus ging es zurück, sonst bin ich hier immer nur im Auto unterwegs gewesen.

 

Der herrlich sonnige und nicht mehr kalte Samstag wurde für einen Ganztagesaufenthalt auf dem Erlebnisbauernhof genutzt. Ja, auch diese Weiten gibt es hier, und auch wenn es schon arg außerhalb ist: Die Anschrift liegt immer noch in Stuttgart. :) Das Kind jedenfalls hatte seine helle Freude, vor allem auf dem Strohspielplatz. (Wie das Stroh schlussendlich bis in die Windel kam, wird mir immer ein Rätsel bleiben.) Für uns Eltern war es auch wie eine kleine Auszeit. Man brauchte eigentlich nur beim Spielen und Entdecken zugucken.

 

Frühling begrüßt – ohne Kastanie :(

Tja, das war dann wohl nix dieses Jahr mit mir und dem Kastanienweitwurf. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich hatte zwei Kastanien, eine davon befindet sich in meiner Heimat, weil ich meinen Wintermantel dort gelassen hatte. Die andere war in einer anderen Winterjacke, aber da suchte ich sie am Sonntag um kurz vor 12 vergeblich. Wech isse! Einfach so! Nun hab ich noch zwei Kastanien im Auto, die gehören aber nicht wirklich dazu und es war dann auch schon um 12 und ich hatte keine Lust, erst runter zur Garage zu gehen… Meine Mutti kam am Sonntagabend hier an, aber meine Kastanie hatte sie vergessen. Und ihre auch, denn sie macht ja auch schon seit ein paar Jahren mit bei der „Kastanienbewegung“. Nun haben wir beschlossen, alle Kastanien, die sich in unserem Besitz befinden, zu Ostern bei Papa auf dem Friedhof fortzuwerfen. Eine nachträgliche Frühlingshuldigung sozusagen, warum nicht!? Papa hatte nämlich auch den Winter über eine auf seinem Grab liegen, die immer noch da ist.

Begrüßt haben wir ihn aber trotzdem, den Frühling. Gleich am Montag, nachdem der Kleine sich nach dem Aufwachen über Omis Anwesenheit gefreut hat, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Das Wetter sah eigentlich nicht allzu toll aus, wie wohl in großen Teilen Deutschlands an diesem Tag. Aber als wir nach dem Mittagessen im Vapiano (Flugzeugnudeln mit Tomatensauce für die Kleinen, der Hit bei unserem Sprössling!) den Mittagsschlafspaziergang machten, kam sie raus, die schönste Frühlingssonne! Wir blieben ein paar Stunden in der Stadt und genossen alles: Wetter, Zusammensein, Bummeln, Eis. Letzteres durfte der Kleine erstmalig probieren, dieses absolut faszinierte, breit strahlende Gesicht werde ich so schnell nicht vergessen. :)

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Ein herrlicher, unerwarteter Frühlingstag war das. Und, das checkten wir erst am Abend, es war ja sogar Frühlingsanfang am Montag!

Heute sah es wettertechnisch schon wieder ganz anders aus, aber wir zehrten einfach noch von den gestrigen Sonnenstrahlen und genossen heute trotzdem die Mutter-Tochter-Enkel-Zeit – erst beim Mini-Turnen (Die ersten 2 Schritte ohne festhalten, von Omi zu mir, da war ich aber ganz schön überrumpelt!), dann bei gemeinsamer Hausarbeit während des Mittagsschlafs des Kleinen und dann beim Spazieren und Busfahren bei nieseligem Wetter. Schön ist es, meine Mutti hier zu haben. ♥

Österreich – Tag 5

Am Vormittag haben wir mal wieder die Kinderbetreuung in Anspruch genommen, einfach um es nochmal auszuprobieren. Es lief nicht so toll wie beim letzten Mal, weil der Kleine ständig von den Betreuerinnen rumgetragen werden wollte. Aber immerhin hat er sie nicht angefremdelt, das ist doch was. Sie haben ihm seinen Wunsch erfüllt und wir haben in der Zeit im Aufenthaltsraum gelesen. ;)

Nach dem Mittagessen machte das Kind im Buggy seinen Mittagsschlaf, während wir mit ihm durch die kleine Stadt Altenmarkt spazierten, in der wir seit 5 Tagen unseren Urlaub verbrachten.

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Wir machten einen Schaufensterbummel und kauften auch dies und das ein. Alles in allem fanden wir es für so ein idyllisches Örtchen einfach viel zu laut wegen des regen Verkehrs, aber was soll’s. Schöne, ruhige Fleckchen entdeckten wir immerhin auch.

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Wir liefen dann mit dem inzwischen wieder wachen Kind zurück und schauten uns nochmal im großen Garten des Hotels um. Wir entdeckten Ziegen und eine Katze, vor der unser Kind leider etwas Angst hatte. Oh man, und ich bin so eine Katzennärrin. :) Nun gut, ich hab mich mit der Miez ein bisschen befasst und sie folgte mir deshalb natürlich überall hin. Im Hotelgarten gibt es einen Badeteich, der nun ganz dick zugefroren war, sodass ich mich traute, darauf herumzurutschen. Mit meiner pelzigen Freundin, natürlich! (Auf dem Bild sieht es aus, als wäre da genau unter meinen Füßen ein Riss. Oh man, wer weiß in welcher Lebensgefahr ich schwebte!? ;D)

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Den restlichen Nachmittag verbrachten meine Jungs wieder im Spielzimmer, während ich eine Cleopatea-Packung und eine Kopfmassage genoss. Sooo herrlich! Ich hätte danach am liebsten das Abendessen im Bett vor der Glotze zu mir genommen, aber das geht ja weder mit Baby im Zimmer, noch mit Buffet im Speisesaal. ;) Das brachten wir dann noch schnell hinter uns, bevor wir einen weiteren chilligen Abend auf dem Zimmer in unseren Betten verbrachten – eigentlich brauche ich das gar nicht mehr zu erwähnen, oder?!

Österreich – Tag 4

Am 4. Urlaubstag traten wir wieder hinaus ins Winterwunderland – und wie! Das Wetter war wunderbar: Sonnig, trocken, knackig kalt. Wir hatten einen kleinen Ausflug geplant zu einer der Seilbahnen in der Nähe. Da das Kind im Auto eingepennt war, fuhren wir noch ein bisschen herum und bestaunten die idyllische Gegend.

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Als der Kleine dann sein Schläfchen beendet hatte, starteten wir auch direkt unser Abenteuer, liehen uns unten an der Talstation wieder einen Schlitten aus und stiegen in die Gondel. Bei der Mittelstation stiegen wir aus, da es dort eine kleine Winter-Kinderwelt gab. Für so ganz kleine Scheißerchen wie unseren war das leider nichts, aber zumindest gab es einen kleinen Hügel, und er saß ja wieder schön dick eingemummelt im Schlitten. Wir konnten ihn also ein paar Mal rodeln lassen, ansonsten zogen wir ihn hinter uns her und staunten über die ganzen Skifahrer (und darüber, wie leicht und locker das aussieht). Es war Zeit für das Mittagessen, also kehrten wir in die einzige Skihütte ein. Es gab keinen Hochstuhl und die Bude war brechend voll, aber wir konnten das Kind trotzdem irgendwie füttern und sogar selbst noch ein typisches, überteuertes Convenience-Skihüttengericht probieren. ;) Wie erwartet, waren der Topfenpalatschinken und die Dampfnudel enttäuschend, aber immerhin hatten wir es nun mal live miterlebt.

Wir entschieden dann, noch weiter nach oben mit der Gondel zu fahren. Die Fahrt durften wir sogar noch kostenlos antreten, der Österreicher hat ein Herz für Eltern mit Kind und Schlitten. ;) Ganz oben angekommen, raubte es mir persönlich erstmal den Atem. Zum Glück haben wir das gemacht, auch wenn man oben nichts tun kann als gucken und wieder runterfahren – im Normalfall halt auf Skiern.

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Was für eine Sicht! Ich konnte mich gar nicht sattsehen. Und so stromerten wir ein Weilchen dort oben rum, ich fotografierte wie eine Irre und freute mich des Lebens. Unser Sohn machte alles prima mit, staunte bei der Seilbahnfahrt, steckte die Kälte gut weg und zeigte sich auch für Selfies kooperativ. ;) Als die Bäckchen immer roter wurden, fuhren wir dann aber auch wieder nach unten, nicht ohne einen letzten Blick über die Berge.

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Nun war es auch an der Zeit, sich wieder aufzuwärmen. Wir fuhren ins Hotel zurück, stärkten uns bei der Jause und gingen dann aufs Zimmer, um zu dritt im großen Bett noch ein Nachmittags- bzw. Vorabendschläfchen zu halten. Beim Abendessen stürzten wir uns aufs köstliche italienische Buffet und dann ging es auch schon wieder ins Bett – der Kleine ins kleine und die Großen ins große. :D

 

Österreich – Tag 2

Nach dem herrschaftlichen Frühstück brachen wir Drei auch direkt auf. MTM hatte sich in den Kopf gesetzt, mit MTE zu rodeln. Also, irgendwie hatten wir da falsche Vorstellungen, wir dachten an kleine Hügel die man sanft und zaghaft runterrutschen kann. Wir hatten einen Flyer von einem Rodelverleih irgendwo weit oben an einer Hütte, wo man angeblich gut mit dem Auto hinkommen sollte. Wir tuckerten ohne Schneeketten hinauf, weil wir bei österreichischen Autos auch keine Schneeketten entdecken konnten, aber irgendwann bekamen wir es doch mit der Angst zu tun. :D Wir kamen zwar oben an, aber der Schnee war sehr tief und als wir die Rodelbahn sahen, war uns klar, dass das nicht geht mit einem Einjährigen. Die Rodelbahn war ungefähr 100km lang und steil wie sonstwas. Da gab es auch nicht einen kleinen Hügel nebenan oder so… Ich dachte mir das ehrlich gesagt schon vorher, aber MTM musste sich wohl erst davon überzeugen mit eigenen Augen. ;) Wir fuhren unverrichteter Dinge wieder runter und in den nächsten Ortsteil Zauchensee, ohne zu wissen was wir dort sollten. Und die Entscheidung war richtig, alles was sich dann entwickelte machte diesen schönen Urlaubstag aus. :)

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Wir parkten vor Ort ein, um uns herum sahen wir Skihänge und viele Skifahrer heruntersausen. Besonders hübsch war es dort erstmal nicht, aber wir blieben einfach mal, liehen uns einen Schlitten für den Kleinen mit Rückenlehne aus, packten ihn in seinen Fußsack uns zogen los. Wir spazierten, schauten uns die Kinderskischule an, kehrten zum Mittagessen (MTE aß sein Gläschen, wir tranken Bier und Glühwein) schnell und unkompliziert ein und spazierten dann noch durch die Gegend. Ein bisschen weiter weg von den Skihängen wurde es doch landschaftlich noch richtig schön und auch ein bisschen hügelig auf dem Spazierweg. So konnten wir den Kleinen immer mal wieder mit dem Schlitten anstupsen und er fuhr dann mit einem lauten „Huuuuiiii“ meinerseits zum wartenden Elternteil weiter unten. Wir hatten Spaß!

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So richtig weiß ich jetzt gar nicht mehr, wie der Nachmittag weiterging. Vermutlich haben wir uns dann alle zum Mittagsschlaf hingelegt und sind später noch ins Spielzimmer gegangen, dann zum Abendessen und dann alle ins Bett, MTE mit Schnuller und wir mit einer Pulle Wein! :D